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Immer an der Leine laufen- trotzdem glücklich?

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    Hallo,


    es geht hier nicht um meinen Hund. Benny kann ich ohne Probleme ohne Leine laufen lassen. Also an den geeigneten Orten wie Wiese und Wald.


    Aber hier bei uns in der Straße wohnt eine Familie die auch einen Jack Russell Terrier haben. Der kann aber nicht frei laufen. Der Jagdtrieb bei ihm ist anscheinend einfach zu stark und er haut panisch ab wenn er sich erschrickt.
    Also gehen sie halt täglich mit einer 15m Schleppleine in den Wald oder über Wiesen. Der Hundetrainer hat ihnen das empfohlen.


    Gestern waren wir zusammen unterwegs. Und das Frauchen hat Sorge das ihr Hund unglücklich ist weil er immer an der Leine ist. Auf mich macht der Hund aber überhaupt keinen unglücklichen Eindruck. Der ist an seiner Schleppe genauso rumgetobt wie mein Benny ohne Leine. :D


    Was denkt Ihr? Kann ein Hund der immer an der Leine laufen muss genauso ein glückliches Hundeleben haben?
    Meiner Meinung nach schon.

    LG Nicole


    Jack Russell Terrier Benny (*4.Dezember 2003)


    "Ein Jack Russell Terrier ist eine große Persönlichkeit in einem kleinen Körper"

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  • Zitat von "JackieBenny"


    Was denkt Ihr? Kann ein Hund der immer an der Leine laufen muss genauso ein glückliches Hundeleben haben?


    Theoretisch auf jeden Fall. Praktisch kommt es in meinen Augen darauf an, was denn als Ausgleich gemacht wird und um was für ein Typ Hund es sich handelt. Ein "Trotter" kann auch gut einfach so an der (Schlepp-)Leine mitlaufen, ein "Flitzer" findet ausschließlich Leinenspaziergänge wahrscheinlich nicht so bombe und sollte die Gelegenheit haben in eingezäuntem Gebiet auch mal richtig wetzen zu dürfen. Die meisten JRTs und PRTs, die ich kenne wären denke ich auch an der Leine glücklich, solange sie eine spannenden Hundesport machen, ab und zu richtig rennen können und/oder am Fahrrad ab und zu mitlaufen dürfen.
    Wenn also ein entsprechender Ausgleich angeboten wird, glaube ich nicht, dass ein Hund der nicht ohne Leine laufen kann unglücklich ist - leider gibt nur nicht jeder diesen Ausgleich und das ist wenn dann für mich der springende Punkt.

    Elli,
    mit
    Etti (Terriermix, geb.: 2012)
    & Alf (Boxermix, geb.: 2014)


    +++++im Hundehimmel++++++++
    Luna (Schäferhundmix)
    Hucky (Mischlingsmix)
    Sharek (Pudel)

  • Natürlich kann er auch an der Leine glücklich sein, solange er trotzdem eine Beschäftigung hat! Ich gehe mal davon aus, dass man mit dem Hund auch mal auf eine eingezäunte Wiese gehen kann und ihn dort etwas bespasst. Das sollte ja kein Problem sein.


    Wir haben zwar einen großen Garten in dem sich der Hund frei bewegen kann, aber Mira rennt da eigentlich nicht. Sie verbringt außerhalb unseres Grundstücks die meiste Zeit an der Flex, weil sie im Jagdmodus nicht zuverlässig abrufbar ist. (habs akzeptiert und daher die Schlepp an den Nagel gehängt :roll: ) Wenn ich mit ihr arbeite, meist apportiert sie, darf sie von der Leine solange sie bei der Sache ist.


    Gestern hat sie auf ner Wiese ein total spannendes Mäuseloch gefunden und unsere Beschäftigung bestand darin, dass ich neben ihr auf der Wiese saß und sie tobte sich fast ne halbe Stunde mit Erdarbeiten aus. Wir waren beide glücklich, ich für das chillige Sonnenbad und Hundi grinste auch über beide Ohren, auch wenn die Mäusejagd wieder einmal nicht erfolgreich war.


