Zwang-Gewalt-Strafe
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Ich wusste nicht, dass sich das "körperlich werden" auf Gewalt bezog.
Da finde ich aber psychische Gewalt nicht weniger verwerflich als körperliche.
Was macht es für einen unterschied ob ich meinen Hund jetzt schlage, trete etc. oder ihn psychisch so traktiere, dass er total eingeschüchtert oder schlimmeres ist?
Für mich gar keinen.Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk 2
Da gebe ich dir völlig recht! Natürlich geht sowas ebensowenig! Psychische Gewalt ist nicht weniger grausam als physische!
Doch Grenzen aufzeigen, ein striktes NEIN akzeptieren lernen, das muss jeder Hund!
Wie jedes Kind, jede Katze.....
Denn schrankenlose "Freiheit" tut keinem Lebewesen gut - aber ich denke, das meinst du auch nicht, oder? - Vor einem Moment
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Da gebe ich dir völlig recht! Natürlich geht sowas ebensowenig! Psychische Gewalt ist nicht weniger grausam als physische!
Doch Grenzen aufzeigen, ein striktes NEIN akzeptieren lernen, das muss jeder Hund!
Wie jedes Kind, jede Katze.....
Denn schrankenlose "Freiheit" tut keinem Lebewesen gut - aber ich denke, das meinst du auch nicht, oder?Ich finde grenzen aufzeigen und Gewalt sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Ohne Grenzen aufzeigen geht es einfach nicht und ich verstehe nicht, dass es Menschen gibt, die ihren Schutzbefohlenen (ob jetzt Hund, Kind o.a.) grenzenlose Freiheit lassen.
Hätte ich als Kind immer alles gedurft und nie n ordentliches Donnerwetter oder Hausarrest von meiner Mutter bekommen, wäre ich heute höchstwahrscheinlich eine ziemlich ätzende junge Frau. Aber eben weil ich diese Grenzen aufgezeigt bekommen habe (und beim dritten mal widersprechen auch mal in mein Zimmer gesperrt wurde) kann ich heute unterscheiden was richtig und falsch ist. Und anhand der Reaktion meiner Eltern und der "Höhe der Strafe" weiß ich auch, was falsch und was falscher ist.
Also nein, ich meine nicht, dass schrankenlose Freiheit gut ist - im Gegenteil. Mein Hund muss seine Grenzen kennen, und woher soll sie das, wenn ich sie ihr nicht aufzeige?
Und selbst wenn ich meinen Hund mal mit Nachdruck hinsetze und ihr damit deutlich zeige, dass ich keine Lust habe, die nächste Stunde das "mach-Sitz"-spiel zu Spielen, bin ich von Gewalt weit entfernt und das wird auch so bleiben.Mich würde mal interessieren, wie man sowas mit rein positiver Verstärkung im Alltag löst? Oder ist das zu OT?
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Hm, am Ende ist die Art in der man mit Hund oder Kind umgeh vermutlich völlig egal - Hauptsache man handelt immer gleich / verlässlich und am Ende komm eine Konsequnez dabei heraus, die der zu Erziehende (Hund oder Kind) annehmen kann.
Bäse gesagt, wenn ich immer alle verhaue, wissen sie auch irgendwann, wie sie das vermeidne können und benehmen sich.
@ Kaddimo, ich hab drei Kinder groß bekommen, ohne jegliche Strafe. Es gab kein Stubenarrest und widersprechen - ich hab sie darum gebeten - nur wer widersprechen und diskutieren darf, wird erwachsen und lernt für sich zu entscheiden. Dein Sttement für "falsch und falscher" macht mir da glatt Angst. Wir gehen und gingen gleichwertig miteinander um. Eine andere Meinung war immer ein Grund für Auseinandersetzungen aber nie für "jetzt gehst auf Dein Zimmer und Ruhe ist!" Ich gehe davon aus, das Kind dann nur lernt "okay, der Stärkere hat Recht" - das war nie ein Ziel von mir.
