Probleme beim Gassi gehen

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    Hi!


    Seit 10 Tagen habe ich nun meinen kleinne Whippet-Rüden! =) Er ist jetzt 12 Wochen alt. Insgesamt ist er ein echter Schatz, Stubenreinheit funktioniert tadellos, er frisst seine Mahlzeiten sehr gut, und er ist generell sehr lieb und hat auch total die Ruhe weg. Das alleine bleiben für 10 Minuten im Auto oder Käfig klappt auch schon, manchmal winselt er ein bisschen die erste Minute, aber dann legt es sich ruhig hin. Und wenn ich zurückkomme kuckt er einfach nur und bleibt auch gelassen. Begegnungne mit anderen Hunden verlaufen auch normal, er ist interessiert, aber auch noch etwas vorsichtig, vorallem bei größeren Hunden, was ja auch klar ist. Menschen läuft er generell direkt vor die Füße, daran muss man dann irgendwann natürlich auch arbeiten, aber ich denke es ist jetzt noch recht normal für so ein Baby.


    Soweit also alles toll, nuuuuur das Gassi gehen mag noch nicht so recht, vorallem mit Leine, und ich habe grad auch keine Idee wie ich das angehen soll. Es fängt damit an dass ich ihn generell raustragen muss, weil von selbst verlässt er die Wohnungstür sehr selten. Bzw. sogar aus seinen Käfig im Wohnzimmer muss ich ihn rausheben, oder auch aus dem Auto. Er lässt sich nicht rauslocken und kuckt nur doof. Dann draußen setzt er sich generell erstmal vor die Tür. Ohne Leine ist es noch nicht so schlimm, denn wenn ich nur weit genug weggehe kreigt er zuviel Schiss und kommt dann schon. Während dem Gassi gehen das selbe, er setzt sich hin aber kommt dann wenn ich ihm zu weit weg bin. Das passiert aber nur gelegentlich, insgesamt klappt das Gassi gehen ohne Leine schon ganz gut, er schnuppert auch rum und läuft ein wenig usw.


    Aber mit Leine geht grad noch gar nichts. Er lässt sich einfach nicht motivieren weiterzugehen. Das Problem ist er interessiert sich null für meine Leckerlis. Und dass obwohl ich vor dem Essen mit ihm rausgehe. Er frisst dafür lieber Gras und Dreck..Ich hab jetzt mal Wiener Würstchen gekauft und schau heute abend ob er sich damit locken lässt. Aber ich bin etwas ratlos, wie ich das jetzt angehen soll, weil ich bin mir auch nicht sicher was in ihm vorgeht. Wenn wir mit seinen Wurfgeschwistern Gassi gehen ist er die Lebensfreude pur. Und generell scheint er nicht wirklich Angst zu haben, wenn wir ohne Leine gehen setzt er sich zwar manchmal hin, aber er geht grundsätzlich interessiert und freudig durch die Gegend. Warum ist das mit der Leine dran so viel ausgeprägter, das verstehe ich grad nicht.


    Ich war bisher übrigens immer sanft mit ihm, negative Verknüpfungen mit der Leine sollte er eigentlich nicht haben, außer die, die das an-der-Leine-sein halt mit sich bringen. Schon klar dass das nicht so gefällt, aber ich verstehe das Verhalten nicht so ganz. Er zieht ja nicht oder kämpft nicht mit der Leine, er scheint einfach in einer Art "Ich mag nicht" Modus zu sein, er reagiert in diesen Situationen teils auch gar nicht mehr auf mich.


    Danke schonmal für eure Meinungen und Tipps!

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  • Hey,
    ich glaube da kommst du einfach nur mit viiiieeel Geduld weiter.
    Für den kleinen Welpen ist die gesamte Umgebung draußen ja noch neu und ungewohnt - vielleicht auch angsteinflößend.
    Am besten, du gehst am Anfang immer nur ein paar Meter aber das mit Leine. Wenn du ihn nicht mit Leckerlies locken kannst, wie wäre es vielleicht mit seinem Lieblingsspielzeug? Dass du ihn damit zum Spielen aufforderst und ihn dadurch "fortbewegst". Oder du schnappst dir eine Freundin/Bekannte, die ebenfalls einen Hund hat und ihr geht zusammen raus. Meist wirken erwachsene Hunde dann als Vorbild für die Kleinen :smile:

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  • Ist ganz normal in dem Alter.


