Zuckungen in sehr unregelmäßigen Abständen
-
-
Zitat
Ich würde einen Hund, der "nur" solche Zuckungen hat, nicht auf Medikamente einstellen.
Diese Medikamente haben ziemliche Nebenwirkungen und sollten nicht zu früh eingesetzt werden. Meine Hündin hatte auch solche kleinen Anfälle in großen Abständen (ca. 3- 4 pro Jahr). Sie ist - ohne Behandlung - damit sehr alt geworden. Die Anfälle sind auch nie schlimmer geworden.Wichtig: notiere dir irgendwo wie oft und in welcher Stärke der Hund "zuckt", damit du einen Überblick darüber hast, inwieweit sich die "Qualität" und Quanität der Zuckungen verändern.
Wenn sich nix verändert und der Hund über 1 Jahr 3-4 mal solche leichten fokalen Anfälle hat, würde ich auch nichts medikamentöses unternehmen. Nur: wenn sich was verändert, stärker, häufiger etc wird, dann bitte sofort (!) handeln.
Und ja, ich würde auch sehr vorsichtig mit irgendwelchen SpotOns, Wurmkuren und Impfungen sein - bzw. ich BIN das geworden, dank der Epilepsie meines Hundes. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Zitat
Wichtig: notiere dir irgendwo wie oft und in welcher Stärke der Hund "zuckt", damit du einen Überblick darüber hast, inwieweit sich die "Qualität" und Quanität der Zuckungen verändern.
Wenn sich nix verändert und der Hund über 1 Jahr 3-4 mal solche leichten fokalen Anfälle hat, würde ich auch nichts medikamentöses unternehmen. Nur: wenn sich was verändert, stärker, häufiger etc wird, dann bitte sofort (!) handeln.
Und ja, ich würde auch sehr vorsichtig mit irgendwelchen SpotOns, Wurmkuren und Impfungen sein - bzw. ich BIN das geworden, dank der Epilepsie meines Hundes.Alles klar. Werden wir machen und vielen Dank für die vielen Hinweise!
-
Hallöchen
mit Epilepsie kenne ich mich nicht aus.
Aber es würde mich interessieren was Ihr füttert und wann?
Das krampfen sah für mich ein wenig so aus wie Schluckauf ohne " Hick" (wenn Du verstehst was ich meine)
Auf jeden Fall hoffe ich das Ihr rausbekommt was es ist und das Ihr es gut behandeln könnt.Gute Besserung
Karin
-
Zitat
Hallöchen
mit Epilepsie kenne ich mich nicht aus.
Aber es würde mich interessieren was Ihr füttert und wann?
Das krampfen sah für mich ein wenig so aus wie Schluckauf ohne " Hick" (wenn Du verstehst was ich meine)
Auf jeden Fall hoffe ich das Ihr rausbekommt was es ist und das Ihr es gut behandeln könnt.Gute Besserung
Karin
Er bekommt an sich Trockenfutter von Pedigree (5 Sorten Fleisch), ab und an Nassfutter (vielleicht 2-3x im Monat) und ansonsten alles was an Resten so übrig bleibt, mal einen Pansen, Schweineohren oder ähnliche Knabbereien. Er frisst an sich meist Abends bevor wir ins Bett gehen, morgens nach dem Gassi gehen.
Als wir Zeitweise anderes Trockenfutter hatten (Lidl oder Aldi) hat er mit Durchfall reagiert. Daher wieder zurück zum Pedigree. -
Zitat
Er bekommt an sich Trockenfutter von Pedigree (5 Sorten Fleisch), ab und an Nassfutter (vielleicht 2-3x im Monat) und ansonsten alles was an Resten so übrig bleibt, mal einen Pansen, Schweineohren oder ähnliche Knabbereien. Er frisst an sich meist Abends bevor wir ins Bett gehen, morgens nach dem Gassi gehen.
Als wir Zeitweise anderes Trockenfutter hatten (Lidl oder Aldi) hat er mit Durchfall reagiert. Daher wieder zurück zum Pedigree.Das hat jetzt mit den Zuckungen nichts zu tun, aber das Futter würde ich dringend umstellen.
Pedigree ist eigentlich kein Hundefutter, Fleisch ist darin schon mal gar nicht enthalten (höchstens in Spuren).
Vielleicht machst Du dazu mal ein Thema im Futterbereich auf.Ein minderwertiges Futter ist oft die Ursache für eine schlechte Gesundheit.
-
-
Doch, dass kann auch mit dem Zucken zusammenhängen. Ich würde versuchen, ein Futter ohne Weizen und Mais zu füttern; kein Spot On verwenden und nur das nötigste Impfen...... Und ich bin kein Gegner von impfen oder Parasitenprophylaxe wenn ein Hund das verträgt. Bei eventuell vorhandenen epileptoformen Anfällen, würde ich das allerdings tunlichst und sofort vermeiden. Und ein Versuch kann nur positiv sein, verschlechtern würde sich nichts, falls dies nicht auslösender Faktor ist.
-
Zitat
Doch, dass kann auch mit dem Zucken zusammenhängen. Ich würde versuchen, ein Futter ohne Weizen und Mais zu füttern; kein Spot On verwenden und nur das nötigste Impfen...... Und ich bin kein Gegner von impfen oder Parasitenprophylaxe wenn ein Hund das verträgt. Bei eventuell vorhandenen epileptoformen Anfällen, würde ich das allerdings tunlichst und sofort vermeiden. Und ein Versuch kann nur positiv sein, verschlechtern würde sich nichts, falls dies nicht auslösender Faktor ist.
Danke für den Hinweis. Ich denke das wir das mal testen werden. Bisher hat er auf Futterumstellungen oder Veränderungen recht empfindlich reagiert. Zumindest sind das Dinge die wir ohne viel Aufwand und Stress für den kleinen anpassen können.
-
Moin,
ich glaube am allerbesten kann Dir hier geholfen werden: http://www.epiforum.de/forum/portal.php dort sind viele User von hier, deren Hunde Epi haben oder im Verdacht stehen, Epi zu haben.
Du kannst dort das Video einstellen und wirst bestimmt gute Antworten bekommen und auch Hilfestellungen.
Medikamente würde ich (mein Lucas hat auch ab und an Anfälle in sehr großen Abständen) nicht geben. Wenn es Epi ist - und die Anfälle nur so schwach sind, wie bei Euch - besteht kein Handlingsbedarf hinsichtlich Medis. Wohl aber durchaus eine Futterumstellung und das Geben von bestimmten Zusatzstoffen. Hochwertiges Futter ist sicher ein Ansatz, aber keine Behandlung.
Die Epimedikamente sind nicht ohne, ja, Tierärtze verkaufen sie schon mal gern - hier prallen auch unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, erschreckend viele Tierbesitzer wollen einfach nur, das es aufhört und greifen sehr gern sehr schnell zu Medikamenten und Ärzte stellen sich auch mal auf so etwas ein und wenn man gegen den Strom schwimmt, fällt man eben raus. Kein in Schutz nehmen, aber so kann es laufen. Epimedikameten können das Wesen des Hundes sehr verändern. Mein Malik bekam mal welche (und man muss sie ausschleichen,absetzen geht nicht) und er war kaum mehr auszuhalten, hungrig ohne Ende, stets am Heulen - in keinem Fall der Hund, der er mal war, aber wir haben auch zu schnell zu den Medis gegriffen - das weiß ich heute - ich würde Lucas keine geben, außer die Anfälle kommen wöchentlich.
Ach ja, das Entwurmen und Impfen in der Konzentration würde ich auch lassen, wir fahren regelmässig nach Schweden, aber eine Tollwutimpfung alle drei Jahre reicht da aus.... ich verwende auch, wenn es geht, keine Zeckenschutzmittel.... solange ich hier höchstens 5 in der Woche finde, lass ich das sein.
Probiere jetzt nicht gleich alles aus, das ist nicht gut für Euch beide, erst mal schlau lesen und Fragen stellen und überlegen.... wenn die Abstände so groß sind und der Hund ansprechbar ist, ist "keine Panik" die beste Alternative. Lieber in Ruhe weiter suchen und im Epiforum mal quer lesen.
Alles Gute
Sundri -
Sundri, das Epiforum ist schon seit Wochen leider inaktiv!

