Kaninchenwiese vor der Tür - wie für AJT nutzen?
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Hallo ihr Lieben,
da es nun zum 3. Mal so weit war, nun meine Frage:
Wir haben eine recht dicht bevölkerte Kaninchenwiese vor der Tür.
Heute Abend ist uns zum 3. Mal ein Kaninchen vor der Nase davon gelaufen, meine zwei Podencos natürlich hell auf begeistert
Ich sehe das total als Chance, endlich Wild vor meiner Haustür, sodass ich das doch eigentlich prima zum Training nutzen könnte. Wir machen ja eh Antijagdtraining (AJT), und da ist das Training mit "echter" Ablenkung doch geradezu ideal, oder?Also brauche ich nun Brainstorming, was könnte ich wie machen?
Was könnte ich auch abgesehen von speziellen Training beim normalen Spaziergang über die Wiese noch machen?
Ich will das Beste aus diesem "Wildgeschenk Wiese" rausbekommen
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Hi,
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Ich kann dir leider keine Tips geben da ich von AJT wenig Ahnung habe. Möchte dich aber bitten auch an die Kaninchen zu denken, die bekommen schnell mal nen Herzinfarkt. Und nein, ich glaube natürlich nicht das du deine Hunder hinterherhetzen lässt oder so. Ich wollte es nur nochmal in Erinnerung rufen :)
Hier können dir sicher viele einige gute Tips geben, die Chance würde ich vermutlich auch nutzen.
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Danke Britta, und wie du schon richtig denkst, ich lasse meine Hunde NICHT hinterher hetzen. Dann würde ich das AJT ja nicht brauchen (wenn es mich nicht stört, dass meine Hunde jagen). Ich will aber versuchen, dass meine Hunde sich quasi an den Wildgeruch und an das Wild gewöhnen, und somit ansprechbarer und kontrollierbarer sind.
Und deshalb muss ich eben trainieren und üben - und das auch unter "Realbedingungen", wobei ich wirklich darauf achte, dass dabei keinem Tier ein Leid zugefügt wird :) -
Wie gesagt, ich wollte dir da auf gar keinen Fall etwas unterstellen! Man unterschätzt ja nur manchmal wie schnell die Tiere Stress bekommen. Um mehr ging es mir gar nicht :) das du unter realen Bedingungen üben willst kann ich absolut verstehen und wünsche dir dabei auch viel Erfolg!
Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
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Wir haben hier so ziemlich die gleiche Situation wie von dir beschrieben: Kaninchenwiese direkt auf der anderen Straßenseite und die Mümmler sitzen auch mal gerne 2 Meter von der Haustür entfernt, grade in der Dämmerung.
Maja ist nun keine extreme Jagdsau, aber auch wir haben AJT machen müssen, arbeiten im Freilauf mit Schleppleine & Futterdummy, weil das für sie definitiv als Ersatzhatz die effektivste Bestätigung ist.
Ich kann sie aber auch an der normalen Leine super umlenken. Nachdem sie also - an der normalen Leine in dem Fall - ein Kaninchen gesehen hat, habe ich sie über "Schau" (das Kommando kannte sie bereits) auf mich umgelenkt und das massiv bestätigt. Wie man das tut, hängt ja immer vom Hund ab. Es kommt ja auch darauf an, was du erreichen willst. Ob du deinen Hunden ein Alternativverhalten aufzeigen willst o.Ä.
Bei uns klappt das inzwischen prima. Wenn wir ein Kaninchen sehen gibt's ein kurzes "Schau", anschließend "Click & Futter". Man muss dabei natürlich immer erstmal heraus finden, mit welchem Abstand zum Wild man anfangen kann, wo der Hund noch ansprechbar ist etc. und selbstverständlich die Belohnung dem entsprechenden Hund anpassen.
Eine andere Idee hätte ich jetzt auch nicht, wenn nicht grade an der Schleppleine. -
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Ich glaube, ich müsste mich erst mal mit dem Hund auf die Wiese setzen und gar nix machen......
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Würd ich auch machen
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Das auf die Wiese setzen ist ne super Idee, hatte ich auch schon. Würde dafür aber gerne bis eindeutige Plusgrade warten. Tizian hat ja nur sehr wenig Fell und kein Gramm Fett und auch mit Mantel ist langes stehen und nicht bewegen eine Auskühlungsgefahr.
Momentan bleibe ich ruhig stehen, wenn er zu sehr aufdreht, zähle innerlich bis 10,gebe ein Sitz Signal und wenn er sitzt atme ich tief ein und aus und als Belohnung für seine Kooperation darf er den spuren kurz nachgehen.
Allerdings glaube ich wirklich, dass einfaches Abschalttraining am effektivsten wäre. Ist aber halt momentan doof :-/ Die Wiese bis Sommer meiden mag ich auch nicht..
Es ist schon so das Tizian in einen Erregungslevel kommt wenn wir zur Wiese gehen, ganz klar. Gut, er ist ja auch auf die Kaninchenjagd gezüchtet worden (und hatte in Spanien mit Sicherheit damit Erfolg).. Dennoch ist er beim Arbeiten auf der Wiese bei mir und macht total mit. Nur beim normalen Gassigang ist er halt kirrig.
Zur Erklärung vielleicht: Die Wiese nutzen wir seit mehreren Jahren, Kaninchen gibt's da seit ca Ende letztem Herbst (da haben die Hunde die Spuren zum ersten Mal angezeigt), das erste Kaninchen gesehen haben wir Anfang Januar. -
Zitat
Ich glaube, ich müsste mich erst mal mit dem Hund auf die Wiese setzen und gar nix machen......
so habe ich es mit Atti auch gemacht und ihn immer auf die Kaninchen aufmerksam gemacht, allerdings nie ohne SL.
Irgendwann fand er die Kaninchen langweilig, wird sind dann langsam an ihnen vorbei gegangen und haben das AJT so Schritt für Schritt erweitert.
Es lohnt sich, denn heute gehen wir in der Dämmerung durch Wald oder Feld, an Wild vorbei und Atti guckt mich nur fragend an, ich sage dann "alles ok" und wir gehen weiter, ohne dass er jagt -
Ich glaube DAS ist absolut unrealistisch und utopisch mit einem Podenco. Das ihnen die Kaninchen irgendwann egal sind
Aber mir reicht es ja schon, wenn sie ansprechbar sind und sie gar nicht erst hetzen, wenn ich sie früh genug unterbreche. Komplett offline in wildreicheren Gegenden, daran denke ich gar nicht. Das ist auch gar nicht mein Ziel. Das würde mich und die Hunde einfach nur frustrieren, einfach weil es ein utopisches Ziel ist mit solch einer Rasse (und bei einem Hund, der sich jahrelang selber ernähren musste durch die Jagd). Man muss halt realistisch bleiben. :) - Vor einem Moment
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