    Mein 11 Wochen alter Lui ist in Haus und Garten rotzfrech und draußen verläßt ihn dann der Mut ;)


    Jeden Morgen fahre ich mit den Jungs in den Wald und laufe dort eine gute Stunde, Murphy möchte sich ja trotz Welpe bewegen.
    Ich trage Lui aus dem Haus, setze ihn in seine Transportkiste im Auto und erst im Wald wieder raus. Er läuft immer nur kurze Stücke, ist da aber noch recht unsicher. Die meiste Zeit trage ich ihn damit
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    . So kann er sich die Welt anschauen, hat aber mehr Sicherheit und wird noch nicht so belastet.
    Mit der Zeit, wenn er sicherer wird, kann er dann mehr laufen.
    Die Leine mache ich immer nur kurze Zeit dran zur Gewöhnung. An der Leine laufen kann man das noch nicht nennen.


    Die Babys brauchen halt etwas Zeit bei den ganzen neuen Eindrücken.

  • Gratulation zu deinem Neuzugang :)


    Mach dir nicht zu viele Gedanken, das was du Beschreibst ist normales Welpenverhalten & wird sich mit der Zeit von ganz alleine geben. Gib ihm die Zeit die er braucht, d.h. trag ihn zum Geschäft machen raus und lass ihm dann alle Zeit die er braucht um zu schnüffeln und sich umzuschauen. Kannst ja mal versuchen ihn mit Leckerlies oder tollem Spielzeug zu locken oder falls er schon gerne Auto fährt, einfach mal ein Stück ins Grüne fahren und da auf eine Wiese gehen und schauen wie er sich dort verhält. bisschen Spielen, schnüffeln lassen, die Welt anschauen, mehr braucht so ein kleiner Zwerg ja noch nicht. Solange du direkt vorm eigenen Haus bist wollen die meisten Welpen schnell wieder in Sicherheit nach drinnen, das gibt sich aber dann auch sehr schnell wenn sie etwas älter werden.

    Sam mit Emma (Galgo-Podenco-Mix *15.04.12) & Lotte (Podenco-Mix *01.03.13)


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    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dassdas Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. (T.Heuss)

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  • Mein Farinelli hat mich damit auch die erste Zeit wahnsinnig gemacht. geholfen hat dann einfach eine 2m Leine. Keine Ahnung warum er damit besser lief als mit nur 1m. Egal, er lief endlich. Ansonsten natürlich einfach ein Stück vom Zuhause wegtragen und dann absetzen und hoffen dass es klappt. Eigentlich ist es total normal dass die Kleinen so sind. Zuhause ist es sicher und draussen kann man doch verloren gehen.

  • Danke für eure Antworten! Beruhigt mich zu hören dass das normal ist :) Ich denke ich erwarte wohl auch etwas zu viel. Irgendwie kommt mir die Zeit die wir jetzt zusammen sind schon ewig lange vor, obwohl es grad mal 10 Tage sind. Und er hat sich sonst schon so gut eingelebt und weiß genau wann er wohin muss zum schlafen, zum Pipi machen etc, dass ich wohl etwas vergesse dass es ja doch erst so eine kurze Zeit ist bei mir und er nur ne Woche älter ist, also noch immer ein totales Baby. Die wachsen aber auch so schnell! :D


    Ich hab übrigens einen Erfolg zu melden, ich bin vorher mit paar Stücken frischer Wiener mit ihm raus mit Leine, und diesmal hat er sich mit dem Leckerbissen locken lassen. Er ist teilweise auch so 4-5 Meter brav neben mir hergelaufen, und wenn er sich gesetzt hat gings mit nem Stück Wiener gleich wieder weiter. Ich hab den Ausflug aber auf 5 Minuten begrenzt weil ich mir dachte ich hör lieber auf solange er noch alles richtig macht, damit es ein Erfolgserlebnis ist. Daheim wurde dann nochmal mit etwas Leberwurst gefeiert


    Das mit dem Rausfahren auf eine ruhige Wiese ist ein toller Tipp, das werde ich auf jeden Fall machen! Auto fahren mag er ganz gern :)


    Danke nochmal für eure Posts!

