"Er lernt es doch Nie...!"
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Ohje...
Zum apportieren hab ich ne witzige Geschichte:
Ich habe mit meinem Hund immer am Wohnzimmer Teppich trainiert. Dieser ist klein rund und blau. Ich habe also ooooft den ball geworfen und nach einer zeit hat lucky ihn dann auch ooooft wieder gebracht. Ich war überglücklich und wollte das unbedingt meinem opa zeigen. So. Ich habe mich neben ihn ins Esszimmer gestellt und werfe den ball. Und wo bringt ihn det total kluge hind hin? Natürlich zum Teppich.
Seit dem kann ich ihm das nicht mehr abgewöhnen und immer wenn ich einen ball oder sonstiges wetfe und sage "apport" bringt er ihn zum Teppich. Und wehe dieser ist mal nicht da. Dann ist der arme kleine hund total überfordert.Dann noch ein Problem: alleine schlafen ist für ihn die Hölle! Er kann das einfach nicht! Und ich schätzeganz arg das er sich da auf ewig gegen streuben wird.
Und Icephoenix: was meinst du mit "live-blick eines guten trainers"?
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Zitat
Sowie Apport. Er kann es einfach nicht und ich muss zugeben ich bin ein recht ungeduldiger Mensch.
Gibt es eine 'ziemlich' flinke und einfache Art ihm das beizubringen?
Dazu muss ich auch was sagen.
Es schrieben ja schon einige, dass Apportieren einfach nicht jedem Hund liegt.
Dann solltest du dich von "flink und einfach" echt verabschieden.
Warum ist dir das denn so wichtig?Bonnie ist jetzt 17 Monate alt und ein Retriever. Sie hat schon früh Dinge angeschleppt, aber davon, dass sie RICHTIG apportiert, in jeder Lage, alles und auf Kommando, sind wir noch Meilenweit von entfernt...
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Zitat
Ohje...
Zum apportieren hab ich ne witzige Geschichte:
Ich habe mit meinem Hund immer am Wohnzimmer Teppich trainiert. Dieser ist klein rund und blau. Ich habe also ooooft den ball geworfen und nach einer zeit hat lucky ihn dann auch ooooft wieder gebracht. Ich war überglücklich und wollte das unbedingt meinem opa zeigen. So. Ich habe mich neben ihn ins Esszimmer gestellt und werfe den ball. Und wo bringt ihn det total kluge hind hin? Natürlich zum Teppich.
Seit dem kann ich ihm das nicht mehr abgewöhnen und immer wenn ich einen ball oder sonstiges wetfe und sage "apport" bringt er ihn zum Teppich. Und wehe dieser ist mal nicht da. Dann ist der arme kleine hund total überfordert.Ich finde die Geschichte klasse! Sieh das doch positiv: Dein kleiner lernt und verknüpft TOTAL schnell!! Der ist richtig flott im Kopf, du musst dich nur darauf einlassen, dass er Sachen vielleicht anders versteht als du.
Wobei ich mich auch den Anderen anschließe, dass a) nicht jeder Hund ein toller Apportiermeister ist/wird, b) es wichtigere Sachen in dem Alter gibt
Hast du dir den Link zum Clickern mal angeschaut? Das macht deinem aufgeweckten Zwerg sicher Spaß!
ZitatUnd Icephoenix: was meinst du mit "live-blick eines guten trainers"?
Euer Hund scheint stark zu beschwichtigen und ihr seit nicht erfahren mit Hunden (wenn ich das so rauslese), etwas ungeduldig und verwirrt, weil ihr sein Verhalten nicht richtig deuten könnt. Eine große Hilfe für EUCH kann da sein, mal einen guten Hundetrainer zu euch ein zu laden der sich das alles mal direkt anschaut, wie der Alltag bei euch läuft, wie der Kleine generell so drauf ist, wo er Stärken und Schwächen hat - und ganz wichtig: Ein Trainer ist in erster Linie dafür da, euch Anleitungen und Tipps zu geben, wie ihr an EUCH arbeiten könnt, damit ihr mit dem kleinen Kerl ruhiger, entspannter und selbstbewusster umgehen könnt.
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n' abend
Also doch. Meine ma ist ziemlich erfahren mit Hunden und gibt mir auch hin und wieder Tipps aber ich würde mich selber auch gerne informieren um ihr zu beweisen das ich auch schon was weiß

Das mit dem klicker hab ich eig schon geschrieben aber mein handy bugt die ganze zeit.
Also nochmal: klickern interessiert ihn so viel wie wenn in china eine fliege pupst
also er spricht darauf überhaupt nicht an (übrigens pupst er gerade wild durch die gegend)Hm...ein trainer also...Könntet ihr mir einen empfehlen (der vllt auch nicht unbedingt wirklich teuer ist)
Zu der Rasse nochmal:
Lucky ist ein ZWERG Yorkshire terrier. Da ist ein uunterschied. Die sind noch kleiner. Soweit ich gelesen habe ist diese Größe gerade noch keine tierquälerei. Es gibt noch kleinere. Er ist ja kein tassenhund oder so. Er hat durchaus eine krasse ausdauer und läuft fast schneller als ich
er hat dermaßen viiieeel energie in sich...unglaublich für einen Hund den ein golden retriever als Zahnstocher benutzen könnte. -
Den Clicker musst du erst konditionieren. Einfach so clickern und der Hunde versteht was du willst ist nicht.
