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Hund traut sich nicht in die Küche ???

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    Hallöchen zusammen, :hilfe:


    am Samstag haben wir den Joschi aus dem Tierheim zu uns nach Hause geholt. Joschi ist ein unkastrierter Terrier-Mischling und ca. 4-6 Jahre alt.
    Er ist mehr oder weniger als "Straßenhund" von Ungarn hier her gekommen. Joschi ist ein ganz lieber Kerl und versucht echt alles, um uns zu imponieren.
    Soviel mal zur kurzen Vorgeschichte.
    Jetzt hab ich ein mehr oder minder großes Problem.


    Der Joschi traut sich nicht in die Küche zu gehen!!! :sad2:
    Meine Küche ist, im Vergleich zur restlichen Wohnung, gefliest.
    In der Küche ist Joschis Fressplatz.
    Nur frisst der arme Joschi nix, obwohl er sicherlich Hunger hat, weil er traut sich nicht in die Küche. :|


    Er geht bis zur Tür und bleibt dann davor einfach stehen. Fängt teilweise an, schneller zu atmen und davor "rumzutänzeln", aber er geht nicht rein.


    Er lässt sich auch nicht durch Leckerlies locken oder durch gutes zureden.


    Ich weiß nicht, ob das Problem die Fliesen sind, oder der Raum "Küche" an sich.
    Kenne darüber keine Vorgeschichten.


    Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte, bzw. viel wichtiger, wie ich ihm die Angst vor der Küche nehmen kann????

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  • Ich könnte mir schon gut vorstellen, daß es an den Fliesen liegt.
    Es gibt so manche Hunde, die damit Schwierigkeiten haben.
    Meist ist es dort recht glatt, und rutschen tut niemand gern.



    Hast Du eine Möglichkeit, sein Futterplatz woanders einzurichten?
    Oder könntest Du einen Läufer auslegen?




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Einen Läufer könnte ich schon auslegen, allerdings bin ich jetzt kein Freund davon, wegen Fettspritzer und überhaupt kochen und Teppich passt für mich nicht so zusammen.
    ja, den Futterplatz aussortieren hab ich auch schon überlegt, aber zugegebener weise weiß ich gar nicht so recht wo. Ausgerechnet die Küche wäre der idealste platz. :/

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  • Ich kann es verstehen.
    Küche und Läufer klingt wirklich nicht ideal.


    Eventuell als Kompromiß PVC-"Straße".




    Fragen wir mal so:
    Geht er an anderen Orten auch nicht in die Räume, wo es Fliesen gibt?
    Oder im eigenen Haus das Badezimmer?


    Dann könnte es wirklich nur an den Fliesen liegen.


    Rest wäre dann die schrittweise Eingewöhnung an die Fliesen.
    Würde ich nur nicht dann machen, wenn er regelmäßig rüber muß, damit er überhaupt sein Futter fressen soll.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Vielleicht könntest du es mal so versuchen, dass du ihm seinem Napf zunächst direkt an die Küchentüre stellst und - wenn das klappt- den Napf in ganz kleinen Minischrittchen kücheneinwärts bewegst?

    "The fear of death follows from the fear of life. A man who lives fully is prepared to die at any time". (Mark Twain)


    Beauci-Mix Kenai: 21.09.2000 - 11.01.2016

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn ich so drüber nachdenke, das Badezimmer hat er seither auch gemieden. Beim ersten Rundgang am Samstag kurz mit abgecheckt und das wars dann.
    Hm, werde es mal versuchen, in der Tat an den Anfang zu stellen.
    Habe ihn (den Hund) bisher schon jedesmal geschnappt und direkt vors Futter gestellt, weil er mir so leid tat :sad2:

  • Als Nachtrag noch:


    Er ist überhaupt sehr verhalten, was die Begehung der Räume angeht. Er hält sich zu 85 % nur im Wohnzimmer auf, und der Rest ist Kinderzimmer und der Weg zur Eingangstür, wenns ums gassigehen geht. Hoffe das legt sich noch.

  • Das legt sich alles ganz bestimmt noch.
    Vielleicht kennt dein Joschi das Leben innerhalb einer Wohnung einfach noch gar nicht und muss sich erst etwas akklimatisieren? ;)
    Gebt ihm einfach etwas Zeit und versucht ganz normal zu sein, dann wird das sicher! :gut:

    "The fear of death follows from the fear of life. A man who lives fully is prepared to die at any time". (Mark Twain)


    Beauci-Mix Kenai: 21.09.2000 - 11.01.2016

  • Zitat von "Joschi2010"

    Habe ihn (den Hund) bisher schon jedesmal geschnappt und direkt vors Futter gestellt, weil er mir so leid tat :sad2:


    Den Stress (dass er dann doch in die Küche muss) würde ich ihm am Anfang ersparen.
    Stell ihm sein Futter eben vorerst auf eine Unterlage ins Wohnzimmer. Bezüglich Schöner Wohnen muss man mit Hund eh Kompromisse machen :D ) Dauernd braucht er ja eh nur den Wassernapf, oder?
    In 4-8 Wochen würd ich nochmal über Läufer in der Küche bzw. Gewöhnung an den Fliesenboden nachdenken - wenn (!) sich das Problem bis dahin nicht eh irgendwie erledigt gehabt (Hundi steht plötzlich doch in der Küche, weils da so verführerisch riecht...)
    Jetzt soll er sich doch erst mal wohl und sicher fühlen, oder?
    Es gibt übrigens viele Leute, die ihren Hunden den Zugang zu mehreren Zimmern nicht gestatten - möglicherweise ist dein Joschi das so gewohnt.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


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    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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