Kranker Junghund: Durchfall, Unruhe, Übelkeit;
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Guten Abend,
ich mache mir mittlerweile ernste Sorgen um meinen jungen Hund. Wir sind bereits in tierärztlicher Behandlung, er litt an einem Giardienbefall. Damit hat sich das Problem nicht gelöst.
Ares hat noch immer Durchfall. Große, breiige Mengen. Gelblich und übelriechend. In letzter Zeit bemerke ich abends eine eigenartige Unruhe. Er hechelt, tigert umher und findet keine Ruhe. Dieser Zustand dauert 1- 2 Stunden an, dann beruhigt er sich. Heute erst, als er Kopt absetzen konnte und sich übergeben hat.
Das Erbrochene war kaum verdaut und eine große Menge, doch anschließend entspannte er sich. Er macht den Eindruck, als würde er unter Stress stehen. Ich gebe ihm etwas zu kauen, dass bearbeitet er meist intensiv...
Ansonsten macht Ares einen vitalen Eindruck, doch irgendetwas stimmt nicht, das weiß ich. Ich muss nun wieder Kot und Urin sammeln und am Montag abgeben. Beides wird in einem Labor genauer untersucht. Urin deshalb, da er viel pinkelt. Oft zehn Mal tägl. und das nicht wenig. In zwei Stunden letztens dreimal...
Ich weiß, dass ihr keine Diagnose stellen könnt- klar, aber habt ihr einen Tipp oder wisst Bescheid? - Vor einem Moment
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Hi,
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Lass bitte die Bauchspeicheldrüse mit überprüfen. Das macht man mit einem genauen Blutwert, der in der normalen Diagnostik nicht mit beinhaltet ist.
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Wann hatte er die Giardien?
Womit wurden sie behandelt?
Wurde nach Abschluss der Behandlung der Kot nochmal auf Giardien getestet?Was fütterst du ihm zur Zeit? Hat er während der Behandlung was für den Darm bekommen? ( Bactisel oder ähnliches?)
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Ja, die Bauchspeicheldrüse kommt einem da als erstes in den Sinn (das mit dem Pinkeln kann noch eine andere Sache sein) und da wäre ich sofort morgen früh bei einem fachlich richtig guten Tierarzt oder gleich in einer Tierklinik. Wenn das eine Bauchspeicheldrüsenentzündung ist oder wird - prost Mahlzeit. Lies' Dich da am besten mal ein, auch zur Bauchspeicheldrüseninsuffizienz.
Bei dem abendlichen Verhalten würde ich auf starke Schmerzen tippen, auch das würde dazu passen. Hat er das nach der Abendmahlzeit und fängt das so eine kleine Weile nach dem Fressen an ?
Ich würde neben dem TA-Besuch ab sofort nur noch Schonkost geben, ganz mageres gekochtes und püriertes/fein zerkleinertes Fleisch, Kartoffelbrei (ohne Milch), gedünstete und pürierte Möhren, keinerlei Fettzugabe, viele kleine Mahlzeiten täglich.
Womit wurden die Giardien behandelt und ging es ihm zwischendurch auch mal richtig gut ?
Bist Du sicher, dass er sein Futter verträgt oder könnte er eine Allergie drauf (entwickelt) haben ?
LG Petra -
Guten Morgen, Danke für die Rückmeldung.
Er wurde mit "Panacur" behandelt, drei * drei Tage, 5 Tage Pause, wieder 3 * 3 Tage eingegeben.
Ich sammle mom. Kot, am Montag wird dieser erneut untersucht (und weggeschickt, um weitere Parasiten auszuschließen). Ich bin mir aber unsicher, ob es wirklich Parasiten sind, die Ares zu schaffen machen.
Ab und an hatte er festen Kot, das sind/ waren Ausnahmen. Dazu muss ich sagen, dass der ganze Wurf Durchfall hatte. Die Züchter haben mir dies nicht verschwiegen, nur "es sollte im neuen zu Hause besser werden". Ich glaubte der Züchterin- sie ist eine TA.
Doch wurde es nicht. Als Ares bei mir einzog war ich im Glauben, dass er mein Futter nicht vertragen würde.
Sein Zustand blieb gleich, bis eine Verschlechterung eintrat. Ich kontaktierte einen TA. Giardien. Die Giardienbehandlung ist vorletzte Woche abgeschlossen worden, der TA wollte nun den Kot erneut überprüfen.
Diese Unruhe tritt nicht unmittelbar nach dem Fressen ein, erst einige Stunden später.
Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob er das Futter verträgt.
Ich gehöre wohl zu den "Allerfütterern". Er bekommt von mir rohes Fleisch, Nassfutter, ein bisschen Trockenfutter, Kartoffeln, Reis, Gemüse, Quark- abwechslungsreich. Mir kommen nun Zweifel, ob es das Richtige mom. ist.
Ja, ich stelle um auf Schonkost!
