Mini-Lizzy 8 Monate hat eine Menge Baustellen
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Hallo
Seit drei Tagen habe ich nun meine kleine Toy-Terrier-Lady Lizzy.
Verkauft wurde sie mir als 5 Monate alter Welpe, beim TA hat sich nun herausgestellt das sie bereits 8 Monate alt ist.Es ist davon auszugehen, dass sie mehrfach weitergegeben wurde, bei den letzten Besitzern war sie gerade mal 2 Wochen.
Sie kennt Alltagsgeräusche und hat nicht mal ein Problem mit dem Staubsauger.
Sie ist meiner Meinung nach sehr gut sozialisiert das sie keinerlei Probleme mit meinen beiden Katzen hat und von Anfang an die Katzen weder angebellt noch sonst was hat, sie ist fröhlich in mitten der Katzen zum Füttern gelaufen als gehöre sie schon immer dazu. Meine Katzen waren so baff das sie ganz vergessen haben zu fauchen
Sie ist auch sehr klug. Habe eine Box gekauft und ihr ein Körbchen reingelegt. Drei mal gezeigt und dazu gesagt "Geh auf deinen Platz" und sie hats begriffen. Konnte sie dann auch vom Bad aus auf ihren Platz schicken.
So weit so gut
Nun kommen die Probleme:
Sie knurrt jeden auf der Strasse an.
Flippt total aus wenn jemand die Wohnung betritt.
Wenn sie auf meinem Schoss ist, darf niemand an mich ran auch meine Katzen nicht. Mein Kater z.b. dem sie oft Nasenküschen gibt, hätte kein Problem damit mit ihr gleichzeitig auf meinem Schoss zu liegen, sie knurrt ihn weg. Leider tut das der Zusammenführung nicht gut.
Sie hat die ersten zwei Nächte bei mir geschlafen, dabei hat sie den Kater angeknurrt damit nicht auch bei mir schläft.
Stehen wir im Hausgang und jemand kommt aus den anderen Wohnungen raus, flippt sie total aus (denke sie erschrickt) leider beruhigt sie sich dann kaum noch. Allgemein reagiert sie so auf sich öffnende Türen.
Sie macht auf Teppiche (denke weil sie immer alleine gelassen wurde) Ich bin noch dabei die Nahrung umzustellen und kaufe heute Magenschonende, sie wurde nur vom Tisch gefüttert und hat am ersten Tag über 15 mal gemacht. Nun bekommt sie Rintit für Minis aber das ist noch nicht das richtige für sie. Nur wie lerne ich ihr anzuzeigen wenn sie muss oder auch auf eines der Katzenklos zu gehen die ja eh da sind. Ich geh auf jeden Fall mit ihr raus, das ist nicht das Thema aber es wäre gut wenn sie das Katzenklo als Ersatz annehmen würde, auch für solche Fälle wenn ich mal krank bin.
Allgemein ist es sehr schwierig mit ihr, da sie keine 2 Minuten alleine bleiben kann. Wie übe ich das mit so einem ängstlichem Tier bzw glaube ich will sie auch etwas Chef spielen. Vorhin sass sie im Bett und jammert
sie könnte einfach vom Bett springen und zwei Meter zu mir laufen. Ich hab sie ignoriere und nach 5 Minuten kam sie an und wollte auf den Schoss und hat mich abgeleckt, Gesicht und dann die Arme geputzt.Jetzt war ich gerade draußen mit ihr und sie hat wieder jeden angekläfft und auch einen anderen Hund richtig heftig (obwohl er eine Welpe war). Ich bin dann sofort mit ihr nach Hause und habe sie ignoriert damit sie merkt das ihr Verhalten falsch ist.
was ich bereits getan habe:
eine Box gekauft in der ein Körbchen ist und dort schick ich sie dann auf ihren Platz (da ich noch keine Leckerlies habe die sie verträgt kann ich erst heute nachmittag mit belohnen anfangen)
feste Gassi geh Zeiten: 7:30, 11 Uhr, 15 Uhr, 19 Uhr, 22 Uhr
ich habe sie von der Couch verbannt
eine nacht hat sie in ihrer Box geschlafen, das geht solang ich auch im Bett bin, sobald ich ins Bad muss jammert sie rum. leider bin ich letzt nacht wieder schwach geworden und habe sie bei mir schlafen lassen, da ich nun auch die Schlafzimmertür auf lassen kann, ich weiß nun das meine Katzen ihr nichts tun. Ich bin mir unsicher was ich tun soll
knurrt sie wenn sie auf meinem schoss ist, stell ich sie sofort auf den Boden (nur wie geht es dann weiter? warten oder kann ich sie dann nach kurzer zeit wieder hochnehmen?)
