Todtraurig :-( Hund abgeben

  • Zitat

    Ich möchte Dich nicht verurteilen, weil ich Dich nicht kenne, aber ich verstehe das Ganze auch nicht recht. Sorry!
    Du bist scheinbar noch recht jung, weil Du gerade eine Ausbildung machst. Warum schaffst Du Dir einen Hund an, wenn Du noch gar nicht weißt, was die nächsten Jahre so in Deinem jungen Leben passieren wird? Das ist von vorneherein unverantwortlich. Einen Hund schaffe ich mir an, wenn ich ein einigermaßen geregeltes Leben führe und weiß, daß ich mich die nächsten 10-15 Jahre auch gewissenhaft um dieses Tier kümmern kann. Sonst lasse ich es. Dann ist es reiner Egoismus und auch sehr unreif von Dir.

    Das finde ich jetzt etwas übertrieben. Das Leben ist nicht immer planbar, das kann jemanden mit 40 oder 50 Jahren auch noch passieren, dass das Leben noch einmal umgekrempelt wird.

    Aber in diesem Fall schließe ich mich hier der allgemeinen Meinung an: Hund abgeben, wenn Du nicht bereit bist, andere Wege zu versuchen.

    Anstatt zu Deinem Freund zu ziehen, könntest Du dir für die Zeit ein Zimmer mieten, eine WG suchen... es gibt mittlerweile in sehr vielen Städten möblierte Appartments auf Zeit, bei uns in der Stadt kosten diese z.B. 200 Euro/Monat inklusive aller Nebenkosten.

  • Ich hab meinen ersten rüden bekommen mit 13. Ausgezogen bin ich mit 16 - NATÜRLICH mit hund!!
    Ich konnte unendlich viele dinge nicht so machen wie's alle anderen in meinem alter damals gemacht haben (beginnt beim weggehen, endet bei einer normalen ausbildung).
    Natürlich wäre ohne ihn vieles einfacher gewesen.
    Aber nicht eine einzige sekunde hätte ich daran gedacht ihn wegzugeben!!
    Es gibt halt leute die bereit sind einiges zu 'opfern' (u ja, ich hätt lieber in einem zelt auf der donau geschlafen, als ohne ihn zu sein!!), u leute die sich's einfach machen, weil's halt praktischer ist.
    Jedem das seine.
    Wenn man aber bedenkt, was wir menschen für unsere hunde sind, u wie wenig manche menschen das zu schätzen wissen (bzw wie wenig so mancher hh die liebe von seinem hund überhaupt verdient hat!!), ist das schon extrem traurig!!

    Wie gesagt, wenn du nicht bereit bist deinen alltag mit hund entsprechend zu organisieren, u auch auf gewisse dinge zu verzichten - u das die nächsten jahre (ein hund deiner rasse, bzw ein mix daraus, wird gut u gern 15), dann sei ehrlich zu dir selbst, u fair deinem hund gegenüber, u such ihm ein neues zuhause!

    Ach ja, ich habe momentan nur 2 hunde.
    Meine große ist vom zwerg nicht unbedingt begeistert. Nachdem da aber auch noch gut 35kg gewichtsunterschied sind, kann da auch ein ganz normales 'zurechtweisen' fest in's aug gehn. Bedeutet ganz kurz gesagt, seit 3 monaten (so lang ist der wurm jetzt hier) muss ich permanent aufpassen! Geh ich auf's klo, nehm ich den zwerg mit. Kann ich nicht zu 100% aufpassen (zb wenn ich koche, aufwasche oä), muss die große entweder einen maulkorb tragen, od ich hab den kleinen bei mir in der küche, u die große ist im wohnzimmer - weil ich keine richtige tür hab, ist da ein kindergitter dazwischen.
    Grad sind beide läufig, darum ist es momentan um einiges einfacher, Fr.stinkstiefel ist in der zeit nämlich immer recht flott verliebt. Ich hoffe sooo sehr, daß das auch danach so bleibt :flehan: (Wenn nicht, muss ich einfach weiter aufpassen u üben)
    Also wenn man wirklich, wirklich will, dann findet man einen weg!!

