Probleme mit der Stubenreinheit

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 2.300 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Kiboya.

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    Hallo,
    wir haben seit Ende Dezember einen Whippet Rüden, er ist jetzt 6 Monate alt. Er ist leider immer noch nicht ganz stubenrein. Nachts hält er super durch und macht auch morgens niemals in die Wohung. Inzwischen haben wir es eigentlch schon hinbekommen, nur noch 4 mal mit ihm raus gehen zu müssen. Aber seit einigen Tagen pullert er immer wieder zwischendurch in die Wohnung. Wir waren in der letzten Woche 5 Tage im Urlaub, da war er bei guten Freunden und die waren sogar nur 3 mal am Tag mit ihm draussen, er hat nur einmal ins Treppenhaus gepullert bei denen. Nun seit vorgestern hat er mehrfach in die Wohnung gemacht, gestern abend spät sogar einmal ein großes Geschäft, das hat er seit Wochen nicht mehr gemacht und wir waren erst kurz zuvor draussen, wo er auch alles erledigt hatte....
    Bin ein bisschen ratlos. Kann es sein, dass es wieder "schlechter" geworden ist, weil er ein paar Tage nicht bei uns war? Oder liegt es an unseren beiden Katzen, die ihn auch noch nicht so wirklich lieben? Sie gehen sich eher aus dem Weg, ab und zu faucht einer der Kater ihn an, aber mehr passiert nicht....? Ist das Stress für ihn?
    Frage mich, ob wir was falsch gemacht haben, oder kann es eben sein, dass manche Hunde später erst stubenrein werden?
    Er ist unser erster Hund und ich möchte nichts falsch machen, freue mich über Tipps!

  • Mit 6 Monaten ist es nicht ungewöhnlich, daß gelegentlich noch 'Unfälle' passieren. Ganz besonders, wenn der Tagesablauf nicht ganz ist so wie gewohnt, das Leben mal aufregender ist als sonst. Die Umstellung von euch zu euren Freunden und zurück zu euch hat ihm vermutlich doch etwas zu schaffen gemacht. Vielleicht solltet ihr doch noch eine Weile öfters als vier mal täglich mit eurem Hund rausgehen, auch wenn es an manchen Tagen schon ganz gut klappt. Das wird ihm und euch sicher helfen.


    Dagmar & Cara

  • Meine Hündin ist zehn Monate und vor zwei Tagen gab es seit langem mal wieder nen pipiunfall...


    Mit 6 Monaten war sie auch nicht zuverlässig stubenrein. Manche brauchen einfach länger bis sie ihre blase richtig kontrollieren und auch länger einhalten können.
    Geduld :)


    Gesendet von meinem LG-E975T mit Tapatalk

    Melli & Ruby (Labrador Retriever) *30.04.2013

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  • Zitat von "Berlinerin75"

    Hallo,
    wir haben seit Ende Dezember einen Whippet Rüden, er ist jetzt 6 Monate alt ... Inzwischen haben wir es eigentlch schon hinbekommen, nur noch 4 mal mit ihm raus gehen zu müssen. Aber seit einigen Tagen pullert er immer wieder zwischendurch in die Wohnung.


    Viermal lösen in 24 Stunden, finde ich persönlich viel zu wenig. Unser 10 Monate alter Rüde Ches hat täglich etwa 8 Möglichkeiten sich zu lösen (6 x Garten, 2 x Gassi) und das wird jedesmal von ihm genutzt ... bei den Gassirunden mehrmals.


    Ich halte absolut nichts davon, einen so jungen Hund über längere Zeit zu zwingen seinen Urin anzuhalten ... das ist Stress pur! Eine kleine Aufregung und schon passiert das Malheur, was wiederum beim Hund weiteren Stress auslöst, weil seine Menschen gestresst sind und mit ihm schimpfen ... vor lauter Stress kommen dann noch die großen Geschäfte dazu ... blöder Kreislauf - Du merkst ja selbst, dass es immer schlimmer wird. Gesundheitlich gesehen ist "anhalten" auch nicht gerade der Hit ...


    Das er bei Freunden bei nur drei Mal täglich raus durfte und nicht unsauber war, lag wohl an der ungewohnten Situation, die ihn unsicher machte - denn zur NOT und aus Ängstlichkeit heraus, kann ein Hund natürlich länger anhalten. Aber bitte nicht regelmäßig im gewohnten normalen Alltag. Oder musst Du normalerweise nur vier Mal zur Toilette in 24 Stunden?


    Also, erheblich öfter raus mit dem Hundebub, damit sich das eingeschlichene Unsauberkeitsverhalten erst gar nicht verankert. Ihr müsst jetzt wieder Aufbauarbeit leisten ...

