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Hilfe- Hündin ist viel zu dünn

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    Hallo zusammen,


    ich bin jetzt seit einem Jahr stille Leserin hier im Forum und habe eine 1-jährige Rauhaardackelhündin.


    Sie ist eine schlechte und mäkelige Esserin und vor ca 4 Monaten hat der Arzt eine chronische Magenschleimhautentzündung und Futtermittelallergie festgestellt.


    Sie ist ein Standartdackel und wiegt (nicht erschrecken) ca. 4,6- 5 kg.
    Es ist ein ewiger Kampf, dass sie zunimmt. Mal hat sie ein bisschen mehr drauf und dann frisst sie wieder schlecht und nimmt rapide ab :(
    Sie ist aber immer top fit und nie geschwächt. Beim streicheln merkt man allerdings die Rippen und alle Knochen :(


    Zurzeit bekommt sie vom TA das RC Sensitiv. Sie frisst es gerne aber ich möchte nun auf Barf umstellen und erhoffe mir, das sie endlich zunimmt und weniger Output produziert.


    Nun habe ich aber Angst, dass sie bei der Umstellung noch dünner wird.
    Ich habe Futterproben bestellt. 4* 500gr Schläuche. Davon soll ich ihr dann 2% ihres Körpergewichts am Tag füttern.


    Ich würde gerne ein paar Erfahrungsberichte hören, von Leuten, die auch magere Hunde oder Mäkler haben.


    Bitte zereisst mich hier nicht. Ich freue mich über jeden hilfreichen Tipp und hoffe, dass meine Maus endlich zunimmt.


    Viele Grüße
    Vanessa mit Mina

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  • Meine Hunde sind (dem Himmel sei dank) keine Mäkler, neigen aber schnell dazu viel Gewicht zu verlieren.


    So war meine Hündin vor einiger Zeit statt bei normalen 21 bis 22 kg auf 17 kg runter (hatte eine Blasenentzündung und auf Grund des Antibiotikums starken Durchfall und anschließend noch der Fellwechsel... war wohl für den Organismus ein wenig zu viel). Meinem Rüden ging es nur geringfügig besser (der hatte nachdem er sich mit Trockenfutter überfressen hatte eine saftige Gastritis mit allem drum und dran).


    Ich habe lange gebraucht um an Beide wieder ein wenig Speck zu bekommen. Letztendlich geschafft habe ich es mit Kohlehydrate (also Haferflocken, Nudeln und solche Dinge) die sie zusätzlich zum normalen Futter bekommen haben.


    Nun hat deine Hündin ja eine Futtermittelallergie. Wogegen ist sie allergisch? Wurde das heraus gefunden, oder nur vermutet?


    Zitat von "Mina25913"

    Ich habe Futterproben bestellt. 4* 500gr Schläuche. Davon soll ich ihr dann 2% ihres Körpergewichts am Tag füttern.


    Bei einem Untergewichtigen Hund würde ich sogar etwas mehr füttern die erste Zeit. Aber da kommt es auch drauf an, was in diesen Schläuchen eigentlich drin ist. :ka:

  • Ich hatte auch eine sehr magere Hündin (20kg bei 60cm) und hab sie mit Barf auf Normalgewicht gekriegt! Frisches Fleisch ist halt viel besser verwertbar als so Zeug wie Getreide was halt in Royal Canin auch in Massen drinne ist...also das Geld was das kostet kannste dir echt sparen, dass ises nämlich echt nicht Wert, aber die Tierärzte verticken das ja gerne aus weiß Gott welchen Gründen.


    Zum Informieren kann ich dir empfehlen: Die Swanie Simon Barf-Brschüre für 5€ , und http://www.barfers.de


    Ich für meinen Teil füttere mittlerweile aber gar kein Gemüse mehr, jetzt ist die Kotmenge sogar noch geringer :)

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  • Gegen was sie genau allergisch ist, konnte er mir nicht sagen. Seitdem sie das RC frisst, geht es ihr auch gut. Aber das mit dem Gewicht stört mich extrem.


