Kann ein Hund eine Magendrehung haben und trotzdem Essen?

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    hab seit einer Woche eine Hündin, die sich noch nicht so ganz eingelebt hat, ich habe das Gefühl sie isst immer weniger. Heute Mittag hat sie versucht zu erbrechen, aber ihr Magen war leer. Seit dem hat sie nichts mehr gegessen, außer gerade eben, als ich ihr etwas Hühnchen gegeben habe (Ihr Trockenfutter rührt sie nicht an).
    Sie trinkt auch nichts, kann es sein, dass sie eine Magendrehung hat, oder könnte sie dann gar nichts mehr essen?

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  • Hallo!


    Mir wurde gesagt (Nottierärztin am Telefon, als ich mal wegen meinem Hund hatte), dass es nicht möglich ist. Wenn der Hund auch nur ein bisschen nehmen kann, dann ist es keine Magendrehung.
    Abgesehen davon: du hättest es in der Zwischenzeit gemerkt.


    Wenn mein Hund mal nichts trinkt und wir uns doch ein bisschen Sorgen machen, dass es was zu sich nehmen soll, hilft immer der Trick:
    - Kochwasser vom Hühnchen, das man eh kocht (Schonkost).
    - Wasser mit einem Löffel Quark.


    Irgendwie scheint er einen Geschmack haben zu wollen.
    Aber nicht zu lange machen, sonst entscheidet er dann immer, was er zu essen bekommt.


    Wenn dein Hund aber immer weniger bis nichts isst, würde ich unabhängig von einer unwahrscheinlichen Magendrehung zum Tierarzt gehen.


    Chili

    mit Filou im Herzen (Mai 2013-April 2014), Border Collie-Labrador-Mix
    und Miro (März 2014), Border-Collie

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  • Eher nicht, aber es gibt in der Medizin nichts, was es nicht gibt.


    Nein, ernsthaft. Wenn du wirklich einen Verdacht hast/haben solltest/hättest auf Magendrehung, wäre es absolut kontraproduktiv, das erst noch in ein Forum zu setzen. Bei Verdacht auf MD (allgemein, unabhängig von dem, was du beschreibst) sofort in eine Tierklinik mit Voranmeldung. Kein Umweg über den Haustierarzt, kein unnötiges Herumtelefonieren, kein Getippe in einem Forum. Das kann den Hund das Leben kosten, wenn er wirklich eine MD hätte.


    Unabhängig von Magendrehung ja oder nein, wenn ein Hund nicht frisst, spätestens wenn er nicht trinkt, würde ich sofort mit dem Hund zum Tierarzt.

    »Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein."

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • uihh dann bin ich ja beruhigt.
    Ich warte mal, wenn sie weiterhin nichts trinkt gehe ich morgen zum TA. Aber sie muss sich auch erst mal eingewöhnen ist erst seit 7 Tagen hier, und heute morgen hat sie ja was getrunken.

  • Entwarnung, hat Grade eben den halben Futternapf leer-getrunken. Sogar Trockenfutter isst sie ein bisschen, zwar immer noch sehr wenig, aber das gibt sich bestimmt. Muss nur konsequent bleiben, hab echt gedacht der fehlt was, so wie sie da gelegen ist.

  • Vielleicht trauert sie auch einfach nur. Wo hast du sie denn her, kommt sie von privat? Dann könnte es sein, daß sie ihren Menschen nachtrauert.

  • kann schon sein. Bin mir ziemlich sicher, dass sie Nassfutter essen würde hab ihr das mal unter das Trockenfutter gemischt, leider hat sie es irgendwie geschafft, das Nassfutter von den Pellets zu lutschen, obwohl sie eingeweicht waren. Abends isst sie dann halt wenn sie Hunger hat doch ein paar Happen Trockenfutter. Wenn ich ihr jetzt richtig Nassfutter gebe, wird sie garantiert keine Trockenfutter mehr anrühren bevor sie richtig am verhungern ist, weiß also nicht was ich machen soll. Hart bleiben und abwarten oder Nassfutter geben, und irgendwann später wieder umstellen. Die Vorbesitzer haben ihr angeblich auch hauptsächlich Trockenfutter gegeben. Mir wäre es am liebsten es gäbe ein Trockenfutter das sie gerne isst hab jetzt schon 2 ausprobiert, mischen funktioniert leider nicht.

  • Warum gibst du ihr nicht morgens Trocken- und abends Nassfutter? Ich möchte auch nicht jeden Tag nur trockenes Zeugs essen.
    Die reine Trockenfutterfütterei finde ich sowieso sehr bedenklich; kein Hund trinkt soviel, wie er eigentlich müßte, bei dem ganzen trockenen Zeug. Nierenprobleme sind da vorprogrammiert.

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