Beginne mit Click-Leckerchen, Click-Leckerchen usw. Der Hund kann dabei stehen, sitzen, liegen, laufen. Wenn er den Click richtig verknüpft hat (Super Geräusch, da gibt's immer prima Futter für) wird er dich anschauen/ zu dir kommen sobald du clickst. Dann kannst du anfangen mit ihm über den Clicker Sachen zu erarbeiten.Das nur kurz dazu. Ein Clicker ist natürlich kein muss. Es geht auch ohne. Ich finde ihn aber sehr hilfreich. Wenn man ihn richtig verwendet.
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Zitat
Zu der Rasse nochmal:
Lucky ist ein ZWERG Yorkshire terrier. Da ist ein uunterschied. Die sind noch kleiner. Soweit ich gelesen habe ist diese Größe gerade noch keine tierquälerei. Es gibt noch kleinere. Er ist ja kein tassenhund oder so. Er hat durchaus eine krasse ausdauer und läuft fast schneller als ich
er hat dermaßen viiieeel energie in sich...unglaublich für einen Hund den ein golden retriever als Zahnstocher benutzen könnte.Es gibt keine Rasse Zwergyorkie, das ist ein Verkaufstrick um diese Zwerge teuer an den Halter zu bringen.
Yorkies sind ja schon die kleinsten unter den Terriern, aber eben noch echte Terrier. Hast du dich mal mit
der Entstehungsgeschichte der Rasse beschäftigt? Dann wird dir klar warum dein kleiner Jagdhund so viel
Energie hat. Er ist nämlich ein echter Terrier, der auch so behandelt werden sollte.Was wiegt dein Hund denn?
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Zitat
..... für einen Hund den ein golden retriever als Zahnstocher benutzen könnte.
Schön ausgedrückt..... *ggZum Lernen: der Hund ist erst 10 Monate alt - da würde ich mich auch erstmal auf wichtige Dinge beschränken, bis die sitzen: Abruf, Sitz & Co. und gib ihm einerseits Zeit, etwas zu lernen/verstehen, und andererseits vergiß nicht, daß der kleine als Terrier einfach nen Sturkopf haben kann! Will heißen, wenn Du merkst, er hat ein Kommando mal verstanden, dann besteh in genau solche Situationen auch darauf, daß er das Gelernte umsetzt bzw. durchführt.
Hat er 20mal im Wohnzimmer SITZ zuverlässig gemacht, dann setz das auch beim 21. Kommando im Wohnzimmer durch, wenn er Dich mit Fragezeichen im Auge anguckt nach Motto: "Baaaaahnhof???" *gg
Was Anderes: ich find die Geschichte mit dem blauen Teppich voll süß. Er scheint ja auch Spaß daran zu haben, das Teil zu apportieren. Das sind so Dinger, die man öfter mal selbst verursacht, ohne es geplant zu haben. Nennt sich Fehlverknüpfung - obwohl´s eigentlich kein Fehler vom Hund ist, denn der macht ja nur, was er gezeigt bekam!
Hintergrund: ein Hund lernt immer orts-/zeit-/situations-/personengebunden. Zum Verständnis: was er im Wohnzimmer kann, klappt nicht automatisch auch in der Küche. Das muß dann in der Küche nochmal extra geübt werden, draußen im Garten und im Park etc. Macht er´s bei Dir, nicht aber bei Deiner Mutter, muß sie das eben auch nochmal üben mit ihm. Kann er daheim alleinsein, muß man das Bei den Großeltern/Freunden evtl. nochmal gesondert üben und neu aufbauen (auch wenns dann schneller geht). Der Hund verknüpft also nicht auf Anhieb "ich muß beim Kommando APPORT den Ball Fraule bringen" , sondern: "Wenn Fraule im Wohnzimmer auf dem blauen Teppich steht und APPORT ruft, dabei grinst und es draußen regnet, bringe ich den Ball zum blauen Teppich". Beim nächsten Mal Üben scheint die Sonne, Hund lernt: "Wenn Fraule im Wohnzimmer auf dem blauen Teppich steht und APPORT ruft, dabei grinst und es draußen regnet oder die Sonne scheint, bringe ich den Ball zum blauen Teppich". Wenn dann beim übernächsten Mal schneit, kann es sein, daß er wieder dasteht mit Fragezeichen im Auge: "Bedeutet das jetzt immer noch dasselbe wie bei Regen und Sonnenschein?" Er verknüpft also zuerst mal die Gesamtsituation mit dem Kommando, und elminiert mit jedem Üben einige Details. Irgendwann weiß er: "APPORT heißt "Ball zu Fraule", egal, obs regnet, schneit, gewittert, ich im Park stehe oder in der Messehalle, 7 Bratwürste hier rumliegen, oder 3 Hunde neben mir spielen oder Frauchen sitzt, steht oder schläft". Dann hat er das Kommabndo richtig begriffen.
