Erster Löseplatz bei Welpenankunft?

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    In nicht mehr ganz 2 Wochen zieht mein kleiner Labbi-Welpe ein. In sämtlicher Literatur wird ja immer dazu geraten nach der Ankunft im neuen Heim direkt mit dem Hund dahin zu gehen, wo er sich in Zukunft lösen soll (und wo er sich dann, da nach der Fahrt im Auto bestimmt die Blase voll ist, auch sofort lösen wird).


    Jetzt habe ich aber folgendes (gedankliches) Problem: Ich wohne auf einem alten Gutshof mit einem riesigen Innenhof (geschottert) sowie einem große Bereich hinter dem Hof (ebenfalls geschottert/asphaltiert). Erst hinter diesem hinteren Bereich gibt es Gras/Wiese wo der Hund sich lösen kann und soll. Allerdings sind das von meiner Wohnung aus ca. 300 Meter - und es ist nachts komplett unbeleuchtet. Sprich, im Rahmen der Stubenreinheitserziehung schlichtweg nicht zu schaffen, vor allem nichts nachts.


    Deswegen gibt es auf meinem (großzügig bemessenen) Balkon nun eine riesige Wanne mit Hackschnitzeln (darauf sind die Welpen bereits züchterseitig geprägt), in der er sich Nachts löse kann.


    Die Frage ist jetzt: Zeige ich dem Welpen bei der Ankunft erst den Bereich hinterm Hof oder die Wanne?


    Für die Wann spricht meines Erachtens, dass wir erst spät ankommen werden und es vielleicht mehr Sinn macht, den Kleinen nicht erst nach der ganzen anderen Aufregung noch über den ganzen Hof zu schleppen sondern im gleich den Ort für die Nacht zeigen.


    Für den Löseplatz hinterm Hof spricht wohl, dass er die Hackschnitzel ja eh schon kennt und ich mir vielleicht keine Gedanken machen muss, dass er nachts da nicht hinpieseln wird.


    Vermutlich mache ich mir generell zu viele Gedanken? :headbash: :hilfe:

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  • Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen: alle meine Hunde haben von vorneherein Balkon/Terrasse als zur Wohnung gehörig betrachtet. Entsprechend ungünstig finde ich, einem Hund so Stubenreinheit beibringen zu wollen. Umgekehrt war es völlig egal, welches der erste Löseplatz war (hier beim Welpen vom Züchter: 1. Wiese nach 2 Minuten Autofahrt, 2. Wiese nach 1,5 h Autofahrt, 3. Gehwegrand bei Ankunft zuhause). Wählerisch sind Welpen da eh nicht, sie müssen eben und lassens laufen. Wichtig wäre mir nur, dass es nirgendwo passiert, wo ich es auch später nicht möchte (dazu gehört auch der Balkon...)

    Viele Grüße
    von der Rotbuche


    Die Welt ist hier und jetzt.

  • Sehe ich genauso wie Rotbuche. Auf dem Balkon finde ich keinen guten Ort für diese Wanne. Was spricht dagegen, die Wanne nach draußen vor die Haustür zu stellen, oder eben irgendwo sie nicht stört, aber eben möglichst nahe an die Haustür. 300m bis zur Wiese finde ich sehr weit für einen Welpen.

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  • Ich hatte es da besser, wir haben direkt einen Garten am Haus. Da bin ich mit ihr sofort hin.
    Sehe es auch wie die anderen finde 300 Meter ein bisschen weit und auch die Wanne auf dem Balkon ist nochmal zu überdenken...gibt es keine andere Möglichkeit? Vielleicht doch ein kleines Beet oder sonstiges?


    Wusste anfangs gar nicht das es so wichtig ist das sie direkt den Löseplatz kennt, hab daran gar nicht gedacht. Kiwi macht eigentlich überall draußen, Gras, steiniger Boden, Erde, sogar auf dem Asphalt beim Spazieren. Denke auch nicht das Welpen da so wählerisch sind.

    Rachel-Kiwi von Amur *01.05.2014 - †23.06.2016

  • And there comes the problem... Nein, es gibt keinen anderen Ort für die Wanne. Allerdings muss man dazu sagen, der Balkon hat 40qm und die Wanne misst entsprechend 1,50 x 1 Meter. Die stellt man also auch nicht so einfach im Vorgarten ab (den es hier im übrigen nicht gibt).


    Es ist leider wirklich so: Unten (ich wohne im ersten Stock) alles geschottert bis auf ein Stück Rasen was aber von Seiten der Vermieterin bereits als Tabuzone erklärt wurde (was ich auch verstehen kann, hier wohnen schließlich auch noch Leute mir kleinen Kindern, die dort spielen). Und bis zum nächsten Grashalm sind es halt 300 Meter.

    • Neu

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  • Zitat von "DandeDT10"

    der Balkon hat 40qm


    Das ändert nichts an dem Zugehörigkeitsgefühl zur Wohnung. Auch auf dem geschotterten Bereich wird ein Welpe übrigens keine Hemmungen haben, sich zu lösen.

    Viele Grüße
    von der Rotbuche


    Die Welt ist hier und jetzt.

  • Ich würde mit ihm auf dem geschotterten Bereich bleiben. Großstadthunde können sich auch nicht immer eine Wiese aussuchen. Muss ja nicht unbedingt direkt vor der Haustüre sein sondern 20, 30 m weiter weg müsste doch reichen.


    In den ersten zwei, drei Wochen hat meiner überall gepieselt wo - kam nur auf die Dringlichkeit an. Erst im Laufe der Zeit hat er sich seine Lieblingsstellen ausgesucht.

  • Zitat

    Ich würde mit ihm auf dem geschotterten Bereich bleiben.


    Kann nach hinten losgehen.
    Ich habe hier eine Hündin (die ich mit 2 Jahren übernommen habe), die derartig auf Schotter/Pflaster als Löseplatz fixiert war (und phasenweise noch ist), dass sie in den ersten Monaten bei mir eine mehrere ha große Wiese verliess, sich mitten auf der Strasse löste und wieder zurückkam. Oder nach einem 1,5stündigen Spaziergang erst auf dem 1. Meter eines Schotterweges pinkelte. :headbash:

  • Zitat von "Maleni"

    Ich würde mit ihm auf dem geschotterten Bereich bleiben.


    Die Vermieterin sieht das leider anders... ;)

  • Milo hat sich bis vor kurzem nur auf Gras gelöst, der wäre gar nicht auf die Idee gekommen dies auf Asphalt zu tun. Eine Lösung für das Problem habe ich leider nicht...falls gar keine Andere Möglichkeit als die 300m weit entfernte Wiese und die Wanne gibt würde ich zur Not auf die Wanne zurückgreifen...So oft wie der Welpe am Tag raus muss ist man ja sonst nur am Laufen, und aushalten bis man bei der Wiese ist kann er wahrscheinlich dann auch nicht

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