Bellen-Box-Büro
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Zitat
die box möchte ich eigentlich nicht als "bestrafung" nutzen (hund reinschieben- türe zu) weil er ja unsicher ist.
Du sollst deinen Hund ja auch nicht bestrafen. Du sollst ihm beibringen dass es toll ist freiwillig in die Box
zu gehen. Das kannst du ja auch zunächst zu Hause üben, normal geht das ganz fix wenn du es ohne Zwang
aufbaust. Die meisten Hunde finden Höhlen toll, die bieten Schutz und Sicherheit. - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Bellen-Box-Büro schon mal geschaut ?*
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Ich empfehle dir eine Futtertube. Verwende sie selbst bei diesem Problem.
Vorteile:
- Klassische Konditionierung: Der Hund merkt, wenn jemd rein kommt, passiert nichts schlimmes, sondern ich bekomme etwas leckeres.
- Ablenkung: Wer an der Futtertube lutscht kann kaum bellen
- Schlecken beruhig. Sie wird also durch die Belohnung gleich noch ruhig
- Keine dreckigen Hände durch Leckerchen-> Super lang und kurzzeit Effekte

Du solltest möglichst schnell sein, sodass sie die Futtertube im Maul hat bevor sie anfängt, am besten schon offen auf dem Tisch liegen haben. Hund wird bald lernen, dass Geräusch/hereinkommender Besuch Leckerchen bedeutet :)
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meine güte steffistuffi, warum hab ich nie daran gedach
werde ich sofort am abend mit freunden üben!yorkiefan: ja, aber da ich hier sehr bald rausfliege fehlt mir die zeit bis das aufgebaut ist...
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Ist ja im Grunde das selbe Thema...
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Es kann natürlich auch helfen, wenn du ihren Platz opimierst. Also keinen direkten Blick auf die Türe, optisch abgegrenzt, dass sie lernt keiner geht zu ihr hin. Musst du natürlich auch konsequent vermeiden. Ihr Platz - Ihr Rückzugsort. Evtl geht unterm Schreibtisch -> Körperkontakt.
Viel Glück beim üben. Kannst ja berichten, wie es klappt -
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hm, also wir sind auf 100 m2 (2 personen), sie hat keinen blickkontakt zur türe oder zu anderen. sie ist in einer ecke, hinter mir, mit einer box. und keiner geht zu ihr (wenn ihr den hund erleben wüsstet dann wüsstet ihr warum
) es guckt sie auch niemand an, niemand versucht sie zu streicheln und niemand spricht mit ihr.flying paws: ja, nur mit dem unterschied dass ich hier im büro keine zeit mehr für den aufbau hab. zuhause können wir ruhig üben bis in alle ewigkeit. hier im büro nicht.
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Zitat
yorkiefan: ja, aber da ich hier sehr bald rausfliege fehlt mir die zeit bis das aufgebaut ist...Hmm, meinst du. Als ich damals meinen Bungee abgeholt habe hat es ungefähr 15 Minuten gedauert
bis er freiwillig in die Box gegangen ist. So viel Zeit hast du nicht?Problem beim ablenken, der Hund lernt ja nicht das bellen zu lassen. Du mußt schnell genug sein, damit
er nicht anfängt zu bellen. Oder er lernt eine schöne Handlungskette: ich muß bellen, dann gibt's Wurst.
Und willst du wirklich die nächsten Jahre versuchen deinen Hund abzulenken? -
Wie wär´s damit, einfach ein simples Alleinbleiben aufzubauen (im Idealfalle macht man sowas, BEVOR es in der Arbeit eskaliert! Du arbeitst ja schon ne Weile daran, und hättest das kommen sehen können, wenn die Kollegen schon maulen.....), und den Hund dann daheim zu lassen. Aber hättste hilft Dir jetzt auch net weiter ;-) das weiß ich schon.
Das sind halt so die Tücken, wenn man sich nen Hund holt, weils der Chef erlaubt hat. Meine Frage bei sowas ist immer sofort: und was, wenn Du den Job mal wechselst, oder der Chef wechselt, oder es sich anders überlegt..... Da sollte man Plan B schon in der Schublade haben.....
Nachdem das mit dem Alleinbleiben natürlich nicht auf die Schnelle geht, würde ich nen Hundesitter organisieren, und bis das Alleinbleiben sitzt, eben dort hinbringen morgens. Du brauchst auf jeden Fall ne Sofortlösung, denn ansonsten kann es sein, daß Du Deinen Arbeitsplatz riskierst - wär doch schade! ;-) Viel Erfolg!
PS: was macht sie, wenn sie grundsätzlich in der Box steckt, also nicht erst beim Kläffen reingeschickt wird? Gibt ihr das vielleicht erstmal die Sicherheit, die Klappe zu halten? ;-) Wäre aber auch keine Dauer-Alternative, den Hund immer in ne Box zu sperren, logisch, aber halt als Notlösung.....
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Ich könnte mir bei der Vorgeschichte vorstellen, dass sie maßlos überfordert ist mit ihrem ganzen Leben... ich sehe eher schwarz bezüglich des Problems. Am ehesten könnte ich mir eine optische Barriere vorstellen, die kleinschrittig genug trainiert werden sollte mit genügend Erholungspausen.
A propos: Wieviel Ruhe kann Eure junge Hündin eigentlich finden in ihrem derzeitgen Leben? Gerade Hunde mit einer solchen Vorgeschichte benötigen da ja noch viel mehr von als ein Hund, der von Anfang an "optimal" aufgewachsen ist.
Ansonsten ist das vielleicht noch hilfreich um zu erkennen, warum man mit einem solchen Hund manche Sachen nicht tun kann und sollte:
https://www.dogforum.de/deprivationsschaden-t148132.htmlEdit:
Zitatflying paws: ja, nur mit dem unterschied dass ich hier im büro keine zeit mehr für den aufbau hab. zuhause können wir ruhig üben bis in alle ewigkeit. hier im büro nicht.
Dann such eine ruhige Stelle zur Betreuung für die Arbeitszeit

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Ich hätte es jetzt einfach so gemacht, dass ich ein extra gutes Leckerchen in die Box schmeiße, bevor der Hund überhaupt Luft holen kann zum Bellen. Und natürlich auch gelegentlich mal so zwischendurch, um das Ganze schön positiv zu halten.
Oft weiß man ja schon vorher: "Jetzt geht das Gebell gleich los": Leckerchen fliegt, Hund witscht in die Box. Da wird dann auch nicht das Bellen belohnt.
Und das kann man sogar machen, wenn man gerade z.B. am Telefonieren ist und in dem Moment keine Kommandos geben bzw. durchsetzen kann. - Vor einem Moment
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