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Fährten lernen und Fährtenprüfungen

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    Hallo ihr Lieben,


    ich habe eine Frage an alle, die sich mit Fährten auskennen.


    Ich habe mit meiner Hündin letztes Frühjahr die BH abgelegt und nun wollen wir weitermachen, mit BH 1-3.
    Meine Trainerin hat gemeint, wenn ich Lust habe, dann kann ich auch anfangen, zu fährten und da könnte ich auch Prüfungen ablegen im Fährten.
    Sie hat gemeint, es gibt FH, also Fährtenprüfungen und ich könne auch von der IPO die Fährte einzeln ablegen, ohne Unterordnung und Schutzdienst....leider können wir Prüfungen mit Schüssen mit meiner Hündin nicht machen, aber sie meinte, das Fährten kann man extra ablegen.


    Stimmt das so? Für mich ist das noch Neuland und da kommt meinenächste Frage:


    Wie fange ich an mit dem Fährten, habt ihr Tipps?


    Meine Trainerin meinte, ich kann auf einem Feld beginnen und ein Viereck laufen (großes Viereck) in jeden Schritt am Anfang ein Leckerli, dann mal alle 2 Schritte, dann wieder jeder, dann jeder Dritte Schritt ein Lecker usw....


    Wird das angeleint gemacht oder ohne Leine?
    Wenn ich das auf dem Feld übe, da kann ich meinen Hund so schlecht ausser Sicht bringen, darf er denn auch am Anfang zusehen, wo ich laufe?


    Bin absoluter Neuling und habe in der Suchfunktion nichts gefunden, tut mir Leid, wenn ihr das Thema schon hattet.


    Danke euch!

    Luzie, Australian Shepherd (red merle), *07.06.2009
    Caro, Australian Shepherd (red bi), *23.04.2013

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  • Da hat Deine Trainerin schon Recht!
    Lass Dir doch mal die PO geben, oder lade sie aus dem Internet. Dein Verein muß ja einem verband angehören und auf der Website der Verbände gibt es die Prüfungsordnungen meistens zum Download.
    Als Anfänger würde ich mir aber die Anfänge im Fährten zeigen lassen! Frage doch einfach mal die Vereinskollegen, die fährten, ob sie Dich mal mitnehmen und Dir helfen.
    Und, Fährte geht mit und ohne Leine, die Freisuche ist aber sehr hohe Schule, weil der Hund ein gleichmäßiges Tempo haben soll und der Hundeführer 10m hinter dem Hund gehen soll. Die allermeisten suchen an der Fährtenleine.

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • Wenn Du nur aus Spaß an der Freude suchen willst, kannst Du das problemlos selbst gestalten. Da Dein Ziel aber die spätere Prüfungsteilnahme ist, solltest Du Dich wirklich einer erfahrenen Fährtengruppe anschließen oder einen Trainer haben, der Dich anleitet und Deine Fortschritte überwacht.


    Angefangen von der zu entwickelnden Triebstimmung, über geeignetes Gelände, bis zu der dem Hund angepaßten Methodik gibt es viele Kriterien, die zu beachten sind. Und wo man sich als Einzelkämpfer arg und langfristig vertun kann.


    Ja, Du kannst alle Stufen der Abt. A in IPO als separate Prüfungen führen, nennt sich dann FPr. 1, 2, 3. Die hohe Kunst sind dann FH 1 und 2, da muß der Hund schon wirklich was können.

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  • Hallo,


    danke für eure Antworten!
    Der Verein ist ein SV. Wie gesagt, sie meinte den Teil von der IPO oder FH kann man machen, ja genau, so wie ihr schreibt.
    Ich habe gestern Abend noch kurz mit meiner Trainerin geschrieben, sie meinte, ich kann ruhig mal so anfangen, wie sie es mir erklärt hat. Hab ich heute morgen gemacht und ich glaub das hat gar nicht funktioniert :D
    Hab ihr dann bescheid gesagt und meinte, ich muss es zusammen mit ihr machen, ich krieg das so nicht hin und sie legt jetzt in zwei Wochen mit mir zusammen eine Fährte.