  • Zitat

    Also wenn man wirklich, wirklich will, dann findet man einen weg!!


    seh ich aus so!als ich cani bekommen habe, habe ich meinen job verloren und musste 3monate von 100euro leben (+impfung für den welpen) als sich das wieder einpendelte wurde ich obdachlos und musste notgedrungen bei meinem freund unterkommen wo haustiere eigentlich nicht gestattet gewesen wären.

    als ich wieder nach bremen gezogen bin (wegen einer ausbildung) hatte ich garkeine wohnung, musste arbeiten gehen, in der mittagspause mit dem hund ne runde drehen, dann nach wohnungen gucken, teilweise noch vorstellungsgespräche in wg's führen...ich hatte fast einen monat nicht eine einzige sekunde freizeit.trotzdem habe ich es hinbekommen und alles mögliche daran gesetzt mit meinem hund ein bezahlbares zimmer zu finden.
    ich würde lieber unter einer brücke wohnen als meinen hund abzugeben! :forbidden:

  • Zitat

    Das finde ich jetzt etwas übertrieben. Das Leben ist nicht immer planbar, das kann jemanden mit 40 oder 50 Jahren auch noch passieren, dass das Leben noch einmal umgekrempelt wird.

    Danke dafür, ich habe mich auch gerade gewundert welcher Mensch sein Leben 100% planen kann.

    Ich finde ihr solltet wenn du deinen Hund so magst daran arbeiten dass die beiden sich verstehen. Wenn sie es nicht tun dann müsst ihr halt in getrennten Zimmern schlafen, wenn es nicht anders geht im Bad auf dem Boden mit Matratze und Hund ;) Das geht alles, ist vielleicht nicht perfekt aber auch nur für ein halbes Jahr!
    Also wenn du ihn wirklich so magst, dann musst du etwas für ihn tun, wenn dir das zu viel ist - such ihm eine tolle Familie die diesen Aufwand für ihn/sie betreiben wird und würde.
    Ich hoffe du findest die Lösung die für deinen Hund am besten ist ;)

  • Es ist sicher vernünftiger den Hund jetzt wo er noch klein ist abzugeben und nicht weiter zu warten.

    So wie man es liest, ist es total absehbar, dass es nicht gut gehen wird den Hund zu behalten.

  • Ich würde auch sagen, wenn du meinst, dass der Hund es anderswo besser hat: Gib ihn ab.
    Lass dir nichts einreden und behalte den Hund "weil die Leute sonst denken...". Das tut weder dir, noch dem Hund einen Gefallen.
    Natürlich gibt's für manche Menschen immer Wege (eigene Wohnung untervermieten zur Zwischenmiete, dort ein WG Zimmer suchen, mit Freund und dessen Hund trainieren, Gassigänger/-sitter, etc. pp.), aber diese Menschen sind dann halt auch bereit das alles zu tun und auf vieles andere zu verzichten (mitunter auf Freiheit und einiges an Geld).
    Also, suche ihm eine nette Familie.

    Was du tun solltest wenn du ihn privat vermitteln willst:
    1. Telefonieren, vieles fragen (und die ersten unsympathischen schonmal aussortieren)
    2. Interessenten sollten dich und den Hund in seiner gewohnten Umgebung treffen. Interessenten kommen also zu Besuch. Ihr redet ein wenig (du musst offen und ehrlich deinen Hund beschreiben!), geht eine Runde spazieren, du hörst auf dein Bauchgefühl..
    3. Du besuchst mit Hundi die Interessenten zuhause (Tierschutzvereine nennen das oft "Vorkontrolle"). Du schaust dir die Wohnung/das Haus/den Garten an (ist der Garten z.B. ausbruchsicher eingezäunt, wenn das für deinen Hund wichtig wäre), am besten wären alle Familienmitglieder zuhause. Du beobachtest wie sie mit dem Hund umgehen, was sie so erzählen, etc. pp. (Ich stelle dann auch gerne Fragen bezüglich wo ist der nächste TA, Hundeschule, Trainer, was wollen sie mit dem Hund machen, wieviel Zeit, was ist wenn Urlaub/Krankheit/etc.).

