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    In der Huschu ist voll die Diskussion entbrannt weil eben dieser H und aus Ungarn stammt der jetzt STaupe hat, ob geimpft oder nicht wei´ß ich eben nicht, müsste das nochmal erfragen, die Impfgegner flippen jetzt natürlich aus weil der "schei....ß Auslandshund schuld ist wenn ihr (ungeimpfter!!) hund sich jetzt evtl. ansteckt......

    Nicht nur die Impfgegner.
    Leute mit Hunden die z.B. an Leishmaniose erkrankt sind haben das Gleiche Problem und können nichts dagegen tun.

    Aber es wird eh immer schräger. Gestern habe ich mich mit einem Hundehalter unterhalten (in Rente, sein ganzes Leben lang Hunde gehalten. Nach einer dreiviertel Std erzählte er mir dann nebenbei das er gestern beim Tierarzt war und sein Hund Flöhe hat. Er wundert sich seit Wochen wieso sich sein Hund soviel kratzt...

    Nur gut das Yoshi mit dem Hund keinen Kontakt hat und gerade erst das Scalibor bekommen hat.

  • wenn man in die Inkubationszeit hineinimpft bekommt der hund nicht automatisch chronische Staupe , ob die Impfung ihm dann noch was nützt wage ich zu bezweifeln aber sie begünstigt das Risiko einer Chronifizierung nicht
    zum Thema Impfgegner schliesse ich mich meinen Vorschreibern an...

  • Ich schließe mich auch an, möchte aber noch anmerken, daß es durchaus Hunde gibt, die wegen Altersbeschwerden, anderen Erkrankungen etc. nicht geimpft werden können. Deren Besitzern bleibt nichts weiter übrig, als auf das Verantwortungsbewußtsein anderer Hundehalter zu hoffen, nicht mit "Virenschleudern" nach dem Motto "Was geht mich anderer Leute Elend an!" den öffentlichen Raum zu verseuchen.

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    In der Huschu ist voll die Diskussion entbrannt weil eben dieser H und aus Ungarn stammt der jetzt STaupe hat, ob geimpft oder nicht wei´ß ich eben nicht, müsste das nochmal erfragen, die Impfgegner flippen jetzt natürlich aus weil der "schei....ß Auslandshund schuld ist wenn ihr (ungeimpfter!!) hund sich jetzt evtl. ansteckt......

    Möchtest Du wohl jetzt damit argumentieren, ich muß meinem Hund das ganze Chemiezeugs an Impfungen reinpumpen, nur weil irgendwelche Leute sich vor lauter Geiz-ist-geil-Mentalität ansteckend kranke Hunde holen? Daß ich dran schuld wäre, wenn mein Hund sich an solchen Hunden ansteckte, weil ich ihm das Zeugs net gegeben hätte? Ich denke, wenn mein Hund, ob geimpft oder nicht, sich ansteckt, ist immer noch der kranke Hund "schuld", der die Keime übertragen hat, und nicht mein Hund, weil er ungeimpft ist (bzw. wäre)!

    Da muß man doch an ner ganz anderen Stelle ansetzen: unsere Hunde alle komplett durchzuimpfen ändert nichts daran, daß Hunde woanders so gehalten werden (Massenhaltung, verdreckte Käfige etc., das ganze Programm halt), daß sie überhaupt erst erkranken, dann noch gegen deren Kranksein nichts unternommen wird, und die armen Tiere dann obendrein noch im kranken Zustand durch die Nationen gekarrt werden! Wenn man diese Mißstände beseitigen würde, dann hätten wir auch kaum ein Problem mehr mit wiederkehrenden Staupe- u.a. ansteckenden Infektionen und müßten das Chemiezeugs net dauernd reinimpfen. Die Impferei beim Hund kaschiert doch bloß das Ausmaß des Elends, wo sich überall Krankheitskeime befinden, sprich verdeckt die Auswirkungen solcher Haltungsformen - die Keime sind ja trotzdem da, auch wenn der Hund keine Krankheitszeichen mehr zeigt.

