Der Mehrhundehalter- Laberthread.
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Ziggy -
11. Januar 2014 um 13:24 -
Geschlossen
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Hey, ich bin relativ frischer Mehrhundehalter und wollte mich bei euch mal erkundigen, was ihr von so ein paar Dingen haltet bzw. ob ihr Ideen habt wie ich besser reagieren kann.
Meistens verstehen sich meine beiden (Hündin, 6 Monate, 2 kg und Rüde, knapp 3 Jahre, 4 kg) gut. Aber so ein paar Sachen stören mich.
Was häufig vorkommt ist folgende Situation: Beide im Freilauf und der Rüde fängt an die Kleine extrem in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken (sie schmeisst sich hin und er spielt Trampolin). Gerade wenn sie etwas überschüssige Energie loswerden will und zum flitzen ansetzt. Also eigentlich kein Grund vorhanden sie in diesem Moment zu maßregeln. Ich greife dann sofort ein, hol ihn von der Kleinen weg, sage laut Schluss und er kriegt noch eine Chance. Versucht er es wieder, kommt er an die kurze Leine. Lerneffekt leider gleich 0. Meistens versucht er es an der Leine gleich nochmal bevor er es einsieht, dass ich es Ernst meine
Die Kleine darf dann ganz normal frei weiter laufen, während er bei mir abhängen muss. Nach ein paar Minuten lein ich ihn wieder ab und meistens ist dann auch gut.
Die Kleine ist an sich sehr unterwürfig, aber eben ein frecher Junghund der gerade seine Grenzen austestet. Sie rempelt den Rüden oft rein im vorbei gehen oder springt ihn übermütig an. Das lässt er sich gefallen, wo ich eine Ansage seinerseits durchaus verstehen würde.
Richtig klare Ansagen machen beide nur bei irgendwelchen Leckereien. Die werden vom anderen dann auch akzeptiert.
Ich will vermeiden dass über längere Zeit nur Frust bei den beiden entsteht.
Hab schon überlegt ob ich mal einen Hundetrainer drüber schauen lasse, aber irgendwie ist die Auswahl in meiner Gegend recht mau. Mehr so die Auswahl zwischen "Positiv arbeiten mit Sprühflasche und Rütteldose" und "Wie werde ich Rudelführer, damit mein Hund nicht die Weltherrschaft an sich reißt". - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich hätte den Rüden im Freilauf direkt an die Schleppleine genommen und wenn er ansetzt sie zu maßregeln hätte ich gleich eingegriffen.
Wenn er es erst schafft sie zu stoppen und einzuschränken, dann ist das schon bestätigung genug.Ansonsten würde ich generell einfach auch auf Kleinigkeiten achten: Weg abschneiden, auch nur vermeindlich zufällig; wer bewegt wen, wer drängelt sich beim streicheln dazwischen etc.
Und im Zweifelsfall bekommen eben mal beide nen Anschiss, einfach kollektiv. Da trifft man selten den falschen

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Sie tut mir echt leid, aber es hilft ja nichts. Die TÄ ist auch super lieb und verständnisvoll, total vorsichtig und ruhig mit ihr. Sie bekommt dort IMMER Leckerlis (die sie nicht annimmt, nur, wenn die TÄ sie vor ihr auf den Boden legt), aber scheinbar haben sich die Erlebnisse einfach eingebrannt.
Wir haben mit arren das Adaptil Spray auf nem Halstuch ausprobiuert. Brachte ein kleines bisschen Wirkung.
Inzwischen kriegt er die Adaptiltableten und so nach und nach wurds immer besser! Noch weit entfernt von gut, aber immerhin ist er nicht mehr so panisch das wir alle befürchten das er kollabiert.
Und es hat tatsächlich einen Lerneffekt, als er letztesmal keine haben durfte wegen Narkose war er zwar nervöser als mit, aber immer noch viel besser als früher.
Vielleicht hilts Kimi ja auch? -
Wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert, danke! Vllt versuche ich es auch mal mit Rescue-Tropfen, nächste Woche müssen wir eh wieder impfen. Da kann ich es ja gleich mal probieren.
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Adaptil kann man sich auch zusammensetzen wenn man Vit B Komplex und GABA gibt. GABA hat zumindest bei mir als Mensch durchaus beruhigende Wirkung. Bei meinen Hunden wirkt das auch, da geb ich auch gerne noch L Tryptophan. Macht zufrieden.
