Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Ich muss sagen, dass ich bei den Aussagen im Stil von, einem ist "einzelnes Training und Gehorsam" nicht so wichtig schon eher schmunzeln musste.

    Ob man ab einer gewissen Hundemenge (als normal Berufstätiger..) den Hunden noch gerecht wird ist sicher ein Thema, über das man trefflich streiten kann. Wäre ja auch seltsam, wenn Leute mit recht vielen Hunden sagen würden, nein, werden sie nicht ;)

    Beim Thema Gehorsam draußen denke ich allerdings, wird es zumindest die Umwelt der Hundehalter anders sehen.. will man niemand anderen belästigen (sei es Mensch oder Tier) führt zumindest an einer sicheren Abrufbarkeit eigentlich kein Weg dran vorbei. Und der wird nicht unbedingt einfacher, wenn man nicht nur einen, sondern zwei oder 6 Hunde hat.. gerade wenn es alles junge Hunde sind. Das erfordert einfach Arbeit mit jedem einzelnen. Auch wenn es natürlich da auch Hundetypen gibt, die es einem einfacher machen.
    Das sehr viele Halter von "Hundegruppen", wenn sie denn auch mit den Hunden in der Gruppe unterwegs sind, da nicht so viel Wert darauf legen, ist mir leider auch klar. Geht für mich aber ehrlich gesagt gar nicht.

    Besonders negativ sind mir in der Richtung bisher gerade die Leute mit Hundetypen aufgefallen, die hier als sehr geeignet und unproblematisch für die Rudelhaltung genannt wurden. Ja, ich glaube gerne das gerade Windhunde sich wohl in Gesellschaft fühlen und das zu Hause unproblematisch ist. Allerdings scheinen die Halter da in Großen Teilen, mal nett formuliert, halt auch kein Problem damit zu haben "Abstriche" in einigen wichtigen Bereichen zu machen.

    Wenn ich da so an zwei Beispiele denke.. hier lief mal eine Frau mit ihrem im Rollstuhl sitzenden Mann und ihren 3 mittelgroßen Mixen rum. Sie ist mir immer recht positiv aufgefallen, weil sie eigentlich mit die einzige war der man nicht ausweichen musste, wollte man keine Tutnixe an der Backe haben. Irgendwann ist eine Hündin wohl verstorben und sie hat in relativ kurzer Zeit mehrere Windhunde aufgenommen. Keine Ahnung ob nur als Pflegestelle oder dauerhaft, aber das man ihr nicht ausweichen musste war ab der Zeit dann vorbei. Irgendwann muss man ihr dann mal aufs Dach gestiegen sein und ich habe sie fortan mit ihren 2 alten frei laufend und 3-4 Windhunden an 10 Meter Leinen laufen sehen. War wohl ein mäßig entspannendes Unterfangen |) Gerade mit ihrem Mann mitten drin. Als wir uns das letzte Mal kurz unterhalten haben meinte sie dann auch entschuldigend, dass die "andern" alle meinten mit mehreren Windhunden wär das alles kein Problem.. nur so richtig hören tun sie halt nicht. :pfeif:

    Zweites Beispiel, dass erste mal das ich damals so eine große Hundegruppe gesehen habe.. im Örtlichen Wiesengrund, damals nur mit meiner alten Hündin unterwegs. Zwei Damen stehen weiter Weg in der Mitte rum, umringt von mehreren Windhunden in unterschiedlichen Größenkombinationen, die größeren davon teils mit Maulkorb.
    Irgendwann kam ein weiterer Hundehalter mit mittelgroßem Hund den Weg runter und sah sich auf einmal umringt von der Gruppe. Sein Hund bekam Panik, rannte los, alle andern Hinterher.. das die Hunde teils Maulkörbe an hatten wird die Situation für den einzelnen Hund nicht schöner gemacht haben. Auf Rufen in der Gruppe natürlich keinerlei Reaktion.. und mir ist bis heute leider keine Gruppe begegnet, bei der das wirklich anders war. Obwohl, doch eine mir bekannte Leistungsrichterin mit ihren 6 Border Collies und 2 Bobtails. Die sind aber wirklich die Ausnahme und nunmal sehr, sehr führig.