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Hi,
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Gerade hatte ich auch wieder so eine Situation. Sie schläft in ihrer Box und draußen klimpert jemand mit einem Schlüsselbund, sie erschrickt fängt an zu bellen und kommt knurrend und grummelnd aus der Box, torkelt mehr schlafend als wach auf mich zu, immer noch vor sich hin grummelnd. Bisher habe ich sie dann hochgehoben, nun habe ich sie nur gestreichelt und sie hat sich an meinen Fuss gedrückt, dann ist sie Richtung Gang getorkelt und wieder vor sich hingebrummt. Hab sie dann auf ihren Platz geschickt, dort ist sie sofort hin und ist auf der Stelle wieder eingeschlafen.
Ich denke das sie einfach viel Angst hat und das da viel falsch gemacht wurde.
wie kann ich ihr da helfen?
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Hallo
Als allererstes würde ich dir zu einem guten Hundetrainer raten, der mit positiver Verstärkung arbeitet. Kenne einen Fall bei dem es so ähnlich war und die macht durch den Hundetrainer tolle Fortschritte. Keine Hundeschule, sondern wirklich jemand der zu dir nach Hause kommt.
Zum anderen:
Katzenklo würde ich nicht angewöhnen, auch wenn es praktisch ist. Das verlängert die Stubenreinheit nur, da Lizzy lernt, dass sie sich auch zu Hause erleichtern kann.
Entweder sie darf ins Bett oder nicht. Das hin und her finde ich, ist eher verwirrend für den Hund.
Allein Bleiben langsam aufbauen. Zuerst eine Minute, dann zwei ... Es gibt tolle Threads zu dem Thema, schau dich einfach mal um
ZitatJetzt war ich gerade draußen mit ihr und sie hat wieder jeden angekläfft und auch einen anderen Hund richtig heftig (obwohl er eine Welpe war). Ich bin dann sofort mit ihr nach Hause und habe sie ignoriert damit sie merkt das ihr Verhalten falsch ist.
Ich denke nicht, dass sie das verstanden hat, da die Konsequenz zu spät nach der Handlung (knurren) passiert ist. Außerdem sollte man herausfinden, warum sie das macht. Da kann dir ein guter Hundetrainer helfen.
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Hallo Einstein51
danke für deine Antwort. Ja ich weiß das ich eine klare Linie fahren muss. Ist halt echt nicht so einfach bei so einer Handvoll Hund. Aber ich werde für mich festlegen was ich möchte. Ins Bett oder nicht. Würde sie meine Katzen nicht vertreiben wäre es kein Problem. Wobei ich denke sie braucht auch ihren festen Platz. Die Box hat sie schon sehr viel ruhiger gemacht.
Das mit dem Hundetrainer hatte ich mir auch schon überlegt, wo bzw wie finde ich da den richtigen? Ich lebe in Nürnberg bzw am Randgebiet
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Zitat
Sie ist meiner Meinung nach sehr gut sozialisiertNein, das glaube ich nicht. Sie wird vermutlich nicht viel kennen gelernt haben. Darum ist sie draussen
auch so überfordert. Und drinnen im Grunde auch. Darum ist es wichtig, dass du ihr ganz klar zeigst welche
Regeln bei dir gelten um ihr Sicherheit zu geben.Sie ist jetzt drei Tage bei dir und versucht herauszufinden wie du Tickst. Deshalb probiert sie mal dies und mal
das aus und versucht herauszufinden ob du endlich eine verlässliche Bezugsperson in ihrem Leben bist.Sie muss nicht anzeigen wenn sie muß, du mußt oft genug rausgehen, wie bei einem Welpen. Sie weiß noch nicht
dass sie nicht auf Teppiche machen darf. Eine andere Stelle in der Wohnung würde ich nicht anbieten, sie soll ja
draussen machen. Und wenn du mal krank bist mußt du auch mit ihr raus gehen oder dir jemanden suchen der
dann geht. -
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Moin,
ich würde auch meinen, das sie draußen nichts kennt und aus Unsicherheit bellt, halte die Spaziergänge erst einmal kurz und vor allem, geh einfach immer den gleichen Weg - bis Du merkst, das sie ansprechbar wird, gelassener wirkt und etwas ruhiger wird.
