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    Hallo,


    mein Hund ist jetzt 2,5 Jahre, Mischling aus Rumänien, 67 cm groß, kastriert. Ich hab ihn mit 6 Monaten bekommen.


    Was für eine Mischung es ist, weiß man nicht. Er ist eher ein Schisser, der aber gerne bellt und hier territorial ist. Wenn Besuch kommt bellt er zwar kurz, aber wenn die Leute dann im Haus sind und ihn ignorieren, geht er auf sein Bett und interessiert sich nicht für sie. Im Garten darf er nur mit mir sein, da er sonst gerne rumkläfft, je nachdem was vorbeiläuft.


    Nun gibts ein paar "Feinde". Bei zweien kann ich noch nachvollziehen warum. Der eine (weißer Schäferhund) hat ihn mal sehr gejagt, da ist Oskar dann kopflos weggerannt und seitdem wird er extrem verbellt wenn er ihn sieht. Die Halter sind ganz o.k. wenn ich die Frau mit dem Schäferhund treffe gehts besser, ich glaube Oskar hat auch von dem Mann Angst. Er ist an dem Schäferhund interessiert, aber bitte nur nicht zu nahe kommen. Wobei der Schäferhund einfach ein Draufgänger ist.


    Das gleiche hier in der Nachbarschaft mit einem Bernhardiner. Dieser hat Oskar (weil er selbst sehr territorial ist) schon 3 x angegriffen, als wir am Haus vorbei sind. Seitdem meiden wir es dort vorbeizulaufen, weil der Bernhardiner sehr oft unangeleint vor dem Haus liegt. Nach dem 3. Angriff ist es jetzt leider so schlimm, daß er auch den verbellt, wenn er nur gesichtet wird. Seit der Besitzer Oskar mal extrem angebrüllt hat, nachdem er seinen von meinem weggezogen hat und behauptet hat, daß Oskar ihn gebissen hat ist ihm dieser glaub auch unheimlich.


    Jetzt kommt aber unser absoluter Problemkandidat: Ein älterer Riesenschnauzer, sowas von gechillt. Aber von Anfang an paßt es nicht. Oskar kriegt die Krise wenn er den sieht. Sie wohnen ein paar Straßen weiter und die Besitzerin ist leider eine Alkoholikerin. Sie ist zwar nett, aber oft bischen neben der Spur. Ich weiß nicht mehr was ich da noch machen soll. Wir haben uns sogar mal mit der Hundetrainerin getroffen, da ging es so halbwegs, nachdem wir ganz viel geübt haben, daß der Schnauzer ihm nix macht. Aber wirklich lange gehalten hat das nicht.


    Er weiß wo der Hund wohnt und wir gehen kaum an dem Haus vorbei. Neulich haben wir es mal wieder probiert und er ist ohne zu bellen am Haus vorbei und ich habe ihn ganz dolle gelobt, bis er an einem Pfützchen gerochen hat. Dann gings aber ab. Da die Besitzerin sehr oft direkt bei uns am Haus vorbeiläuft und wir evtl. kurz darauf aus dem Haus gehen hängt meiner schon mit der Nase am Boden. Und dann geht das Gekläffe los. Der schnüffelt wirklich schon alles hier ab.


    Ich weiß mir keinen Rat mehr. Ich kenne dieses Geschnüffel auch wenn er den Schäferhund riecht, das passiert dann nicht hier in der Ecke, aber auch dann rennt er kopflos durch die Gegend und tut wie die Sau. Ich kann dann absolut sicher sein, daß einer seiner Feinde vorher hier gelaufen ist. Manchmal haben wir den Feind dann eben auch noch gesehen.


    Kennt ihr sowas. Oskar würde glaub nie wirklich angreifen, er will dann den Hund einfach nur verbellen bis er außer Sichtweite ist, aber ich kann doch vorher selbst nicht wissen wo die Hunde gelaufen sind.


    Habt ihr noch einen guten Tipp? Ich hoffe ich konnte es gut erklären.


    LG Sabine

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  • Scheint ja erstmal recht verständlich, dass Oskar diese Hunde verbellen möchte, da er ja schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht hat.