Die meisten Hunde, denen ich das empfohlen habe, haben sichtbar positiv darauf reagiert. Zweien hat es nicht geholfen.
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Seit Balou innerhalb von einem halben Jahr 3x operiert werden musste ist der Tierarzt mit ihm eine Katastrophe.
Im Wartezimmer schreit er sich was weg. Wenn ich die anderen zwei dabei habe ist er ein Stück ruhiger, trotzdem bleibt er aber im Auto bis wir dran sind. Seinen, meinen und den Nerven der anderen Leute im Raum zuliebe.
Allerdings war Wartezimmer mit ihm immer schon kompliziert, weil er eben nicht mit jedem verträglich ist.
Die anderen zwei lieben den Tierarzt zwar nicht, haben aber weder großen Stress im Wartezimmer noch bei der Behandlung.
Das genieße ich aber allgemein an den beiden: Sie sind in allem so unkompliziert
@occura
Bei uns ist es so, dass Rhydian sich auf dem Spaziergang oft zum Spielen auf Rusty stürzt. Auf dem Spazeirgang hat Herr Pudel aber in aller Regel keinen Bock auf spielen.
Inzwischen erkenne ich schon, wann Rhydian den Mist gleich wieder vor hat und rufe ihn schon zu mir bevor er sich auf Rusty stürzen kann.
Wenn du die Hunde genau beobachtest, dann erkennst du meistens schon Ansätze und kannst abbrechen bevors zu spät ist. Bei uns wurde es so auch wirklich schon besser.Allerdings würde ich mir manchmal auch deutlichere Ansagen von Rusty gegenüber Rhydian wünschen
Der lässt sich von dem Monsterchen so viel gefallen, dabei kann er bei anderen Hunden ganz klar sagen wann Schluss ist.
Habt ihr das auch? Der Hund ist gegenüber "fremden" Hunden souverän und kann klar machen, wann er keinen Bock mehr hat. Aber bei den "hauseigenen" Monstern, da setzen sie sich nicht durch. Da lassen sie sich alles gefallen.Und ich habe mal noch eine Frage an die Mehr-Mehrhundehalter
Also an die, die 4 oder 5 Hunde daheim sitzen haben.
Mein Traum wären ja irgendwann auch mal 4 oder 5, aber manchmal schlucke ich echt, wenn ich daran denke was das dann finanziell bedeutet. Oder welche Einschränkungen damit einhergehen - einfach so in die Stadt gehen mit 5 Hunden ist ja eher nicht so, für den Urlaub was finden ist sicherlich auch schwerer. Und wenn man mal in Trainingsstunden mitmachen will, dann stellt man mit fünf Hunden ja quasi schon eine ganze Gruppe
Ich würdem ich freuen, wenn die 4-5-Hunde-Halter mal ein wenig erzählen würden wie das so bei euch so ist. Hättet ihr immer so viele Hunde, oder würdet ihr wieder reduzieren? -
Ich bin ja nur Teilzeit-4-Hundehalter, aber gerade bei Urlaub ist das nicht sooo schwer. Wir fahren schon seit gefühlt hundert Jahren nach st.peter Ording und die Vermieter kennen uns da... so haben wir von mal zu mal einen Hund mehr gebeichtet
war dann letztes Jahr mit vieren auch kein Problem.In der Öffentlichkeit sind wir so unauffällig, wie vier Hunde eben sind
die benehmen sich wirklich gut (leinenführigkeit bei den Mädels bleibt ja ne dauerbaustelle) und bisher haben wir mehr positive, als negative Reaktionen bekommen.In Restaurant wurden wir auch stets freundlich empfangen und es wurde immer möglich gemacht einen Tisch zu finden, unter dem man die Hunde gut stapeln kann. Da sind unsere aber auch wirklich sehr ruhig und die meisten Leute in der Umgebung bemerken sie erst, wenn man aufsteht und losgeht.
Bezüglich Training: ich könnte mir nicht vorstellen 4-5 Hunde zu haben, die aktiv am Platz gearbeitet werden müssen. Wenn man mehrere Hunde anschafft und nicht gerade vier wurfgeschwister will, hat man ja automatisch ne alterstaffelung drin und eben Senioren dabei, die evtl nicht mehr mit müssen. Oder man hat eben Hunde dazwischen, die vom grundcharakter her "nur"Mitläufer sind.
Hier im Forum hat glaube ich auch keiner so viele Hunde aktiv im Sport.