Dein Hund hat halt einfach verknüpft, wenn Fraule auf dem blauen Teppich steht, muß ich ihr das dort hinbringen. Wenn Du jetzt plötzlich woanders stehst, weiß er halt nicht, was er tun soll - zu Dir oder zum Teppich? Offenbar hat er das Kommando nach zig mal Üben eben mit dem Teppich verknüpft.
Du kannst jetzt 2 Sachen machen: ne möglichst flache Kiste auf den Teppich stellen, sodaß der Hund das Kommando als Aufräum-Kommando für Spielis weiterlernt. Vielleicht läßt ers dann automatisch in die Kiste fallen, die auf dem Teppich steht. Dann heißt halt "apport" bei Euch künftig "Räum bitte das Teil in die Kiste" - könntest auch Bahnhof dazu sagen, wenn er versteht, was Du daraufhin von ihm erwartest *gg Später dann die Kiste in kleinsten Schritten weiter wegschieben vom Teppich, sodaß er lernt, daß das Kommando dasselbe heißt, wenn die Kiste woanders steht. So würde ich das machen, weil ich es schade fände, wenn er sowas Nettes sich wieder abgewöhnt, nur weil ich das Kommando eigentlich für was Anderes gedacht hatte...
Alternative: Du stellst Dich erst auf den Teppich, dann 1 Schritt daneben und hälst ihm, wenn ers auf Kommando bringt, die Hand so hin, daß ers Dir in die Hand gibt. Wenn das klappt, 2 Schritte weit weg etc. - dann würde er eben umlernen von "apport=Gegenstand auf Teppich legen" zu "apport=Gegenstand zu Fraule bringen". Oder Du kaufst denselben kleinen Teppich in rot o.ä., und übst dasselbe, sodaß die Verknüpfung mit dem blauen Teppich raus geht. Aber wie gesagt, ich fände das schade, weil das doch recht praktisch sein kann, wenn der Hund was selbst verräumen kann.
Ich würde daher die erste Variante bevorzugen, und dann baust halt das Zu-Dir-Bringen mit nem anderen Kommando neu auf (z.B. BRINGS oder so)
Zum Pieseln: dann mach´s halt künftig beim Aufwachen so, daß Du ihn Dir gleich schnappst und mit ihm im Arm aufstehst, und ihn gleich mal vor die Türe setzt zum Pinkeln. Kannst ja im Jogginganzug schlafen, einfach die Schlappen vors Bett stellen, sodaß Du nicht mehr groß was anziehen mußt, bevor Du rausgehst. Denn wenn ein Zwerg mal muß, dann muß er halt - und kann nicht noch einhalten, bis Du geduscht und Zähne geputzt hast, auf dem Klo warst und gefrühstückt hast. Wach werden, Hund schnappen, rausgehen. Hinterher kannst duschen, bis Du selbst davonfließt, oder Dich 7 Stunden lang schminken nach Lust und Laune und dann noch die Fußnägel lackieren, dann ist es wurscht *gg (zumindest dem Hund, Deinen Lehrern wahrscheinlich weniger.... *ggg)
Biene hat anfangs auch viel bei Begrüßungen gepinkelt vor Freude. Wenn ich dann wußte, jemand kommt, hab ich halt, wenn gebimmelt hatte oder derjenige kurz am Handy durchgerufen hat, daß er da ist, den Hund geschnappt, und die Person vor der Haustüre begrüßt - da konnte sie pinkeln, so viel sie wollte. Hat auch lang gedauert, bis sie sich da beherrschen konnte. Deine Mutter könnte auch mal versuchen, wenn sie Euch weckt, den Kleinen liebevoll mit nem Leckerli zu locken - am ersten Tag hingehen, Leckerli unter die Nase halten (bevor der Hund sich überhaupt aufregen kann vor Freude!) und vom Bett locken. Am zweiten Tag einen Schritt weiter weg bleiben - solange bis der Hund, sobald die Tüer morgens aufgeht, von alleine runterhüpft und freudig zum Leckerli rennt. Evtl. "vergißt" er dann die Pinkelei im Bett, weil er möglichst schnell zum Leckerli will. -
Haha!
Ich musste bei diesem Text so dermaßen lachen dafür mir mein Handy aus der Hand flog :'D
Aber sonst ist er auf eine sehr sehr witzige Art und Weise für erklärt!
Danke schön BieBoss :) -
Ach ja.
YorkieFan: schon lang nicht mehr gewogen aber auf keinen Fall mehr als 2 kg -
Dann sind die Eltern sicher auch nicht schwerer gewesen und für hunde unter 2kg untersagt der VDH nicht umsonst die Zucht.
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