Anita Balser - Menschen sind immer noch Menschen,keine Hunde
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Hat ja auch nichts mit brauchen zutun, sondern mit Spaß

Wobei mir grade echt auffällt das ich es mit Mozart viel weniger mache und noch nicht mal weiß warum...... werde das wieder öfter einbauen.
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Meine Huendin interessiert sich quasi null fuer Spielzeug, ich spiele mit ihr sehr koerperbetont. Will heissen, wir rollen auch mal ineinander verstrickt durch den Dreck und wenn sie brummt, tu ichs auch. Mir faellt grade beim Schreiben auf, dass das fuer andere Leute sehr befremdlich aussehen muss
Was sie am liebsten hat ist leider Koerperteile zwischen die Zaehne kriegen und selbige annagen, wenn sie zu fest beisst, beiss ich halt eben zurueck. Quieken und abbrechen bringt naemlich nix, das versteht sie nur als Aufforderung woanders hinzukniepen. Wuerde ich allerdings mit einem Ball im Mund auf allen Vieren vor ihr rumhuepfen, wuerd sie mir wohl entweder die Nase abbeissen oder voellig verwirrt sein
Trotzdem bin ich mitnichten ein Hund oder bilde mir ein, dass sie mein Gebrumme und Gehuepfe als "huendische Kommunikation" wertet, wir haben einfach nur Spass miteinander. -
Anni, wie gut, dass du dieses Thema angesprochen hast (dein Gesichtsausdruck bei dem Video war auch einfach herrlich
)Also ich find es auch eher befremdlich das ganze so heftig hundisch zu machen. Also auf allen Vieren, mit Popowackeln und Ball im Mund. Kann ich jetzt nichts mit anfangen.
Aber mit dem Hund ohne Objekt zu spielen ist doch vollkommen normal für mich? Dazu muss ich aber nich im Zick Zack rennen, Spielaufforderung durch Körpersprache machen, bellen, knurren zwicken und zwacken...das krieg ich eigentlich mit normalen hin und her gelaufe und noch menschennaher Körpersprache gut hin ihn zu motivieren (unterscheidet sich aber nicht groß davon, als wenn ich einen Freund zum joggen motiviere: hey komm ja super los wir laufen, händeklatschen vorbeugen losrennen, abwarten bis er kommt und sich freuen)
Trotzdem bin ich ja sowieso nicht so schnell wie ein Hund und so flink...Gegen körperbetontes rumbalggespiele sag ich nichts. Würd ich aber nur in der Wohnung machen, weil draußen kann Hundi mit anderen Hunden spielen oder "Hundesachen" machen
Ich stopf ja auch nicht meine Fische in die Badewanne um mit denen fischgleich zu schwimmen

Kleiner Scherz.
Aber sich an hundischem Verhalten zu orientieren dient in gewissem Maße der Beziehung und auch der Erziehung finde ich. Immerhin fügen wir den Hund ja auch in unsere menschliche Gesellschaft ein, verlangen von ihm Verhalten, dass es uns in unserer Welt mit ihm einfacher macht, da kann man ihm doch auf seiner Basis auch entgegen kommen und sei es durch jagen spielen, rennen fangen, zerren oder sowas..aber auf allen Vieren mit Ball...also ich würde schön blöd gucken, wenn sich meine Beiden an den Esstisch setzen und die Mau Mau Karten mischen und mich anschauen: Willst du eine Partie mitspielen?

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Ich finde es in dem Video jetzt arg übertrieben, Paco liebt es auch wenn ich mich auf den Boden hin hocke oder hin lege und wir dann sehr körperbetont toben und "kämpfen". Ich habe zwar regelmäßig blaue Flecke am ganzen Körper weil Paco so ein Trampel ist, aber es macht uns Beiden Spaß. Das Spielzeug meines Hundes in den Mund zu nehmen käme mir nicht in den Sinn, das finde ich doch arg eklig, er sabbert ja doch ganz leicht