    Dadurch, dass sie so extrem mäkelig ist, raubt mir das Thema "Futter" den letzen Nerv.
    Ich gebe ihr oft Nudeln. Am ersten Tag sind die natürlich ganz toll. Am zweiten Tag werden sie nicht mehr angerührt. Reis frisst sie gar nicht. Quark, Hüttenkäse.....ist alles nach wenigen Tagen langweilig und die Dame will nicht mehr fressen.
    Dazu kommt dann das zweite Problem, dass sie nach einer kleinen Nudelmahlzeit ihr Trofu tagelang nicht mehr anrührt. Dann hungert sie und nimmt natürlich noch mehr ab.
    Es ist ein Teufelskreislauf und ich bin genervt :/


    Vielen Dank für eure schnellen Antworten. Ich liebe das Forum ..hihi :)

  • Unsere Kleine ist auch so eine Mäkeltante. Gestern wollte sie gar nichts fressen, nicht mal Leckerlies: Ziegenkäse


    Heute hat sie wieder was angerührt.


    Bei uns hat auch die Zugabe von Fett (25% soll das Fleisch haben, 1-10g/Körpergewicht des Hundes geht am Tag) und auch ab und zu Kohlenhydrate, wie Getreide (Haferflocken) und Buchweizen ( das ist kein Getreide)
    Sie liebt Fett. Wir geben ausgelassenes Schweineschmalz (Schwein muss erhitzt gegeben werden) und Ziegenfett, Entenfett.. im rohen Zustand.


    Zitat von "Balufi"


    Ich für meinen Teil füttere mittlerweile aber gar kein Gemüse mehr, jetzt ist die Kotmenge sogar noch geringer :)




    Das habe ich auch gemacht, da ich dachte, mit Fell, Pansen usw. ähnelt es der "Wolfsnahrung" mehr, bis sich unsere Kleine auf einmal anfing, die Vorderpfoten "aufzufressen" Die Proteinmenge des Futters war dann wohl doch zu hoch. :headbash: Jetzt gibts wieder Gemüse + ab und zu Kohlenhydrate. Das Geknapper an ihren Beinen ist wieder weg.


    Jeder Hund ist anders...Für unsere Kleine war das nix.

    Wir sind das grausamste Lebewesen auf der Erde. Bewahrt uns diese Eigenschaft vor der Ausrottung?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Toll finde ich das Du von dem (nicht wirklich hochwertigen!) Trofu weg willst und frisch füttern willst! :gut:


    Halte ohnehin nichts von reiner Trofufütterei und würde immer einem guten Nafu bzw. frisch den Vorzug geben :smile:



    Ich finde es aber wichtig, das Du weißt, worauf Deine Kleine genau allergisch ist - wer hat denn die Futtermittelallergie festgestellt? Derjenige müsste dann doch ein paar mehr Infos zu haben....


    Denn was nutzt es wenn Du ihr nun z.B. Haferflocken anbietest, weil sie gut zum zunehmen geeignet sind, aber sie genau diese nicht verträgt?

  • Zitat von "Hundifrauchen"

    ähnelt es der "Wolfsnahrung" mehr


    Nun, wir haben ja auch schließlich keine Wölfe zu Hause, sondern Hunde. Die unterscheiden sich in vielen Dingen von Wölfen. Und wenn man bedenkt das Hunde eigentlich Kulturfolger sind, so ist das gute Fleisch das die Barfer ihnen heutzutage täglich geben im Ursprung wohl eher seltener auf ihrer Speisekarte gestanden. :)


    Was man schlussendlich füttert muss man vom Hund abhängig machen. Meine Hunde sind Kulturfolger... das heißt sie fressen was so beim Menschen übrig bleibt. Meist gekochte Sachen, aber auch mal was rohes und Fertigfutter gibt es zwischendurch auch. Und meine Hunde fahren bestens damit. Haben schön zugelegt, haben tolles Fell, sehr wenig Output, kein Mundgeruch, keine kaputten Zähne.