  • Schön, dass es so gut geklappt hat. Das wird schon!


    Nur ein kleiner Tip: wenn er schön mitläuft, dann lass auch zwischendrin mal ein Leckerchen springen. Sonst lernt er nämlich, dass er sich erst hinsetzen muss, damit dann gelockt werden kann, damit er dann an so tolle Leckerchen kommt. :)

    Liebe Grüße,
    Andrea mit Emma und Ronda

  • Hey, ich führe diesen Thread mal fort da es bei meiner jetzigen Frage noch immer ums Gassi gehen geht. Inzwischen klappt es schon besser mit der Leine, er ist schon ein bisschen auf das Wort "Super" konditioniert. Wenn er irgendwo neben mir an der Leine läuft und ich flüster das, dann kuckt er sehr oft schon zu mir, und passt sein Tempo etwas an :gut:


    Also, es gibt zwar Fortschritte aber ich hab noch immer folgendes Problem: Diese Leine verheddert sich ständig! Sie hängt unten am Hals runter, und weil er ja auch noch so klein ist, passiert es ununterbrochen, dass er dann drüberläuft mit der Vorderpfote, und dann teilweise noch mit den Hinterläufen, und dann ist er etwas verheddert. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern wäre die Leine so kurz und straff zu halten, dass sie gar nicht zum Boden kommt. Aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Ich kann das Halsband natürlich drehen, sodass der Karabiner zumindest am Nacken oben ist und nicht unten am Hals. Aber es dreht sich zurück. Und ich kann es ja nicht einfach fester dranmachen damit es nicht mehr verrutscht, denn das Halsband soll ja Spiel haben und nicht auf den Kehlkopf drücken. Ich hab auch so ein super softes Brustgeschirr gekauft, aber als wir das ausprobiert haben hat er sich alle paar Meter so seltsam gebeugt und gestreckt, ich glaube das hat ihm gar nicht getaugt. Außerdem hat das das Problem zwar etwas gemindert, aber nicht völlig behoben. Wenn die Leine locker ist dann stapft er halt schnell man ungünstig drüber und schon ist er wieder verheddert.


    Ich frage mich: Stelle ich mich nur irgendwie dumm an, oder gehört das dazu und gibt sich wenn er größer ist? Das ist nervig wenn alle paar Schritte die Leine sich irgendwo rumwickelt und er nicht mehr ordentlich laufen kann, nicht nur für mich sondern vorallem für den Hund. Da kann ich dann schon auch verstehen dass er nicht so Bock auf die Leine hat, hätte ich auch nicht an seiner Stelle.


    Ich überlege mir jetzt gerade auf Flexi umzusteigen. Ich weiß dass viele abraten, weil sie einen permanenten Gegenzug erzeugen. Aber gibt es denn nicht auch sehr leichte Flexis? Mit leicht meine ich den Gegenzug den sie haben..


    Wenn ihr davon abratet, sonst einen Tipp?


    Danke! :)

  • Das ist für beide Seiten Übungssache - für dich und den Hund! :smile:
    Du wirst mit der Zeit in der Handhabung der Leine perfekter werden, so daß sie locker hängt, aber dem Hund nur selten zwischen die Beine gerät. Wenn du beide Hände für die Leinenführung frei hast, geht es leichter. Wenn du siehst, daß eine Pfote drinhängt, kannst du die Leine auch am Boden gleitend so ausrichten, daß der Hund wieder heraustritt.
    Dein Hund wiederum wird lernen, auch mal selbsttätig die Pfoten zu heben und sich selbst zu befreien.

    Ach ja, und auch das Enttüdeln von Hand wirst du über die Jahre perfektionieren! :D


    Dagmar & Cara

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