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Hund pinkelt vor Spaziergang an die Tür!

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    Hallo zusammen,


    meine Hündin Amy, rumänische Straßenmischung, ca. 2 Jahre alt, sterilisiert, seit einem halben Jahr bei mir, hat vor 1-2 Tagen damit angefangen, an die Tür zu pinkeln, wenn sie sieht, es geht raus.


    Sie war nach wenigen Tagen bereits stubenrein und es gab nie Probleme (außer mal bei Krankheit). Gesund ist sie auf jeden Fall. Angst kann es nicht sein. Es hat sich nichts geändert in den letzten Tagen. Ich rufe sie einmal ruhig, nehme die Leine mit und sie kommt sofort und freut sich. Dann kommt sie an die Leine, was ihr auch nichts aus macht und wir gehen runter. Unten beim auf die Abschlusstür zulaufen bleibt sie stehen und pinkelt. :???: Freudenpinkeln kann es eigentlich auch nicht sein, da die Spaziergänge ja vollkommen selbstverständlich sind und nicht anders als vorher.


    Sie ist zwar ein kleiner Angstpinkler, aber ich sehe ja ob mein Hund Angst hat oder nicht. Und sie hat definitiv keine Angst. Mir fiel jedoch auf, dass sie mit diesem Verhalten vor wenigen Tagen angefangen hat und zwar genau dann, als es draußen, dank Regen "ungemütlich" wurde. Da steht sie dann sogar in der Wohnung auf der Treppe und will erst mal nicht runter. Wenn wir dann draußen sind, macht sie einen riesen Bogen um jede Pfütze und läuft unter jedem noch so kleinen Dach. Hauptsache nicht nass werden :lachtot: Schwimmen gehen im Sommer ist auch nichts für sie. Ich war schon öfter mit ihr am See und hätte mich sehr gefreut, wenn sie mit schwimmen würde. Habe sie dann auch öfter gelockt und belohnt wenn sie ein Stück ins Wasser kam, aber weiter als bis zur Brust geht sie auch nicht rein. Und das macht ihr auch nicht wirklich Spaß. Sie will nur zu den Leckerlies. Nachdem sie auch nach einigen Versuchen nicht ins Wasser wollte, habe ich es auch nicht mehr versucht. Ich habe sie weder "reingeworfen", wie es viele zu meinem Entsetzen machen, noch sie weiter gelockt. Sie liegt eben lieber in der Sonne und schaut uns beim Schwimmen zu. :D Trotzdem hat sie jederzeit die Möglichkeit, ins Wasser zu kommen, wenn sie dann doch mal wollen würde. Sie ist wohl einfach keine Wasserratte. Weder Schwimmen, noch bei Regen.


    Kann es sein, dass dieses Verhalten einfach eine Art Test ist? Hofft sie möglicherweise, durch das reinpinkeln nicht mehr raus zu müssen? Dass sie trotzdem raus muss weiß sie aber eigentlich aus Erfahrung. Da es erst seit dem Regen und der Kälte draußen so ist, frage ich mich, ob sie einfach nicht raus will.



    Ich habe schon überlegt, sie einfach wie einen Welpen wortlos raus zu tragen und sie draußen für das pinkeln dann zu loben. Aber ich glaube, das ist bei ihr der falsche Ansatz, da sie es aus ihrer Vergangenheit nicht gewohnt ist, hoch genommen zu werden. Anfangs hatte sie sogar Angst davor. Aber nachdem sie dann Vertrauen gefasst hat und ich sie langsam dran gewöhnt habe, hat sie keine Angst mehr. Aber es ist ihr immernoch nicht ganz geheuer, daher vermeide ich es so gut es geht, da ich ja weiß, sie mag es nicht sonderlich.



    Vor kurzem hatte sie eine Phase, wo sie einfach Dinge kaputt gemacht hat. Einen Schuh, 2-3 Kabel und sogar eine Tube Bepanthen hat sie ausgelutscht. Langeweile oder zu wenig Beschäftigung kann es nicht sein. Sie ist nie lang allein. Und das ist auch passiert, wenn ich mir nur kurz etwas aus dem Nebenzimmer geholt habe. 2 Minuten. Das hat aber ganz von alleine wieder aufgehört. Zudem habe ich bemerkt, dass sie in meinem Bett rumliegt, wenn ich nicht da bin. :lachtot:



    Habt ihr eine Idee woran es liegen könnte und was man dagegen tun kann? Wäre euch sehr verbunden, wenn ihr etwas wüsstet.


    Liebe Grüße,


    Rena

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  • "Testen" würde ich ausschließen, das wäre vermenschlicht...


    Ist die Blase in Ordnung? Keine Entzündung oder sowas? Vielleicht spinnt ihr Hormonhaushalt auch einfach rum. Oder es ist eine Übersprungshandlung. Versuch das ganze mal etwas entspannter und ruhiger anzugehen.

  • Zitat von "MissFortune"

    sie hat definitiv keine Angst.


    ganz sicher?



