Zwang-Gewalt-Strafe
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Was soll man bei so ein Wort Postings sagen?
Ich kenne keinen Hund, der blocken, wegschieben, anstupsen etc. Vollkommen toll findet
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Was man sagen soll? Ich hatte mir jetzt eine Erklärung erhofft, warum körperlich werden doof ist.
Ich suche - genau wie umgekehrt - immer körperlichen Kontakt zu meinen Tieren (egal ob Hunde, Frettchen etc.) und fühle mich sehr wohl damit. Die Tiere suchen Schütz und Nähe bei mir, also dürften die damit auch nicht unzufrieden sein.
Wenn Mila auf mein eh-eh nicht reagiert und weiterhin auf die Couch klettern will, lege ihr ihr die Hand vor die Brust um sie daran zu hindern. Das gilt als Warnung und Mila reagiert besser darauf, als wenn ich sie verbal zurecht weise.
Wenn es als strafe dient (wegschieben, blocken etc.) soll es ja auch nicht toll sein, oder missverstehe ich da was? -
Moin,
wie sollten nichtt vergessen, das unsere Hunde zu 98 % nonverbal kommunizieren, also, bevor sie sich ankeifen, ist schon ne Menge gelaufen.
Ich hab die Erfahrung gemacht, das Körpersprache oft mehr bewirkt als viele Worte. Hunde lernen auf Worte zu achten, aber sie spüren auch das manches Wort anders gemeint ist, wenn die Körpersprache nicht dazu passt. Beispiel, wenn ich wütend war - nicht auf meinen Hund - dann konnte ich so freundlich mit ihn reden, wie ich wollte, der hat meinen Ärger gespürt und sich verzogen.
Blocken ist ein mögliches Mittel, das Hunde gut verstehen und auf das sie reagieren. In meiner einen HuSchu wurde das Führen des Hundes ohne Worte auch geübt - mit Blocken und Sichtzeichen, für viele war das eine sehr überraschende Erfahrung, sowohl für die Hunde, als auch für ihre Menschen.
Sundri
P.S. selbst mein Alterchen Malik reagiert auf Blocken - auf Worte kaum mehr, aber meine, mit der Handfläche nach vorn auf ihn zuweisende Hand, bedeutet "Bleib" - und das rafft er noch ganz gut, wenn ich mal nicht will, das er mir bei Fuße nachfolgt. Warum ihm also nicht signalisieren was ich möchte, anstelle vor ihm durch die Türe zu wischen und sie ihm vor der Nase zuzuschlagen?
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Zitat
Was soll man bei so ein Wort Postings sagen?
Ich kenne keinen Hund, der blocken, wegschieben, anstupsen etc. Vollkommen toll findet
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Meiner versteht ein wegschupsen durchaus schon mal als Spielaufforderung meinerseits.
Hängt davon ab ob wir mit der Gesamtsituation gerade zufrieden sind.....
Und dann findet er es klasse 
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Kaddimo, die Erklärung reiche ich dir gerne nach.
Fehlt mir nur gerade die Zeit.
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Moin,
es ist doch immer so, wenn Menschen und Hunde zusammen leben, das einer den anderen beschränkt und blockt und daran hindert zu tun, was immer er tun will. Ich empfinde das als völlige Normalität. Solange es der Mensch ist, der den Hund einschränkt. Wir alle wissen, das es anderes herum vorkommt und große Probleme mit sich bringt und nach sich zieht.
Mein Hund muss sich Dinge gefallen lassen, die er nicht mag - und er lernt - durch Wiederholungen, das daran nichts Schlimmes ist. "Zähne zeigen" etwa, auf Ausstellungen, zur Kontrolle oder auch zwischendurch. Wir haben das geübt, damit es im Ernstfall klappt. Mögen? Tut er es nicht. Aber er lässt es sich gefallen.
Ich hab hier eine Bekannte, die ihren Hund einmal jährlich in Narkose legen lässt, dann wird er geschoren - denn er lässt sich nicht bürsten - meiner Meinung nach, hätte er das lernen müssen. "ich mag aber die Bürste nicht" kann nicht das sein, was der Hund durchsetzt. Und, sie hat ihn seit er 8 Wochen alt ist, er schnappte immer nach der Bürste und sie meinte dann "ja, wenn er das doch nciht leiden kann" - hätte iher Tochter mal versuchen sollen, sich die Haare nicht zu bürsten, die wäre zwangsgebürstet worden. Ich mal zu ihr gesagt, "Du hättest beißen müssen,schon mal versucht?"
- schon komisch, wie sehr manche Menschen ihre Hunde missverstehen.Körperliche Einschränkungen, etwa die Hand vor die Brust legen, wenn der Hund nicht aufs Sofa soll ist eine, für mich, legitime Möglichkeit mit ihm umzugehen. Solang er es begreift und ich glaube, nach wie vor, das viele Hunde schneller auf Körpersprache reagieren als auf Worte.
