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Mein Hund wird oft angegriffen

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    Hallo zusammen,


    heute waren wir im Wald spazieren und mein Hund, Rüde, kastriert, 2,5 Jahre alt, Mischling läuft derzeit an der Schleppi weil wir grad Antijagdprogramm machen und dort sehr viel Wild ist.


    Ganz am Anfang läuft man über eine Wiese, dort durfte unser Hund frei rennen. Kam uns ein Pärchen mit Hündin entgegen, Oskar war schon bischen nervös und lief an meiner Seite, da startet die Hündin durch und voll auf Oskar drauf. Er gleich mal wieder ab und gejault. Das ganze ging nur kurz und wir sind weiter.


    Im Wald später treffen wir auf einen Rotti. Von weitem dachte ich erst, es wäre ein schwarzer Labbi und der stand da so unangeleint im Wald und hat gewartet. Hab dann Oskar von der Schleppi gemacht und Oskar hat sich irgendwie auf den gefreut. Er tänzelt dann immer so nett herum (vielleicht ist dies aber auch ein Zeichen von Unsicherheit) und wieder startet der Hund durch und zwar ganz extrem gleich auf Oskar drauf. Oskar hat versucht hinter mich zu gehen und ich wollte den Rotti abblocken. Der war aber wie ne Schlange und ist immer und immer wieder auf Oskar los. Mein Hund ist schon in einen Graben gerutscht, der Rotti nochmal drauf. Die Besitzer haben nur gerufen und ich habe dauernd den Rotti versucht zu blocken und ihn wegzuscheuchen. Ging so na ja, der hat aber immer wieder versucht anzusetzen, das Rufen von Herrchen und Frauchen hat den überhaupt nicht interessiert. Die 2 Besitzer standen nur da und haben nicht eingegriffen, während ich mir einen abgewurstelt habe.


    Irgendwann gings dann, nach ca. 3 min (gefühlte 30 min) und er hat Oskar in Ruhe gelassen. Der Besitzer meinte, ich hätte das gut gemacht (wäre ja irgendwie seine Aufgabe), er würde ja eigentlich nix machen. Sie wären ja auch in der Hundeschule.


    Als wir später noch eine ganz nette Frau getroffen haben, kam das Gespräch auf den Rotti. Sie kannte den und meinte, die Besitzer wären mit dem total überfordert, er wäre noch nicht mal 1 Jahr alt, sie hätten den Hund, weil wohl die Frau mal überfallen wurde.


    Hab ich mich jetzt richtig verhalten? Ich schaffe es oft nicht Oskar genug Sicherheit zu geben. Ihn bei jedem Hund an die Leine zu nehmen ist ja auch doof, der Rotti hat ja erstmal abgewartet und ist dann urplötzlich losgeschossen.


    Wie macht Ihr das?


    LG Sabine

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  • Ich würde den Hund an der Leine lassen und versuchen, ihn hinter mich zu bringen. Gerade weil dein Hund flüchtet, kann das bei den anderen Hunden den Jagd- und Verfolgungstrieb auslösen.
    Ansonsten versuch doch mehr Selbstbewußtsein bei deinem Hund aufzubauen. Stell ihm Aufgaben und lob ihn tüchtig, wenn er es richtig gemacht hat. Vielleicht liegt ihm irgendeine Hundesportart.

  • Hallo,


    würdest du sagen, dein Hund ist generell eher ein unsicherer Typ? Manche Hunde erkennen diese Unsicherheit schnell und nutzen sie aus. Daher würde ich ihn vielleicht erstmal nur mit gut sozialisierten Hunden im Freilauf zusammen lassen, damit er positive Erfahrungen sammeln kann. Währenddessen kann man sich ja dann überlegen woher diese Unsicherheit kommen könnte und wie man entgegen wirken könnte. Wann wurde er denn kastriert? Unter Umständen kann es auch mit ein Grund sein.


    Lg,
    Rafaela

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  • Ich würde mal sagen:


    Völlig egal, ob andere HH mit ihren Hunden "überfordert" sind oder nicht, Du scheinst es zu sein.....


    Dein Hund braucht Sicherheit, ein souveränes Verhalten, Schutz von Dir!
    Das Tänzeln sehe ich eher als geradezu verzweifelte Unsicherheit, weil Dein Hund sich in einer für ihn schrecklichen Situation befand und nicht wußte, wie er da raus kann. Du gibst ihm keinen Schutz, also muß er, trotz seiner augenscheinlichen Unsicherheit, die Verantwortung übernehmen, DIR Schutz geben!


