Vergiftung mit Todesfolge

  • was mir ja noch in den sinn käme,
    zu erst war da ja nur der juckreiz, die vergrößerte milz, die erhöhten weißen blutkörperchen und das fieber.
    spricht also für eine infektion im körper oder eine entzündung.
    ggf vllt eine, durch mückenstiche, spinnenbiss, zeckenbiss oder kleine verletzung entstandene blutvergiftung.
    evtl hat sogar die massive therapie das ganze verschlimmert.
    falsches antibiotikum, passiert nix und die bakterien breiten sich aus, gegen viren wirkt ein antibiotikum sowieso nicht und das cortison hat die eigene immunantwort dann noch zusätzlich ausgeknockt und die bakterien hatten noch leichteres spiel.
    die nekrosen und hämolyse könnten durch bakterientoxine verursacht worden sein, die bakterien müssen in den biopsien usw nicht gefunden werden (einige lassen sich nur schwer anfärben zb clostridien), wenn der herd der infektion wo anders steckten oder eben die bakterien im blut unterwegs sind (hier hätte evtl eine blutkultur klarheit gebracht) bzw nur deren toxine.
    das irgendwann kein eigenes blut mehr produziert wurde ist auch erklärbar. der körper kam nimmer hinter her, das knochenmark wurde zerstört (stichworte Verbrauchskoagulopathie & infektanämie)
    ich denke wirklich dahinter kommen, was es schlußendlich gewesen ist wird man nicht, leider

  • Vlt gibt es ein toxykoligisches Institut, wo man auch mal nachfragen könnte, welche Substanzen so einen Verlauf auslösen können? :???: :ka:

    Mir tut das so furchtbar leid, und ich kann mir wirklich vorstellen, wie schlimm das sein muß. ich glaube einen schlimmeren Alptraum kann es fast nicht geben :nein:

  • Zitat

    Bubuka: könntest Du bitte wenigstens einen einzigen bewiesenen Fall nennen, bei dem ein Hund durch eine Impfung diesen dramatischen Krankheitsverlauf mit Todesfolge entwickelt hat? Falls nicht, würde ich mich sehr damit zurückhalten, auch noch eine Art von schlechtem Gewissen zu provozieren, wenn ein geliebtes Tier schon auf so furchtbare Weise sterben musste.

    Die Idee jemandem das vorzuwerfen ist schon sehr schräg.
    Auch wenn die Impfnebenwirkungen nicht gern genannt werden ist es nun mal so.

    Als Impfnebenwirkung kann es zu einer Vaskulitis kommen in deren Verlauf die Gefäße zerstört werden können.

    Wer es wissenschaftlich unterschrieben haben will findet genug dazu. Paul Ehrlich Institut etc.
    (Stichworte Impfnebenwirkung + Vaskulitis)

  • Zitat

    Die Idee jemandem das vorzuwerfen ist schon sehr schräg.

    Was findest Du schräg? Dass ich gerne einen gut belegten "Fall" genannt bekommen möchte? Und nicht nur sowas wie: "ist oft beschreiben, allgemein bekannt, ist nun mal so".
    Ich finde es sehr schräg, dass hier ein offenbar schwer erkrankter Hund unter großem Leiden gestorben ist und eine forumsbekannte Impfgegnerin fragt: wann war die letzte Impfung?
    Ja, es gibt Impfschäden. Aber so extrem selten (belegbar!!!), dass man nicht bei jeder gesundheitlichen Störung erstmal die impfkritische Karte ziehen muss.

    Liebe Grüße,
    Birgitta

  • Ich finde diese Diskussion hier recht unpassend - und es ist ja nicht so, als hätte wir sie nicht in mindestens einem halben Dutzend threads sowieso.

    Ich bin kein Mediziner, aber wenn man zwei Sachen zusammen nimmt und evt. noch eine Allergie oder ein geschwächte Grundkonstitution dazu nimmt, könnte ich mir schon vorstellen, dass z.B. eine Ohrenentzündng mit einer besonders fiesen Bakterienart in Kombination mit Impfnebenwirkungen und/oder Allergien auf eine Medikament und/oder eine Blutvergiftung derart eskalieren könnte.
    Vielleicht hab ich auch einfach nur viel zu viel Dr House gesehen, aber warum soll ein Hund nicht zwei oder drei Probleme gleichzeitig haben? Vielleicht lag auch ein grundsätzliches Blutgerinnungsproblem oder eine Schwäche der Zellwände vor und das Ganze ist in Kombination mit einem Erreger eskaliert?

  • Ich finde die Diskussion auch sehr unpassend. Welche Möglichkeiten wie wahrscheinlich sind, wird schon die Threadstellerin selber zu beurteilen bzw. zu recherchieren wissen. Hier ist nicht der Platz für forumseigene Glaubenskriege.

    Claudia, mein herzliches Beileid :sad2:
    Liebe Grüsse
    Kay

  • Keine Ahnung, ob dich das wirklich weiter bringt, aber teilweise erinnert mich gerade das Aufplatzen und Bluten an "Blut schwitzen" bei Kälbern... einfach mal googlen. Soweit ich weiß war dafür tatsächlich ein Impfstoff verantwortlich, ohne damit die Diskussion weiter anheizen zu wollen...

    Und herzliches Beileid natürlich :sad2:

  • Zitat

    Ich finde diese Diskussion hier recht unpassend - und es ist ja nicht so, als hätte wir sie nicht in mindestens einem halben Dutzend threads sowieso.

    Ich bin kein Mediziner, aber wenn man zwei Sachen zusammen nimmt und evt. noch eine Allergie oder ein geschwächte Grundkonstitution dazu nimmt, könnte ich mir schon vorstellen, dass z.B. eine Ohrenentzündng mit einer besonders fiesen Bakterienart in Kombination mit Impfnebenwirkungen und/oder Allergien auf eine Medikament und/oder eine Blutvergiftung derart eskalieren könnte.
    Vielleicht hab ich auch einfach nur viel zu viel Dr House gesehen, aber warum soll ein Hund nicht zwei oder drei Probleme gleichzeitig haben? Vielleicht lag auch ein grundsätzliches Blutgerinnungsproblem oder eine Schwäche der Zellwände vor und das Ganze ist in Kombination mit einem Erreger eskaliert?


    Ich meine, diese Dinge hätte man alle in der Klinik erkennen müssen. Zumindest mindestens die Ohrentzündung. So inkompetent kann ja fast keine Klinik sein. Bei allergischen Reaktionen hätte sehr sicher das Cortison helfen müssen.

    Aber man kann jetzt wirklich nur noch spekulieren, und möglich ist alles :???:

    Ich würde aber wirklich mich mal mit einem toxykologischem Experten zusammen tun, was da in der Giftrichtung in Frage kommen könnte. Falls man da nicht fündig wird kann man das zumindest sicher ausschließen.

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