Immer wieder schlechtes Gewissen.
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Mein Hund ist draussen sehr aktiv. Ich bin auch viel mit ihm draussen, aber nicht jeden Tag 3 Stunden. 1x die Woche sind wir im Junghundekurs.
Er muss auf jeden Fall jeden Tag mal ordentlich rennen können, und er braucht den Kontakt zu anderen Hunden, den er auch mehrmals in der Woche hat.Zuhause - tja, da pennt der Herr und möchte nicht gestört werden. Da kann ich mit Clicker und Leckerlie und Spielzeug vor der Box stehen und locken, er kommt nicht raus. Oft will er nicht mal zum Pipi raus, oder er steht nicht mal auf, wenn ich heimkomme... ich finde das allerdings ganz gut, weil ich ich kein schlechtes Gewissen habe, wenn er alleine bleiben muss.
Nur abends hat er mal ne Phase, wo er gerne gekrault werden möchte oder mal ein bisschen spielen und clickern. Im Großen und Ganzen will er zuhause einfach in Ruhe gelassen werden und schlafen.
Da Caniden ja eigentlich, wenn sie irgend können, ca 20 Stunden am Tag schlafen oder dösen (alle Raubtiere sind nur phasenweise aktiv und so wenig wie nötig, um die hart erjagten Kalorien nicht unnötig zu verpulvern), finde ich das Verhalten auch ganz normal.Der Mensch hat dem Hund längere Aktivitätsphasen angezüchtet (und sorgt ja auch für Kaloriennachschub), aber grundsätzlich ist es ganz normal für Hunde, ein "Energiesparmodell" zu sein.
Wenn du es gerne anders hättest, dann überleg dir was du mit dem Hund anstellen könntest und finde etwas, was ihm und dir Spaß macht. Die eigenen Motivation ist mega-wichtig, nicht jeder Hund spielt oder beschäftigt sich mit einem Menschen, der nicht selbst Spaß dran hat.
Wenn du selber lieber gerne auch mal gammelst (man muss doch auch nicht ständig was sinnvolles tun, oder?), dann freu dich dass dein Hund zu dir passt.
Aber schlechtes Gewissen ist immer Schmarren - entweder man ändert was oder man lässt es wie es ist.
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Zitat
Du machst Dir ein Problem, wo keines ist.
Das denke ich auch
ZitatDein Hund ist glücklich und zufrieden, dann sei Du es doch auch.
Wenn dein Hund keine für dich oder sich problematischen Verhaltensweisen an Tag legt, ansprechbar ist und einfach einen gesunden, ausgeglichenen Eindruck macht, dann ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit wirklich zufrieden.
Ich habe auch ähnliche "Bedenken" wie du gehabt, aber nur am Anfang. Nachdem wir nun langsam zu unserem "Trott" gefunden haben, weiß ich, dass mein Hund "mit wenig" sehr zufrieden ist. Er könnte mehr wenn er sollte, er will aber nicht und darum muss er auch nicht. Was nicht heisst, dass er trotz dessen ein gewisses Pensum an körperlicher und mentaler Auslastung schafft. Aber ich hege keinen Wunsch einen in sich ruhenden und angenehmen Hund zu einem Aufmerksamkeitsjunkie zu erziehen, weil ich meine ich müsste doch eigentlich viel mehr mit ihm machen. Ich hab einige Zeit gebraucht, um zu verstehen wieviel oder eher wie wenig Bespaßung mein Hund braucht, um sich wohl zu fühlen. Er tut es und ich will daran nichts ändern

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Ich denke, dass sich fast alle Hundehalter mal die Frage stellen "Ist es genug?" "Ist es zu viel" was ich mit meinem Hund unternehme.... Und das ist für mich eine berechtigte Frage, weil man einfach als Mensch alles miteinander vergleicht und evtl. auch in Frage stellt. Aber, DIESE Frage, denke ich, kann man sich irgendwie nur selbst beantworten.... man selbst kennt seinen Hund am besten (sollte man zumindest). Man lebt mit ihm zusammen, kennt sein Wesen, die Dinge, die ihm Spaß machen, oder nicht so gefallen etc.
Manchen Hunden reicht es, wenn sie am Tag ne Stunde vor die Tür kommen, sind glücklich damit. Weil sie entweder so sind, oder, weil sie's nicht anders kennen und sich angepasst haben. Solang das jedoch für beide Seiten funktioniert, dann soll das so sein. Problematisch finde ich es erst, wenn sich ein Halter einen "Buddy" wünscht, der mit ihm Wandern geht etc, der Hund jedoch ne "faule Socke" ist, oder umgekehrt, man sich einen aktiven Hund anschafft, aber eigentlich ein Schmusetier möchte, das mit dem Garten Vorlieb nehmen sollte/muss....
Ich persönlich habe mich meinem Hund angepasst, soweit es geht, so wie er sich auch an mich, oder unsere Umstände angepasst hat. Es fügte sich zu dem, was es jetzt ist. Ein anderer Hund wäre mit unserem "Programm" vielleicht unter-, oder überfordert.
Schlechtes Gewissen sollte man NIEMALS haben. Denn ein schlechtes Gewissen setzt voraus, dass man WEISS, etwas besser machen zu können, anstatt es einfach mal zu probieren. Hat man viele Dinge probiert, muss man auch kein schlechtes Gewissen haben. Das ist meine Definition. Dann ist es halt einfach, wie es ist

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Zitat
Ich denke, dass sich fast alle Hundehalter mal die Frage stellen "Ist es genug?" "Ist es zu viel" was ich mit meinem Hund unternehme...
Das stimmt allerdings, wobei die meisten HH sich die Frage stellen "ist es genug" aber selten "ist es zu viel" und das kommt häufig bei Hunden wie unseren vor, da ist oft weniger mehr, denn viele Hunde drehen absolut auf, kommen nicht zu Ruhe, weil die Menschen sie einfach überfordern..........zu diesen Menschen gehört die TS GsD nicht
ZitatSchlechtes Gewissen sollte man NIEMALS haben. Denn ein schlechtes Gewissen setzt voraus, dass man WEISS, etwas besser machen zu können, anstatt es einfach mal zu probieren. Hat man viele Dinge probiert, muss man auch kein schlechtes Gewissen haben. Das ist meine Definition.
genau, nach dem Motto "Versuch macht klug" -
Zitat
Das stimmt allerdings, wobei die meisten HH sich die Frage stellen "ist es genug" aber selten "ist es zu viel" und das kommt häufig bei Hunden wie unseren vor, da ist oft weniger mehr, denn viele Hunde drehen absolut auf, kommen nicht zu Ruhe, weil die Menschen sie einfach überfordern..........zu diesen Menschen gehört die TS GsD nicht

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