"Trösten" oder nicht?
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Ich evrstehe auch nicht, wie es in Hundeschulen noch geraten werden kann, dem Hund nicht beizustehen, da die biologischen Vorgänge, die ich beschrieb, ja wohl bekannt sein MÜSSTEN

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Hi,
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Deshalb bleibe ich auch sicherheitshalber den Hundeschulen fern.

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Zitat
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Habe heute mitbekommen wie jemand erzählte, dass sein Welpe geimpft worden wäre und danach drei Minuten gekrischen hätte. Die Besitzerin erklärte wie sie ihren Welpen natürlich ignorierte, damit er nicht noch mehr Angst hat - die Angst soll ja durch "trösten" nicht verstärkt werden..........
Ich bin ihm aber immer beigestanden, ich habe ihn beruhigend gestreichelt und an mich gedrückt.........
Aua - ich les ja hier Vieles, bei dem ich mich regelmäßig auf die Finger setze (nicht jeder ist perfekt in Rechtschreibung, und oft vertippt man sich auch einfach) - aber bei dem Wort hat´s mich jetzt doch gerissen..... *gg BITTE: gekreischt, nicht das Obenstehende......
So - und jetzt zum Konstruktiven Teil *gg
Es ist ein Unterschied, ob ich beruhige, und mit meiner Ruhe dem Hund die Chance gebe, eine Untersuchung etc. zu ertragen, oder ob ich z.B. nach dem Impfpieks mit ihm zusammen "lamentiere" in einem Tonfall wie: "Ach Gott, Du aaaaaarmer, was tut man Dir an, ja das ist ja so fuuuurchtbar, eititeititei....." *gg Dieser Tonfall vermittelt dem Hund ja erst, daß das was ganz Wichtiges und Fürchterliches gewesen sein muß, dieser Pieks, den er gerade überstanden hat.Letzteres sollte man natürlich vermeiden, aber das heißt um Gottes Willen noch lange nicht, daß man für seinen Hund nicht da sein sollte, wenn er Angst hat - im Gegenteil, ich bin dafür zuständig, ihm die nötige Sicherheit zu geben in kritischen Situationen. Der kann sich zwischen meine Füße setzen, "komische" Dinge damit aus sicherer Warte heraus beobachten, und muß sich auf mich verlassen können, daß ich ihm Dinge, die ihm Angst machen oder unangenehm sind, erstmal vom Hals halte.
Wenn meine Hunde beim TA z.B. kurzfristig Schmerzen hatten (Bossi brauchte neulich ein paar Tackernadeln *gg), dann komm ich ihnen eher im ruhigen Tonfall: "Jaaa, ist ja schon gut, schon vorbei, stell Dich net so an".
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Ich finde das unfassbar. Die Trainerin hätte mein Vertrauen verspielt.
Na, ich weiß ja nicht - erstens sind Junghunde meist Meister im Übertreiben, wenn sie gemaßregelt werden (selbst Bossi quietscht im Spiel mit großen Hunden oft schonmal auf, wenn die grade noch am auf-ihn-Zurennen im Fangspiel sind, und noch gar kein Körperkontakt besteht!), und zweitens - wenn ein Althund maßregelt, hat sich der Junghund wohl falsch verhalten. Und wenn diese Maßregelung gerechtfertigt war, werde ich meinen Hund bestimmt nicht trösten - der soll ja lernen, sich richtig zu verhalten einem anderen Hund gegenüber. Der kann sich gern kurz im ersten Schrecken bei mir verkriechen (das wäre dann mein Schutz-Angebot, sozusagen) - aber meist ist es ja doch so, daß die Hunde dann ganz schnell wieder rausgehen, und sich auch zu demjenigen gesellen, der sie gemaßregelt hat. In meinen Augen ein Zeichen dafür, daß die Maßregelung von der "Schwere" her angemessen war - denn sie soll ja nur ein aktuelles unangemessenes Verhalten abbrechen, nicht den Welpen komplett verschüchtern.
Ich habe halt Bedenken, mit einem Trösten in dem Moment, wo der Hund so jammert, zeige ich ihm, daß sein Verhalten ganz richtig war.... Und dann macht er´s beim nächsten Fremdhund wieder, und fängt sich wieder eine ein...
Daß der in dem Moment zu mir kommt, ist auch völlig ok - so möchte ich das schon haben. Seine Bestätigung dafür ist der Schutz, den er dann zwischen meinen Füßen hat bzw. erhält. Extra loben bzw. trösten würd ich ihn in dem Moment aber nicht.
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Wird von ihr empfangen, aber nicht nur auf Wunden untersucht, sondern in den höchstens Tönen bemitleidet, dass diese böse Hündin ihn verhauen hat.
- Lernt der Hund so, dass er den Rüffel zurecht kassiert hat, weil sein Verhalten aus Hundesicht unhöflich/respektlos war?
Er lernt: Ich geh mal ärgern, und wenn ich was kassiere, rette ich mich zu Mama - oder nicht?...Ha - genau so hatte ich das gemeint..... ;-)
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Vielen Dank "BieBoss" ... Hust... für deinen Hinweis.
Da scheint mein Dialekt mit mir durchgegangen zu sein, wir sagen hier "gekrischen".
Hoffentlich kannst du nachts jetzt trotzdem noch ruhig schlafen!
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Na, ich weiß ja nicht - erstens sind Junghunde meist Meister im Übertreiben, wenn sie gemaßregelt werden (selbst Bossi quietscht im Spiel mit großen Hunden oft schonmal auf, wenn die grade noch am auf-ihn-Zurennen im Fangspiel sind, und noch gar kein Körperkontakt besteht!), und zweitens - wenn ein Althund maßregelt, hat sich der Junghund wohl falsch verhalten. Und wenn diese Maßregelung gerechtfertigt war, werde ich meinen Hund bestimmt nicht trösten - der soll ja lernen, sich richtig zu verhalten einem anderen Hund gegenüber. Der kann sich gern kurz im ersten Schrecken bei mir verkriechen (das wäre dann mein Schutz-Angebot, sozusagen) - aber meist ist es ja doch so, daß die Hunde dann ganz schnell wieder rausgehen, und sich auch zu demjenigen gesellen, der sie gemaßregelt hat. In meinen Augen ein Zeichen dafür, daß die Maßregelung von der "Schwere" her angemessen war - denn sie soll ja nur ein aktuelles unangemessenes Verhalten abbrechen, nicht den Welpen komplett verschüchtern.
Jedem das seine.
Wenn du die Erziehung deines Hudes abgibst und Vertrauen hast in denjenigen, der das dann übernimmt ist es ja gut.