    Willst Du mehr Leben in Dein Leben bringen? Dann hol Dir einen Hund - aber bitte mit Verstand!

  • Hallo,


    Lea ist mit 6 Mon. annähernd Stubenrein, sie hat aber auch mind. 5x die Möglichkeit sich zu erleichtern. An manchen Tagen geht es aber nicht ganz so regelmäßig und da passieren schon mal kleine Maleurchen, vor einer Woch einmal ein großes...
    Wir merken dann, wenn sie sich nicht meldet, dass sie anfängt etwas hektisch in der Wohnung rumzuschnüffeln und kurz vor dem Pipimachen läuft sie mehrfach im Kreis, dann gehen wir schnell und es geht gut... Beobachte ihn doch mal welches Verhalt er draußen zeigt, Lea mach diese Drehungen beim großen Geschäft auch draußen, vielleicht erkennt dann schneller wenn es soweit ist...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich hab mich kürzlich mit dem Thema befasst :D


    Hier mal eine Liste wann es SEHR wahrscheinlich ist dass der Hund rausmuss

    • gerade aufgewacht
    • wurde gerade begrüßt und aus der Box/Auslauf herausgelassen
    • hat gerade gefressen oder getrunken
    • hat eine Weile auf etwas herumgekaut und sieht sich um was er sonst tun könnte
    • ist aufgeregt oder viel aktiver als üblich
    • geht von der Stelle weg an der er gerade gespielt hat und schnüffelt auf dem Boden herum
    • geht zu einer Stelle, an der schon mal ein Missgeschick passiert ist und schnüffelt dort herum
    • Immer wenn er am Boden schnüffelt
    • sieht verwirrt und abgelenkt aus
    • schaut zur Tür oder geht dorthin
    • hechelt oder winselt
    • hat lange mit Hund/Mensch gespielt. Der Welpe hockt sich dann unvermittelt hin, Spiele also mit Pinkelpausen unterbrechen
    • lehnt ein Leckerchen oder Lieblingsspielzeug ab
    • Beginnt sich bereits hinzuhocken
    • tut etwas, dass er "immer vor dem Lösen" tut (erkennen von individuellen Verhaltensmustern)


    Im Grunde geht es darum DRINNEN Missgeschicke zu vermeiden bzw. vorzubeugen, DRAUSSEN den Hund punktgenau zu belohnen und ANSONSTEN ihn vorerst in der Wohnung noch so zu begrenzen/unterzubringen, dass er seine "Höhle" nicht beschmutzt.


    Faustregel kann man sagen, der Hund hält so lange +1 aus, wie er Monate alt ist - es sei denn, er hat sich schon anderes angewöhnt. Ein 4-monate alter (gesunder) Labrador hält demnach 5h ein (wenn er nicht aktiv ist) - ob man das nun ausnutzen muss, muss jeder selbst entscheiden...
    Große Rassen werden schneller stubenrein, weil sie einfach eine größere Blase haben, kleine Rassen müssen (mitunter wesentlich) öfter raus. Morgens und am späten Nachmittag/frühen Abend läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren, da einfach doppelt aufmerksam sein. Ach, und den Hund NICHT vollmeckern oder beschimpfen wenn ein Malheur gerade passiert oder passiert ist. Dient weder der Bindung noch dem Verständnis.

    "Wir sind ebenso verantwortlich für das Übel, das wir zulassen, wie für das Übel, das wir begehen." – Elton Trueblood


    Viele Grüße
    Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005

  • Estandia, guter Beitrag mit super Auflistung!


    Nur eines kann ich hier nicht bestätigen. Mein (großer hund) Labrador hat lange gebraucht um stubenrein zu werden und ich habe sie immer raus getragen sobald sie auch nur ansatzweise was machen wollte (oder auch direkt nachdem sie gemacht hat) . Dennoch passieren auch jetzt noch (sehr selten) Unfälle. Und sie konnte mit 5Monaten keine 5 Stunden einhalten. Jetzt kann sie das, im Ruhezustand auch mal 6 Stunden, aber immer wenn ich zuhause bin und sie war so lange nicht draußen, macht sie mir entweder dahin (wenn ich gerade nicht drauf achte) oder sie zeigt mir eben, dass sie jetzt muss. Sie zeigt das dann meist durch Hecheln und/ oder an die Balkontür gehen (wobei sie natürlich nie auf den Balkon machen durfte, aber Tatsache ist, so meldet sie sich halt... xD )


    Beschimpfen wäre auch das allerletzte was ich tun würde, aber ein Nein darf man ruhig sagen, finde ich.


    Meine Hündin macht auch eigentlich nur rein wenn ich es versäume rechtzeitig zu gehen, aber es kam auch schon vor, dass sie ganz unvermittelt eine Stunde nach dem pinkeln reingemacht hat. Aber ich habe halt einen Hund und keinen Roboter.


