Tierheimdogge und Gartenhaus

  • Meiner Meinung nach spricht für die von euch geplante Haltung nichts.
    Ihr macht euch viele Gedanken im Vorfeld, dass machen leider nicht alle .
    Das Gartenhaus würde ich je nach jetzigem Zustand , aber noch aufrüsten. Es sollte schon wärmegedämmt sein, spätestens zum nächsten Winter hin.
    Den Außenauslauf würde ich so groß es euch möglich ist, auch mit einigen Dingen versehen Z.B. ein erhöhter Liegeplatz, Schatten muss immer gewährleistet sein usw .
    Ich denke auch ,dass es dem Hund, wenn im Außenbereich alle Kriterien erfüllt sind, es nichts ausmacht in eurer Abwesenheit nicht das Haus zu bewohnen ;) . Er hat ja dann alles was er braucht und im Grunde auch mehr Abwechslung als im Wohnhaus.

  • Darf ich fragen, warum ihr nicht direkt den kompletten Garten höher einzäunt? Ob nun 1,20 oder 2 Meter Zaun, macht optisch ja nun nicht sooo viel aus.
    Ich meine, wenn ihr mal Gartenarbeit verrichtet, auf der Terasse ein Buch lest und eure volle Aufmerksamkeit nicht dem Hund gilt, er aber eine Jagdsau ist, wäre mir das persönlich viel zu stressig.

    Ich kenne mich mit den Charaktereigenschaften von Doggen nicht aus und kann dir leider nicht sagen, ob sie damit klar kämen. Aber meine beiden Hunde sind während unserer Arbeitszeit auch im Garten und können durch eine Hundeklappe in das Hundezimmer/den Hauswirtschaftsraum aber können nicht ins ganze Haus.
    Vor dem HWR befindet sich noch eine große, wind- und Regen geschützte Terasse, wo die Hunde auch ihre Plätze haben. Sie haben also viele Möglichkeiten, sich trocken, aber doch mit Aussicht auf das Gelände, aufzuhalten.

    Es gibt keinerlei Probleme und ich finde das absolut optimal, auch wenn ich "nur eben" weg bin kommen sie in den Garten. Ist immer spannender als nur in der Bude zu hocken.

    Ich glaube, es stellt kein Problem dar, solange ihr den Hund vernünftig eingewöhnt und er, wenn ihr Daheim seid, die Zeit mit euch verbringen darf.

  • Zitat

    Könnt Ihr nicht direkt am Haus ein Stück Grundstück ausbruchsicher einzäunen und eine Hundeklappe vom Haus in den Garten einbauen?

    An sich eine prima Idee - aber eine Hundeklappe für eine Dogge? Das geht dann doch eher in Richtung Garagentor.

  • Für die kalten Tage wird alles klar Schiff gemacht in der Hütte und der Freilauf wird so gestaltet, dass er sich da auch mal ins Schattige legen kann.

    LuckyLisa: Wenn wir da sind, also die meiste Zeit, steht ihm die Tür von der Hütte und natürlich vom Haus offen. Also er soll nicht bei unserer Anwesenheit da drin bleiben. Er kann aber.

  • An sich spricht gegen eure Pläne nichts, aber die Dogge wird womöglich nicht mitspielen.
    Sie sind in der Regel sehr kälteempfindlich, also sprich 9 von 10 Doggen fangen an mit den Zähnen zu klappern bei allen was unter 5 Grad ist..... hab selber solche Sensibelchen hier.

    Isolierte Hütte hin oder her, das ist nix für eine Dogge, wenn sie es nicht von klein auf gewöhnt ist.
    Die beste Möglichkeit wäre wirklich, wie eine meiner Vorredner bereits geschrieben hat, wenn ihr am Haus ein Stück wirklich gut einzäumt und das Döggelchen zugang zu einen beheizbaren Zimmer im Haus hat.

  • Zitat

    Meiner Meinung nach spricht für die von euch geplante Haltung nichts.

    Du meintest sicher "gegen die..." und nicht "für die...", oder? Weil irgendwie deucht mich, daß dann der Rest Deines Beitrages keinen Sinn mehr macht. Oder steh ich grade auf der Leitung (ist ja Montag....) ??

    Ich denke übrigens auch, daß der "Hüttenzauber" zur kalten Jahreszeit nach Möglichkeit ein Ende haben sollte, da gehören "Haustiere" halt tatsächlich ins Haus, wenn sie es nicht schon seit jeher gewohnt waren sich draussen zu arrangieren...

  • Zitat

    Du meintest sicher "gegen die..." und nicht "für die...", oder? Weil irgendwie deucht mich, daß dann der Rest Deines Beitrages keinen Sinn mehr macht. Oder steh ich grade auf der Leitung (ist ja Montag....) ??


    :ops: Du stehst nicht auf der Leitung
    Danke dir für die Richtigstellung ;)

  • Wenn der Hund in Abwesenheit alleine draussen untergebracht werden soll, würd ich den Auslauf so anlegen, dass der Hund nicht direkt an die Gartengrenze gelangen kann. Also einen innen liegenden Auslauf , so wie ihr es ja scheinbar vorüberlegt habt.

  • An die Grenze geht der Auslauf schon, aber in dem Bereich kommen höhere Zäune ran. Wäre sonst Platzverschwendung für ihn. Das macht bestimmt 10-15 qm aus.
    Desweiteren war der Gedanke, das Haus zu dämmen und mit ner Infrarotheizung auszustatten und es so bei 15 - 20 Grad zu halten. Kommt drauf an, was ihm liegt.
    Mit dem Zimmer oder ner Hundeklappe wird erstmal nichts. Das is kein Riesenhaus. Es kommt zwar noch ein Anbau dran, aber der wird erst in 2 Jahren gebaut und dann kann man sowas mit einplanen.

    Wenn er aber zeigt, dass er im Haus keinerlei Probleme hat, kann er auch da drin sein bei Abwesenheit. Ob Sommer oder Winter. Uns ist das eigentlich gleich. Dachten halt nur, dass es ihm so besser gefallen könnte.

  • Ich finde, dass ein Gartenhaus und ein vernünftige gut eingezäunte Auslauffläche kurzzeitig eine gute Unterbringung ist.

    Ist das Gartenhaus groß genug, kann die Dogge ja zusätzlich ihre eigene Couch und somit ihr eigenes Wohnzimmer haben.

    Durch den langen Tierheimaufenthalt ist sie "Zwinger" gewohnt und so schlecht ist Zwingerhaltung auch wiederum nicht, wenn man dem Tier außerhalb dieser Zeit die gesamte Aufmerksamkeit und Zuwendung widmet.

    Was die Dienstzeiten anbelangt: ich arbeite auch Schichtdienst und kann mich im Vorfeld meist absprechen. Manchmal geht es nicht - das ist jedoch eher die Ausnahme.


    Wenn man bedenkt, dass viele Hunde in der Wohnung etliche Stunden auf die Rückkehr vom Hundehalter warten müssen - reizarm, langweilig -, dann ist doch der Aufenthalt draußen viel schöner. Luft, Sonne, Wind, Vögel ................ !

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