Nein, für den Darm hat er nichts bekommen. Ich spreche die Tierarztpraxis eh am Montag auf alles an und fordere eine Untersuchung der Schilddrüse an.
Der TA hat den Verdacht, dass das viele Pinkeln mit dem Durchfall zusammenhängen könnte. -
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Mir fällt noch etwas ein. Er hat auch ein schuppiges Fell, dass insgesamt nicht glänzend und gepflegt wirkt.
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Mein Hund hatte mit 4 Monaten auch anhaltend Durchfall und/oder Erbrechen. Ging über eine Woche, wir waren ständig beim TA. Klärung gab es dann durch eine Ultraschall- und Röntgenuntersuchung des Bauchraumes (nachdem ich darauf gedrängt hatte). Er hatte eine Darminvagination und musste operiert werden.
Will jetzt nicht sagen, dass deiner das auch hat. Würde ich mir nie anmaßen, eine Ferndiagnose zu stellen!
Ich will nur sagen: Bleib dran! Die Ursachen können vielfältig sein!Ich wurde damals von der TÄ fast belächelt, als ich jeden Tag in der Praxis stand. So nach dem Motto: Die Medis von gestern haben wahrscheinlich noch nicht angeschlagen...
Mir war es egal, was sie dachte, denn obwohl wir unseren Hund erst kurze Zeit hatten, wusste ich doch instinktiv ganz genau, dass es ihm schlechter ging als die TÄ einsehen wollte.Die OP war übrigens überlebenswichtig!
Gute Besserung und dass ihr die Ursache bald findet!
Granita
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Danke, ich werde auf jeden Fall dran bleiben.
Mein Vertrauen in die Tierärzte ist getrübt. In der Vergangenheit habe ich schon so viele schlechte Erfahrungen machen müssen. Man wird nicht ernst genommen. Als Besitzer hat man doch oft ein Gefühl dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Es ist nicht schön zu sehen, wenn er andauernd hechelt und nicht zur Ruhe kommt. Ich stehe hilflos daneben und weiß nicht, was ich tun soll. Am Montag spreche ich sie darauf an. -
Hört sich für mich stark nach Bauchspeicheldrüse an.
Blutbild und Ultraschall können das schnell klären.Ares ist doch auch ein Windhund, meine Emma (Galgo-Mix) hatte auch mit Bauchspeicheldrüsenentzündung zu kämpfen. Dadurch dass sie schlecht Fett ansetzt und immer dazu neigt schnell abzunehmen gabs immer Getreide/Kohlehydrate oder etwas mehr Fett, leider hat sie das nicht vertragen
Ich kenne einige Windhunde die sensibel auf zu viel Kohlehydrate oder Fett reagieren und deshalb leider öfter mit der Bauchspeicheldrüsenprobleme haben. -
ZitatAlles anzeigen
Guten Morgen, Danke für die Rückmeldung.
Er wurde mit "Panacur" behandelt, drei * drei Tage, 5 Tage Pause, wieder 3 * 3 Tage eingegeben.
Ich sammle mom. Kot, am Montag wird dieser erneut untersucht (und weggeschickt, um weitere Parasiten auszuschließen). Ich bin mir aber unsicher, ob es wirklich Parasiten sind, die Ares zu schaffen machen.
Ab und an hatte er festen Kot, das sind/ waren Ausnahmen. Dazu muss ich sagen, dass der ganze Wurf Durchfall hatte. Die Züchter haben mir dies nicht verschwiegen, nur "es sollte im neuen zu Hause besser werden". Ich glaubte der Züchterin- sie ist eine TA.
Doch wurde es nicht. Als Ares bei mir einzog war ich im Glauben, dass er mein Futter nicht vertragen würde.
Sein Zustand blieb gleich, bis eine Verschlechterung eintrat. Ich kontaktierte einen TA. Giardien. Die Giardienbehandlung ist vorletzte Woche abgeschlossen worden, der TA wollte nun den Kot erneut überprüfen.
Diese Unruhe tritt nicht unmittelbar nach dem Fressen ein, erst einige Stunden später.
Ich bin mir noch immer nicht sicher, ob er das Futter verträgt.
Ich gehöre wohl zu den "Allerfütterern". Er bekommt von mir rohes Fleisch, Nassfutter, ein bisschen Trockenfutter, Kartoffeln, Reis, Gemüse, Quark- abwechslungsreich. Mir kommen nun Zweifel, ob es das Richtige mom. ist.
Ja, ich stelle um auf Schonkost!
Nein, für den Darm hat er nichts bekommen. Ich spreche die Tierarztpraxis eh am Montag auf alles an und fordere eine Untersuchung der Schilddrüse an. Nicht Schilddrüse, Bauchspeichelddrüse.... Bist Du sicher, dass Du noch bis Montag warten willst? Gibt es bei Dir in erreichbarer Distanz keine gut ausgerüstet Tierklinik?
Der TA hat den Verdacht, dass das viele Pinkeln mit dem Durchfall zusammenhängen könnte. - Vor einem Moment
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