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ICh weiß nicht mehr weiter....

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    Hallo zusammen


    Ich bin neu hier und stelle deshalb meine bessere Hälfte kurz vor:
    Er ist jetzt ca 1 1/2 Jahre alt, männlich, kommt vermutlich aus dem Ausland (ist eine längere hier zum Thema aber nicht notwendige Geschichte).


    So nun zum Problem:
    Mein Hund ist von Anfang ein sehr ängstlicher Hund, er erschreckt sich beim kleinsten Geräusch, wenn man an der Straße läuft (Morgens/mittags/abends/nachts) und es werden nur irgendwo die Rolladen bewegt, zuckt der kleine zusammen und erschrickt.
    Bei "großen" Hunden war dies bei ihm auch immer der Fall: Kam ein solch "großer" Hund auf ihn zu, ist er erst mal jaulend weggerannt und als der Hund sich umdrehte ist er hinter ihm her um an ihm zu schnüffeln, dann war es auch meistens wieder gut, dann haben die beiden sogar zusammen gespielt. Beim nächsten Hund genau selbe Spiel. Alle versuche, dies in den Griff zu kriegen, waren noch nicht von Erfolg gekrönt.
    Nun, seit ca. 6-8 Wochen hat sich die Situation merklich verschlimmert. Kaum ist dort ein Hund (auch welche, mit denen er sich vorher super "verstand"), sei es an der Leine oder auch freilaufend, kriegt er einen "Kamm" und bellt und schnappt nach den anderen Hunden. Das ist so extrem geworden, das man sogar die Straßenseite wechseln muss, sobald dort ein Kandidat kommt, wo er wieder ausfallend werden könnte.
    Ich kann mir dieses, ja schon fast "böswillige" Verhalten nicht erklären, da er seitdem ich ihn habe, nie gebissen, geschlagen oder von einem anderen Hund merklich angegangen worden ist.
    Falls fragen zur Kastration aufkommen: Er wurde schon mit 10 Monaten (aufgrund Gesundheitlicher Probleme) kastriert.
    Und er war immer ein (ängstlicher) Vorzeige-Hund und ich möchte alles dafür tun, dass es auch wieder so wird.


    Ich hoffe Ihr habt ein Paar gute Tipps für mich. :hilfe:

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  • Ich versuche solche Situationen im Voraus zu erkennen und versuche dann ihn abzulenken oder mit ihm in eine andere Richtung zu gehen. Nur man kann sich ja vorstellen , dass das leider nicht immer zu machen ist.


    Liegt das Verhalten eventuell an seiner "Pubertät? i

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  • Das unsichere Verhalten könnte auch durch die Kastration, sagen wir es mal so "gefördert" werden.
    Vor allem dann, wenn er ohnehin schon vor der Kastration auch eher zu Unsicherheiten geneigt hatte.



    In Deiner Situation wäre "Ablenken" für mich die falsche Wahl.
    Was ist, wenn er die (harmlosen) Gegenständen selbst "untersuchen" darf?
    Die Mülltonne im Hof, die vor kurzem noch vom Nachbarn hingerollt wurde.
    Das parkende Auto.
    Müll, welches sich im Wind leicht bewegt.
    Und so weiter.
    Ich tendiere da gerne dazu, daß die Hunde selbst herausfinden können, daß alles gar nicht mal so schlimm ist.



    Was die Begegnungen mit anderen Hunden betrifft.
    Wenn Du weiß, daß er es lieber nicht will, dann hilfst Du ihm eher, wenn Du für Deinen Hund deutlich sichtbar, den anderen Hund abblockst. Halte immer Dein Körper zwischen dem "Feind" und Deinem Hund. Vermittel ihm so die Sicherheit, daß Du schon auf ihn aufpaßt, und das ihm so nichts passieren wird.



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Ich war nie dabei, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass das "spielen" mit den anderen Hunden vorher, für ihn NIE wirklich ein Spielen war. Und das er jetzt sagt "gut, wenn das hier keiner für mich regelt, dann regel ich das jetzt selbst"
    Das Problem ist einfach, diese Situationen müsste man sehen vorallem auch die, die vorher mal waren, wo du denkst sie haben "gespielt" denn das Verhalten kann ja daraus resultieren.
    Hier jetzt zu sagen das ist so und so, sehe ich als sehr schwer.
    Hast du schon mal jemanden zurate gezogen, der sich das von "außen" angeschaut hat und was Ahnung hat?


    Schau nun erst mal, das solche Situationen nicht mehr aufkommen, er muss ja keinen Kontakt zu anderen Hunden haben, wenn er das nicht möchte. Stress dich nur bloß selbst nicht damit, bleib locker und geh souverän vorbei.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich sehe eigentlich eine "normale" Entwicklung für einen ängstlichen Hund. Ab einem gewissen Alter wählen sie nicht mehr Flucht (vor allem, wenn die gar nichts bringt), sondern kippen in eine andere Technik sich die anderen vom Leib zu halten, wenn sie älter werden und ihr Mensch das nicht hinbekommt.