    Ideen: Wenn die anderen Halter kooperativ sind (zumindest bei dem weissen Schäferhund) könntest du es mit gezielter Desensibilisierung versuchen. Du könntest mit der Halterin ausmachen, dass ihr morgens gleichzeitig gassi geht, nur sie eben 50 oder 100Meter vor euch, dann würde Oskar den Hund immer sehen, aber sich nicht aufregen (Entfernung entsprechend groß genug wählen) und sich so drangewöhnen, dann könntet ihr nach und nach die Entfernung verringern. Oder du bekommst eine Decke die nach dem Schäferhund riecht, sodass sich Oskar an den Geruch gewöhnen kann (einfach die Decke in deine Wohnung legen und dann wieder zum Geruch aufladen zurück geben)
    Sonst kannst du dir vielleicht auch einen Trainer holen oder ein paar Bücher dazu lesen. Ich denke nach dem Prinzip aus dem Buch "Traue nie einem Fremden" könnte man auch bei dem Problem vorgehen.


    Trefft ihr den Bernadiner auch bei Gassi oder ist der nur immer in seinem Hof?


    Welche Ursachen/Gefühle liegen denn seiner Reaktion gegenüber dem Schnauzer zugrunde? Wäre wichtig um das Training entsprechen zu gestalten? Aggression? Angstaggression? Territorialität? Findet er vielleicht auch nur die Besitzerin komisch (riecht immer nach Schnaps/ läuft komisch) ?

  • Na, dass er die Besitzerin komisch findet, könnte daran liegen, dass er deren Hund komisch findet. Ist doch dasselbe Rudel. :D
    Warum muss er die denn auch toll finden, wenn die ihn angreifen? Ich würde einfach nur zusehen, dass ich denen aus dem Weg gehe.

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  • Zitat von "SteffiStuffi"

    DiePatin hat geschrieben:Na, dass er die Besitzerin komisch findet, könnte daran liegen, dass er deren Hund komisch findet. Ist doch dasselbe Rudel. :D



    Wow, wie differenziert

    Zitat von "SteffiStuffi"

    Findet er vielleicht auch nur die Besitzerin komisch (riecht immer nach Schnaps/ läuft komisch) ?


    :p wo ist der Unterschied zu dem, was diePatin geschrieben hat.....das aber nur am Rande




    Zitat von "hobitzker"

    Wir haben uns sogar mal mit der Hundetrainerin getroffen, da ging es so halbwegs, nachdem wir ganz viel geübt haben, daß der Schnauzer ihm nix macht. Aber wirklich lange gehalten hat das nicht.



    Warum nimmst Du dieses Training nicht wieder auf? vermutlich habt Ihr nicht lange genug an der Problembehandlung gearbeitet


    Was hat der Trainer gemacht? Wie habt Ihr trainiert?

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  • Zitat von "Joco und Co"

    :p wo ist der Unterschied zu dem, was diePatin geschrieben hat.....das aber nur am Rande


    Na dass es sehrwohl wichtig ist zu wissen - wenn man trainieren will-, ob der Hund Angst vor dem Riesenschnauzer hat oder vor der alkoholisierter Person am anderen Ende der Leine. Auch wenn beide immer nur gleichzeitig auftreten oder ein Rudel bilden ist es ja sehr wohl ein Untschied und erfordert u.U. unterschiedliches Vorgehen

  • Zitat

    ob der Hund Angst vor dem Riesenschnauzer hat oder vor der alkoholisierter Person am anderen Ende der Leine.


    Die dritte Möglichkeit hast du vergessen: Der Hund mag weder den Riesenschnauzer noch dessen Frauchen. :p


    Und ich hatte übersehen, dass der Riesenschnauzer ihn gar nicht angegriffen hat. Trotzdem: Kann man einem Hund nicht zugestehen, manchen anderen Hund einfach nicht zu mögen?
    Du könntest dich vielleicht mit der Besitzerin absprechen, wann Ihr Gassi geht, oder dass die eine andere Strecke nehmen als direkt vor Eurem Haus.

  • Zitat von "DiePatin"


    Die dritte Möglichkeit hast du vergessen: Der Hund mag weder den Riesenschnauzer noch dessen Frauchen. :p


    Und ich hatte übersehen, dass der Riesenschnauzer ihn gar nicht angegriffen hat. Trotzdem: Kann man einem Hund nicht zugestehen, manchen anderen Hund einfach nicht zu mögen?
    Du könntest dich vielleicht mit der Besitzerin absprechen, wann Ihr Gassi geht, oder dass die eine andere Strecke nehmen als direkt vor Eurem Haus.


    Klar die Möglichkeit gäbe es auch noch. Und ein Hund darf auch einen anderen nicht mögen, aber wenn es nur eine Sache der Sympatie ist, dann verlange ich von meinem Hund zumindest gesittet auf der anderen Seite der Straße vorbeilaufen zu können.