Ansonsten gab und gibt es bei uns Regeln, für meine Töchter gebenso noch wie für uns und auch für meine Hunde. Das ist keine Frage, nur wie ich sie umsetze ist eine. Bei Kindern kann ich erklären und ihnen die Wahl lassen (in geschützten Bereichen) und sie erleben, fühlen und spüren lassen, was passiert, wenn sie den Regeln nicht folgen - ganz ohne Strafe oder "das haste nu davon!" Bei Hunden geht das nicht.
Ihnen kann ich nichts erklären, daher müssen sie lernen, zu folgen, weil eich was sage. In Worte gefasst sag ich meinem Jagdhund oft das worum es geht "weil ich das will!" Nicht, was Kinder lernen sollten.....
Körperlich heißt für mich nicht Gewalt, und da sind wir wieder bei der Definitionsfrage. Körperlich heißt auch, wenn mein Hund mitten vor der Tür liegt, das ich diese einfach öffne - er steht dann schon auf und geht davon oder, wenn er mitten im Weg liegt das ich ihn anstupse - wenn ich durch will. Ich geh nicht um ihn herum oder über ihn drüber, er hat aus dem Weg zu gehen. Ich kann das verbal tun "husch...." oder aber einfach indem ich stupse - nicht trete oder ihm die Tür ins Kreuz ballere - Zwischen körperlich und körperlich gibt es deutliche Unterschiede. Letzteres wäre für mich Gewalt.
Selbstverständlich gilt das auch für andere Formen der Gewalt, psychisch oder pysisch - beides ist keine Variante in der Erziehung, gleich von wem. Und psychischer Einfluß, der meinen Hund ängstigt ist ebenso Gewalt und daher keine adäquate Erziehungsform, finde ich. Wobei ein wohl eingesetzter Schreck durchaus einen Lernerfolg im Rahmen von Vermeidungen ergeben kann.
Der Hund meiner Freundin klaute immer wie ein Rabe vom Tisch, es war bei ihr mitunter nicht möglich, alles abzuräumen oder ihn weg zu sperren. Irgendwann hat sie eine große Kanne Wasser an die Fleischwurst gebunden und der Hund bekam eine tolle Dusche, als er diese klauen wollte.... sie war nicht mal in der Nähe..... aber, er hat nie wieder etwas vom Tisch angrührt. Der Schreck war nachhaltig.
Sundri
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Doch Grenzen aufzeigen, ein striktes NEIN akzeptieren lernen, das muss jeder Hund!Wieso strikt und wieso in Großbuchstaben? Ist die Konnotation, die da mitschwingt, gewollt?
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Hm, am Ende ist die Art in der man mit Hund oder Kind umgeh vermutlich völlig egal - Hauptsache man handelt immer gleich / verlässlich und am Ende komm eine Konsequnez dabei heraus, die der zu Erziehende (Hund oder Kind) annehmen kann.
Bäse gesagt, wenn ich immer alle verhaue, wissen sie auch irgendwann, wie sie das vermeidne können und benehmen sich.
@ Kaddimo, ich hab drei Kinder groß bekommen, ohne jegliche Strafe. Es gab kein Stubenarrest und widersprechen - ich hab sie darum gebeten - nur wer widersprechen und diskutieren darf, wird erwachsen und lernt für sich zu entscheiden.
das finde ich bewundernswert, wirklich. Ich wüsste echt gerne, wie du das hinbekommen hast, dass deine Kinder dich derart respektieren.
Ich durfte immer widersprechen und/oder diskutieren - aber vernünftig. Wenn ich frech wurde oder meine Mutter beleidigt hätte (man hört hier ja so einiges, wie Kinder mit ihren Eltern reden, ich hätte es niemals gewagt meine Mutter zu beleidigen.) hätte ich definitiv Hausarrest bekommen. Allerdings auch immer angekündigt, "so nicht Fräulein, sonst gibt es Hausarrest".
