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Hund hat das Jaulen angefangen

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    Hallo zusammen,


    ich hab mich nach einigem Durchlesen jetzt hier angemeldet und hoffe, dass ihr mir ein paar Ratschläge geben könnt.


    Mein Hund jault seit zwei Wochen nämlich, sobald er alleine ist. Er ist jetzt 7 Jahre alt, ich hab ihn als Welpen bekommen, ihn daran gewöhnt dass er mal alleine sein muss und bisher gab es nie Probleme. - kein Jaulen, kein Bellen (und das obwohl er bis zu 8h alleine war).


    Vor ein paar Tagen haben mich die Nachbarn dann angesprochen, dass mein Hund in den letzten Tagen von morgens 7 bis mittags um 2 ununterbrochen jault und bellt. Ich hab sofort wieder angefangen mit ihm zu üben, bisher jedoch ohne Erfolg. Und da heute der Zettel an der Tür klebte, dass die Hausverwaltung eingeschaltet werden soll, müssen so schnell wie möglich neue Ideen her, irgendwie muss man ihm das ja wieder beibringen können!


    Hier noch ein paar mehr Informationen:
    Ich muss morgens um 7-8 Uhr los, seit Montag bellt mein Hund sobald ich die Tür schließe, vorher hab ich nie was gehört. (Ob's in den letzten Tagen also schon schlimmer geworden ist... keine Ahnung.) Laut meinen Nachbarn hat mein Hund früher alle paar Tage vielleicht mal kurz gebellt oder gejault, aber nur für eine Minute, dann war wieder Ruhe. Seit kurzem (genauer: seit ich mein Praktikum angefangen habe, vorher hatte ich zwei Wochen Ferien) geht das wohl den ganzen Tag so. Ich habe absolut keine Ahnung, woher das Verhalten plötzlich kommt.
    Wenn ich mich morgens fertig mache ist mir jetzt zwar aufgefallen dass mein Hund die ganze Zeit um meine Beine schleicht und sich nicht wohl fühlt.. aber das hat er früher auch manchmal gemacht, trotzdem hat er sonst den Tag durchgeschlafen bis ich wiedergekommen bin (im Normalfall so 14-16 Uhr, da ich momentan im Praktikum bin 17 Uhr).


    Neben dem Üben hab ich bisher versucht ihn irgendwie abzulenken: Radio oder TV ein, alle seine Bälle in der Wohnung verteilt, Handtücher liegen auch rum. Hab ihm auch Futter gegeben bevor ich gegangen bin, damit er's nicht so direkt mitbekommt dass ich weg bin.. Und in der Hoffnung dass er sich beruhigt wenn er ein bisschen "abgeschottet" ist, hab ich alle Rollos dicht gemacht und damit's nicht ganz dunkel ist hab ich eine Lampe an gelassen.
    Normalerweise geh ich morgens 30 Minuten mit ihm raus, sobald ich wiederkomme nochmal und abends eineinhalb Stunden. Zwischendurch spiel ich immer mal wieder Ball mit ihm.. also eigentlich müsste er gut beschäftigt sein.


    Also, für alle Ratschläge bin ich dankbar, mir gehen die Ideen aus und die Zeit wird wohl auch knapp.. :(
    sidenote: keine Hundesitter. Ich mache eine schulische Ausbilung, verdien also kein Geld und kann mir das beim besten Willen nich leisten. Gewollt war das auch nie, aber jetzt kann ich's nicht ändern und muss die Situation irgendwie in den Griff kriegen.. bevor ich gewzungenermaßen umziehen muss.
    & meine Verwandtschaft kann da auch nicht helfen.


    lG!

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  • Zitat von "3TageNuss"

    Mein Hund jault seit zwei Wochen nämlich, sobald er alleine ist. Er ist jetzt 7 Jahre alt, ich hab ihn als Welpen bekommen, ihn daran gewöhnt dass er mal alleine sein muss und bisher gab es nie Probleme. - kein Jaulen, kein Bellen (und das obwohl er bis zu 8h alleine war).


    Vor ein paar Tagen haben mich die Nachbarn dann angesprochen, dass mein Hund in den letzten Tagen von morgens 7 bis mittags um 2 ununterbrochen jault und bellt.


    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, welche extrem hohe Anforderung das ist, von einem Hund zu erwarten, dass er Tag für Tag 8 Stunden alleine bleibt - Jahr für Jahr??


    Nur, weil ein Hund das Alleinebleiben erträgt und nicht bellt, bedeutet das nicht, dass er nicht leidet. Viele Hunde resignieren und leiden still.


    Wenn Dein Hund 7 Stunden am Stück bellt und jault, dann hat er extremen Stress.
    Stress macht krank. Resignation macht auch krank.


    Die Zeit der Einsamkeit ist einfach zu lang.
    Ich würde mal eine Anzeige in der Tageszeitung aufgeben. Vielleicht findest Du einen tierlieben Rentner, der Deinen Hund tagsüber zu sich nimmt.

