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    Huhu liebe Barfer!


    Seit Monaten überlege ich nun schon zu Barfen, aber ich finde es einfach unglaublich kompliziert. Da ich mich alleine gar nicht traue, hoffe ich hier ein paar Tipps bekommen zu können. Ich habe sogar schon geguckt ob es in Hamburg eine Art Barf-Ernährungsberatung gibt :? habe aber nichts gefunden.


    Der Fall ist folgender, wir haben ein "Kratzproblem", von Anfang an. Ich habe alles Mögliche an Futter durchprobiert, ohne Besserung. Von einer sehr guten Heilpraktikerin habe ich nach einem Bioresonanztest eine Art Futterplan bekommen, mit den Lebensmitteln die er sicher verträgt. Nun möchte ich versuchen mit diesen Lebensmitteln eine Art Barf-Plan zu erstellen. An Fleisch verträgt er demnach Lamm, Huhn, Ente, Kaninchen, Seelachs. Damit wollte ich also erstmal anfangen. Später kann ich dann ja immer noch andere Fleischsorten dazunehmen.


    Dann etwas zum Hund: Milo ist 7 Monate alter Havaneser, wiegt jetzt etwas über 5kg. Zum Glück weiß ich schon dass er rohes Fleisch verträgt, da er eine zeitlang Fertigbarf bekommen hat.


    Wo fange jetzt ich an? Habe im Internet gefühlt alles gelesen was es übers Barfen zu wissen gibt und trotzdem bleiben Fragen. Zum Beispiel die ganzen Zusatzstoffe, woher weiß ich, wie viel Seealgenpulver etc. ich zufügen muss? Wobei ich auf sowas gerne erstmal verzichten würde, da ich auch nicht weiß ob er auf Futtermilben allergisch reagiert. Um überhaupt mal etwas zu haben, habe ich den Barf-Rechner vom Boxerforum genutzt.
    Ich würde auch gerne erstmal ohne Reis, Haferflocken füttern. Ist Kartoffel dafür eine Alternative, oder zählt das zum Gemüse?


    Also laut Barfplan soll er 212g pro Tag bekommen. Reicht das?
    Damit ich nicht alles abschreiben muss habe ich mal ein Screenshot vom Plan gemacht.



    Bestellen möchte ich bei Tackenberg und habe schon ein paar Sachen in meinen Korb gepackt. Soo viel Auswahl ist ja auch gar nicht wenn man kein Rind, Pferd. usw füttert.
    Die 240g Pansen/Blättermagen würde ich mit Lammpansen abdecken. Geht das? Blättermagen gab es dort nicht vom Lamm.
    Die 180g RFK füttere ich Hühnerhälse und Lammknochen für den Anfang.
    Für die 180g Innereien habe ich Hühnerherzen- und Mägen im Warenkorb.
    Als "normales" Fleisch kann ich dort Enten- und Lammfleisch kaufen. Hühnchen bekomme ich ja auch im Supermarkt.
    Mit dem Obst und Gemüse werde ich am Anfang nicht zu experimentierfreudig sein und Sachen verwenden wie Kartoffel, Fenchel, Kürbis, Pastinake, Steckrübe (steht auf meinem Zettel der THP). Beim Obst hat sie mir kein Häkchen gemacht, aber da ich ja irgendetwas füttern muss würde ich erstmal Apfel, Birne, Banane und sowas nehmen.


    Jetzt wo ichs mal aufgeschrieben habe, kommts mir gar nicht mehr soo kompliziert vor =) Achja Öl brauche ich ja auch noch, welches soll ich da nehmen? Reicht eins oder müssen es immer verschiedene sein?
    Und was ist nun mit Zusatzstoffen, brauche ich da was oder kann ich für den Anfang darauf verzichten?


    Und nun bitte ich alle Barf-Experten (oder auch nicht Experten :smile: ), die sich die Zeit genommen haben dies durchzulesen, mir ihre Meinung mitzuteilen :rollsmile:

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  • das klingt doch alles schon richtig gut :gut:


    Möchtest du denn auch Seelachs füttern? Den bekommst du zb auch im Supermarkt.


    Genauso wie Hühnerherzen. Manchmal sogar noch günstiger als bei den Online-Shops, kannst ja mal schauen, ob das bei euch auch in der Theke liegt.


    Ich habe auch mit Hühnerhälsen als Knochen angefangen, die sind recht weich und gelten als Anfängerknochen. Wenn sich dein Hund an die Knochenfütterung gewöhnt hat, kannst du zb auch mal Hühnerflügel im Supermarkt kaufen.


    Falls ihr nen türkischen Lebensmittelmarkt in der Nähe habt ist das auch ne super Adresse an günstige Lammprodukte zu kommen.


    Im Prinzip bekommt man mehr vor Ort (und manchmal sogar günstiger) als man anfangs so denkt :smile: Kannst dich ja mal umschauen.


    An Zusätzen fütter ich hier Kokosflocken dauerhaft, Bierhefe als Kur, Seealgenmehl um die Jod-Versorgung zu decken und eben Öl.
    Ich wechsel meistens zwischen Leinöl, Distelöl und Lachsöl. Die ersten beiden bekommst du auch vor Ort im Supermarkt.
    Im Prinzip hängt viel von den Zusätzen davon ab, was dein Hund so im Futter bekommt und verträgt.

