Der Weg zum "perfekten" Hund?! Glück oder Können?
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Zitat
Wie gesagt, Angel ist mein erster Hund...
Aber ich liebe folgendes Zitat:
"Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war."

Wie mit der "ersten großen Liebe", was?

Sehr schönes Zitat!!!!
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Hm tja, darüber grüble ich heute auch nach.
Ich würde mich ehrlich gesagt nicht als große Leuchte in Sachen Erziehung nennen, eher weniger als mehr.
Aber während ich mit dem einen Hund echt gut klarkomme, obwohl der auch nicht das ist, was man erzogen nennt (er stellt viel in Frage, er weiß, dass ich ihm oft was durchgehen lasse etc.) und ihn als echt unanstrengend und harmonisch empfinde, so habe ich mit dem anderen eben meine Probleme.
Und das ist einfach in der verschiedenen Art der beiden begründet. Heute habe ich wieder gesehen, es gibt Leute, für die ist mein Ersthund einfach nur toll und die brauchen 5 Minuten, dann wissen sie wie er tickt und sagen mir, der ist doch easy. Ja, nur kann nicht jeder Fahranfänger mit nem Ferrari umgehen, sondern braucht erstmal nen gemütlichen Kombi, um sich einzufahren.
Ich denke also, dass man intuitiv vermutlich einiges richtig gemacht hat, wenn man einen absolut unproblematischen Hund hat, aber auch, dass man sich für den richtigen Typ Hund entschieden hat.
Die TS hat ne Bordeaux-Dogge, ich denke mal mit einem Schäferhund oder Husky hätte sie anders dagestanden. Und der Huskymensch würde mit ner Dogge unglücklich etc. -
Eine große Portion Gelassenheit schadet auch nicht.
Und das Verabschieden von zuviel "Vorgaben". Hund und Halter können auch ohne Agility, Obedience und was es alles gibt glücklich werden. Manchmal ist weniger eben mehr.Natürlich muss man sich auch für die passende Rasse entscheiden, wie Linda schon sagte.
Ich liebe meine 2. Sie sind stur, sie sind unkooperativ und sie sind einfach ganz und gar meine Hunde. Mit all ihren "Macken" die für mich eigentlich garkeine Macken sind.
Wir haben in dem Sinne auch keine "Baustellen", sie hören halt nicht perfekt. Na und?
Das habe ich auch nie von ihnen erwartet.Im Gegensatz würde mich ein Arbeitshund in den Wahnsinn treiben. Ich liebe Schäferhunde, die Retriever sind auch große Klasse, Aussi und Border sind wahre Augenweiden...
Aber niemals würde ich mit so einem Hund so glücklich sein wie mit meinen beiden Deppen.
Auch wenn diese Rassen mit großer Wahrscheinlichkeit viel einfacher zu erziehen sind, auch wenn man mit ihnen viel mehr "machen" kann, das ist einfach nichts für mich.Meine sind perfekt. Für mich.
Ja, so 2, 3 Dinge hätte ich gerne noch etwas besser. Dennoch, sie sind perfekt. Eben meine Hunde. -
Ich bin der Meinung RICHTIGE Problemhunde werden meist die Hunde, die in der Welpenzeit ein Sozialisierungsdefizit davongetragen haben. Der Drops ist dann auch schon gelutscht, wenn man den Welpen zu sich holt.
Auf das Forum bezogen, habe ich schon das Gefühl, dass eher HH mitschreiben die selbst Problem(chen) mit ihren Hunden haben/hatten. -
Zitat
Ich bin der Meinung RICHTIGE Problemhunde werden meist die Hunde, die in der Welpenzeit ein Sozialisierungsdefizit davongetragen haben. Der Drops ist dann auch schon gelutscht, wenn man den Welpen zu sich holt.
Von diesen Hunden lebten nun schon mehrere bei uns. Aber KEINER davon ist oder war ein Problemhund. Sofern man rassebedingte Eigenschaften wie Jagdtrieb nicht als Problem ansieht, was meiner Meinung nach auch Blödsinn wäre.