    Zitat von "MissFortune"

    Vor kurzem hatte sie eine Phase, wo sie einfach Dinge kaputt gemacht hat. Einen Schuh, 2-3 Kabel und sogar eine Tube Bepanthen hat sie ausgelutscht. Langeweile oder zu wenig Beschäftigung kann es nicht sein. Sie ist nie lang allein. Und das ist auch passiert, wenn ich mir nur kurz etwas aus dem Nebenzimmer geholt habe. 2 Minuten. Das hat aber ganz von alleine wieder aufgehört. Zudem habe ich bemerkt, dass sie in meinem Bett rumliegt, wenn ich nicht da bin. :lachtot:



    Das klingt ja schon nach nem unsicheren Hund. Meine Tierschutzhündin macht das auch. Hab sie jetzt 1 Jahr und sie kommt immernoch nicht gut mit dem Alleinbleiben klar. Bei denen muss man da NOCH feinfühliger sein und NOCH kleinschrittiger vorgehen. Wenn die Situation unentspannt ist und ich dann den Raum verlasse, erwische ich sie beim Zurückkommen auch direkt dabei, wie sie sich gerade Sachen zum Kaputtmachen schnappen will. :ugly: Kauen baut halt Stress ab. Aber so lang es nur ne Phase war..umso besser.

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  • Meine (Tierschutzhündin) hat das auch mal gemacht. Habe alles mögliche probiert. Geholfen hat schlussendlich, dass ich mich (wenn sie gepinkelt hat) wieder ausgezogen habe, es weg gemacht habe und mich dann wieder hingesetzt habe. Also nicht das passiert ist womit sie gerechnet hat. Bei ihr war es wohl eine Mischung aus Aufregung und der Lernerfolg das es, wenn sie gepinkelt hat, noch schneller nach draußen ging.


    Das Gesicht hätte man fotografieren sollen, als ich mich einfach so wieder hingesetzt habe und eben nicht mit ihr raus bin. Da haben ein paar Rädchen im Kopf gerattert.


    Ich musste das genau 2 Mal machen, dann war die Pinkelei Geschichte.

  • Eine Erklärung hab ich für das Pullerverhalten nicht.


    Aber vielleicht eine Lösung. :???:


    Bevor du mit dem Hund runtergehst, gehst du runter und öffnest die Haustür und hakst sie ein.
    Dann würde ich mit Amy an der Leine die Treppe runtergehen und flott ohne stehenzubleiben durch die Haustür
    nach draußen.


    PocoLoco
    Auf die Idee wär ich im Leben nicht gekommen. :lol: :gut:

    Liebe Grüße Stephi


    Teddy von und zu Plüsch


    Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
    Albert Schweitzer

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wir hatten mal eine Pflegehündin, die hat morgens immer vor die Haustür gepinkelt (wir haben uns gerade angezogen zum Gassi gehen). Ich habe sie dann im Zimmer gelassen, mich angezogen und sie dann geholt. So hat sie dann nicht gepinkelt, auch nicht ins Zimmer

  • Ich bin sofort mit ihr raus gegangen. Ärger bekommen hat sie dafür nicht. Draußen wurde sie dann die letzten Tage mit leckerlis belohnt wenn sie gepinkelt hat. Als sie es das erste Mal gemacht hat, habe ich mir erst mal sorgen gemacht, dass sie womöglich krank ist und das erst mal abklären lassen. Aber mit ihrer Gesundheit ist alles in bester Ordnung. Heute war sie auch schon 3 mal draußen und genau so wie sie von heute auf morgen damit angefangen hat, hat sie wieder aufgehört. Heute ist es nicht mehr passiert. :???: das ist zwar gut, aber natürlich schon etwas seltsam.

  • Könnte ja sein, dass sie dachte, sie darf dahin machen, da du nichts gesagt hast :???: ?
    Und der Geruch animierte sie dann dazu es wieder zu machen? :???:


    Aber wenn es jetzt nicht mehr passiert ist, ist ja gut ;)

  • Zitat von "Balufi"


    "Testen" würde ich ausschließen, das wäre vermenschlicht...


    Bei uns wird auf Kommando gepieselt ("Wisiwisi" :D ).
    Meine beiden wollen auch nicht raus, wenn's regnet. Schick ich sie trotzdem, laufen sie Alibi-halber ein Stück um die Terrasse rum (auf dem 15cm breiten Randpflaster, damit sie den nassen Rasen nicht betreten müssen) und kommen dann zurück, so nach dem Motto: Erledigt. Kann ich wieder rein?
    Seit sie gemerkt haben, dass ich darauf nicht reinfalle und sie wieder rausschicke, traben sie ums Hauseck rum (immer schön auf der Terrasse) und verschwinden für ein paar Sekunden aus meinem Blickfeld.
    Grad so lange, wie man halt zum Pieseln brauchen würde.
    Dummerweise haben wir hinten raus auch ein Fenster und man kann beobachten, dass sie auf dem äußersten Terrassenrand stehen, sich dort gegenseitig mit der Schulter anschubsen und die Zeit "absitzen".
    Ins Gras geht da keiner. Wenn sie der Ansicht sind, lange genug gewartet zu haben, kommen sie schwanzwedelnd zurück.
    Also sage nochmal einer, Hunde können nicht "testen".
    Sie können einen sogar 1a für blöd verkaufen!

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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