    Heute Morgen hab ich ein Viereck versucht, aber mein Hund hat gleich am Ende den Jackpot gerochen und wollte dahin, durfte er dann nicht, dann hat er schön in ein paar Tritten gesucht, aber auch Tritte ausgelassen, wir waren vollkommen planlos und dann hab ich leiber aufgehört :D
    Deshalb wart ich jetzt bis in zwei Wochen und mache es mit meiner Trainerin zusammen....
    Gibt es einen Buchtipp von euch zu demThema?


    LG

    Luzie, Australian Shepherd (red merle), *07.06.2009
    Caro, Australian Shepherd (red bi), *23.04.2013

  • Ich glaube mit dem Viereck ist eher das Fährtenquadrat gemeint.
    Da legst du keine Spur auf einer viereckigen Bahn, sondern du trittst eine viereckige Fläche komplett aus und verstreust darin Futter, damit der Hund lernt: überall wo eine Bodenverletzung ist, kann es Futter geben.

    LG Raphaela

    "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem." Cpt Jack Sparrow

    "Das ist der Weg" Din Djarin

    Mr Ekko, Cardassia & Azog

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja genau, das hat meine Trainerin gemeint, ich hab das erst falsch aufgefasst....also trete ich das einfach richtig doll aus und streue da Futter rein, ist das richtig?
    Wie oft kann oder soll ich das zu Anfang hintereinander machen?
    Besser ich warte einfach, bis es mir jemand zeigt :)

    Luzie, Australian Shepherd (red merle), *07.06.2009
    Caro, Australian Shepherd (red bi), *23.04.2013

  • Hallo, ich habe mit meinem Labi auch angefangen Fährten zu legen und ich war bei einem Schutzhundeverein zum üben und wir machen das so.
    Anfang der Fährte markieren und rückwärts (man tut sich leichter beim Lekkerli reinlegen) ganz enge Fußtapper machen und in jede Vertiefung ein Lekkerli legen, zuerst mal gerade aus ca. 20 - 30 Meter, keine Ecken. Am Ende was tolles für den Hund hinlegen. Mein Hund sieht im Moment noch zu, aber die Fährte sollte mindestens 25 min ruhen, bevor der Hund anfängt, ich gehe dann immer noch eine Runde spazieren. Dann den Hund am Beginn der Fährte Absetzen und ein Kommando geben (sollte dann immer gleich sein). Der Hund soll dann gannz langsam von Lekkerli zu lekkerli gehen, wenn er mal eins auslässt, nicht so schlimm, meist geht der Hund dann die Fährte nochmals "rückwärts" ab. Wenn dein Hund zu hektisch sucht, an die Leine kurz nehmen und immer wieder innehalten lassen. Mindestens 50 solcher Fährten machen, bevor man weniger Lekkerli und Ecken einbaut, damit der Hund lernt, konzentriert die Nase am Boden zu lassen und nicht auf "Sicht" sucht. Ich bin jetzt gerade soweit, dass ich 1 Ecke eingebaut habe. Das ganze ist ziemlich langwierg, aber mir machts Spass und mein Labbi ist schon ganz aufgeregt, wenn er sieht wie ich die Fährte lege und will dann kaum weg.
    Viel Spaß.
    Merlinlover

    Chronisch verfressen

  • 50(!) Fährten, wo in jeden tritt das liegt?!
    Also ich fährte seit nem Monat mit joschi, wir haben letzte woche die 9. gesucht und ich lasse schon schritte aus. Zwar nur 2-3 und Auch nur uner kurze Distanzen, aber ich lasse aus. Zudem lege ich meist etwas längere fährten, weil es dauert, bös er sich "eingesucht" hat. Obwohl zu Beginn in jedem Schritt was liegt.
    Ich denke das ist Auch stark hundabhängig. Es wäre wahrscheinlich echt amnbesten uu Beginn mit jemandem zu gehen, der erfahren ist.
    LG

  • Bei solchen Trainingsansätzen wundert es mich nicht, dass die Leute Fährten totlangweilig finden :fear:


    Die IPO I Fährte hat 20 Minuten Verwitterungszeit, bei einem Anfängerhund da schon mindestens 25 Minuten zu warten auf den ersten Fährtenversuchen, bevor man ansetzt, ist mM nach komplett übertrieben.
    Die Schritte sollen auch nicht ganz eng gesetzt sein, sondern von Anfang an, normale saubere Gangart, die eine vernünftige Pendelbewegung zulassen.


