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    Du hast ja keine Ahnung, meinen Katzen gefällt es zeitweise das Wasser mit den Pfoten aus dem Napf
    zu schaufeln. Dann durchzulatschen und es zu verteilen.

    Deswegen schrieb ich ja auch, dass Katzen auch Dreck machen. Ich hatte einen Kater, mehr muss ich nicht sagen :D

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    Deswegen schrieb ich ja auch, dass Katzen auch Dreck machen. Ich hatte einen Kater, mehr muss ich nicht sagen :D

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    :lol: ja das Geplämpere vom Kater kenn ich auch und dann mit den nassen Pfoten aufn Schoß kommen oder aufn Computertisch springen .... :roll:

    Ich kenne auch jemanden,die dreht ab wenn der Hund sich im Haus bewegt,der darf drinnen wirklich nur auf seinem Platz liegen :/

  • Zitat

    Meiner kann sich in den von mir gesetzten Grenzen frei bewegen.

    Das heißt konkret:
    - zu Hause wird (vor allem) rumgelegen, wo ist mir egal
    - wenn er angeleint ist wird nicht geschnüffelt, ordentlich gelaufen und keine Hunde begrüßt
    - im Freilauf kann er tun und lassen was er möchte, solange er keinen Müll frisst, andere Hunde nicht grundlos anstänkert, keinen anderen Menschen auf den Geist geht (Essen betteln usw.)
    - abrufbar sein und ein "nein" das (fast) immer befolgt wird muss auch sein

    Wobei ich sagen muss dass ich bei der Erziehung weniger Wert auf Kommandos lege. Es ist mir wichtiger, dass er Quatsch von vornherein nicht macht. Also z.B. will ich nicht ständig schauen, ob er Müll frisst um ihn dann davon abzuhalten, sondern er soll es einfach gleich lassen. Das hat auch gut funktioniert ;)


    Besser hätte ich es bei uns gar nicht beschreiben können. Denn genau so ist es hier :) :)

  • Ich finde diesen Thread sehr interessant, weil er mich dazu gebracht hat, darüber nachzudenken, was mir denn wirklich wichtig ist. Hier ein paar Sachen, die mir einfallen:

    - Meine Hunde müssen mir immer alles geben, was sie im Maul haben.
    - Sie dürfen niemals aus dem Auto raus springen, bevor ich "ok" gesagt habe. Das klappt mittlerweile so gut, dass letztens hinter mir eine Katze erschienen ist, als ich dabei war, die Kofferraumtür aufzumachen. Ich habe dann gemerkt, dass alle 3 Hunde von irgendwas hinter mir total hypnotisiert waren, aber sie sind trotzdem nicht raus gesprungen. Da war ich sehr stolz auf meine 3!
    - Sie dürfen mich niemals aus Ungeduld anbellen. Zum Beispiel war meine kleine Daeja als sie 4 Monate alt war, der Meinung, dass ich mir mit meinem Essen zu viel Zeit liess. Meine Hunde betteln nicht, denn sie bekommen immer etwas, wenn ich fertig bin. Aber Madame war ungeduldig und hat mich angebellt. Ich habe sehr böse zurückgebellt :-) Sie war total erschrocken und hat es nie wieder getan.
    - Meine Hunde dürfen andere Leute nicht anspringen. Sie dürfen auch gar nicht zu fremden Menschen hin, denn man weis ja nie, ob der andere Mensch vielleicht Angst vor Hunden hat.
    - Sie dürfen nicht jagen. Sie hören mittlerweile auch sehr gut. Ich habe alle 3 meistens an der Flexileine und muss fast nie auf die Knöpfe drücken. Sie reagieren immer auf meine Stimme, auch wenn wir Rehe sehen (der größte Reiz überhaupt). Trotzdem würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen, dass sie nicht jagen würden, wenn sie nicht angeleint wären.
    - Sie dürfen auf Spaziergängen andere Hunde nicht anpöbeln. Bei Timber und Daeja klappt es sehr gut. Bei meiner Henna klappt es bei 99 Hunden, dann gehen wir am 100. Hund vorbei und sie benimmt sich wie eine Wahnsinnige :-(
    - Sie dürfen buddeln, aber nur wo ich "ok" sage und auch nur solange bis ich "jetzt vorbei" sage.
    - Wälzen dürfen sie sich immer. Wenn es etwas ekeliges war, kommen sie dann unter die Dusche :-)
    - Ich habe auch kein Problem damit, wenn einer meiner Hunde bricht und das Erbrochene wieder frisst. Da haben einige andere Hundebesitzer schon ziemlich angeekelt geguckt...
    - Zu Hause dürfen meine Hunde auf die Couch und auf's Bett. Wenn ich aber einen bestimmten Platz darauf haben möchte, schicke ich den Hund, der darauf liegt, weg, und er hat ohne zu mucksen sofort weg zu gehen. Meine Daeja (momentan 7 Monate alt) gibt zwar keinen Ton von sich und tut ganz lieb, wenn ich sie weg schicken will, aber sie wirft sich auf die Seite und will nicht weg gehen. Bisher war ich aber jedes mal sehr konsequent und habe sie weg geschoben, bis sie aufstehen musste. Jetzt hat es schon ein paar mal geklappt, dass sie sofort weg gegangen ist :-)

