Wattebauschwerfer

  • Zitat


    Ein unfreundliches, lautes "Hej, pass doch auf, du Hammel" reicht und man geht wieder vorsichtiger mit mir um :smile:

    Sollte ja auch so sein.

    Bei einem übermütigen und rüpelhaften Junghund kann das aber nunmal zeitweise mal anders sein.

  • Aber du hattest doch gleich 3 davon Gabi, oder?
    Wie hast du das denn gemacht ohne das die dich zerquetscht haben?
    Aber gut, stimmt schon, Neufundländer sind ja auch nicht ganz so groß wie Doggen :roll:

  • Zitat

    Sollte ja auch so sein.

    Bei einem übermütigen und rüpelhaften Junghund kann das aber nunmal zeitweise mal anders sein.


    was einige (mich eingeschlossen) aufregt, sind ja die Backpfeifen und diese Selbstverständlichkeit dazu, die mit Bauchgefühl gerechtfertigt werden

    man schlägt weder schwächere noch gleichstarke (bzw. stärkere) Lebewesen

    ich habe auf Grund dieses Threads mal nachgedacht
    und genau ein mal ist mir eingefallen, wo ich ein Haflinger verprügelt habe
    dies allerdings auch nur, weil er Frauchen gegen die Wand der Stallgasse quetschte und sie keine Luft mehr bekam :pfeif:

  • Zitat


    dann lies mal den Einganspost aufmerksam ;)


    Jo das hab ich gelesen....aber sonst gabs wirklich niemanden hier der gemeint hätte das wäre "richtig" so.

  • Zitat

    Ich habe hier keine Antworten im Forum respektlos beantwortet, aber ihr, bis auf ein paar Ausnahmen,

    ich finde Dich im Gegenteil in dem, wie Du Dich über die von Dir so bezeichneten "Wattebäuschchenwerfer" äußerst, außerordentlich respektlos. Siehe dieses Zitat:

    Zitat

    Ein Wattebauscher ist ein Moralfaschist, der sich selbst dadurch profiliert, wie er mit dem Hund umgeht- oder zumindest so tut als würde er seinen Hund so erziehen, wie er es predigt


    Ich habe diesen Thread in dem Sinne nur als Provokation aufgefaßt. Ernst nehmen kann ich das nicht, v.a. nicht, wenn jemand zuerst um Hilfe wegen einer in einer außerordentlichen Streßsituation verpaßten Backpfeife bittet und im nächsten Atemzug diese als Erziehungsmittel generell gutheißt und diejenigen, die diese nicht als Erziehungsmittel anwenden, noch lächerlich macht

  • Ich bin stolze Besitzerin eines potenten, 5-jährigen Rüden und einer sich in der Pubertät befindenden Junghündin (8 Monate). Zwar keine Doggen, aber auch keine Knirpse und durchaus keine Sensibelchen. Also eigentlich wäre genug Diskussionsplattform von Seiten meiner Hunden vorhanden ;) . Aber da ich klare Grenzen VOM ERSTEN TAG unserers Zusammenlebens an setze und mir das nicht erst einfällt, wenn meine Hunde ausgewachsen sind und ich mich ihnen ob ihrer Größe nicht mehr zur Wehr setzen kann, muss ich nicht körperlich werden und meine Hunde schlagen oder sonst was. Sie kennen und leben mit den Grenzen die ich ihnen setze, weil ich immer konsequent war und es heute noch bin. Es gibt kein "heute so, morgen so" in unserem Zusammenleben. Es gibt Dinge, die nicht gehen. Punkt. Wer sich benimmt, hat viele Freiheiten, wer da keine Lust drauf hat, muss eben mit Abstrichen rechnen, was Privilegien angeht oder bekommt eine verbale Ansage. Das funktionierte wunderbar bei allen Hunden, die ich bisher hab aufwachsen sehen.
    Ich mache bestimmt nicht immer alles richtig, bin kein Erziehungs-Guru und lasse jedem seine Methoden (auch wenn ich es anders mache oder machen würde). ABER bei einem Punkt bleibe ich mir in jedem Fall treu: Gewalt ist ein no go udn gehört ncht in die Erziehung. Egal um welches Lebewesen es sich handelt.

    Das Schöne ist ja, dass sich Welpen noch so herrlich leicht beeindrucken lassen. Da ist es eben einfacher, Auszeiten zu verpassen oder andere peinlich "Wattebauschmethoden" anzuwenden und spart den Ärger über die Zeit ;). Gerade bei einem Doggenwelpen bestimmt äußerst praktisch, sone konsequente Früherziehung...(hier wäre vlt mitschreiben ganz empfehlenswert). Einfach mal zusammen mit dem Start der Hundehalterkarriere (oder möglichst noch davor) den Kopp anschalten und mitdenken. Dann klappts auch mit der Erziehung.