    Aber mein Weg dahin war auch lang und ich würde meine zukünftigen Hunde nur noch so füttern... WENN sie es denn vertragen. :)

  • Ich kenne das Problem auch - unsere Hündin war auch lange viel zu dünn und hat trotz Unmengen an hochwertigem Futter nicht zugenommen. Habe vieles ausprobiert, aber es nie geschafft mehr auf die Rippen zu bekommen.


    Was letztlich geholfen hat ist Rinderhack mit einem Schuss hochwertigem Öl. Musst du sehen, ob deiner das verträgt, aber bei uns hat das super geholfen. Hab ihr das mehrmals wöchentlich zusätzlich zu ihrem normalen Futter roh gegeben, sie liebt es und hat relativ schnell zugenommen. Mittlerweile gibt es das nur noch selten als besonderen Leckerbissen, weil sie sonst zu dick wird. Hätte ich vor ein paar Monaten auch nie gedacht, dass ich da bei ihr mal aufpassen muss... :smile:

  • RC ist kein gutes Futter, auch wenn es die TA empfehlen.
    Und nur Trockenfutter halte ich auch für keine gute Fütterung.


    Wie wäre es denn hiermit, du hast doch nur einen kleinen Hund dann dürfte der Aufwand nicht so groß sein. :smile:

    http://www.dogforum.de/topic179963.html oder so


    http://www.dogforum.de/topic158857.html

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego *2004 - † 21.Juni 2018

  • Zitat von "Mina25913"

    Gegen was sie genau allergisch ist, konnte er mir nicht sagen. Seitdem sie das RC frisst, geht es ihr auch gut. Aber das mit dem Gewicht stört mich extrem.


    Dadurch, dass sie so extrem mäkelig ist, raubt mir das Thema "Futter" den letzen Nerv.
    Ich gebe ihr oft Nudeln. Am ersten Tag sind die natürlich ganz toll. Am zweiten Tag werden sie nicht mehr angerührt. Reis frisst sie gar nicht. Quark, Hüttenkäse.....ist alles nach wenigen Tagen langweilig und die Dame will nicht mehr fressen.
    Dazu kommt dann das zweite Problem, dass sie nach einer kleinen Nudelmahlzeit ihr Trofu tagelang nicht mehr anrührt. Dann hungert sie und nimmt natürlich noch mehr ab.
    Es ist ein Teufelskreislauf und ich bin genervt :/


    Kommt mir alles sehr bekannt vor. Unsere Dackelmischlingsdame hat auch eine chronische Gastritis plus Dünndarmentzündung und positivem Helicobacterbefund (wird aktuell behandelt) und war von klein auf sehr mäkelig. Ähnlich wie du es beschreibst, hat sie jedes Hundefutter nur ein paar Tage lang gegessen, dann wieder nicht. Und sogar Selbstgekochtes wurde nach einer Weile stehen gelassen. Erst seit wir ihr hochverdauliches Futter kochen (Pute, Kartoffel, Karotte), hat das Mäkeln aufgehört. Sie frisst jetzt mit riesem Appetit, immer das Gleiche, stört sie gar nicht. Sie war also nicht mäkelig, weil es ihr nicht schmeckte, sondern weil sie davon Verdauungsprobleme bekam und dann lieber hungerte als weiter Bauchschmerzen und Übelkeit zu haben. Ob unsere Futtermittelunverträglichkeiten hat, wissen wir noch immer nicht.


    Wie hat der Arzt denn herausgefunden, dass euer Dackel eine Futtermittelallergie hat? Wenn dem wirklich so ist, dann wäre ja jetzt euer nächster Schritt eine Ausschlussdiät. So lange du nicht weißt, was ihr Probleme macht und du es weiter fütterst, wird sie weiter mäkeln, denke ich. Da sie eine Gastritis hat, wäre auf jeden Fall Leichtverdauliches besser für sie. Unsere bekommt bei Fettigem z.B. sofort wieder Probleme, da wäre ich vorsichtig.

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