Ich kann allen nur beipflichten keine unnötige Chemie in deinen Hund zu pumpen, denn auch ich habe einen Hund mit epileptischen Anfällen und kämpfe seit knapp 5 Jahren dagegen mit großem Erfolg und ohne Medikamente.
Fussel hatte im Schnitt 6-8 Anfälle pro Jahr, sein erster Anfall bekam er mit 11 Monaten. Danach bekam er keine Chemie mehr. Wenn ich deine Geschichte so lese, kann man nur den Kopf schütteln bei so einem TA.
Ich habe das Video gesehen und vom Körperbau her, ähnelt er stark unserem Fussel und ich sah auch die nach außen gewinkelten Pfoten und da kommt bei mir die Frage auf, könnte er auch Beschwerden am Rücken / Hüfte haben?
Mit den leichteren Zuckungen und großen Abständen würde "ich" keine Medikamente verabreichen!!
Es spukt auch noch die Mär umher, das man bei Epilepsie getreidefrei füttern sollte, doch das stimmt so nicht, denn auch gebarfte (Frischfleischfütterung) Hunde haben Epilepsie und nur wenn ein Hund allergisch auf Getreide reagiert würde ich es weglassen.
Ich habe die Fütterung meiner Hunde seit 3 Jahren auf Kochen umgestellt, so habe ich eine schier unendliche Auswahl an Nahrungsmitteln und weiß was im Napf landet.
Was ich noch sehr wichtig finde sind Vit. B - Komplexe.Seit einem Jahr sind wir auf der Zielgeraden, Fussel hatte nur einen kurzen Anfall.

Wenn du möchtest, schau mal in seine Geschichte: "Fussels Kampf gegen die Epilepsie".

LG Sabine
-
Zitat
Ich habe das Video gesehen und vom Körperbau her, ähnelt er stark unserem Fussel und ich sah auch die nach außen gewinkelten Pfoten und da kommt bei mir die Frage auf, könnte er auch Beschwerden am Rücken / Hüfte haben?Also an motorischen Störungen oder sonstigen Beschwerden ist uns nichts aufgefallen. Er bewegt und verhält sich wie er es immer getan hat, daher würde ich solche Beschwerden vor erst ausschließen.
Danke für deine Hinweise. Ich schau mir den Thread mal an!
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!