  • ...ich bin fassungslos über Bubukas Beitrag. Wie man Menschen solche Schuldgefühle einreden kann. Sie schrieb, er war mal 8 h alleine. Ich kann nicht herauslesen, dass das Tag für Tag jahrelang so war.


    Mir gings ein bisschen ähnlich. Herr Akita kann alleine bleiben. Als sich meine Arbeitszeiten verändert haben (Statt morgens fange ich mittags an und komme halt dann erst abends heim), hat er zu meinen üblichen Nachhausekommzeiten ein Konzert veranstaltet. Auch ich hatte den Zettel an der Tür.


    Da hat er nicht gelitten, sondern die Macht der Gewohnheit hat gesiegt.




    Und zu irgendwelchen mir unbekannten Rentnern stecke ich doch MEINEN Hund nicht? Das ist doch Abschiebung.

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  • Zitat von "Shiro"

    .
    Und zu irgendwelchen mir unbekannten Rentnern stecke ich doch MEINEN Hund nicht? Das ist doch Abschiebung.


    Erstmal kann man den Menschen vorher kennenlernen... und warum soll es nicht nette Menschen geben, die gerne einen Hund tagsüber betreuen? Es gibt auch fitte Rentner, die gerade mal 50 oder 60 Jahre sind. Das ist allemal besser, als wenn der Hund 7 Stunden Stress hat und jault und bellt.


    ICH finde 8 Stunden alleine bleiben zu lang für einen Hund.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Das Problem bei üben ist, dass der Hund in der Zeit bis es richtig klappt nicht alleine bleiben darf, sonst macht man sich die Fortschritte zunichte.


    Hat sich sonst etwas im Haus/der Wohnung geändert? Ein neuer Mieter? Ungewohte Geräusche (die Hündin einer Freundin hat tagsüber auch angefangen zu bellen, da es einen neuen Mieter mit einem Hund gab. Sie hat eine neue Ruhestätte für die Hündin gesucht (anderes Zimmer, wo es ruhiger war) und jetzt klappt das alleine bleiben wieder.), andere Gerüche... etc.? Irgendwas anders?


    Ist der Hund gesund?


    Also alle Faktoren ausgeschlossen, wieso der Hund auf einmal nicht mehr alleine bleiben kann? Dann hast du ein Problem, so leid mir das tut. Dann musst du es neu aufbauen und für die Zeit wirklich einen Sitter suchen.

  • Zitat von "Bubuka"

    Tag für Tag 8 Stunden alleine bleibt - Jahr für Jahr??

    Sorry, vielleicht hätte ich mich da klarer ausdrücken sollen. 8 Stunden war das absolute Maximum, natürlich war das nicht jeden Tag so. Bis Hund 4 Jahre war, war er maximal 4 Stunden alleine. Dann bin ich ausgezogen, durch Schichtdienst war er dann jede 3. Woche etwa 8 Stunden alleine. Seit einem Jahr wohne ich jetzt alleine, da war's einmal die Woche wo er so lange aushalten musste.
    Dass das nicht der Idealfall ist, ist mir auch bewusst. Als ich mir (mit dummen 14 Jahren wohlbemerkt) 'nen Welpen geholt hab, habe ich soweit leider noch nicht gedacht, aber jetzt versuche ich halt das beste draus zu machen. Abgeben kommt für mich nämlich absolut nicht in Frage.


    Zitat von "Bubaka"

    Ich würde mal eine Anzeige in der Tageszeitung aufgeben. Vielleicht findest Du einen tierlieben Rentner, der Deinen Hund tagsüber zu sich nimmt.

    Hab ich mal gemacht. Bisher lautete dann die erste Frage "Wie viel krieg ich denn dafür?" und das kann ich mir wie gesagt einfach nicht leisten. Die zwei, die keine Bezahlung wollten, haben den Hund gesehen und sind vor der Größe zurückgeschreckt. (So groß isser gar nich, fast 70cm, aber gut, ist manchen dann halt auch schon zu groß.)


    Zitat von "Shiro"

    Mir gings ein bisschen ähnlich. Herr Akita kann alleine bleiben. Als sich meine Arbeitszeiten verändert haben (Statt morgens fange ich mittags an und komme halt dann erst abends heim), hat er zu meinen üblichen Nachhausekommzeiten ein Konzert veranstaltet. Auch ich hatte den Zettel an der Tür.

    Ich hatte auch zwei Wochen Ferien bevor meiner damit angefangen hat. Kann er sich da so schnell dran gewöhnen, dass er jetzt mit dem Bellen angefangen hat?
    Und wie hast du das dann geregelt, oder hat sich dein Hund einfach umgewöhnt?


    Zitat von "Ceri05"

    Das Problem bei üben ist, dass der Hund in der Zeit bis es richtig klappt nicht alleine bleiben darf, sonst macht man sich die Fortschritte zunichte.

