Mein Hund hat SDU- wer hat Interesse an einem Austausch?!
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Hallo,
Der Titel sagt ja schon alles
vor 2 Wochen wurde bei meinem Hund eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert.
Er ist knapp 3 1/2 Jahre alt und ein Königspudelrüde.Seit mehr als 2 Jahren zeigt er, trotz guter Sozialisation im Welpenalter , teilweise heftige Verhaltensauffälligkeiten im Umgang mit seinen Artgenossen. Er reagiert oft schnell gestresst, ist sofort auf 180, zeigt Stimmungsschwankungen und und...... .
Er hat mittlerweile ein total stumpfes Fell und Untergewicht.
Wir schleichen gerade Forthyron 200 ein. Merken tut man noch nichts, eher im Gegenteil, ich empfinde unseren Hund gerade extremst gestresst.
Ich fände es total schön, wenn ich mich mal mit anderen Hundebesitzern austauschen könnte, die ebenfalls Hunde mit SDU haben.
Hier bei uns im Dorf ist unserer Hund,aufgrund seines ewig gestressten Verhaltens , den meisten suspekt.
Meistens gehe ich alleine mit unserem Hund spazieren
Vielleicht kennt der eine oder andere mein "Problem" und mag sich mit mir austauschen!!???!!!
Habe da echt gerade einen hohen Rede (Schreib-)-Bedarf
und würde nicht total freuen!!!Liebe Grüße
Elin - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
Ja gerne - super Idee!!!
Seit 4 Wochen haben wir die gleiche Diagnose - seit 2 Jahren rätseln wir herum was sie hat... Massive Allergien, ohrenentzündungen, leicht aggressives verhalten, kommt nicht zur Ruhe etc...Nun sind wir bei 150 Mikrogramm euthyrox/ Mahlzeit und es geht ihr laaangsam besser....
Sie schläft sehr viel, ich glaub sie hat viel Nachholbedarf, da sie vorher nicht zur Ruhe kam....Lg
Katrin -
Hermann wird seit Oktober '13 mit (inzwischen) 600 microgramm Forthyron substituiert.
Er war vorher nicht lernfähig, extrem gestresst und kannte nur 0 oder 180. Zusätzlich hatte er (ich nenne es mal) "Akut-Phasen" von bis zu 7 Tagen, an denen wirklich gar nichts ging. Er konnte nicht vor die Tür, ohne bei jedem Rascheln, Schatten etc. einen völligen Anfall zu bekommen.
Nach so einer hatte ich ihn letztlich auf SDU untersuchen lassen. Die Werte waren grenzwertig und wir haben uns dann für die Medikation entschieden.Er war danach lernfähiger und man konnte überhaupt erst Ansätze einer Impulskontrolle erkennen. Ob die akuten Phasen damit zusammenhingen, konnte nie mit 100%iger Sicherheit gesagt werden und leider muss ich einen Zusammenhang inzwischen (zumindest nur) ausschließen. Somit wird jetzt erstmal wieder einiges an Untersuchungen folgen, der derzeitige Verdacht würde leider kein Happy-End bedeuten.
Zur Medikation kann ich ansonsten nur sagen, dass es meist doch einige Zeit braucht, bis der Hormonspiegel eingestellt ist und zu Anfang sollte man dann regelmäßig neue Werte bestimmen lassen, um die richtige Dosis zu ermitteln.
Es scheint auch viele Fälle zu geben, wo es in den ersten Tagen erstmal schlimmer wird, um danach dann besser zu werden. -
Hallo Katrin, hallo Hermann's Herrchen!!
Mein Hund bekommt derzeit 100 Mikrogramm am Morgen und dann nochmal 12 Stunden später. Also 200 Mikrogramm Tagesdodis. Die TA wollte eigentlich direkt mit 400 Mkrogramm Tagesdosis durchstarten, aber das war für unseren Hund dann doch zuviel. Die Tabletten wurden direkt wieder ausgebrochen.
Dann haben wir mit ganz minimaler Dosis weitergemacht und alle 4 Tage immer wieder etwas gesteigert.
@ Katrin: das ist ja interessant, mein Hund hat auch Allergien. Wird deswegen auch gebarft.
Hermann Herrchen: Das klingt bei dir, als sucht ihr gerade nach der Nadel im Heuhaufen!?! Das Stelle ich mir ungemein frustrierend vor. Ich hoffe du liegst falsch mit deiner Vermutung, dass etwas Ernsteres vorliegen könnte!!
Ich habe schon ewig Hunde gehabt. Immer gut erzogen und sozial total kompetent. Unser wurde nach dem gleichen Muster erzogen und ich könnte lange Zeit nicht verstehen, warum er teilweise so heftig auf bestimmte Reize reagierte ( Hunde, laute Geräusche ....) . anfänglich schob ich das auf die Pubertät, dann auf die Tatsache, dass er ein Rüde ist. Die ersten Trainer, die ich kontaktierte erzählten mir dann ständig was von Dominanz und attestierten mir, dass ich keine Ahnung von Hundeerzoehung hätte ( obwohl ich immer wieder darauf hin wies, dass ich über 20 Jahre Hundeerfahrung habe) . Den nächsten Trainer erwischte ich dann in einer Zeit, wo unser Hund wohl einen guten Tag hatte. Der meinte, dass alles in Ordnung wäre. Ein paar Tage später ging das Gepöbel an der Leine wieder los. Er hat leider auch keine Impulskontrolle. An guten Tagen dürfen sich andere Hunde alles erlauben. An schlechten Tagen nervt ihn die Amsel im Garten, die spielenden Kinder, da braucht ein Hund ihm nur etwas zuuuu lange in die Augen schauen, dann wird er stinkig. An solchen Tagen lasse ich ihn nur an der Schleppleine laufen. Zuhause liegt er dann fast nur in seinem Körbchen und will seine Ruhe haben.