    An die TE:
    Jetzt mal Butter bei die Fische. Mich nervt, wie du versuchst, dir deine Methode schönzureden. Mich nervt, wie anmaßend du dabei bist. Mich nervt, dass du diesen Thread eröffnest, obwohl du zum Thema schon einige Meinungen in einem anderen Thread gehört hast. Mich nervt, dass du dich jetzt, nachdem du Gegenwind bekommst, aus der Affäre ziehen willst. Und was mich am allermeisten nervt ist, dass du ein Lebewesen schlägst, bei dem DU es offenbar verpasst hast, dich frühzeitig auf den Arsch zu setzen und es besser zu machen. Das ist allein auf deinem Mist gewachsen und dein Hund badet es jetzt aus. Dogge hin oder her. Dieses Verhalten ist bei keinem Hund lustig, zeigt aber nur, wie schon erwähnt, deine scheinbar schlampige, inkonsequente Erziehung.

    Nein, das macht dich nicht gleich zum Tierquäler. Offenbar weißt du dir wirklich nicht anders zu helfen. Aber anstatt einzusehen, dass du falsch handelst und Besserung zu geloben oder deine Methoden zu überdenken, bezeichnest du die, die es von vorneherein gewaltfrei machen, als "Wattebauschwerfer". Je nee...irgendwie |)

    Entschuldigt meine deutliche Wortwahl. Das ist eigentlich nicht meine Art, aber bei solchen Sachen platzt mir einfach die Hutschnur.

  • Zitat


    was einige (mich eingeschlossen) aufregt, sind ja die Backpfeifen und diese Selbstverständlichkeit dazu, die mit Bauchgefühl gerechtfertigt werden

    man schlägt weder schwächere noch gleichstarke (bzw. stärkere) Lebewesen

    Ja sehe ich ja genauso, und finde es schrecklich.

    Aber ich finde man sollte nicht alles in einen Topf werfen, denn es gibt durchauchs Situationen in denen ich mir vorstellen könnte körperlich zu werden (damit meine ich keine Schläge, aber mal einen Knuff, oder was "herber" abblocken ect.). Hunde untereinander gehen doch auch nicht grade zimperlich miteinander um, was natürlich nicht heißt dass wir versuchen sollen wie Hunde zu kommunizieren, sondern nur dass sie auf klare Signale angewiesen sind. Und nein ich lasse mich weder von meinen Pferden noch von irgendwelchen Hunden anrempeln, umschmeißen oder anspringen. Bei sowas fange ich dann nicht an mit den Hunden zu sprechen und ihnen zu erklären warum ich das gerade nicht gut fand, sondern dann gibt es einen Block und dann ist Ruhe und alles wieder harmonisch. Viel effektiver als dieses Dauergeschwätz/gemeckere.
    Komischerweise passiert es mir eigentlich nie dass ich mit meinen Tieren in solche Situationen komme, da genügen schon Blicke. Aber sowas muss wachsen und man muss einander kennelernen und gerade Jungtiere überschreiten doch mal bewusst Grenzen um diese neu zu setzen.

    Ich mag jetzt ungern mit den Topf der bösen Hundehalter gesteckt werden, aber hier wird mal wieder alles möglich generalisiert und ich finde gerade beim Thema "Bauchgefühl" ist das doch völlig fehl am Platz ;) .

  • Zitat

    Ja sehe ich ja genauso, und finde es schrecklich.

    Aber ich finde man sollte nicht alles in einen Topf werfen, denn es gibt durchauchs Situationen in denen ich mir vorstellen könnte körperlich zu werden (damit meine ich keine Schläge, aber mal einen Knuff, oder was "herber" abblocken ect.).


    aber zwischen "mal eine Situation haben, in dem man den Hund anrempelt" und dem quasi regelmäßigen "eine Knallen" liegen für mich Welten

    ich blocke auch, stupse meinen Hund mal an, etc.

    Aber hey, ich bin nicht hilflos genug, um ihm öfters eine runter zu hauen, sorry

  • In ersten Thread wurde der TE noch gesagt, dass sie mit ihrer ersten Backpfeife endlich mal ordentlich durchgegriffen hätte und jetzt wundert man sich was daraus geworden ist....
    Vielleicht das nächste mal daran denken bevor man Gewalt schön redet...


    Und nein ich weiß nicht wer wo was geschrieben hat, hoffe aber dass diejenigen sich das Ganze zu Herzen nehmen!

  • Das dazwischen Welten liegen wolle ich mit meinem Post quasi aussagen ;) .

    Natürlich steht völlig außer Frage, dass wenn ich täglich Backpfeifen ect. verteilen müsste gründlich was schief gelaufen ist. Da kann man nur hoffen dass der Hund sich irgendwann mal angemessen zur Wehr setzt.

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