Dein Sttement für "falsch und falscher" macht mir da glatt Angst. Wir gehen und gingen gleichwertig miteinander um. Eine andere Meinung war immer ein Grund für Auseinandersetzungen aber nie für "jetzt gehst auf Dein Zimmer und Ruhe ist!" Ich gehe davon aus, das Kind dann nur lernt "okay, der Stärkere hat Recht" - das war nie ein Ziel von mir.
ich glaub, mein falsch und falscher kam verkehrt rüber, ich wollte damit eher sagen, dass es der Situation angemessene Strafen gab. Für eine Verspätung von 15 Minuten musste ich zB 15 min eher wieder zuhause sein ), wobei ich, wenn ich meine Mutter geschlagen hätte, wohl das Donnerwetter meines Lebens gehört hätte (und den Rest meines Lebens Hausarrest). Wohlgemerkt, beide Situationen beziehen sich darauf, dass ich weiß was richtig ist, ich also schon älter wäre. Aber auch als kleines Kind gab es einen Unterschied zwischen "ich mal die Wand an" und "ich beiß wildfremde Menschen"
Genauso gibt es bei mir einen Unterschied zwischen "mein Hund macht zum 8. mal nicht Sitz" und "mein Hund schnappt mir mein Brot beim Essen vor der Nase weg"
Vielleicht ist es jetzt besser zu verstehen?Ansonsten gab und gibt es bei uns Regeln, für meine Töchter gebenso noch wie für uns und auch für meine Hunde. Das ist keine Frage, nur wie ich sie umsetze ist eine. Bei Kindern kann ich erklären und ihnen die Wahl lassen (in geschützten Bereichen) und sie erleben, fühlen und spüren lassen, was passiert, wenn sie den Regeln nicht folgen - ganz ohne Strafe oder "das haste nu davon!" Bei Hunden geht das nicht.
darf man fragen, wie du das in ungeschützten Bereichen machst/gemacht hast?
Bei uns galten die Regeln übrigens auch immer für meine Eltern genauso wie für uns Kinder.Ihnen kann ich nichts erklären, daher müssen sie lernen, zu folgen, weil eich was sage. In Worte gefasst sag ich meinem Jagdhund oft das worum es geht "weil ich das will!" Nicht, was Kinder lernen sollten.....
Körperlich heißt für mich nicht Gewalt, und da sind wir wieder bei der Definitionsfrage. Körperlich heißt auch, wenn mein Hund mitten vor der Tür liegt, das ich diese einfach öffne - er steht dann schon auf und geht davon oder, wenn er mitten im Weg liegt das ich ihn anstupse - wenn ich durch will. Ich geh nicht um ihn herum oder über ihn drüber, er hat aus dem Weg zu gehen. Ich kann das verbal tun "husch...." oder aber einfach indem ich stupse - nicht trete oder ihm die Tür ins Kreuz ballere - Zwischen körperlich und körperlich gibt es deutliche Unterschiede. Letzteres wäre für mich Gewalt.
Selbstverständlich gilt das auch für andere Formen der Gewalt, psychisch oder pysisch - beides ist keine Variante in der Erziehung, gleich von wem. Und psychischer Einfluß, der meinen Hund ängstigt ist ebenso Gewalt und daher keine adäquate Erziehungsform, finde ich. Wobei ein wohl eingesetzter Schreck durchaus einen Lernerfolg im Rahmen von Vermeidungen ergeben kann.
Der Hund meiner Freundin klaute immer wie ein Rabe vom Tisch, es war bei ihr mitunter nicht möglich, alles abzuräumen oder ihn weg zu sperren. Irgendwann hat sie eine große Kanne Wasser an die Fleischwurst gebunden und der Hund bekam eine tolle Dusche, als er diese klauen wollte.... sie war nicht mal in der Nähe..... aber, er hat nie wieder etwas vom Tisch angrührt. Der Schreck war nachhaltig.
der Tipp ist großartig! Werde ich ausprobieren.^_^
Sundri
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Wieso hängt "nicht alles dürfen" und "Donnerwetter" eigentlich hier zusammen?