Ich vertraue da eher mir und meinen Hunden.
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Ich würde da schon unterscheiden!
Eigentlich ist es doch super, wenn sich Hunde untereinander maßregeln - sofern das im angemessenen Rahmen geschieht.
Yard läuft super mir Welpen, da er selbst aber so klein ist haben die meist keine Hemmungen und wollen mehr oder weniger wild spielen.
Yard hat kein Bock auf Spiel und maßregelt. Der Welpe versteht, besser als wenn seine Besitzerin herkommen würde und ihn von Yard wegnehmen würde. Der Welpe versteht doch dann gar nicht warum seine Besitzerin ihn nun "gemaßregelt" hat, denn Yard kam gar nicht zum Einsatz,
Genauso anders herum: wenn Yard von der Labbi-Mix Hündin aus unserer Gassi Gruppe "Anschiss" kassiert weil er wieder zu penetrant an ihr geschnüffelt hat, ist das doch total okay. Da kann ich ihn hundertmal herrufen und er kann hundertmal herkommen und trotzdem geht er wieder zu ihr. Bis sie ihm die Meinung geigt, dann ist für den Spaziergang Ruhe.Wie sollen Hunde den richtigen (!) Umgang miteinander auch erlernen wenn sie nie die Chance dazu kriegen weil gleich übervorsichtige Besitzer dazwischen springen?
Und um zum Thema zurück zu kommen, wenn Yard erschrickt weil die Labbi Hündin herumfährt und knurrt ignoriere ich es wenn er aufquietscht und zu mir kommt. Da wird dann ein Leckerlie ins hohe grad geworfen und fertig ist die Sache.
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Wie sollen Hunde den richtigen (!) Umgang miteinander auch erlernen wenn sie nie die Chance dazu kriegen weil gleich übervorsichtige Besitzer dazwischen springen?
Das ist es ja.
Ein Mittelmass.
Ein schreiend panisch flüchtendes Tier hat Angst oder einen Schreck...selten ist vielleicht auch mal erlerntes Fehlverhalten.
Ein guter Trainer unterscheidet eben und leitet an. Auf der Hundewiese ists evt wieder ganz anders.
Aber weshalb geht man denn in einen SCHULE?Um richtiges Verhalten zu lernen und erklärt zu bekommen. Und nicht um gesagt zu bekommen: Die regeln das schon
Hundsprache ist nicht so einfach: A gibt B einen Anschiss und gut ist. ( Aber das weisst du ja selbst)
Ich meine ja nur. Aufpassen und etwas bauchgefühl ist manchmal besser , als jeder "Torfnase", die sich Trainer nennt, zu vertrauen und evt einen gestörten Hund die nächsten Jahre zu haben. -
Das Stimme Liv :)
Was der Hund "sagen" will versteht man auch erst mit der Zeit, dafür muss man sich kennen lernen und in den Hund hineindenken.
Natürlich gibt es Konflikte zwischen Hunden die ich nicht zulassen würde, egal ob mein Hund sich unpassend verhält oder ein anderer.
Denn bei aller Liebe muss man auch sagen, dass die wenigsten Hunde sich 100% angemessen Verhalten, weil sie es nicht ausreichend gelernt haben oder vom Besitzer verpfuscht wurden.Deswegen freue ich mich über Situationen wo es untereinander gut klappt und versuche anderes zu vermeiden.
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