    Stimmt das Bauchgefühl?? Wenn ja:
    4. Nimm einen Schutzvertrag (gibt es im Internet zu finden), trage alle Daten ein, lass ihn unterschreiben und nimm eine Schutzgebühr (ca. 150-250€), die du dann einem Tierschutzverein spendest (oder sie sollen das Geld spenden und dir eine Überweisungsquittung oder Spendenquittung zeigen) und du könntest den Hund dann sofort da lassen. WENN wirklich alles stimmt und dein Bauch "JA" schreit.

    Bist du dir nicht sicher? Dann tu folgendes:
    4. Pack den Hund ein, fahr nach Hause, schlafe eine Nacht drüber.. oder zwei.. und entscheide dann, entweder wie oben oder wie unten.

    Stimmt das Bauchgefühl nicht?
    4. Pack den Hund ein, fahr nach Hause und je nachdem wie offen du bist sagst du ihnen schon direkt bei Verabschiedung persönlich Bescheid, dass das nix wird, oder du rufst sie am nächsten Tag an und sagst ihnen ab.
    Und dann beginnt die Suche von vorne.

    Ich würde dir aber trotzdem auch raten dich an Tierschutzvereine zu wenden.
    Tierheime aber auch private Tierschutzvereine (die gibt's überall). Die leisten Vermittlungshilfe (stellen den Hund z.B. auf deren Homepage vor) und helfen auch bei Fragen, etc.

    Viel Glück auf eine neue Familie!

  • und verschenke den Hund bloß nicht!

    Wenn der Hund umsonst zu haben ist denken die Leute weniger über die Anschaffung nach als wenn du 150-250Euro verlangst!Weil dann geht es um das liebe Geld und dann denken die Leute nochmal eher drüber nach ob sie dass mit dem Hund auch wirklich wollen... :muede:

  • Zitat

    und verschenke den Hund bloß nicht!

    Wenn der Hund umsonst zu haben ist denken die Leute weniger über die Anschaffung nach als wenn du 150-250Euro verlangst!Weil dann geht es um das liebe Geld und dann denken die Leute nochmal eher drüber nach ob sie dass mit dem Hund auch wirklich wollen... :muede:


    :gut: Korrekt

  • So doof das klingen mag, aber wenn ich mir ein Tier anschaffe, dann muss ich damit rechnen, dass es mich einschränkt. Klar kann man nicht alles immer vorher wissen.
    Ich persönlich würde - ganz ehrlich - eine andere Ausbildung/einen anderen Job suchen und meinen Hund um alles in der Welt behalten.
    Ich habe meine Ausbildung jüngst abgebrochen, weil ich so absolut keine Zeit mehr für meine Hündin, meine Familie, mein Leben hatte. Und speziell Maja hat da sehr drunter gelitten. Jetzt beginne ich Mitte des Jahres einen anderen, beruflichen Weg, bei dem ich später voraussichtlich entweder von Zuhause arbeiten oder meine Hunde mitnehmen kann.
    Ich weiß, das sagt sich jetzt so leicht und funktioniert so sicherlich nicht immer/für jeden. Aber wenn du wirklich so fest entschlossen bist, diesen Weg zu gehen, ist es wohl wirklich besser, den Hund in gute und verantwortungsbewusste Hände zu vermitteln. Und bitte, bitte nimm dir dafür Zeit und schau' genau hin, wo du deinen Hund hin gibst!

  • Ich hab seid letztem Jahr Januar , da war es nicht vorhersehbar das es so kommen wird
    Jetzt muss ich leider in eine andere stadt wechseln mit 2 Std Entfernung , wir haben viel versucht lange Spaziergänge , die beiden nachts getrennt schlafen lassen und auch mal zusammen aber es klappt nicht , letzte Woche haben wir einen hundetrainer besorgt der uns sagte as wir am besten machen können !
    Mein Freund sein hund ist 9 Jahre halt sehr dominant und das hat er durch knurren etc auch klar gemacht !

    Natürlich liebe ich denn hund und will für ihn eine Super tolle Familie finden , die die ich gefunden habe , mach einen super eindrucks! Dort kann er raus wann er will etc , und dort wäre denn ganzen Tag jemand zuhause ,e r braucht viel auspowern etc !

    Ich wohne in Ostfriesland hier gibst nicht sehr viel Arbeit bzw Ausbildungen und dieses Stelle als Altenpflege hab ich lange für gekämpft !

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