Na ja, jetzt warte ich die kommenden Wochen mal ab. Mein größter Wunsch ist, dass mein Hund sich wohl fühlt und an Gewicht zunimmt. Und das wir noch gezielter an seinem Verhalten arbeiten können!!
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Hallo,
Jerry (DSH) hat auch eine SDU (im April festgestellt) und bekam 400 µg Forthyron. Die ersten 4 Wochen unter diesen Tabletten hatte er immer mal wieder Durchfall, was aber nun verschwunden ist. Die Kontrolle der Schilddrüsenwerte Anfang Juni ergab eine leichte Besserung in Richtung Normalwert. Die Dosis wurde jetzt auf 500 µg gesteigert. Die nächste Kontrolle soll dann Anfang Juli sein. -
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Schön, eine SDU-Selbsthilfegruppe.
Interessant, wie sich hier Problemverhalten bei allen doch recht ähnelt.
Bei meiner Keiko wurde letzten Juni endlich mal eine SDU gefunden - die Werte nichtmal so dramatisch, innerhalb der Referenz, teilweise, und ich musste mich durchsetzen (was so garnicht meine Art ist, bin nämlich sehr schüchtern), damit substituiert wurde. Naja, letztendlich hat mir eine spezialisierte TA Forthyron mitgeben.
Tja, ich bin mit Keiko fast 2 Jahre durchs tiefe Trainingstal … @Elin: ich hatte den asozialsten Köter in der Straße
Zumindest habe ich es so empfunden, daher kann ich mir vorstellen, wie sich das anfühlt, wenn alle anderen mit ihren Tutnixen die Stirn runzeln . Nicht schön … dabei hatte ich mir soviel Wissen angefressen und drei sehr gute Trainer hatten mein Training abgenickt. Schade, daß so spät die SDU festgestellt wurde.Ist es jetzt besser? Ja und nein. Ich muss weiter forschen - hab da noch so ein paar Vermutungen.
Ich schleiche auch noch ein bißchen um 2 Webinare von U. Blaschke-Berthold herum bei der dog-ibox.com …. geballtes SDU-Wissen. Das Thema ist so schrecklich komplex.
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Noora: hast du direkt mit 400 Mikrogramm begonnen ( wie bekommt man dieses Zeichen auf dem I-Pad??) ??
Ich hoffe, die Kontrolle ergibt weiterhin gute Werte!! Merkst du denn jetzt eine Verbesserung?Sukiko: ich hatte ja vorher auch nur tut- nixe!! Mein Hund ist demzufolge eine echte Herausforderung!! Was sind deine Vermutungen bzgl. deines Hundes?
Ich habe gerade erst ein großes Blutbild machen lassen, sowie Kotproben abgegeben. Laut TA war alles im grünen Bereich, bis auf die Leberwerte und eben halt die SD-Werte, die lagen unterhalb des Referenzbereiches.
Wer auch ziemlich viel Ahnung von SDU bei Hunden hat, ist Beate Zimmermann. Ich überlege noch, mir ihr Buch zu kaufen.
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@Elin Ich muss noch mal in Richtung chronische Schmerzen (sie hatte da ne schlimme Rückengeschichte vor 2 Jahren) und evtl. Medikation, bzw. Vitamin Mangel … Hach ja …
Es ist mein erster Hund … meine Güte, ich hab keinen Hund bekommen, sondern ein Projekt
Ist nämlich nicht ihre einzige Baustelle: Jagdsau vom Feinsten, und Ressourcenverteidigerin (Hauptsächlich mich!). Aber sie ist intelligent und ziemlich gehorsam, dabei sehr anhänglich und schmusig.Beate Zimmermann Buch hab ich auch von gehört … aber wegen irgendwas wurde es mir abgeraten … weiß nicht mehr was
Letztendlich muss mich sich ganz schön informieren.Ach ja, es gibt eine sehr kompetente FB Gruppe Schilddrüse und Verhalten

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Ich habe vor 2 Wochen auch diesen sündhaft teuren Bluttest gemacht. (geriatrisches Blutbild + alle SD-Werte)
Auslöser dafür war meine neue Hundetrainerin Ulrike Seumel. (CumCane)
Die Symptome von Novali haben wirklich perfekt gepasst. Ich bin auch bei Facebook in die SDU-Gruppe eingetreten, habe mich belesen und wirklich (so schrecklich wie das klingen mag) geglaubt und gehofft, dass Novali SDU hat. Ihr komplettes Verhalten, von 0 auf 180, ihre Hyperaktivität, ihre Ängstlichkeit und ihre sensible Art... alles hat gepasst.Das Ergebnis war negativ und das sogar eindeutig.
Sie hat super Werte. Sie trinkt zu wenig, der Chlorid und ihre basophilen Granulozyten sind zu hoch, aber ansonsten alles super. Ich war so traurig.
Ich habe hier also einen Hund mit den SDU-Symptomen zu Hause, der nicht medikamentös behandelt werden kann. Ich bin traurig das ich deswegen traurig bin.
Dafür bräuchte ich meine eigene Selbsthilfegruppe, wa?
Liebe Grüße
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Zitat
Noora: hast du direkt mit 400 Mikrogramm begonnen ( wie bekommt man dieses Zeichen auf dem I-Pad??) ??
Ich hoffe, die Kontrolle ergibt weiterhin gute Werte!! Merkst du denn jetzt eine Verbesserung?
Ja, der TA hat direkt mit 400 µg begonnen, was mich im Nachhinein wundert, weil ich überall gehört habe, normalerweise wird das eingeschlichen. - Vor einem Moment
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