Ich geh mal von Hunden aus dem Tierschutz aus, die brauchen etwa 3 bis 6 Monate bis sie angekommen sind, bis sie auspacken, was sie noch so dabei haben und sich sicher fühlen. Nach drei Tagen - weiß man im Grunde noch sehr wenig.
Behandle sie wie einen Welpen, nach jeden Fressen, Schlafen, Spielen - raus mit ihr..... vorerst am Besten immer an den gleichen Platz. Sie wird nicht Stubenrein sein, jedenfalls nicht verlässlich.... aber ich glaub auch,das wird sie schnell lernen.
Angst haben, darauf richtig eingehen erfordert eine Mischung aus Ignorieren und handeln. Trösten etwa, kann Angst verstärken.... ihr Bellen kann auch einfach Unsicherheit sein. Vielleicht kennt sie keine anderen Hunde oder sie hat schlechte Erfahrungen gemacht? 8 Monate sind ja schon eine lange Zeit.
Und ich würde meinen, das sie allein bleiben überhaupt noch nicht gelernt hat und nicht kann. Falls Du nicht musst - ich würde sie momentan noch nicht allein lassen - ich würde wohl ins Bad gehen und die Tür hinter mir schließen oder mal in die Küche oder einen anderen Raum - da hört man ja, wie sie reagiert - aber sie lernt auch das Wichtigste dabei "Du kommst immer wieder" - auch solche Dinge wie Müll raus bringen, all das sind kleine Übungen die dem Allein bleiben voraus gehen. Keine Abschiedszeremonie und keine Begüßungsparty. Bei meinem sag ich immer "ach, sei ein großer Hund und stell Dich nicht so an!" - das war`s. Hier gibt`s nur Party, wenn ich wirklich mal lang weg war.
Das braucht seine Zeit, Geduld und noch mal Geduld.
Sundri
P.S. wenn sie alles andere anbellt, wird das Unsicherheit sein, nimm sie aus der Situation heraus (wenn das geht) und sie wird merken, das ihr nichts passiert.
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Herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten
ich war heute mit ihr nochmal bei einem anderen TA, da mir das Alles irgendwie komisch vor kam bei der Ta bei der ich war. Es hat sich herausgestellt das Lizzy jünger ist. Sie hat zwei Zahnreihen, hat die erste TA nicht gesehen. In einem Monat soll ich noch mal zur Kontrolle kommen ob die Milchzähne draußen sind.
Das heißt also ich habe hier einen kleinen Welpen. Nächste Woche werde ich in die Welpenspielstunde mit ihr gehen und mich dort nach einem Trainer erkundigen der ins Haus kommt, damit ich nichts falsch mache. Denn so wie ich das sehe ist irgendetwas vorgefallen das ihr vor bestimmten Geräuschen und Situationen Angst macht. Schlüsselklimmpern, Türen die sich öffnen, Frauenstimmen, Kinder, Einkaufswägen u ä
Ich bin heute mit ihr Bus gefahren, war beim TA, in einer Zoohandlung und bin zurück wieder mit dem Bus gefahren, dann sass ich mit vier Bekannten (alles Männer) vor einem Cafe. alles kein Problem bis zwei Frauen aufgetaucht sind.
Aber gut, ich habe ihr heute statt Nassfutter gutes Trockenfutter gekauft und werde sie ab morgen mit der Handfüttern und die Tipps umsetzen mit dem Gassi gehen
Das mit dem Allein bleiben, über ich auch schon mit ihr, in dem ich immer mal ins Schlafzimmer gehe und die Tür hinter mir zu mache, allerdings freut sie sich dann immer so als wäre ich statt eine Minute ein Jahr weggewesen und putz mir dann gleich die Hand und den ganzen Arm
Was mich zur Zeit sehr nervt ist das unverständnis der Leute, die nicht kapieren, dass mein Hund so süss und klein wie sie ist kein Streichelzoo ist und mir jeder die Ohren vollredet, was ich nun alles an ihr wie erziehen müsste. Sie wollen sie ständig anschauen und anfassen und sind regelrecht empört dadrüber das ich sage sie sollen sie absolut in ruhe lassen, auch nicht gutzigu und winkewinke von weitem da sie, wenn sie überfordert ist schon ausflippt wenn man sie nur anschaut. Ich möchte das sie jetzt ganz runterfährt und dann wird an den einzelen Baustellen gearbeitet. ich denke ich liege da richtig oder?