    Und mindestens 50 Anfängerfährten mit Futter in jedem Tritt.... da quittiert doch jeder Hund irgendwann den Dienst, weil es ihn langweilt. Wann ich Futter reduziere und ab wann ich von der Gerade aus den ersten Bogen - ich würd nicht gleich mit Winkel beginnen - einbaue, hängt da ganz individuell davon ab, wie sauber der Hund arbeitet und ab wann ich beim jeweiligen Hund die Anforderungen steigern kann bzw. muss.
    Meine dürfen zB nicht rückwärtssuchen, was liegen bleibt, bleibt liegen und auch wenn das Temo zu hoch ist wird nicht inne gehalten, weil mir da je nach Hund die Gefahr zu groß ist, dass er guckig wird, Tempo rausnehmen ok, aber es bleibt eine gleichmäßige Vorwärtsbewegung, die nicht unterbrochen wird.


    Gleiches gilt für den Jackpot am Ende. Ob der Sinn macht oder nur dazu führt, dass mir der Hund in Erwartung auf den Gewinn am Ende unsauber über die Fährte rennt und man andere Wege gehen muss, hängt auch wieder individuell vom Hund ab.

    LG Raphaela

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    "Das ist der Weg" Din Djarin

    Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • Puh..ich stimme das Helfstyna eindeutig zu!


    Der Aufbau der Fährte ist wohl ohnehin bei jedem Hund anders und muss individuel angepasst werden...daher wäre ich mit so pauschalen Aussagen, wie "50x eine gerade Futterfährte bis man etwas verändert" sehr vorsichtig!


    Unsere Dobine würde mir wohl nach kürzester Zeit einen Vogel zeigen, wenn ich sie 30m geradeaus Leckerlies suchen lassen würde...spätestens nach dem 3. Mal weiß sie dass da am Ende mehr Futter wartet und sprintet bis dahin durch!


    Da wir das Fährten später wirklich für Prüfungen lernen achten wir wirklich auf einen korrekten Abgang und ein gutes Suchbild von Anfang an! Was bringt es mir wenn der Hund sich nach den ersten 15m "eingefährtet" hat, mir dafür aber schon die ersten Punkte fehlen! Hier gabs daher zu Anfang nur das Training eines korrekten Abgangs(ca. 3-4 Wochen...jeweils 2-3 Abgänge die kurz abgesucht wurden um sie mit der Aufgabe und dem Fährtenschild vertraut zu machen). Wichtig ist mir auch, dass der Hund vernüntig bis zur Fährte neben mir läuft! Da wird nicht gezogen, nicht schonmal vorab gesucht etc.! Wir starten erst mit der Fährte, wenn der Hund ruhi und konzentriert ist! Liegt bei uns aber auch daran, dass sie sehr heiß aufs Fährten ist und schludrig wird, wenn sie sich vorab nicht sammeln kann!


    Aktuell laufen wir Fährten mal mit 100 Schritten, dann auch mal 70 und ab und zu auch nur 50. Richtige Winkel bauen wir gerade erste ein. Zunächst einmal musste sie lernen Schlangenlinien, geraden, Bögen etc. zu laufen! Die Fährte sieht jedes Mal anders aus und je nach Schwierigkeitsgrad leg ich mal mehr mal weniger Futter in die Tritte! Einen Jackpot am Ende oder Rückwärtssuchen gibt es bei uns auch nicht(da sie sonst unsauber wird) sondern wir ziehen im Anschluss an die beendete Fährte ihren geliebten Ball und bestätigen sie darüber!


    Erst wenn sie mir dabei wirklich sicher genug ist und zuverlässig gerade fährtet, gehen wir langsam in Richtung Prüfungsfährte mit Winkeln und Schenkeln und bauen dann die Gegenstände ein!


    Mir fällt im Training immer wieder auf, dass ich besser viel Zeit und Geduld in den korrekten Aufbau investiere, als hinterher Fehler ausbügeln zu müssen!

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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