Mein Spanier etwa, der kein Wort verstand (auch auf spanisch nicht), ich hab die ersten Wochen nur über Signale und Körpersprache mit ihm gearbeitet - das klappte supergut. Ich hab ihn so auch eingeschränkt und beschränkt, auch mit körperlichem Kontakt - es hat unserer Beziehung nich geschadet - im Gegegenteil - er war ein so bemühter Hund, das ich glaube, zu wissen was ich will - hat ihm geholfen einen Platz in unserer Familie zu finden und damit ging es ihm einfach gut.
Sundri
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Zitat
In dem Thread zu "angemessener Härte von Strafe", wird in meinem Verständnis einiges in einen Topf geworfen.
Gewalt wird zu Strafe.
Zwang wird als Strafe deklariert.
Köprpersprache des Menschen wird als Strafreiz dargestellt, wenn Mensch zum Beispiel "BLOCKT".
Ich denke, es ist sinnvoll, Begrifflichkeiten zu erläutern.
Und möglichst nicht "sebstausgedachtes", sondern schon allgemeinwissen....Geht Erziehung überhaupt ohne Zwang?
Ist Zwang Strafe?Meine Antwort ist 2 mal NEIN.
Aber Gewalt benötigt man nicht!Du hast es super auf den Punkt gebracht - ich denke, besser kann mans nicht ausdrücken!

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Zitat
Was man sagen soll? Ich hatte mir jetzt eine Erklärung erhofft, warum körperlich werden doof ist.
Ich suche - genau wie umgekehrt - immer körperlichen Kontakt zu meinen Tieren (egal ob Hunde, Frettchen etc.) und fühle mich sehr wohl damit. Die Tiere suchen Schütz und Nähe bei mir, also dürften die damit auch nicht unzufrieden sein.
Wenn Mila auf mein eh-eh nicht reagiert und weiterhin auf die Couch klettern will, lege ihr ihr die Hand vor die Brust um sie daran zu hindern. Das gilt als Warnung und Mila reagiert besser darauf, als wenn ich sie verbal zurecht weise.
Wenn es als strafe dient (wegschieben, blocken etc.) soll es ja auch nicht toll sein, oder missverstehe ich da was?Das ist doch keine Gewalt! Das ist genau das, wie du es beschreibst: Ein daran hindern, das Fehlverhalten fortzusetzen. Und völlig ok!!
Gewalt = Schläge, Tritte, Schmerz in jedweder Form.
Und letzteres ist einfach nicht ok - das, was DU benennst, schon. Denn ich weiß - durch unseren Nachbarshund - , wies ausgeht, wenn ein Hund seine Grenzen nicht auch mal sehr klar aufgezeigt bekommt! -
Zitat
Das ist doch keine Gewalt! Das ist genau das, wie du es beschreibst: Ein daran hindern, das Fehlverhalten fortzusetzen. Und völlig ok!!
Gewalt = Schläge, Tritte, Schmerz in jedweder Form.
Und letzteres ist einfach nicht ok - das, was DU benennst, schon. Denn ich weiß - durch unseren Nachbarshund - , wies ausgeht, wenn ein Hund seine Grenzen nicht auch mal sehr klar aufgezeigt bekommt!Ich wusste nicht, dass sich das "körperlich werden" auf Gewalt bezog.
Da finde ich aber psychische Gewalt nicht weniger verwerflich als körperliche.
Was macht es für einen unterschied ob ich meinen Hund jetzt schlage, trete etc. oder ihn psychisch so traktiere, dass er total eingeschüchtert oder schlimmeres ist?
Für mich gar keinen.Gesendet von meinem GT-I8190 mit Tapatalk 2
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Ich hab jetzt mal drauf geachtet und ich warne wirklich nicht immer vor, wenn ich einschränke, ob nun körperlich oder nicht.
Wenn Hund z.B. dauernd vom Sofa aufsteht, ich aber fernseh gucken will und er mir das Bild blockiert, dann schicke ich ihn entweder verbal, oder unterstützt von einer Handbewegung zurück aufs Sofa. Und das wenn nötig eben auch mit Nachdruck, also ich werde stimmlich lauter und ich richte mich halb auf um körpersprachlich Druck auszuüben.
Das ist jetzt wirklich kein Vergehen in dem Sinne, sondern simpler Alltag, mir da jetzt einen Kopp über Lerngesetze zu machen wäre für mich nicht zielführend, bis ich gewusst hätte, was ich jetzt genau tue wäre Hund schon dreimal an mir vorbei gehopst und ich hätte etwa 5 Minuten meiner Sendung verpasst.Ja, ich verbanne meine Hunde aufs Sofa solange ich fernsehe und nein, sie dürfen sich nicht entfalten, indem sie dauernd durchs Bild rennen.
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