    Also, es ist alles nicht perfekt und funktioniert nicht unbedingt 100%, aber ich bin mit meinen 3 Großen und mit meinem Leben mit denen sehr zufrieden :-))))

  • doch :D

    Puh - also bei uns gibt jede Mengen Regeln!
    Dabei muss Hundedame oft auch selbstständig entscheiden, weil ich nicht immer dabei bin, zum Beispiel im Stall.
    Da gibt es sehr enge Regeln, die eingehalten werden müssen und da sie dort immer frei läuft, muss ich mich darauf verlassen, dass sie diese Regeln auch einhält (z.B. ein bestimmtes Areal darf nicht verlassen werden; Reitplatz, Weiden, Paddocks usw. dürfen nur betreten werden, wenn sich kein Pferd darauf befindet; wenn etwas komisch ist, darf nicht gebellt werden, sondern man läuft schnell zur Decke oder zu Frauchen, da ist es sicher; wenn sie auf der Decke abgelegt wird, wird erst wieder aufgestanden, wenn sie dafür eine Erlaubnis bekommt...).
    Zuhause gibt es nur eine Regel: Das Schlafzimmer darf nicht betreten werden. Ansonsten darf Madame alles, was sie will. Sie macht aber von sich aus nichts kaputt, klaut kein Essen, usw., sonst wären das auch Regeln. Zur Tür rennen, wenns klingelt oder bellen, macht sie nicht, soll sie aber auch nicht.
    Andere Hunde mobben, darf sie nicht. Und auf Rückruf muss sie kommen. Allerdings passiert es häufig, dass ich sie gar nicht rufen muss und einfach toben lassen kann. Wälzen, buddeln, stinken, bellen - in der "Hundezeit" erlaubt.

    :smile:

  • Wir haben eigentlich nur wenige Regeln, die Madame trotzdem regelmäßig neu ausdiskutiert.

    - NEIN heißt NEIN, egal ob's um Kram fressen, wälzen, dreckig-nicht-aufs-Sofa oder sonstwas geht.
    - HIER heißt HIER und zwar direkt und nicht nach'm dritten mal
    - an der Leine wird NICHT gezogen und NICHT gepöbelt (nein, sie muss nicht jeden mögen, aber sie kann's für sich behalten!)
    - Besuch wird nicht angemault, sonst gibts Kennel-Knast (ebenso: nicht jeden mögen is ok)
    - auf der Arbeit: Füße stillhalten, Klappe halten.

    Sind eigentlich so die wichtigsten Sachen, auf die wir bestehen und bei denen wir auch ungemütlich werden können. Eigentlich ja nicht soooo viel... Aber immer wieder genug zutun :roll:

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