  • Zitat von "xminimaxix"

    Huhu liebe Barfer!
    Also laut Barfplan soll er 212g pro Tag bekommen. Reicht das?


    Was soll denn mal das endgewicht von deinem Hund sein?


    Zitat von "xminimaxix"


    Für die 180g Innereien habe ich Hühnerherzen- und Mägen im Warenkorb.


    Zu Innereien zählt eigentlich nur Leber, Niere und Milz, wobei Leber auf jeden Fall dabei sein sollte. Alle anderen Innereien haben nicht so viele Nährstoffe und Herz und Magen zählen zu Muskelfleisch.


    Zitat von "xminimaxix"


    Achja Öl brauche ich ja auch noch, welches soll ich da nehmen? Reicht eins oder müssen es immer verschiedene sein?
    Und was ist nun mit Zusatzstoffen, brauche ich da was oder kann ich für den Anfang darauf verzichten?


    Eigentlich reicht erstmal nur Lachsöl aus. Man kann mal wechseln, aber muss man nicht, Lachsöl ist eigentlich das wichtigste Öl, wenn man Mastvieh füttert und keine Weide- oder Wildtiere.


    An Zusatzstoffen gebe ich nur was, wenn was gebraucht wird, aber nichts, was ich dauerhaft gebe. Eine Prise Salz sollte man mehrmals die Woche geben, wenn man kein Blut füttert.

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  • Seelachs hatte ich gerade noch gefunden in dem Shop, nehm ich also auch :smile: die Lieferung kommt erst am 11.11. weil sie direkt von Tackenberg geliefert wird. Nun überlege ich was ich bis dahin mache. Im Grunde kommt es ja nicht auf eine Woche an. Ich könnte bis dahin ja aber Reinfleischdosen nehmen. Von Boos gibt es zum Beispiel Lammpansen. Und das sonstige Fleisch aus dem Supermarkt. Dann muss ich nur gucken wie ich an die Knochen und Innereien komme, vielleicht gibt es ja irgendwo einen Barf-Shop...


    Wofür ist denn Bierhefe?


    @Laugurus
    Naja Endgewicht ist schwer zu sagen...viel wächst er denke ich nicht mehr. Vielleicht so 6kg? Weiß auch nicht genau was die Eltern wiegen, da müsste ich nochmal nachfragen.


    Gut zu wissen mit den Innereien, dann muss ich mir was anderes überlegen. Andere Innereien gibts in dem Shop nicht vom Huhn oder Lamm. Dann muss ich vielleicht doch Leber und Niere vom Rind nehmen...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    der Plan liest sich doch erstmal ganz gut.
    Meine Beiden wiegen ca. 5 kg und sind jetzt ausgewachsen, sie bekommen ca. 100 -150 g Futter täglich.
    Es könnte sein, das die 212 gr. bei deinem 7 Monate alten Hund etwas knapp sind ?! Ich würde erstmal so füttern und evtl. die Ration etwas erhöhen.


    Wie Lagurus schon schrieb, sind Innereien Leber, Niere und Milz. Herz und Mägen sind Muskelfleisch.
    Ich gebe als Zusatz nur Lachs- und Leinöl. Gelegentlich mal Walnussöl und Kokosflocken und Bierhefepulver dazu
    (die Flocken würde ich beim Allergiker allerdings weglassen)
    Kartoffeln gehören zu den Kohlehydraten und wenn du das füttern möchtest, würde ich das bei deinem Allergiker eher empfehlen, als Reis, Nudeln, etc.
    Ich würde aber bei einem empfindlichen Hund versuchen, die Energie über die Zufuhr von Fett auszugleichen.
    Also, eher fettreiches Fleisch füttern, oder Fett in Form von Lamm-, Pferde- oder Hühnerfett zuführen.
    Ich hatte früher oft Sorge, das meine Hunde, Fett nicht vertragen, oder "fett" macht, aber das Problem haben sie mehr bei den Kohlehydraten, wie Reis, oder Nudeln.


    Statt Salz füttere ich Blut, ist aber als Barfneuling wahrscheinlich etwas gewöhnungsbedürftig....


    Viel Erfolg :smile:


    Katrin

  • Also gehört Kartoffel nicht zum Gemüse sondern eher zum Getreide? Bei dem Plan kann man ja auswählen ob ohne oder mit Getreide und ich hatte nun ohne ausgewählt.


    Wegen der Menge, ich werde ihn natürlich weiterhin wiegen und vielleicht alle 1-2 Wochen die Menge dann anpassen. Etwas wächst er ja noch.
    Und welches ist fettreiches Fleisch und wo gibts Lammfett? Habe leider keine Ahnung.


    Danke!

  • Zitat von "Enni"

    Der ist aber erst 7 Monate alt !


    Ok, ich kenne mich nicht so gut aus mit barfen von Junghunden, hatte nur mal andere Werte gelesen, dass man 2-3 % vom erwarteten Endgewicht füttert, aber wie gesagt, habe keine Erfahrung :smile: Dann wird das schon passen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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