    Lass Deinen Hund (in der Hundeschule, mit Trainer oder mit befreundeten Hundehaltern mit souveränen, ruhigen Hunden lernen zu kommunizieren und etwas Selbstbewußtsein auf zu bauen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • muecke, was verstehst Du denn nicht.
    Der Rotti hat meinen angegriffen, ist immer wieder auf Oskar los und hat auch mehrfach geschnappt.


    Cattlefan
    Ich bin mit meinem Hund nicht überfordert.


    Er ist ne Handaufzucht, kam mit 6 Monaten zu mir, wurde mit knapp 1 Jahr kastriert (ja ich weiß, ist zu früh).


    Wir waren in einer Junghundegruppe, das war eine Katastrophe. 15 kläffende Hunde, ein Trainer der immer meinte, das wird schon.


    Haben dann Einzeltraining gemacht und sind verschiedene Situationen durchgegangen. Vieles hat sich sehr verbessert, aber Oskar wurde leider nicht selbstsicherer. Er wurde schon mehrfach am Rad angegriffen (da ist er an so einem Radhalter angeleint), und auch an der Leine gabs schon Übergriffe. Kommt ja ganz oft vor, daß Hundehalter ihren Hund nicht anleinen wenn man selbst den Hund an der Leine hat. Dann leine ich lieber ab.


    Wir machen seit neuestem Fährtentraining, die Trainerin, die das mit uns gemacht hat, meinte, das würde ihm Selbstsicherheit geben. Er hat viel Kontakt zu anderen Hunden, ist aber eben auch gerne das Mobbinopfer. Da nehme ich ihn dann sofort raus.


    Warum wird denn jetzt auf mir rumgeritten?. Hab ja gefragt wie ich es besser machen könnte. Und der Rottihalter, der seinen Hund nur gerufen hat (was den nicht mal die Bohne interessiert hat) hat einen tollen Hund? Der steht daneben, ruft nur und greift nicht ein.
    Was wäre denn wenn Oskar an der Leine gewesen wäre? Soll ich warten, bis einer mal richtig zupackt? Verstehe ich jetzt nicht.


    LG Sabine

  • Zitat von "hobitzker"

    Warum wird denn jetzt auf mir rumgeritten?. Hab ja gefragt wie ich es besser machen könnte. Und der Rottihalter, der seinen Hund nur gerufen hat (was den nicht mal die Bohne interessiert hat) hat einen tollen Hund? Der steht daneben, ruft nur und greift nicht ein.
    Was wäre denn wenn Oskar an der Leine gewesen wäre? Soll ich warten, bis einer mal richtig zupackt? Verstehe ich jetzt nicht.


    LG Sabine


    Weil Du wissen wolltest (zumindest schien das so), wie Du Deinem Hund helfen kannst.


    Das kannst Du nur, indem Du DEIN Verhalten änderst! Denn das der anderen HH kannst Du leider nicht ändern.


    Solange Du schaust, was nur die anderen falsch machen, wird Dein Hund weiter angegriffen werden!


    Weil Dein Hund unsicher zu sein scheint und von Dir keine Sicherheit zu bekommen scheint.

  • Meine ist auch eher unsicher. Abgeleint wurde sie schon 2x so gejagt von mehreren größeren Hunden, dass ich sie jetzt erst ableine,wenn ich mir einigermaßen scher bin,dass es passt.
    Also bei fremden Hunden immer erst mal an die Leine, da hab ich sie bei, besser noch hinter mir und kann den anderen Hund blocken, wegschicken, verscheuchen oder in Schach halten bis dessen Halter da ist. Was immer grad geht...
    Mööönsch, Hobitzer fragt doch und versucht ja schon das Mögichste....muss man gleich so angriffig werden?

  • Cattlefan
    Wie soll ich mich verhalten? Gib mir mal ein paar gute Tipps.


    Was hätte ich außer dem Abblocken noch tun können? Hätte ich Oskar nicht von der Schleppi lassen sollen und ihn kurz nehmen?


    Wie vermittel ich ihm Sicherheit? Soll ich bei jedem Hund der auf uns zukommt vor meinen Hund stehen?


    LG Sabine


  • Ja, genau das sollst du. Dein Hund muß wissen, daß die Situation erstmal abcheckst. Erst dann darf er Kontakt aufnemen.
    Wenn fremde Hunde auf meinen Hund zugebrettert kommen, nehm ich meine Hündin hinter mich und blocke den Fremden, mein Hund bleibt dann an der Leine.
    Wenn der andere Hund angreift, kriegt er von mir eine gewischt. Dem Rotti hätte ich direkt eins über den Schädel gezogen.

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