Einen Erfolg gab es heute. Lizzy knurrt immer den Kater an, wenn sie auf meinem Schoss liegt und er zu mir will. Ich habe sie sofort runtergesetzt, nicht weiter beachtet und den Kater zu mir auf den Schoss gehoben. Dann habe ich Lizzy gerufen und sie auf mein anderes Bein gehoben. Sie hat mir erst mal die Hand abgelegt und sich dann hingelegt und geschlafen, während ich beide gestreichelt habe. Ich finde es einen großen Schritt nach vorn in Bezug auf die Zusammenführung und auf ihr Verhalten in so kurzer Zeit
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wie hat denn der 1. TA das Alter geschätzt wenn er nichtmal die doppelten Zahnreihen gesehen hat? Das macht man ja indem man auf die Zähne guckt (unter Anderem...).
Das mit dem Gutzigutzi hatten wir auch/ haben es teilweise immer noch. Ich bin immer sehr bestimmend gewesen und habe bei "aufdringlichen" Menschen, die immer alles besser wussten klar gemacht, dass ICH entscheide mit wem mein Hund Kontakt hat und mit wem nicht.
Zu dem Kläffen - das ist meist Unsicherheit und ich würde dir auch zu einem Trainer raten, wenn es so extrem ist. In unserer Gruppe in der HuSchu ist auch so ein Hund, die hat fast ein halbes Jahr daran gearbeitet dass sie auf dem gleichen Platz mit anderen Hunden sein kann ohne durchzudrehen. Jetzt ist sie in 90% der Zeit locker solange ihr kein Hund zu nahe kommt. Früher ist sie auf jeden Hund los sobald sie ihn gesehen hat. Bei einem Minihund ist sowas lebensgefährlich. -
Guten Morgen
die erste TA hat zwar auch ins Maul geschaut, aber nicht richtig, sie meinte Lizzy hätte alle Milchzähne draußen bis auf die Eckzähne. Sie hat auch so nichts weiter gemacht außer zu wiegen. Das kam mir dann komisch vor, da ich einen Check wollte und nicht nur mal kurz ins Maul schauen. Die andere TA hat sie abgetastet, gewogen (1,5kg) Fiebergemessen und eben richtig die Zähne angeschaut und entsprechend einen Folgetermin genannt.
Ich verstehe die Leute nicht, sie wissen alle das ich Lizzy erst wenige Tage habe und das sie austickt wenn ihr alles zu viel wird. Bestehen aber gerade zu darauf dass sie das lernen muss und ich alles falsch mache weil ich sie zu sehr beschütze und abschirme. Ich habe einen Thermokorb und dort ein Handtuch rein gelegt. Lizzy läuft hauptsächlich nur wenn ich mich irgendwo hinsetze kann sie dadrin schlafen, dreht sie hoch reicht es den Deckel zuzuklappen und sie beruhigt sich. Habe ich gestern den ersten Tag gemacht und auch nicht als Dauerlösung, aber es tut ihr gut, ich hatte gestern einen entspannten Tag mit Hund, das hat uns beiden gut getan.
Heute gehen wir das mit dem aus der Hand füttern an und morgen rufe ich die Dame an die die Welpenstunde leitet und auch einen Problemhund hatte, der mit Hilfe eines Trainers nun ein fröhlicher selbstbewusster Hund ist.
Das ich mich erst mal in meine Rolle als Hundmama reinfinden muss ist denke ich klar zumal ich ja auch noch die Situation mit den zwei Katzen habe die sich auch an das quirlige Welpchen gewönnen müssen.
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Hallo,
bevor du alle Welt und dich selbst verrückt machst, lass sie erst einmal ankommen.
Du erwartest nach 3 Tagen Wunder? Das wird nichts. Gib ihr erst einmal Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen.
Erziehung und Kommandos kannst dann immer noch üben. Erzwinge nichts, denn damit machst du sie nur unsicher.
Gib ihr Sicherheit und versuche erst einmal das was nicht klappt zu ignorieren, denn du kennst ihre Vorgeschichte nicht. Vor allem überfordere sie nicht.
Mit den Katzen, das wird schon und provoziere nicht die Nähe. Manchmal braucht es einfach Zeit, viel Zeit.
Eine Hundeschule ist da schon eine gute Idee, aber schau das dort auch kleine Hunde sind.
Ansonsten übe mit ihr wie mit einem Welpen und spiele viel.LG Terrortöle
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