    Deswegen generell auf Auslandshunde zu schimpfen, halte ich für übertrieben - aber ich gestehe, hätte ich einen Hund, mit dem ich noch im Verein trainiere, und in derselben Gruppe im Verein wär solch ein Staupe-Hund aus dem Ausland, ich wäre auch ganz schön sauer (selbst wenn meine voll geimpft wären), wenn meiner sich von dem anstecken könnte - aber nicht auf den armen "Auslandshund", sondern auf den Besitzer, der den Hund in die Gruppe mitnimmt, bevor der TA das freigegeben hat... Und indirekt natürlich auf die ganzen Umstände, die die armen Tiere erst so erkranken lassen.

    Hab vor ner ganzen Weile bei uns im Park mal jemanden gesehen mit einem Welpen aus der Tschechei, Kaufpreis 35,- € und komplett ohne Papier und Impfungen. Die lief bei uns im Park rum, wo alle mit ihren Hunden waren. Sowas ist dasselbe: einfach nen kranken Hund mitnehmen an Orte, wo viele andere Hunde sich anstecken könnten, einfach verantwortungslos. Gibt ja auch Welpen, die noch nicht komplett durchgeimpft sind und sich dort dann anstecken könnten, oder kranke Hunde, die Impfungen nicht vertragen, alte, die durch Impfungen zu sehr belastet würden, Epilepsie-Hunde, bei denen Impfen wohl kontraindiziert sind etc.etc., selbst wenn man davon ausgeht, daß ein Familienhund normalerweise durchgeimpft ist.

    Die Impferei mag vielleicht helfen (und selbst das ist ja teilweise umstritten), aber die Lösung (nicht für alle Krankheiten, ganz klar, aber gerade bei Hunden, wo viele Krankheiten durch die Haltungsbedingungen begünstigt werden) liegt darin, die "günstigen" Bedingungen für solche Keime zu eliminieren, als da wären Massenhaltung, schlechte Versorgung, zu viele Tiere auf zu engem Raum, Schwächung der Jungtiere, indem sie zu früh von den Eltern getrennt werden (ich sag nur Vermehrer!), etc. etc.

    Dann wäre sicherlich die Gefahr für Staupe & Co. nicht komplett gebannt - aber doch deutlich reduziert; so weit, daß man darüber nachdenken könnte, daß das ganze Chemiezeugs nicht mehr standardmäßig gebraucht und in den Hund gepumpt wird. Und dann muß sich jemand, der nachdenkt und impfkritisch ist und subjektiv abzuwägen versucht, was an Chemie er seinen Hunden antun möchte, und dann wohlüberlegt impft oder eben nicht impft, auch nicht mehr (mehr oder weniger direkt) als fahrlässig oder leichtfertig abstempeln lassen... (ich spiele auf den von mir orange markierten Teil Deines Textes oben an).

    Jedenfalls, gibt es Staupe mit Sicherheit nicht nur im Ausland, sondern leider auch hier, und insofern sind diese Leute, die jetzt bei Euch auf Auslandshunde schimpfen, schon etwas blauäugig.....

    Übrigens: HIER: http://www.x-axis.net/krankheiten/hunde/staupe/index.html
    lese ich raus, daß nur gegen die sekundären Infektionen was gemacht werden kann bei Staupe. Nachdem die Erreger selbst im ZNS und Gehirn sitzen lt. dem Artikel, schließe ich daraus, daß man zwar die Auswirkungen der Krankheit bekämpfen kann, aber der Hund nicht mehr 100% gesund wird nach so einer Erkrankung. Ob er dann aber noch ansteckend ist, das hab ich nirgends gefunden auf die Schnelle......

