Alternative zum Jagen anbieten, aber was?

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    Hi,
    ich würde meinem Hund gerne eine Alternative zum Jagen anbieten, damit ich ihn wieder ableinen kann. Nur weiß ich nicht genau was und wie. Meistens wird bei sowas ja ein Futterbeutel zum Apportieren angeboten. Nur interessiert sich mein Hund dafür so gar nicht. Macht es trotzdem Sinn damit weiter zu arbeiten?


    Oder welche Alternative kann man dem Hund sonst noch bieten?


    Gruß

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  • Ich denke naijra meinte damit eher, dass du deinen Hund unter Kontrolle kriegen kannst mit Gehorsam und er somit auch bei einem Reh abrufbar sein wird.


    Eine richtige Alternative zum Jagen gibt es nicht. Das ganze Futterdummy etc. dient zur Auslastung und als Beschäftigung.


    Hier kannst du auch dich mal durchlesen: http://www.dogforum.de/anti-ja…l-und-mr-hyde-t64175.html

  • seltsam, Jäger schaffen das mit Jagdhunderassen über Gehorsam. Man kann nicht darn vorbei das Jagdverhalten unter Gehorsam stellen, abstellen kannst du das nämlich nicht. Was du dann als Belohnung für den geleisteten Gehorsam anbietest musst du schauen. Extrem tolles Leckerlie (Schale Katzenfutter) Jagd auf einen Dummie oder gemeinsames Spiel und Zerren um eine Beisswurst, eine Hetzjagd nach einer Reizangel, ...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein Beagle ist ja auch ein Vollblutjäger.
    Positiv aufgebauter Gehorsam ist schon eine ganz, ganz feste Komponente.
    Die andere Komponente ist die hinreichende artgerechte Auslastung. Bei Jagdhunden üblicherweise Nasenarbeit jeglicher Art. Sei es Suchspiele, Fährten, Apportieren, oder, oder, oder. Da muß man einfach schauen wofür sich der eigene Hund interessiert. Wenn dein Hund etwas ganz anderes mag, dann macht ihr halt das gemeinsam draußen.
    Der Hintergrund ist, daß der Hund erfährt, es sich lohnt sich, sich draußen an Frauchen oder Herrchen zu orientieren, weil er mit ihnen gemeinsam viel Spaß beim Spielen und Arbeiten hat. Wobei man zunächst in ablenkungsarmer Umgebung anfängt zu trainieren.


    LG


    Franziska mit Till

  • Es gibt so vieles.
    Vom Apportieren, über Impulskontrolle, bis hin zum wohl durchdachten Reizangeltraining.


    Ein müder Hund hat auch nicht mehr so viel Lust am Jagen.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

  • Zitat von "AliciaohneWunderland"

    Und das soll für einen Hund interessanter sein als ein Reh? Klappt vielleicht beim gehorsamsgeilen Schäferhund, aber nicht beim jagdgeilen Hund.


    Es geht nicht darum, dass es für den Hund "interessanter" ist. Das ist auch keine Ersatz-Bespassung. Du tönst, als ob du wie so viele das Wundermittel suchst, mit dem man winken kann, und der abgeleinte Hund findet es interessanter als das Reh. Das ist eine Illusion.


    Gehorsam ist die wichtigste Voraussetzung, um den jagdgeilen Hund ableinen zu können. Eine passende Auslastung kann höchstens die allgemeine Bereitschaft zum Gehorsam erhöhen, aber nicht den Hund vom Reh abrufen. Hochwertige und verschiedene Belohnungen sind beim Aufbau des Gehorsams enorm wichtig, aber es reicht nicht, damit zu winken - gehorsam muss der Hund auch sein, wenn man mal ohne Reizangel und Futterbeutel & Co unterwegs ist.


    Mit Schäferhunden kenne ich mich nicht aus, aber für jagdgeile Jagdhunde führt kein Weg am Gehorsam vorbei.

    Rhian - Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006

    Splash - Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010

    Emrys - Welshie-Zwärgli *27.6.2020

    Welsh Springer Spaniels Reloaded!

  • Für jagdheile Hüter auch nicht. Durch anständiges Training schafft man es, dass sie geistig bei einen bleiben.
    Ersatz im eigentlichen Sinne ist es nicht.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

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