Der Problemhund, der wirklich sehr schwierig war, der wurde erst durch das Verhalten der Menschen ihm gegenüber dazu gemacht.Ich denke das, was hier schon geschrieben wurde: Erstens ist es Veranlagung beim Hund und zweitens immer die Frage der Erwartungshaltung beim Menschen. Und manche Menschen suchen auch den für sie richtigen Hund aus und wählen beispielsweise kein Arbeitstier, weil sie von vorherein wissen, dass sie damit überfordert wären und so letztlich auch der Hund.
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Ich erwarte mir von meinen Hunden sehr viel, das hat angefangen mit Nico, bei Bonnie wurde es mir noch wichtiger.
Ich will kein Kommando 2x sagen und ich will net Angst haben dass wo ein Reh daherspaziert und mir der Hund weg ist.Das beginnt also beim auf mich achten draußen, Kommandos auf Distanz, 99%ig sitzender Rückruf und geht hin bis zum am Platz bleiben bis ich freigebe wenn Besuch da is sowie das Einstelles des Bellens wenn ich was sag.
Bonnie hat sich beim besten Willen nicht allein erzogen, da war viel Arbeit dahinter. Aber mit ca. 2,5 Jahren war das quasi erledigt.
Bissl gefeilt und immer wieder sporadisch bestätigt, wiederholt wirds sowieso laufend.Für MICH wär der Alltag mit mäßig erzogenem Hund dermaßen stressig und nervig..
Aja und Aloeon, was hat Agi und Obedience mit Erziehung zu tun?
Beides hat mir im Alltag noch nie was gebracht...von unterwegs - ich entschuldige mich für Buchstabendreher!
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Meine Kirsa würde sagen
"Ich bin nicht perfekt, aber perfekt Ich!!"
Christine
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ich denke, es kommt auf beides an. Und vielleicht auch darauf, was der HH erwartet. Bin eigendlich schon ganz zufrieden mit meinem - ein anderer HH würde vielleicht die Krise kriegen und erstmal ganz von vorn anfangen
Eine Bekannte hat in ihrem Ersthund ihren perfekten Hund gefunden. Beim Zweithund hat sie dann alles genauso gemacht wie beim Ersthund, aber der Zweithund ist nicht perfekt, hat seinen eigenen Kopf und die Bindung der beiden stimmt nicht.
Ich denke, es ist der perfekte Mix aus Glück, Erziehung und Beziehung, der den Hund perfekt macht
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Ich musste umschalten von meinem Ersthund, einem braven, kleinen Engel zu meinem Zweiten, einem Naturereignis
, oder wie mein Trainer sagte: du bist bis jetzt Fahrrad gefahren. Du musst umsteigen auf einen Truck mit Porschemotor! 
So lange ich gedacht habe, das nun wird der perfekte Hund, ging's absolut in die Hose
Dann hab ich umgeschaltet und den Kerle da abgeholt wo er war und schwupps.... es klappte. Die eigene Einstellung und Erwartungshaltung war der entscheidende Punkt. -
Zitat
ich glaube, einen Teil traegt auch die eigene Erwartungshaltung bei. Ich habe von meinem Hund nie erwartet, dass er mir jedes Kommando von den Augen abliest, ich habe oft Intuition statt vermarkteten Erziehungsweisheiten den Vorzug gegeben und bin insgesamt einfach bereit, meinen Hund so zu lieben, wie er ist. Ich renne weder gedanklich noch wortwoertlich einem Traum vom Idealhund nach und habe vielleicht gerade deshalb "mein Ideal" in ihm gefunden.
schön geschrieben, genauso ist es hier auch.
Ich denke auch, es ist beides. Mein Hund hat es uns in sehr vielen Dingen sehr einfach gemacht. Gleichzeitig haben wir eine Erziehungslinie gefunden, mit der wir super zufrieden sind. Vieles läuft intuitiv und vom Bauch heraus und wie so häufig scheint das genau richtig zu sein.
Also ich bin zufrieden. :) Ich werde wohl niemals einen Hund besitzen, der jedes Kommando in der gleichen Sekunde ausführt, oder es mir schon von den Lippen ablesen kann, bevor es ausgesprochen wird. Ich werde wohl auch niemals einen Hund besitzen, der perfekt Fuß läuft. Aber wer ist schon perfekt. :) Das sind Schönheitsfehler, aber nichts was im Alltag Probleme bereitet. - Vor einem Moment
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