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ignoranter Sturkopf-brauche dringend Hilfe

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    Hallo liebe Foristen,
    nachdem ich schon einige wwertvolle Tipps aus dem Forum für uns anwenden konnte, möchte ich euch heute selbst um Rat fragen.
    Vor vier Monaten haben wir einen 6Monate jungen Schaferhund-Schnauzermix aus dem TTieren zu uns geholt.Bis dahin hat er nur in Heimen gelebt.
    Leider können wir mit ihm nicht wie geplant eine Hundeschule besuchen, da er unter einem hartnäckigen Giardienbefall leidet. Im Tierheim hieß es, die hätte er längst überstanden- naja.Das ist ein anderes Thema.
    Einige Probleme haben wir super in den Griff bekommen. Was bis heute nicht funktioniert, ist mit Jasper Kommandos zu üben, wenn er nicht will. :headbash:
    Soll er z.Bsp."Sitz" machen, fängt er an in seine Decke zu beißen und versucht die "Beute" zu zerreißen. Oder er rennt einfach durch die Wohnung, als wäre er taub. Auch beliebt:Ich leg mich hin und ignoriere den Menschen. Streng anreden, sich auf die Decke stellen und Türen schließen haben nichts gebracht.
    Da aber die Kommandos "Sitz","Platz" und "Bleib" noch nicht gefestigt sind und draußen eher selten befolgt werden halte ich ein tägliches Training für unverzichtbar. Und zwar dann, wenn ich Zeit dafür habe undnicht wenn Mister J.das genehm ist.
    Was mache ich da bloß falsch und wie kann ich meinen Fehler korrigieren? :???:
    Sein Sturkopf bringt uns oft an den Rand der Verzweiflung. :gott:
    Ein anderes großes Thema ist z.Bsp.das Anspringen von Leuten. Aber da lese ich mich noch durch verschiedene Threads.

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  • Zitat

    Streng anreden, sich auf die Decke stellen und Türen schließen haben nichts gebracht.


    Klingt, als wenn du zuviel Druck machst, und er damit nicht umgehen kann. Bevor man "streng" werden kann, muss das Kommando zu 100% verstanden sein. Und selbst dann können viele Hunde es nicht ab, wenn man "streng" ist.


    Mein Hund kann sich auch nicht hinlegen, wenn ich Druck mache.


    Meiner Meinung nach hilft nur ein positiver Aufbau, viel Ruhe, viel Lob und Belohnung, und Ruhe, Ruhe ach übrigens, Ruhe. Und Geduld.

  • Warum leinst du ihn zum Training nicht an? Hausleine an´s geschirr und fertig. Wenn er sich taubstellt, nimmst du ihn an die Leine und setzt dein Kommando durch.
    Und warum kommt der Hund beim Sitz- Üben an seine Decke? Übst du das im Körbchen? :???:
    Ich würde ihm das Training angenehm gestalten, durch die Giardien hast du aber nicht so die Riesenauswahl an Leckerchen. (alles, was Kohlenhydrate enthält, fällt ja flach, darauf musst du auch beim Futter achten, sonst wirst du sie nie wirklich los)
    Aber ein wenig Trockenfleisch oder Wurst können ihm das Lernen ganz bestimmt versüßen.

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  • Was Du da beschreibst, liest sich für mich alles eher nach Beschwichtigungssignale.
    Könnte sein, daß der Hund sich doch ein wenig überfordert fühlt.
    Statt Hilfe, die er braucht, kommt dann "Strenge", mit der er nichts anfangen kann, weil er ja noch nichts verstanden hat.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich würde noch mal ganz in Ruhe vielleicht mit "neuen" Kommandos von vorne beginnen ("Setz Dich" statt das scheinbar negativ vorbelastete "Sitz"...)


    Das Verhalten klingt nicht nach "Sturheit", sondern nach Übersprungshandlung, er scheint nicht wirklich zu wissen, was Du von ihm willst, wenn Du Kommandos gibst und "rettet sich" in (unschöne) Alternativ - Handlungen, um den durch Unsicherheit entstehenden Stress ab zu bauen.


    Also ganz von vorne, ganz in Ruhe und geh einfach mal davon aus, dass Dein Hund es richtig machen MÖCHTE, aber nicht erkennt, was Du von ihm möchtest.