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Meine Bulldogge ist der erste Hund, mit dem ich so spielen kann. Nicht, weil ich mir das so ausgedacht habe, sondern weil es einfach zu IHR passt.
Wir spielen und raufen zusammen mit vollem Körpereinsatz, Bellen, Knurren (ja, ich auch
), beschwichtigen wieder. Sie liebt es, und ich bin mir sicher, dass sie weiß, dass ich sie verstehe und mit ihr kommuniziere.
Von Coco habe ich auch hündisches Bellen gelernt.
Konnte ich vorher nicht wirklich.
Das geht dann so: Spieli liegt auf dem Boden, ich starre es an, sie macht einen empörten Gesichtsausdruck, "verteidigt" es, ich belle, sie bellt zurück, und dann raufen wir ums Spieli.
Sie liebt dieses Spiel, könnte es den ganzen Tag machen. Wenn ich aufhöre, bringt sie es wieder in meine Nähe, um es mir wieder schmackhaft zu machen usw.Mich entspannt das Spielen mit Coco total, und wir haben eine Bindung zueinander, die enger und perfekter nicht sein könnte.
Andere Hunde die ich hatte bzw. habe haben mich nur schräg angeschaut, wenn ich "gebellt" oder geknurrt habe ... Sie konnten da nicht wirklich was mit anfangen.
Kommt vermutlich wirklich auf den Hund an.
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Zitat
"Menschen sind immer noch Menschen, keine Hunde" - sagte Anita Balser. Warum versucht sie dann, sich wie ein Hund zu benehmen?
Und dazu noch dieses Rudel- und Führungsgedöns... Ne, ist nicht meins.
dacht ich mir auch.von unterwegs..
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Ich hab nur das zweite Video gesehen und fand es schon ulkig.
Ich hab wenig Probleme damit mich zum Affen zu machen. Ich stehe regeäßig auf dem Feld und quietsche, hüpfe, dreh mich im Kreis und freu mir einen Ast wenn mein Hund auf mich zu stürmt.
Ich spiele drinnen mit ihr ziemlich körperbetont auch mit "Vorderkörpertiefstellung" und Signalen, die ich bei Lina beobachtet habe, wenn sie in Spiellaune ist und ja sie reagiert drauf, obwohl sie weiß ich bin kein Hund. Ganz so krass wie in dem Video mache ich das allerdings nicht.
Ich glaube da würde sie tatsächlich komisch gucken.
Zu der Frau selbst kann ich wenig sagen. Ich hab noch nicht näher mit ihr beschäftigt, da mir ihr grundlegender Ansatz nicht zusagt. -
Diese Art des Spiels nutze ich gerne und immer wieder sowohl bei meinen eigenen Hunden als auch früher im Training, wo angebracht oder nötig. Es entspannt die Hunde und macht Spaß.
Dass Anita Balser den Ball in den Mund nimmt, würde ich an dieser Stelle kontextbezogen sehen: sie will eine andere Reaktion von diesem extrem ballfixierten Kerl haben, irgendeine andere Reaktion. Sie versucht einfach unterschiedliche Dinge, das heißt aber nicht, dass man deswegen vor jedem Hund mit einem Dummy im Mund rumrutschen muss.

Wir reden immer davon, dass unsere Körpersprache so wichtig ist im Umgang mit Hunden... ja woher kommt das denn? Wir beugen uns nicht über einen ängstlichen Hund, weil Hunde diese Körpersprache von einem anderen Hund als bedrängend/bedrohlich wahrnehmen. Wir gehen nicht schnell frontal auf einen unsicheren Hund zu, weil das unter Hunden aggressiv ist. Und so weiter. Überall da bedienen wir uns doch schon der hündischen Sprache, ohne dass wir denken, wir seien ein Hund. Warum nicht auch beim Spiel? Weil es für uns ungewohnter ist, uns mal nicht auf zwei Beinen zu bewegen?
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Also ich spiele mit ldgie auch auf die Art. Warum? Weil es Spaß macht. Auerdings habe ich noch nie einen Ball im Mund gehabt, weil wir nicht Ballspielen.
Ich würde auch behaupten, dass uns unsere Hunde nicht nur als Menschen, sondern auch als Sozialpartner wahrnehmen. Wie sonst könnte ich mir die Spielaufforderung meines Hundes erklären? -
ohweia, das finde ich ziemlich doof, und ich sehe im ersten Video einen Hund, der höflich abwartet und nicht sehr viel damit anfangen kann, dass der Mensch ihn auf allen Vieren anstupst und um ihn herumspringt. Bei einem nicht so freundlichen Hund kann das sicher auch schiefgehen.
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