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    Ich schließe mich auch an, möchte aber noch anmerken, daß es durchaus Hunde gibt, die wegen Altersbeschwerden, anderen Erkrankungen etc. nicht geimpft werden können. Deren Besitzern bleibt nichts weiter übrig, als auf das Verantwortungsbewußtsein anderer Hundehalter zu hoffen, nicht mit "Virenschleudern" nach dem Motto "Was geht mich anderer Leute Elend an!" den öffentlichen Raum zu verseuchen.

    Absolut korrekt. Ich bin selbst pro-Impf (mit Augenmaß), eben weil jeder von uns auch mal in die Situation kommen kann, dass das eigene Tier nicht geimpft werden kann, und man sich auf den "Herdenschutz" verlassen muss.

  • @DieBoss wenn ich meinen Hund nicht impfen lassen will( nichtwenn ich aus medizinischen Günden nicht kann) ist das ganz alleine meine Verantwortung und ich muß mit den Folgen leben, das wir hier wenig Probleme mit Staupe und keine mehr mit Tollwut haben liegt zu einem ganz großen Teil an den Impfungen und nur noch mal der Vollständigkeit halber erinnert sich lemand an das Seehundsterben Ende der 1980er Jahre ? die Tiere sind durch von Haushunden übertragene staupe gestorben und beinahe wäre der ganze Seehundbestand in der Nordsee der Staupe zum Opfer gefallen(eingedämmt wurde die Infektion damals durch Impfköder )

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    @DieBoss wenn ich meinen Hund nicht impfen lassen will( nichtwenn ich aus medizinischen Günden nicht kann) ist das ganz alleine meine Verantwortung und ich muß mit den Folgen leben, das wir hier wenig Probleme mit Staupe und keine mehr mit Tollwut haben liegt zu einem ganz großen Teil an den Impfungen und nur noch mal der Vollständigkeit halber erinnert sich lemand an das Seehundsterben Ende der 1980er Jahre ? die Tiere sind durch von Haushunden übertragene staupe gestorben und beinahe wäre der ganze Seehundbestand in der Nordsee der Staupe zum Opfer gefallen(eingedämmt wurde die Infektion damals durch Impfköder )

    ...und für den fettgedruckten Teil hab ich bislang noch keinen Beweis gesehen. Denn gleichzeitig zu den sinkenden Krankheitszahlen hat sich auch geändert, daß die Haltungsbedingungen und die Hygiene anders geworden sind - wer kann sicher und seriös sagen und untermauern, daß die Reduzierung der Krankheiten dann ausschließlich oder großenteils an den Impfungen lag?

    Von dem Seehundsterben hab ich nix gehört, zumindest erinnere ich mich nicht dran. Aber ich wundere mich, wie die Staupe-Erreger, die lt. meinen Infos in der Umwelt nur wenige Tage haltbar sind und eher im direkten Kontakt übertragen werden, an nen Seehund kommen... Ist der Ansteckungsweg zweifelsfrei nachgewiesen?

    Ich gebe das nur zu bedenken, meine Argumente in Sachen Hygiene etc. kann ich umgekehrt genauso wenig beweisen ;-) Aber ich finde, mit ein wenig gesundem Menschenverstand kann man zuminest nicht ausschließen, daß nicht die Impfungen, sondern auch (sicher nicht nur) die verbesserten Haltungbedingungen ursächlich waren für die Abnahme der ansteckenden Krankheiten.