  • Danke Euch erstmal für Eure Meinungen.


    Mit dem weißen Schäferhund haben wir sogar mal Runden gedreht. Solange er vor Oskar läuft gehts, aber wehe er geht mal hinter ihm oder er kommt ihm zu nahe. Dabei hat der Schäferhund gar kein Interesse an anderen Hunden. Aber bei dem nächsten Sichtkontakt bellt Oskar wieder. Herrchen hat mir mal angeboten, die beiden in ihren VW-Bus zu sperren, aber das finde ich brutal, ich weiß nicht, ob das für Oskar förderlich wäre. Er hat zudem gemeint Oskar ein Sprühhalsband anzulegen, finde ich aber auch nicht förderlich.


    Bei dem Riesenschnauzer haben wir uns extra mit der Trainerin getroffen. Irgendwann hatte Oskar glaub kaum mehr Stimme zum bellen und wir sind auch ein Stück zusammen gelaufen, Das gleiche wie oben, solange der Feind vor ihm läuft gehts noch, aber wehe der kommt ihm zunahe. Mit dem Frauchen kann man nicht reden, die sagt immer nur: Ihrer tut ja nix, laß Oskar halt bellen. Die ist so anstrengend und kommt mit ziemlich bescheuerten Ratschlägen, das ist mehr als nervig. Da der Riesenschnauzer eigentlich nur hier seine 10 min. Runden läuft (und ich weiß inzwischen ungefähr die Zeiten) versuche ich die zu meiden. Aber manchmal sehen wir sie halt doch, ganz toll auch, wenn wir grad im Auto vorbeifahren. Da wackelt dann mein kleiner KIA.


    Mir ist schon klar, daß es Hunde gibt, die sich nicht mögen. Aber dieses Ausflippen finde ich einfach anstrengend. Oskar ist leider recht oft das Mobbingopfer, der dann immer Fersengeld gibt, falls ein Hund sehr stürmisch auf ihn zukommt und ihn anblafft, er wehrt sich einfach nicht. Und meine Trainerin meinte, daß für ihn das bellen gerade die einzige Möglichkeit ist sich, die Hunde die er nicht einschätzen kann vom Leib zu halten. Mit den allermeisten kommt er wirklich sehr gut klar, Schäferhunde sind immer bischen schwierig, sobald er aber merkt, daß die ganz o.k. sind geht auch das. Mit großen zotteligen Hunden hat er aber eh bischen Probleme, vielleicht kann er wirklich die Miminik nicht einschätzen.


    Ich weiß, daß es in dem Rudel, in dem er bis zum seinem 6. Monat gelebt hat einen großen schwarzen Hund gab, der wohl der Chef war. Auf Videos hat man gut gesehen, daß Oskar dem immer bischen aus dem Weg ging, vielleicht erinnert ihn der schwarze Riesenschnauzer an den. Keine Ahnung. Wir treffen auf unseren Gassigängen immer einen anderen Riesenschnauzer, mit dem kann er super gut (wobei dieser ist ein Salz/Pfeffer Schnauzer). Ich glaube so behäbige langsam schleichende Hunde, da ist er total unsicher. Der Bernhardiner ist ja auch keine Rennsemmel.


    Ganz schwierig wird es eben, wenn er die Pfützchen von dem Riesenschnauz beschnüffelt und dann den Ausraster kriegt.


    Wir sind hier schon ein paar mal mit der Trainerin extra nur die Ecke hier abgelaufen. Komisch, da war das dann alles kein Problem, vielleicht vermittel ich Oskar auch nicht genug Sicherheit. Wobei wir gerade am Wochenende eine so doofe Begegnung hatten. Da kam eine Stafford auf ihn zugerannt und hat ihn ganz schön angemacht. Als wir dann den Weg wieder zurückmußten waren die immer noch am selben Platz. Die Frau hatte 5 Hunde und die waren gerade am spielen und Oskar lief schon hinter uns. Da dachte ich super, jetzt sucht er bei uns Schutz, als dann aber 3 von deren Hunde auf uns zustürmten und alle 3 so doof taten, hat Oskar wieder nur schreiend davonlaufen können. Da war auch ich total mit überfordert, weil ich nicht alle Seiten abschirmen konnte. Nach solchen Begegnungen ist er eh wieder viel unsicherer, habe ich heute morgen gut beobachten können, da waren auf einmal 5 Hunde um uns rum und ich habe ganz deutlich gemerkt, wie überfordert er da ist. Dann muß ich zulaufen. Also ein Held wird er vermutlich nie.


    LG Sabine

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