Edit: hoppla bekomme die Schriftgrösse nicht mehr weg
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Ich hab ja nur zwei. aber auch da treene ich schon. Ich habe und werde (bis auf Aussnahmefälle) nicht dauerhaft mit beiden in der gleichen Stunde trainieren. Wenn ich einen im Training habe will ich mich voll auf diesen Hund einstellen und konzentrieren. Der andere ist dann halt ne Stunde später dran.
Wenn ich allerdings 4-5 Hunde hätte die alle vom Alter und von der mentalität her so sind, dass sie gearbeitet werden wollen, dann stell ich mir das schwierig vor...
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Aaaalso.... Als alle Swiffer aktiv vorm Scooter laufen konnten, war es leichter als jetzt, mit den beiden Rentnern...
Urlaub mit allen Fünfen: man muss da halt echt nen bissl suchen, bis man was gefunden hat, aber auch machbar..
Mit einem Auto, 2 Menschen, 5 Hunden und Gepäck für eine Woche 800km einfache Strecke ist machbar - wenn zumindest ein Teil der Hunde stapelbar ist und die Menschen nicht 25 Bikinis und Badehosen mitnehmen müssen...
Bei uns sah es, als wir an die Ostsee gefahren sind eher so aus: 1 große Tasche mit Hundefutter&Näpfen, 1 kleine Tasche mit Klamotten für uns...
Man fällt halt auf, wenn man mal die ganze Bande mitschleppt (was wir aber nur selten gemacht haben, weil es einfach für einen Teil der Hunde echt nix ist)... Klar, auf ner Wandertour einkehren oder so, da mussten se durch (Knutschies unter meinem Stuhl, Sam unterm Tisch, Nono zwischen Frank und mir, Nimueh bei Frank).
Aber zB Stadtbummel oder so mit der ganzen Bande - nö. Brauchen die Hunde nicht, brauch ich nicht...
Kommt aber auch immer auf die Hunde an... 5 Hazelis kann man eher überall mit hinnehmen, als 5 Sams oder 5 Nimuehs...
Auffallen wird man eh...
Ich genieße die Bande, so wie sie ist - auch wenn die nie so geplant waren...
Wie das dann ohne die Jungs wird - ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
Ob ich dann bei 2-3 bleibe (+ Nimueh) oder wieder aufstocke, hängt einfach von einigen Faktoren ab, die ich jetzt noch nicht absehen kann.
Im Moment kann ich es mir ohne ne ganze Bande nur schwer vorstellen... Was halt aber auch an der Bande an sich liegt...
Insgesamt: der Zeitfaktor ist einfach nicht zu verachten... Für 4 Hunde die Barf-Portion in den Napf packen, dauert halt nen bissl, erst Recht, wenn man drauf achten muss, wer was bekommt. ..
Auf der anderen Seite: Nimueh lässt sich zwar schneller durchbürsten, aber das Spitzohr haart einfach so, dass ich unter der Woche mehr Zeit brauche, ihre Flusen aufzusaugen, als alle 4 Swiffer durchzubürsten... Also 4 sooo haarende Saarloos bräuchte ich jetzt nicht...
Ich würde sagen, es hängt echt immer von der Konstellation ab...
5-6 Opis oder Inas oder Hazelis --- sofort und ohne zu zögern... 4-5 Sams: nääää. Einfach weil dadurch so unglaublich viel kompliziert und aufwendiger wird, als 5-6 Opis....
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Edit: was das Arbeiten betrifft: da kann ich ja nur von den vorhandenen Hunden ausgehen..
Und auch da würd ich sagen - hängt von den Hunden ab... 4,5 Maras auf dem Platz arbeiten - ich würd, glaub ich, die Krise kriegen. Einfach weil sie Meister im Fehlverknüpfen ist, alles extremst kleinschrittig und absolut genau aufgebaut werden muss, Augenmerk auf Nicht-Überdrehen etc...
Ich glaub für mich, dass ich daran keinen Spaß hätte..
Hazeli zB, mit der kann man "einfach machen"... Die überdreht nicht, lernt fix und das, was sie lernen soll.. Mit ihr zu arbeiten macht halt einfach Spaß...
Ansonsten bin ich ehrlich gesagt froh, dass die Swiffer diese Form der Auslastung (Platzarbeit) nicht brauchen und mit der Arbeit, die ich im Alltag einbauen kann, glücklich sind...
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