    Ich versuche grade händeringend irgendwas zu organisieren, dass er nicht alleine ist. Bisher hab ich nichts gefunden, aber viellicht findet sich ja noch irgendwas/-wer..


    Zitat von "Ceri05"

    Hat sich sonst etwas im Haus/der Wohnung geändert?

    Soweit ich weiß, gibt's keine Änderungen. Keine neuen Nachbarn, keine neuen Haustiere in der Nachbarschaft. Ein Häuserblock weiter wohnen ein paar Leute mit Hunden, aber selbst wenn die bellen reagiert meiner da eigentlich nicht drauf. Er spitzt meist nichtmal die Ohren.


    Zitat von "Ceri05"

    Ist der Hund gesund?

    Vollkommen gesund. Er hat eine Allergie, aber die macht nur im Frühling etwas Probleme. Und sonst ist das Verhalten auch ganz normal. Benimmt sich draußen wie immer, frisst wie immer, tappert durch die Wohnung wie immer.
    Er hat im Übrigen gar kein Problem damit, wenn ich in einem anderen Raum bin, er folgt mir auch nicht ständig in der Wohnung (erst wenn ich Schuhe anziehe..), schlafen tut er auch meist in seiner Ecke und nicht in meiner Nähe.


    Sonstige "Neuigkeiten":
    Ich bin gestern dann erstmal durch die Nachbarschaft gestapft und hab mich überall entschuldigt. (Und Ohrenstöpsel angeboten. Vielleicht hilft das ja etwas, bis Hundie wieder alleine bleiben kann..) Dabei hab ich mal drauf geachtet wie mein Hund bellt und es scheint so als hätte er einfach so seine "Melde-Phasen".
    Nachdem ich die Tür geschlossen hab hat's etwa 2 Minuten gedauert bis das erste "Wuff" kam, das zweite dann nach ner weiteren Minute. Dann war 5 Minuten Ruhe, dann wieder ein paar Kläffer. Dann war auch mal 20 Minuten Ruhe.
    Bisher hab ich ihn auch nur bellen gehört, nie jaulen. Das weiß ich nur von den Nachbarn.
    Eine Freundin (ehemalige Hunde-Trainerin, kennt meinen Hund recht gut, hat mir schonmal geholfen als Hund unterwegs plötzlich angefangen hatte Jogger/Radfahrer anzuspringen) hat mir dann geraten mal eine chemische Kastration auszuprobieren, da das Verhalten von zu viel Dominanz kommen könnte.
    Google schlägt außerdem Beruhigungsmittel vor, aber davon halt ich bisher nicht wirklich was..


    Wenn irgendwer noch Ideen hat, nur her damit!

  • Kastration wird angebliche Dominanz nicht heilen... wie kommt deine Hundetainer-Freundin auf sowas?


    Ich habe nichts Spezielles gemacht, außer die Gewohnheiten ein wenig umzustellen, damit er eben nicht imemr um die gleiche Zeit etwas erwartet. Ob das bei deinem Hund hilft... weiß ich natürlich nicht.


    Sag den Nachbarn bitte, dass sowas ein bisschen dauern kann - manche erwarten nämlich, dass Tiere einen Aus-Knopf haben...

  • Lastest du den Hund ausreichend aus, bevor du die Wohnung verlässt ? Würde ich ggf. mal probieren, so dass er vielleicht die meiste Zeit müde ist und schläft. Aber nach so langer Zeit wirst du das sicherlich selber wissen. Alternativ könnte vielleicht jemand, während deiner Arbeitszeit, den Hund auf einen Spaziergang mitnehmen.

    Lennox (grauer Deutscher Schäferhund LZ)

  • Ganz ehrlich, aber so wie du das beschreibst sehe ich eigentlich keine andere Möglichkeit als den Hund in eine Betreuung zu geben. Denn so wie sich das anhört verlierst du sonst deine Wohnung, du musst ja anscheinend in kürzester Zeit handeln wenn das Ganze schon auf dem Weg zur Hausverwaltung ist.


    Was machst du mit dem Hund bevor du das Haus verlässt? Ich würde es zuerst mal mit richtigem Auspowern versuchen d.h. mind. 1h Gassi mit Aktion, Radfahren usw.
    Ansonsten, Familie, Freunde, Bekannte fragen ob es Möglichkeiten gibt den Hund dort betreuen zu lassen.
    Beim Gassigehen andere Hundehalter anquatschen, vielleicht gibt es die Möglichkeit auf Gegenseitigkeit Hunde zu sitten wenn du jemanden findest der ab und an mal jemandem am Wochenende braucht der auf seinen Hund aufpasst. Aber das sind für mich alles keine "schnelle" Lösungen.
    Viel Glück!

    Sam mit Emma & Lotte


    Emma, Galgo-Podenco-Mix *15.04.12
    Lotte, Podenco-Mix *01.03.13



    Unser Fotothread


    ★Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,daß das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    T.Heuss

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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