    Am Angstproblem hat sich sicher in all der Zeit nichts geändert.

  • Ich sehe das wie flying- paws dein Hund hatte Angst du liest es zu dass andere Hunde trotz seiner Angst auf ihn zu kamen, somit hat er kein Vertrauen in dich und löst die Situation nun selbst.


    Am besten ist es wenn ihr neue hunde kennen lernt Hunde zu nehmen die ihn nicht jagen, hunde die ihn nicht bedrängen und ihn eher ignorieren.


    Als nächstes bist du gefragt du bist der Beschützer, kommt ein Hund bist du der erste der ihn begrüßt, evt betüdelt ( den anderen Hund ) so dass er sieht dass du kein Problem mit den Hund hast. Doch dafür muss er dir vertrauen dich als Beschützer akzeptieren und es nicht selbst in die Hand nehmen.


    Daher würde ich sagen erst man kein hundekontakt im Freilauf und immer den Hund hinter dir du bist der erste beim fremden Hund du blockst fremde Hunde ab usw...


    Das nächste die Angst draußen. Wenn es nur geräuchert sind würde ich mir ( jetzt im Winter doof im Sommer warmes passender ) einen Platz suchen ( dort wo auch Autos fahren ) und mich entspannt da nieder lassen ( mit dem Hund ) leckerchen dabei haben oder gleich so machen dass es sein Futter nur noch dort gibt ( die Stellen musst du aber immer wieder wechseln sonst hat er später nur an der einen Leibe Angst an der andren dann trotzdem ) bei Leuten Geräuschen gibt's leckerchen wenn er sich entspannt gibt's leckerchen. Beschäftige dich dann mit ihm und freu dich sei ausgelassen und entspannt ...


    Wenn er auch vor Gegenständen Angst hat da hab ich das so gemacht ich bin zu den Gegenständen hin hab sie untersucht und gestreichelt, die Aldi als nicht gefährlich eingestuft ( so hat es unsere Hündin damals auch gemacht, hatte Amy Angst vor was ist die hin hat es beschnüffelt und sah Amy danach an als hätte sie sie nicht mehr alle und ging weiter, Amy ging dann hin hat festgestellt ist nix und gut war ) ich zwinge die nicht zu dem Gegenstand gehe aber auch nicht bevor sie mal daran geschnüffelt hat, das heißt Ostes ab der Straße und sie an der Leine, dann gehe ich entschlossen hin ( sollte er stehen bleiben ihn nicht komplett zerren sondern nur stramm halten aber nicht ziehen , gibt er nach sofort die keine locker lassen ) ist er frei einfach solange da bleiben bis er sich hin traut


    Es ist arbeit einen Hund der Angst hat diese zu nehmen ihm zu zeigen dass der Mensch das regelt und nicht der Hund... Aber es lohnt sich, mein Hund hat keine Angst mehr vor fremden Dingen oder Geräuschen ( nur als Welpe kurz )


    Dass er kastriert ist sehe ich in seinem Fall auch eher als schlecht an, denn kastrierte Hunde die noch dazu neigen vorsichtig und unterwürfig zu sein werden Meißtens erst recht vorsichtig unsicher und oft von Hunden gemoppt( das erkennt der Mensch oft nicht )

  • Unsere Hündin ist bei Hundebegegnungen auch nicht immer sicher gewesen. Das Abblocken von anderen Hunden hat echt gut geholfen! Allerdings macht man sich dadurch unsinniger Weise auch Feinde, da manche Leute der Meinung sind, dass die Hunde das unter sich regeln und es unverschämt ist Hunde anderer Leute wegzuschieben :muede:


    Naja, da muss man dann eben durch. Hilfreich könnte eine HuSchu sein wo sowas geübt wird. Da hat man dann genug Freiwillige an denen man das üben kann. Denn wenn man so einen Hund wie wir hat muss man nicht nur den anderen Hund weghalten sondern den eignen dabei auchnoch zurückhalten. Anfangs was kompliziert. Wir hatten das ein paarmal mit einer D.O.G.S. Trainerin hier in einer Gruppe gemacht. Fand da zwar nicht alles super aber zumindest die Stunden, in denen das Abschirmen geübt wurde waren gut. Vor allem, da das alles im Wald geübt wurde, also da wo man es dann auch wirklich braucht. Da übt man dann auch Begrüßungen und weitere Übungen, die dem Hund Sicherheit geben. Denn wird dein Hund allgemein sicherer und hat mehr Vertrauen zu dir, wird auch das Problem mit dem Anbellen besser!


    Es ist anfangs echt anstrengend und man muss sich ständig dumme Kommentare anderer Leute anhören aber für uns hat es sich gelohnt!

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