    Nur Mut, mit etwas Geduld wird das :)

  • Zur Frage mit der Decke: Wir haben kein Körbchen sondern er hat ereißenke im Wohnzimmer, die faktisch sein Platz ist.
    Zum Thema Strenge: Wir fordern ja die Kommandos nicht gleich streng ein.Wir haben es halt versucht, die Kommandos mit streng ein.Klar, wenn ich zum dritten Mal das Kommando "Sitz" gebe und werde ignoriert, versuche ich den Ton etwas strenger werden zu lassen.
    Trainiert wird bei uns immer nach einem Spaziergang, damit er etwas Energie abbauen kann undsich besser kkonzentrieren kann. (Nein.Er ist danach nicht kaputt und müde). Wenn er sich gut ableinen lässt, bekommt er ein Leckerli.Das An- und Ableinen ohne gezwickt zu werden musste auch erst gelernt werden.
    Danach üben wir die Kommandos weiter. Wenn ich merke das er unkonzentriert und müde wird beenden wir die Übungen mit dem Kommando "Ende".Dann bekommt er noch ein paar Schmuseeinheiten. Wenn er Lust auf Kommandoüben hat, macht er mit Feuereifer mit und lernt auch sehr schnell.
    Da wir auch im Alltag eingebunden üben ("Sitz" bis ich das Futter freigebe"), "Platz" und "Bleib" wenn ich kurz den Raum verlasse usw.), gibt es oft Momente, in denen er sich verweigert. Ich empfinde es eher als "Machtkampf", dem ich zugegebenermaßen hilflos gegenüber stehe.
    Ich denke auch nicht das dieses in die Decke beißen und daran zu reißen sieht für mich nicht nach beschwichtigen aus, sondern als würde er Beute reißen.

  • Zitat von "kullerkeks72"

    Ich denke auch nicht das dieses in die Decke beißen und daran zu reißen sieht für mich nicht nach beschwichtigen aus, sondern als würde er Beute reißen.



    Ja...


    Übersprungshandlung eben...


    Vergleichbar mit einem Menschen, der eine frage nicht beantworten kann und "verlegen" mit den Füßen scharrt, die Fingernägel anknabbert oder die nicht im Gesicht hängenden Haare immer wieder zurück streicht.
    Eine Handlung also, die erstens keine "Notwendigkeit" hat und zweitens mit der Frage in absolut keinem direkten Zusammenhang steht.

  • Zitat von "kullerkeks72"

    Zur Frage mit der Decke: Wir haben kein Körbchen sondern er hat ereißenke im Wohnzimmer, die faktisch sein Platz ist.
    Zum Thema Strenge: Wir fordern ja die Kommandos nicht gleich streng ein.Wir haben es halt versucht, die Kommandos freundlich aber bestimmt einzufordern.Klar, wenn ich zum dritten Mal das Kommando "Sitz" gebe und werde ignoriert, versuche ich den Ton etwas strenger werden zu lassen.
    Trainiert wird bei uns immer nach einem Spaziergang, damit er etwas Energie abbauen kann undsich besser kkonzentrieren kann. (Nein.Er ist danach nicht kaputt und müde). Wenn er sich gut ableinen lässt, bekommt er ein Leckerli.Das An- und Ableinen ohne gezwickt zu werden musste auch erst gelernt werden.
    Danach üben wir die Kommandos weiter. Wenn ich merke das er unkonzentriert und müde wird beenden wir die Übungen mit dem Kommando "Ende".Dann bekommt er noch ein paar Schmuseeinheiten. Wenn er Lust auf Kommandoüben hat, macht er mit Feuereifer mit und lernt auch sehr schnell.
    Da wir auch im Alltag eingebunden üben ("Sitz" bis ich das Futter freigebe"), "Platz" und "Bleib" wenn ich kurz den Raum verlasse usw.), gibt es oft Momente, in denen er sich verweigert. Ich empfinde es eher als "Machtkampf", dem ich zugegebenermaßen hilflos gegenüberstehen. Dieses in die Decke beißen und daran reißen sieht für mich nicht nach beschwichtigen aus, sondern als würde er Beute reißen.


    Ich habe den Beitrag überarbeitet, da das Handy einiges durcheinander gebracht hat. Sorry

  • Ja...


    Übersprungshandlung eben...


    Vergleichbar mit einem Menschen, der eine frage nicht beantworten kann und "verlegen" mit den Füßen scharrt, die Fingernägel anknabbert oder die nicht im Gesicht hängenden Haare immer wieder zurück streicht.
    Eine Handlung also, zweitens keine "Notwendigkeit" hat und zweitens mit der Frage in absolut keinem direkten Zusammenhang steht.[/quote]
    Naja. Für mich steht das schon im Zusammenhang, da er das macht, wenn ich das Kommando "Sitz" gebe. Oder habe ich dich missverstanden? Story. Der Nebel scheint auf mein Hirn zu drücken. :)


    Was ich halt nicht verstehe, das er die Kommandos richtig ausführt, wenn er Lust aufs üben hat.Er weiß also was "Sitz","Platz" und "Bleib" bedeutet. Aber es gibt halt Phasen, da will er die Kommandos einfach nicht ausführen. Im übrigen kennt er das "Sitzkommando und weiß auch "Finger oben" heißt "Sitz".
    Es ist eben phasenweise so, das er die Kommandos ignoriert.
    Vielleicht habe ich das im Eingangspost auch nicht so deutlich gemacht.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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