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Wieso strikt und wieso in Großbuchstaben? Ist die Konnotation, die da mitschwingt, gewollt?
Um das mal aufzugreifen ...
Langsam glaube ich manche Hundehalter meinen sie setzen Grenzen indem sie den Hund mal in einem "Fehlverhalten" unterbrechen und er dann (aufgrunddessen) etwas anderes tut. Wenn der Hund dann wieder das "Fehlverhalten" zeigt (weil es ja nur eine Unterbrechung war), dann scheinen viele zu denken, sie MÜSSTEN nun strikter/böser/lauter/ernster werden, weil der Hund "testet". So kommt es mir vor.
Hunde tun nunmal das was sich LOHNT. Für sie. Und wenn auf eine Unterbrechung keine Konsequenz folgt, dann war es eben nur das und keine "gesetzte Grenze". Irgendwie glaube ich auch, Hunde bewegen sich innerhalb eines imaginären Verhaltens-Radius und wenn sie ihn übertreten, kommt das Donnerwetter. Oder die Strafe. Wie man's nennen mag...
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Ich hab jetzt mal drauf geachtet und ich warne wirklich nicht immer vor, wenn ich einschränke, ob nun körperlich oder nicht.
Wenn Hund z.B. dauernd vom Sofa aufsteht, ich aber fernseh gucken will und er mir das Bild blockiert, dann schicke ich ihn entweder verbal, oder unterstützt von einer Handbewegung zurück aufs Sofa. Und das wenn nötig eben auch mit Nachdruck, also ich werde stimmlich lauter und ich richte mich halb auf um körpersprachlich Druck auszuüben.
Das ist jetzt wirklich kein Vergehen in dem Sinne, sondern simpler Alltag, mir da jetzt einen Kopp über Lerngesetze zu machen wäre für mich nicht zielführend, bis ich gewusst hätte, was ich jetzt genau tue wäre Hund schon dreimal an mir vorbei gehopst und ich hätte etwa 5 Minuten meiner Sendung verpasst.Ja, ich verbanne meine Hunde aufs Sofa solange ich fernsehe und nein, sie dürfen sich nicht entfalten, indem sie dauernd durchs Bild rennen.
Ähm - ist das nicht völlig normal???? Ich würde es genauso machen - entweder, er geht runter oder legt sich zu mir, aber ich gestatte meinem auch nicht, zu tun, wies ihm beliebt. Das habe ich auch meinen Kindern nicht

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Wieso strikt und wieso in Großbuchstaben? Ist die Konnotation, die da mitschwingt, gewollt?
Nö, ich wollte es nur abheben vom übrigen Text. Bitte nichts hineinlegen, was nicht drin ist

Meinen Hund muss man weder anschreien noch hart anfassen, dann würde der ohnehin komplett austicken.
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Um das mal aufzugreifen ...
Langsam glaube ich manche Hundehalter meinen sie setzen Grenzen indem sie den Hund mal in einem "Fehlverhalten" unterbrechen und er dann (aufgrunddessen) etwas anderes tut. Wenn der Hund dann wieder das "Fehlverhalten" zeigt (weil es ja nur eine Unterbrechung war), dann scheinen viele zu denken, sie MÜSSTEN nun strikter/böser/lauter/ernster werden, weil der Hund "testet". So kommt es mir vor.
Hunde tun nunmal das was sich LOHNT. Für sie. Und wenn auf eine Unterbrechung keine Konsequenz folgt, dann war es eben nur das und keine "gesetzte Grenze". Irgendwie glaube ich auch, Hunde bewegen sich innerhalb eines imaginären Verhaltens-Radius und wenn sie ihn übertreten, kommt das Donnerwetter. Oder die Strafe. Wie man's nennen mag...

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