    Ich schau halt, dass ich dem Tier bei einem von drei Spaziergängen was Spannendes anbiete. Das reicht Madame völlig zum glücklich sein.

    Grüße von Nicole und Mira


    Wenn man denkt es geht nicht mehr,
    kommt von irgendwo ein Hundi her! :-)


    Danke an meinen Engel auf vier Pfoten! Ohne Dich wär alles doof!

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  • Zitat von "JackieBenny"

    Was denkt Ihr? Kann ein Hund der immer an der Leine laufen muss genauso ein glückliches Hundeleben haben?
    Meiner Meinung nach schon.


    Ja, grundsätzlich schon, wobei das vom Hund abhängt und welche Möglichkeiten man sonst noch so hat.


    Meiner z.B. hätte damit überhaupt kein Problem. Sein Radius ist ohnehin nur ein paar Meter groß, der größte Abstand passiert, wenn er meint, mal ausführlich zu schnüffeln und zu markieren und ich halt nicht stehenbleibe. Mit anderen Hunden toben will er auch nicht, von daher hätte er durch die Leine keine Einschränkungen hinzunehmen. Sonstige Beschäftigung findet er eigentlich auch unnötig. Für mich ist der Unterschied wahrscheinlich größer als für den Hund, ich finde die Schlepp nämlich nervig ;) .


    Wenn er sehr gerne mit Artgenossen tobt, dann müsste man halt sehen, dass man das auf eingezäuntem Gebiet ermöglicht. Ebenso Beschäftigungen wie Apportieren, Spiele... da muss man halt schauen, ob der Hund für den Zeitraum ableinbar ist oder eben ein eingezäuntes Grundstück suchen. Vielleicht mal bei nem Hundeverein/Hundeschule nachfragen, ob man den Platz zu Zeiten nutzen kann, an denen eh kein Training ist.

  • Ich sehe das sehr abhängig vom Hund und der Beschäftigung, wie meine Vorredner/innen auch.


    Meine Hündin (damals sehr jung, Energiebolzen) lief lange an der Schlepp, fast 1 Jahr lang, und das war ein einziges Theater. Sie wollte rennen, springen, herumtoben, ...und das ging bei einem sehr großen Hund im 15m-Radius kaum in dem Ausmaß, dass sie gebraucht hätte, um sich wirklich zu bewegen. Mehr als ein Mini-Sprint war nicht drin und wir waren beide furchtbar frustriert. Als die Leine endlich ab durfte, ist sie extrem aufgeblüht! Ein Leben an der Schleppleine wäre für uns beide totaler Frust und Horror geworden. MAL Läuft sie auch große Runden an der Leine (Wald, unbekanntes Gebiet) aber nichts auf der Welt könnte diesem rennfreudigen Hund eine groooooße Flitzerunde über die Wiese ersetzen!


    Frodo z.B. käme auch ein Leben lang an der Flexi/Schlepp klar. Der Radius is von Haus aus eher klein, er trödelt, schnüffelt, rennt auch mal ein paar Meter, da reichen aber 10-15m bei seinen kurzen Beinen total. Aber auch der Zwerg freut sich, WENN er mal frei laufen darf. Aber wirklich brauchen würde er es wohl nicht.
    Leoni ebenso. Die alte Dame läuft sowieso nur trödelig nah beim Menschen, schnüffelt mal hier, wälzt sich mal da, holt mal nen Ball wenn er nicht zu weit fliegt... Das wäre alles auch an der Schlepp möglich.


    Man kann einen Hund aber generell auch gut an der langen Leine auslasten. Suchspiele/Fährten, Apportieren im Radius, schnüffeln und buddeln ja sowieso. Beim Toben mit anderen Hunden, falls überhaupt erwünscht von Hund und Halter, wirds natürlich schwieriger...


    Da kommen wir wieder bei der Anfangsaussage an: Es kommt auf den Hund an!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also so wie ich das gestern mitbekommen habe, läuft es genauso wie bei uns. Nur eben an der langen Schleppleine.