    Mit der Verantwortung hast Du sicherlich recht - aber wer sich wirklich Gedanken um das Risiko gemacht hat, hat für sich nach sorgfältiger Abwägung entschieden und muß sich dann auch sicherlich keine Selbstvorwürfe machen, wenns trotzdem zu einer Erkrankung käme... . Ich selbst kann leider nicht ganz frei entscheiden, was genau ich impfen lasse, da ich durch Prüfungsvorschriften in der Rettungshundestaffel gebunden bin (so ein Käse - wir hatten neulich nen Fall von Zwingerhusten, und das bei komplett durchgeimpfter Staffel - und nun?? So viel zum Thema Impfschutz....), und wenn ich den Zweithund zum Training ab und an mitnehme, damit er nicht allein daheim rumhängt, muß der auch mit geimpft sein (zumindest für bestimmte Trainingsgebiete). Ansonsten würde ich mich für ne gesunde Mischung entscheiden: Grundimmunisiert, und dann alle 3 Jahre Tollwut. Die Auffrischungen nach der Grundimmunisierung würde ich mir sparen, weil ja inzwischen bekannt ist, daß die Impfungen, wenn sie denn anschlagen, wesentlich länger schützen als angegeben, und Lepto würde ich mir sparen, weil meine Hündin letztes Mal nach der Impfung ne fette Beule an der Einstichstelle und dann 3 Tage Durchfall hatte - bei nem 5-Kilo-Hund net grad lustig..... Ist glaub ich die Impfung mit den heftigsten Nebenwirkungen. Aber ok - ich laß das Thema, will den Thread net mit zu viel Offtopic gar sprengen, ging ja um die Ansteckungsgefahr etc. - sorry an die TS! ;-)

  • den Rückgang der Staupe und die Ausrottung der Tollwut bei Füchsen kannst Du nicht mit veränderten Haltungsbedingungen erklären........ und bei Seehundstaupe war der Erreger eindeutig nachgewiesen, da ichs selber erlebt habe das ein Seehund an der Weser sich mit meinem Hund beschnuppert hat kann ich mir die Übertragung ohne Probleme vorstellen reichts ja ein Seehund ders in die Population einschleppt

  • Oke, das ist ja schon wieder recht Emotional und geladen hier.
    Staupe ist keine Hundekrankheit und hauptsächlich ist sie bei Wildtieren verbreitet.

    Wenn jemd seinen Hund nicht impft, dann bringt er das gleiche Risiko in eine Hundeschule, wie ein Auslandshund, der nicht geimpft ist. Ist ja klar, unwichtig woher der Hund kommt, wichtig, dass er Staupe haben könnte (oder hat), weil er nicht geimpft ist. Das "Argument" der Auslandshund hat meinen Hund angesteckt, ist doch recht auf der Luft gegriffen und außerdem sehr unwarscheinlich.
    Entweder im impfe meinen Hund oder ich freunde mit mit dem Gedanken an, dass der Staupe bekommen könnte. Alles andere ist fern ab der Realität...

    http://www.tiergesundheit-aktuell.de/kleintiere/staupe.php

  • Zitat

    Möchtest Du wohl jetzt damit argumentieren, ich muß meinem Hund das ganze Chemiezeugs an Impfungen reinpumpen, nur weil irgendwelche Leute sich vor lauter Geiz-ist-geil-Mentalität ansteckend kranke Hunde holen? Daß ich dran schuld wäre, wenn mein Hund sich an solchen Hunden ansteckte, weil ich ihm das Zeugs net gegeben hätte? Ich denke, wenn mein Hund, ob geimpft oder nicht, sich ansteckt, ist immer noch der kranke Hund "schuld", der die Keime übertragen hat, und nicht mein Hund, weil er ungeimpft ist (bzw. wäre)!

    .

    Naja, aber ich kann auch nicht nur die Schuld auf den kranken Hund schieben obwohl ich meinen eigenen ja nicht schütze oder?! Wenn mein Kind nicht geimpft ist und kriegt Masern kann ich mich ja auch nicht beschwerden bei dem anderen Kind bzw. dessen Eltern dass meine sich angesteckt hat, wäre sie geimpft hätte sie es nicht bekommen :???:

    GAnz klarer Fall das ich von illgalen Transporten mit ungeimpften Hunden natürlich absolut gar nichts halte!!!! IN diesem Fall weiß ich eben selber nicht wie der Hund hierher gekommen ist bzw. ob er geimpft war oder eben nicht usw.....

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