    Ansonsten will ich mich aber auch anschließen, dass vier mal lösen wenig ist für so einen jungen hund..
    Meine ist zehn Monate und wir gehen fünf mal :)


    Gesendet von meinem LG-E975T mit Tapatalk

    Melli & Ruby (Labrador Retriever) *30.04.2013

  • [quote="SamSiWi"


    Viermal lösen in 24 Stunden, finde ich persönlich viel zu wenig. Unser 10 Monate alter Rüde Ches hat täglich etwa 8 Möglichkeiten sich zu lösen (6 x Garten, 2 x Gassi) und das wird jedesmal von ihm genutzt ... bei den Gassirunden mehrmals.


    Ich halte absolut nichts davon, einen so jungen Hund über längere Zeit zu zwingen seinen Urin anzuhalten ... das ist Stress pur! Eine kleine Aufregung und schon passiert das Malheur, was wiederum beim Hund weiteren Stress auslöst, weil seine Menschen gestresst sind und mit ihm schimpfen ... vor lauter Stress kommen dann noch die großen Geschäfte dazu ... blöder Kreislauf - Du merkst ja selbst, dass es immer schlimmer wird. Gesundheitlich gesehen ist "anhalten" auch nicht gerade der Hit ...


    quote]


    Meinst du das generell oder für das Alter?! Wenn generell frage ich mich, wie man das mit ohne Garten realisieren sollte- wäre ich mit meinem Schäfer mehr als 4mal gegangen- regelmäßig, wäre der abgedrehtm, weils schon zu viel "action" gewesen wäre...für einen erwachsenen Hund finde ich 4 mal total ok...ür einen 6Monate jungen, der noch nictmal richtig Stubenrein ist, tatsächlich auch zu wenig.

  • Hallo zusammen,
    danke für alle eure Tipps und Ratschläge!
    Heute lief wieder alles super....wahrscheinlich war auch wirklich ein wenig durcheinander, da wir im Urlaub waren.
    Wir haben leider keinen Garten, wohnen nur in einer Mietwohnung....von daher ist es schwer mit 8 x!
    Geschimpft haben wir nie, nur NEIN gesagt, wenn wir ihn dabei ertappt haben, wenn wir es erst später entdeckt haben, dann haben wir es einfach kommentarlos weggemacht, da er das ja nie mehr in Verbindung setzen könnte.
    Er kann auch an sich ganz gut anzeigen und wenn es ausserhalb der 4 x ist, dann gehen wir natürlich auch öfter mit ihm, ganz klar.
    Werde versuchen, noch besser auf seine Zeichen zu achten. Manchmal ist das nicht so einfach, denn er winselt auch so mal herum, wenn er nur zum spielen raus möchte....da gehe ich dann auch lieber einmal mehr.


    Danke nochmals!

  • Meine Kleine ist ja auch ein Whippet-Mix, und ich fand das jetzt hier sehr aufschlussreich und tröstlich. Sie ist manchmal stundenlang im Garten, kommt rein und setzt sich dann direkt neben mich auf den Teppich. Oder ein Stück entfernt, aber auf jeden Fall kann sie eigentlich gar keinen Druck haben. Ich frage mich, ob das eine Art Begrüßungsritual ist. :ka:


    Da sie aus dem Tierheim ist, weiß ich das genaue Geburtsdatum natürlich nicht, aber laut Impfpass soll sie jetzt 9 Monate alt sein. Der Rüde soll angeblich ca. 2 Wochen jünger sein, Bassett-Mix, und der macht nie ins Haus. Er geht nach draußen und macht da. Es sind immer nur kleine Geschäfte, aber wie hier auch gesagt wurde, sie zeigt nicht an. Sie setzt sich einfach ansatzlos hin und macht. Ist auch innerhalb von Sekunden vorbei, sodass man oft gar nicht so schnell reagieren kann. Erst ein einziges Mal habe ich sie dabei erwischt und dann laut "He!" gerufen, was sie aber nicht wirklich beeindruckt hat. Da sie aber oft gemacht hat, ohne dass man es gesehen hat, erst später halt, hat sie natürlich wesentlich mehr Erfolgserlebnisse, da wird das eine Mal auch nicht viel bringen.


    Aber wie es scheint, muss ich wohl abwarten. Ich frage mich nur, was das ist. Weil sie eigentlich fast den ganzen Tag Zugang zum Garten hat. Auf Spaziergängen macht sie nie etwas. Der Rüde auch nicht. Sie machen beide nur im Garten. Nachts sind sie beide sauber. Das ist überhaupt kein Problem. Sie halten locker 8 oder 9 Stunden durch.

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