    Es wird geschnüffelt, dann gemeinsam mit dem Frauchen gerannt und getobt, Leckerlies gesucht, andere Nasen-/Suchspiele, der Futterbeutel geworfen und der Hund apportiert ihn zurück zum Frauchen, über Baumstämme balanciert und gesprungen und zwischendurch mal Gehorsamsübungen. Hundebegegnungen waren auch kein Problem.


    Also obwohl mein Benny ja ohne Leine läuft, aber mit fremden Hunden so wirklich toben lasse ich ihn nicht oft. Ist mir irgendwie zu unsicher. Ist meistens nur ein gegenseitiges jagen und Kräftemessen.


    Ja also wie schon gesagt ich sehe da auch kein Problem.
    Benny hätte kein Problem damit, da er alles was er gerne macht auch an der Schleppe machen könnte. Zu große Flitzerunden macht er nicht so oft und wenn dann könnte er das auch an der Schleppe machen. Dann allerdings mit dem Herrchen am anderen Ende der Leine anstatt mit mir :D :pfeif: .

    LG Nicole


    Jack Russell Terrier Benny (*4.Dezember 2003)


    "Ein Jack Russell Terrier ist eine große Persönlichkeit in einem kleinen Körper"

  • Kiwi läuft auch hauptsächlich an der Leine, liegt bei uns eher daran das zurzeit Zickenphase ist und sie deswegen gern mal abhaut.
    Denke aber das sie genauso glücklich ist wie ein Hund ohne Leine, da sie im Garten ohne Leine laufen darf.
    Spaziergang aber nur mit Leine dran.


    ...von meinem sony via tapatalk.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

  • Meine Hunde sind zwar mittlerweile gut abrufbar, aber die laufen auch ausschließlich an der Schleppleine. Das sind halt einfach immernoch eigenständig denkende Lebewesen und ich KANN nicht in jeder Situation 100%ig drauf vertrauen, dass die auf Abruf sofort bei mir sind. Kann ja auch sein, dass ein fremder Hund dazu kommt oder was weiß ich, da will ich einfach eingreifen können. Und auf dem Spaziergang brauchen die sich auch nicht mehr als 10m von mir entfernen find ich, wir gehen ja zusammen spazieren. Ansonsten könnt ich auch einfach die Haustür aufmachen "Da geh!"


    Also ich lass die Leine hinter den Hunden aufm Boden herschleifen. So, als wären die freilaufend.


    Was aber wirklich sein MUSS: Einmal richtig ausrennen. Wir haben bei uns eine große Wiese, und ich LIEBE es, wie meine beiden dann da rum flitzen (da natürlich dann auch um einiges weiter weg von mir) wie denen das Spaß macht, einfach nur zu rennen. Richtig toll, und das sollte auch jeder Hund dürfen find ich.

  • Meine Hündin ist ausser beim Agility zu praktisch 100% an der Leine und glücklich. Kommt halt auf die Länge an -bei uns bis 20m

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

  • Ich finde das Programm toll für den Hund und genauso sollte es sein. Die Schleppleine dient in diesem Fall ja der Sicherheit, damit der Hund nicht zufällig jagt und sonst darf der Hund genau das, was ein freilaufender Hund auch darf.
    Bei uns ist das ähnlich, wir trainieren den Rückruf, machen Übungen, Janosch hat "Freizeit" zum schnüffeln, Hundekontakt und gemeinsame Spiele mit mir oder Herrchen. Er darf eben nicht weiter als 10m weg und kann nicht zwischendurch Vögel und Hasen jagen, solange die Gefahr noch so groß ist, dass er abzischt, bleibt er an der Schleppleine und wir üben fleißig mit dem Ziel, dass er irgendwann offline laufen darf.
    Ich finde, man kann das nicht pauschalisieren, denn nicht jeder Hund an der Leine wird nur kurz ausgeführt. Die Schleppleine ist eine tolle Alternative für Hunde im Training oder jagdlich ambitionierte Hunde, um zu üben und den "Freilauf" so gut es geht zu simulieren. Anders hingegen tun mir die Hunde leid, die nur an der kurzen Leine oder Flexi eine Mini-Runde zum lösen rauskommen und sonst nicht beschätigt werden, davon gibt es leider viel zu viele :|

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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