Verzweifelt... Hund wird nicht gesund

  • Hallo,
    ich brauche unbedingt einen Rat von euch. Meine Hündin ist zwei Jahre alt, ein kleiner Mischling von 5 Kg.
    Weihnachten waren wir bei der Familie, mein Hund lag im Flur und die Oma ist auf Sie getreten oder hat Ihr einen Tritt verpasst. Der Flur war dunkel, man konnte wirklich nichts sehen.


    Sie hat einmal aufgeschrien und dann war alles wieder gut, dachte ich zumindest. Den Tag nach Weihnachten musste ich dann mit Ihr zum Notdienst, weil Sie gar nicht mehr aufstehen, laufen wollte. Zu Ihrem Futter ist Sie auch nur sehr mühsam gelaufen. Sie ging teilweise auch nur auf drei Beine, das linke Hinterbein hat Sie nicht belastet. Ich war wie geschrieben beim Notdienst, der hat Fieber festgestellt und Sie hätte wohl eine Prellung. Schmerzmittel und Antibiotika hat Sie bekommen, da Sie wohl noch etwas am ausbrüten war (Kehlkopfentzündung). Beim Tierarzt hat Sie zwei Spritzen bekommen. Als wir zu Hause waren, hatte ich meinen alten Hund wieder, der überall hinwollte, hochspringen wollte, das durfte Sie natürlich nicht. Nach ein paar Stunden hat die Wirkung der Spritze nachgelassen und es ging Ihr wieder nicht gut.


    Es wurde nach wenigen Tagen nicht besser also bin ich wieder zum Tierarzt, diesmal zu dem wo ich immer bin. Inzwischen fing Sie total an zu niesen, dass Sie richtige Nießattacke bekommen hat. Das Niesen ist inzwischen weg. Ich habe die Sachen die ich im Dezember neu gekauft habe, erst einmal aus der Wohnung Verband (Kudde mit Polarpad, Badezimmerteppich und einen Schal). In einen der Sachen ist wohl etwas drin, was Sie nicht verträgt.

    Ich war inzwischen mehrmals beim Tierarzt. Die Hüfte und Beine wurden geröntgt alles normal. Sie zeigt allerdings auch keine Schmerzen beim abtasten, außer am Rücken. Wenn man die Wirbelsäule abtastet zieht sich das Fell zusammen. Sie hat einmal beim Maul öffnen geschrien. Ich konnte jedoch das Maul zu Hause komplett öffnen. Heute ist es so, dass ich das Maul nur ein wenig öffnen kann, weiter will ich es nicht versuchen, da ich Ihr mit Sicherheit sonst wehtut.

    Momentan kriegt Sie pflanzliche Schmerzmittel. Mit der Dosis ist Sie nicht gut drauf, liegt nur rum, hat keine Lust auf nichts. Wenn ich die Dosis erhöhe (Mit dem Tierarzt abgesprochen) dann geht es Ihr besser, Sie macht mehr…..allerdings geht es Ihr den Tag danach schlechter weil Sie zu „viel“ gemacht hat.
    Manchmal trottelt Sie mir draußen wirklich einfach nur noch hinterher. Sobald uns jedoch ein Hund über den Weg läuft mag Sie hin, was Sie momentan nicht darf.

    Mit dem Tierarzt bin ich so verblieben, wenn es sich nicht besser, dass der Rücken geröntgt werden soll.

    Ich bin echt verzweifelt, glaube auch nicht daran dass man auf dem Röntgenbild vom Rücken etwas sehen kann. Es ist wie gesagt am 24.12.2013 passiert.

    Vielleicht hat jemand von euch einen Tipp oder Rat.

  • Hallo,

    dieser Unfall liegt mehr als 4 Wochen zurück und mich wundert es, warum die Wirbelsäule nicht geröntgt wurde.

    Zitat

    . Die Hüfte und Beine wurden geröntgt alles normal. Sie zeigt allerdings auch keine Schmerzen beim abtasten, außer am Rücken

    das verstehe ich wohl überhaupt nicht. Der Hund zeigt eine Schmerzsymptomatik am Rücken und Hüfte/'Beine werden geröntgt?

    Dein Hund hat Schmerzen, aber was erwartest Du jetzt von uns?
    Wenn er mein Hund wäre, hätte ich nach spätestens 2 Wochen eine Rö-Aufnahme des Rückens machen lassen

  • Gleich morgen einen Termin fürs Röntgen machen: Rücken und Halswirbel ( Maul öffenen mit Schmerzen...). Erkundige dich nach einem kompetenten TA/TK.... Alles Gute deiner Vierpfote!

  • Mein Hund zeigte fast die gleichen Sympthome, dort lag (liegt) es an den Halswirbeln.
    Bitte lass sie schnell röntgen!

    lg

  • Am Anfang war gar nicht die Rede das es vom Rücken kommt, sondern vom hinter Bein, weil Sie gehumpelt hatte. Deshalb wurde auch nicht der Rücken geröntgt.
    Das mit dem Rücken wurde erst hinterher festgestellt. Ein großes problem ist auch, dass Sie beim Tierarzt die alte ist. Dreht völlig auf und ich munter. Zum Tierarzt gehen findet Sie nähmlich toll.

    Werde morgen aufjendenfall zum Tierarzt ob mit Termin oder ohne.

    @Ainu
    Was hat denn dein Hund genau?

  • Zitat

    Am Anfang war gar nicht die Rede das es vom Rücken kommt, sondern vom hinter Bein, weil Sie gehumpelt hatte. Deshalb wurde auch nicht der Rücken geröntgt.

    das ist oft der fall, weil der schmerz ausstrahlt.


    Zitat

    @Ainu
    Was hat denn dein Hund genau?

    er hat altersbedingt verkalkte bandsxcheiben (drei stück) im halswirbelbereich. da dein hund jA noch jung ist würde ich davon jetzt nicht unbedingt ausgehen, aber vielleicht ist halt dennoch etwas mit den bandscheiben nicht ok.

  • Ich würde ein MRT vom Rücken machen lassen. Da erkennt man dann auch Mikrofrakturen, die man im normalen Röntgen nicht sieht, bzw. ob sie einen Bandscheibenvorfall hat, oder ein Hämatom was ihr auf den Spinalkanal drückt. ;)

  • Ich habe es gestern leider nicht mehr geschafft mich zu melden.

    Der Rücken wurde geröntgt, es ist auf dem Bild nichts zuerkennen.

    Da Sie Ihr Maul immer noch nicht richtig öffnen kann, jetzt jetzt der Verdacht im Raum, dass Sie es von einer Zecken hat. Ich meine Sie hatte Anaplasmose, werde aber noch einmal nachfragen sobald ich mit Ihr telefoniere. Luna wurde also Blut abgenommen und es wird in extra Labor geschickt, die Werte sollen Ende der Woche da sein.

    Beim Tierarzt war ein ähnlicher Fall, dort bekam der Hund sein maul gar nicht mehr auf, ein andere Tierarzt wollte ihn schon einschläfern, nach 6 Wochen Antibiotika ging es ihm wieder gut.


    Ich bin wirklich hin und her gerissen, diese Ungewissheit ob es das ist, falls ja wird sie wirklich wieder gesund...

    Wenn es das nicht ist, bleibt wirklich nur noch das CT oder MRT.

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