Tierheimdogge und Gartenhaus

  • ...und vor Allem die Möglichkeit sich in den 9 Stunden auch mal zu lösen, wenn es denn sein muss.

    Ich finde gegen euren Plan spricht nichts, die Beheizung des Gartenhauses ist aber sicher sinnvoll. Dazu Kuscheldecken und auch eine kurzhaarige Dogge wird das allein bleiben im Winter überstehen. Holen würde ich den Hund dennoch in einer Urlaubszeit um das allein bleiben angemessen üben zu können.

  • Also die Couch ist sogar schon vorhanden, die er bekommen soll. ;) Wenn ihm ein 2-Sitzer reicht. :lol:
    Desweiteren hatte ich mal gelesen, dass Doggen auch Stroh mögen, aber das wird wahrscheinlich auch von Hund zu Hund unterschiedlich sein.
    Die Hütte wollten wir vielleicht auch 2teilen, damit er da drin nochmals ne Rückzugsmöglichkeit hat und er sich das "Klima", was er braucht, selbst wählen kann. Falls es von Vorteil ist. Muss man sich rantasten, wie er es annimmt.
    Sind ja alles relativ kleine Baumaßnahmen.

    Wir danken euch schon mal für eure Meinungen, Vorschläge und auch für die Kritik.
    Wenn alles fertig ist, stell ich das Resultat mal hier ein, um noch weitere Verbesserungsvorschläge zu erhalten.

  • Ich bin mir da jetzt nicht sicher... Wie lange wäre der Hund denn normalerweise allein und wie häufig die vollen 9 Stunden?

    Normalerweise würde ich sagen, die Dogge ist nicht unbedingt geeignet für langes, regelmässiges "Alleinsein". Die meisten sind doch eher unglücklich, wenn ihr Mensch nicht da ist. Ist über den Hund bekannt, ob er diese Form der Haltung gewohnt ist?

  • Die Dogge ist vier, lebt also wohlmöglich auch nicht mehr lange. Wer soll sie sonst nehmen? Ich finde es besser als im Tierheim. Aber für den nächsten Hund solltet ihr eine bessere Lösung haben bei 9 Stunden alleine sein. Man geht auch abends mal weg, muss mal zum Arzt. Man kommt dann weit über die 9 Stunden.

  • Also ich sehe da auch kein Problem, wenn das Gartenhaus beheizt wird und ihr genug Zeit habt mit dem Hund das Alleinebleiben zu üben.

    Die Dogge meiner Tante wird auch so gehalten, sie hat einen Standard-Zwinger und Auslauf zur Verfügung wenn keiner da ist. Da gibt es keine Probleme.
    Unsere wurde zum Ende ähnlich gehalten, da meinte Eltern sich getrennt haben und wir Kinder leider am anderen Ende von D wohnen. Hatte mein Vater Termine und war länger ausser Haus, wurde die Terassentür aufgelassen und der Hund konnte Haus und Garten frei nutzen.

    Sicherlich keine ideale Haltung, aber soweit in Ordnung.

  • Das es nicht die ideale Haltung ist, ist uns bewusst.

    Wir wollen keinen Hund, sei es Dogge oder eine andere Rasse, weil sie so unheimlich süß und putzig sind, sondern wollen einem, sagen wir, schwer vermittelbaren Hund die Chance geben, den Rest seines Lebens in einer halbwegs normalen Umgebung zu verbringen, die auch noch Zuwendung zeigt, die er braucht und auch bekommen wird.

    Doch ohne unsere Arbeit, die nun mal arbeitgeberbedingt in Schichten erfolgen muss, würde es kein Haus mit Grün geben, wo wir einen Hund aus einem Tierheim oder sonstiger Aufnahmestelle aufnehmen könnten. Und erst recht wäre kein Geld vorhanden, so eine Anschaffung zu tätigen. Die Unterhaltskosten sind nicht zu verachten und wieviele geben ihre Hunde wegen dem Geldbeutel ab, da er auf einmal fast 1 Meter größer ist als bei der Geburt und auch reichlich Magenvolumen zulegt.

    Wie würdet ihr ihn in der Hütte eingewöhnen? Mit rein gehen, damit er sieht, dass selbst wir da drin sein wöllten, oder es sein Reich lassen? Etwas Musik mit rein legen oder einfach die Natur machen lassen?

  • Na, wenn du die Zeit hast ihm das Alleinbleiben dort beizubringen, dann würde ich es entsprechend so machen. Also reinbringen. Kleinschrittig anfangen und langsam steigern.
    Außerdem natürlich schöne Dinge dort passieren lassen. Also dort Füttern.
    Insgesamt eben positiv aufbauen und nicht als Strafe oder so?

  • Genauso würde ichs auch machen Steffi.

    Dabei auf Ruhe achten, also ich würde bewusst nicht im Gartenhaus/Auslauf spielen. Vieleicht auch selber eine Liege reinschieben, und in Ruhe ein Buch lesen, den Hund dabei weitesgehend ignorieren, bzw. nur kraulen wenn er das einfordert. Dann vielleicht mal reingehen, ein Glas Wasser holen, dabei den Hund draussen lassen. Keinen großen Aufriss beim weggehen, keinen beim Wiederkommen. Einfach dem Hund von Anfang an zeigen: So läuft das bei uns, dass ist alles ganz normal.

  • Bautechnisch würde ich noch darauf achten, dass wenn ein Fenster vorhanden sein sollte, es gesichert ist gegen "durchspringen". Wäre mir persönlich wohler wenn da ein Gitter davor wäre o.ä.

    Zum eingewöhnen würde ich nebst dem füttern in der Hütte, auch öfters dort mit dem Hund Zeit verbringen. Nimm ein gutes Buch mit, bequemes Kissen und dann mal 1h dort mit dem Hund sein. Dann wird die "Gartenhütte" zum gemütlichen, ganz normalen Ort wo es super ist zum herumliegen ;)

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