Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
"Pottkieker" - Kochen für Hunde Teil IV
-
Hummel -
2. Juni 2014 um 15:53 -
Geschlossen
-
-
Gibt es hier irgendwie ein Buch oder Frage Thread zu diesem Thema wo das bekochen etwas erklärt wird zwecks Menge, Vorgehensweise und Dinge auf die man achten muss?
Wir barfen, Lea liebt und verträgt es, Lilly bekommt vom rohem Fleisch sowie Dose Bauchweh, Trockenfutter wird verschmäht und dann dadurch nüchtern gekotzt....
-
26. November 2014 um 11:49
schau mal hier:
"Pottkieker" - Kochen für Hunde Teil IV - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Zitat
Gibt es hier irgendwie ein Buch oder Frage Thread zu diesem Thema wo das bekochen etwas erklärt wird zwecks Menge, Vorgehensweise und Dinge auf die man achten muss?
Hi
Der Frage-Thread rund ums Kochen ist hier. Da bist du schon richtig
Den Pottkieker gibts ja schon ein paar Jahre. Wenn du deinen Hund barfst, wirst du hier wohl eher nicht hineingeschaut haben....nehme ich an.
In der Vergangenheit wurde die "Hundeküche" natürlich schon viel erklärt....."wissenschaftlich" und auch im Sinne von Erfahrungswerten jahrelanger Köche
Inzwischen gibt es auch ganz gute Literatur, die selbstgemachte Rationen mit einschließt....ohne extrem wissenschaftlich daherzukommen. Kochbücher mit Angaben zu Ernährungsgrundlagen gibts ja schon lange. Die Nachfrage nach sachlichen Informationen zum Thema Kochen ist inzwischen ziemlich groß geworden.
Um es gleich zu sagen:
In der Hundeküche spielt das Verhältnis der Nährstoffe zueinander eine eher untergeordnete Rolle. Es geht weniger um Protein, sondern um Fleisch, Fisch, Ei o.ä.. Es geht weniger um KH, sondern um Kartoffeln, Nudeln, Reis usw. Es geht weniger um Omega-3-Fs, sondern um Leinöl usw.....und Ballaststoffe sind Obst und Gemüse.
Das bedeutet, dass die Nahrung komplex zusammengestellt wird und weniger supplementiert.Ein ausgewogenes Menü setzt sich aus vielen verschiedenen Lebensmitteln zusammen und die "Zusätze" sind in der Regel auch Lebensmittel. Das können spezielle Kräuter sein, Gewürze oder auch der Löffel Schmalz

Die Futtermenge richtet sich nach dem jeweiligen individuellen Bedarf. Das ideale Mischverhältnis von KH, Eiweiß und Fett gibts nicht. Das ist bei jedem Hund anders.
Falls du spezielle Fragen hast zum Kochen, dann frag nur. Auf präzise Fragen lässt es sich leichter antworten.
LG
-
Ach wie nett, dann frage ich hier mal rein

Lilly wiegt 9kg, hat aktuell etwas stumpfes Fell, aktiv 4 Jahre alt
Lea wiegt 5kg, glänzendes Fell, mäßig aktiv, 10 Jahre alt.Wieviel müsste ich für beide zusammen an Menge berechnen?
Wie kann ich ein die einzelnen Bedürfnisse eingehen?
Was ist bei den Zutaten und der Zubereitung zu beachten? -
Ich bin noch relativ neu in der hundeküche und fuchse mich grade erst rein. Ich persönlich orientiere mich an der benötigten menge Protein und Calcium. Wobei ich da im Moment noch nicht soooo viel rechne, da meine Hunde morgens noch trofu bekommen.
Heute Abend gabs Hähnchenschenkel mit Haut und Knorpel (ohne Knochen), petersilienwurzel, rote Bete, Möhre und Reis.
-
Zitat
In einer Probe Alnatura 4-Korn-Getreidebrei wurden Spuren des Pflanzeninhaltsstoffes Tropanalkaloide (TA) nachgewiesen.
.
Danke. Hab aber ein anderes Mindeshaltbarkeitsdatum, also alles gut. Das dem Hund zu füttern bin ich noch gar nicht drauf gekommen.

- Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Heute morgen gab´s für die Felle Schmelzflocken, Gemüse-Mix-Gläschen mit Sardinen aus der Dose. Für Pepe dazu noch Hüttenkäse. Zum Nachtisch für jeden Hund ´ne Möhre. Heute Abend gibt es irgendwas mit Seelachs. Mal schauen.
-
Giardien konnten ausgeschlossen werden. Dann hat sie sich also Gott sei Dank nicht beim Hund meiner Tante angesteckt. Das Ergebnis mit den Clostridien war noch nicht fertig.
Heute wird es jedenfalls irgendwas mit Spaghetti geben. Da wird sich die Rübe aber freuen.
-
Bei uns gab´s heute morgen eine Suppe aus Steckrübe, Kartoffeln und Karotten, dazu Schmalz und Bierhefe.
Heute Abend gibt´s wahrscheinlich Hähnchenschenkel und dazu im Sud gekochte Zuccini, Süßkartoffel und Karotte, dazu Knochenmehl. Als Nachtisch dann noch einen Kong mit Hüttenkäse und Harzer Roller.
-
ZitatAlles anzeigen
Lilly wiegt 9kg, hat aktuell etwas stumpfes Fell, aktiv 4 Jahre alt
Lea wiegt 5kg, glänzendes Fell, mäßig aktiv, 10 Jahre alt.Du hast also einen kleinen Hund im besten Alter und einen Senioren-Zwerg
Wieviel müsste ich für beide zusammen an Menge berechnen?
Das kann ich dir nicht genau sagen. Beide Hunde haben unterschiedliche Bedürfnisse und der Energieverbrauch steht in Abhängigkeit zur Lebensphase.
Wie kann ich ein die einzelnen Bedürfnisse eingehen?
Ein junger und aktiver Hund, der viel unterwegs ist, herumspringt, "arbeitet" oder die Hundeschule besucht benötigt eine andere Menü-Zusammensetzung als ein Senior.
Mit zunehmenden Alter lassen viele Körperfunktionen nach und die zugeführte Nahrung wird unter Umständen nicht mehr gut aufgenommen. Insofern sollte das Futter für einen älteren Hund hochwertig und leicht verdaulich sein.
Was ist bei den Zutaten und der Zubereitung zu beachten?
Die Menüs für den aktiven Hund dürfen ruhig etwas gehaltvoller ausfallen. Allerdings sind regelmäßige Gewichtskontrollen in der Hundeküche Pflicht. Wenn der Hund das gewünschte Gewicht hält, fütterst du erstmal mengenmäßig richtig.
Für den Senior eignet sich leichtverdauliches Fleisch, Fisch, Getreide-bzw. Kartoffelflocken, Reis o.ä. Gemüse( möglichst kein blähendes
), Obst ( leicht angedünstet oder kurz mitgekocht) und ein gutes pflanzliches Öl. Den Calziumbedarf kann man über Eierschalenmehl decken. Viele Senioren neigen im Alter dazu, Knochen nicht mehr gut zu verdauen und quälen sich mit Knochenkot herum.Die "Große" kann eigentlich was Nahrungsmittel betrifft, "aus dem Vollen schöpfen". Wichtig ist: Möglichst die verschiedenen Nahrungsmittel dem Bedarf anpassen. Nicht jeder Hund verträgt die "KH-Dröhnung" oder "Fleischmast"
Gegen stumpfes Fell hilft oft die richtige Zusammensetzung essenzieller Fettsäuren. Das sind beim Hund die Alpha-Linolensäure und Linolsäure. Die findet man z.B. hauptsächlich in pflanzlichen Ölen.
Essenzielle FS befinden sich aber auch in tierischen Nahrungsfetten. Fütterst du zu wenig Fett, kann auch das zu stumpfen Fell führen.Die Zubereitung der Menüs ist einfach, wird hier aber sehr unterschiedlich gehandhabt. Da hat jeder Koch so seine Methode. Der eine Hund verträgt nur Brei und der andere mags auch "im Stück" oder "bissfest".
Grundsätzlich wird schonend gekocht. Alles was anfällt an Sud/Brühe wird mit verwertet. So gehen auch kaum Vitamine und Co. verloren.
Mit der Zeit bekommt man "ein Händchen" dafür, wie man effizient kocht
-
Bei uns gabs heute lecker Hühnersuppe mit noch ein bisschen extra Zucchini drin und bunte Gemüsenudeln.
Dazu ein Schlag Ziegenjoghurt und Kräuter.Die Wauzis sagen: mehr davon.
- Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!