    Ja, viele Halter größerer Gruppen scheinen da gerne Abstriche in gewissen Bereichen zu machen. In dem Moment in dem ich mich mit den Hunden in der Öffentlichkeit bewege, ist das aber halt nicht nur meine Entscheidung. Dummer Weise bedeutet das halt wieder Arbeit mit jedem einzelnen und so schließt sich der Kreis..

  • Ich muss zugeben, und das obwohl sowohl meine Hunde und auch ich Windhunde tendenziell sympathisch finden, dass ich ähnliche Erfahrungen mit Windhundhaltern gemacht habe. Kann aber auch schlichtweg Zufall sein.


    Mir persönlich ist Gehorsam übrigens sehr wohl wichtig. Wir haben meist zwischen 4 und 6 Hunden dabei. Wer nicht hört, das sind wenn dann frisch eingetroffene Pflegis, bleiben die halt an der Leine :ka:

    Warum sollten meine anderen aufgrund ihrer Zahl anstrengender sein diesbezüglich?
    Klar, würden jetzt auf einmal alle 4 entscheiden "Och hihi, ich glaube ich höre jetzt einfach mal nicht mehr auf Rückruf" wäre das schon ziemlich anstrengend vier Hunde wieder einsammeln zu müssen, anstatt nur einem hinterherzujagen :P - aber mal ehrlich: wie wahrscheinlich ist das? ;)
    Was natürlich sein kann ist, dass wenn man schon Hunde hat, deren Grundgehorsam vielleicht noch nicht so ausgereift ist, man sich mit nem zusätzlichen Welpen/Junghund richtig schön Arbeit und eventuell auch Probleme ins Haus holt.
    Aber zumindest ich für mich schaue schon, dass so weit alles "fest" ist bei uns, bevor der nächste Wusel einzieht. Der checkt dann nämlich erfahrungsgemäß schon recht flott, wie die Strukturen sind. Und zumindest "meine" Rasse ist da schon auch sehr "dankbar" und sensibel für, wenn es feste Regeln und Abläufe gibt in die man sich einpassen kann. Klar wird da auch mal getestet. Aber das hat sich doch recht flott wieder gegegeben.

    Was ich persönlich allerdings auch sehr anstrengend finde ist, wenn die Hunde sehr unterschiedliche Ansprüche haben. Also mehr als zweimal täglich getrennt gehen möchte und kann ich nicht!
    Auch fänd ich es schlimm, wenn dieses "Anders sein" von einzelnen Hunden das Gruppenharmonie beeinträchtigen würde.
    Dem kann ich zumindest aber dadurch vorbeugen, dass bei mir vorrangig eine Richtung Hund lebt, die entsprechend auch alle ähnliche Ansprüche mitbringt.

    Klar, der eine macht lieber bewegungsreiche Action, der andere macht vielleicht lieber Suchspiele. Aber sie alle arbeiten gerne mit, ohne, dass man sie wer weiß wie intensiv erstmal dazu motivieren muss - das erleichtert für mich (!) die Sache ungemein.

    Ich mache übrigens sehr gerne auch was mit meinen Hunden alleine. Das bedeutet für mich aber nicht, dass ich jeden Tag mit jedem was alleine mache.
    Sondern ich beschäftige mich dann einfach mit diesem einen Hund alleine, bin mit ihm alleine unterwegs, übe Sachen und später geht es dann mit allen die große Runde, am nächsten Tag ist der nächste dran, usw.
    Jeden Tag stundenlange Einzelzeit gibt es aber nicht.
    Ich persönlich fänd es für mich und meine Hunde auch total unsinnig feste "Einzelkuschelzeiten" einzuführen. Gekuschelt wird, wer kommt und gekuschelt werden möchte. Dafür brauchen wir doch keinen Terminkalender!

    Und auch unterwegs sind die Hunde am liebsten in ihrer festen Gruppe unterwegs.
    Alleine benehmen sie sich schon anders. Wohler wirkt es auf mich, wenn wir alle zusammen sind.


    Aktuell suche ich übrigens bei uns in der Nähe einen Verein, der so viele Termine anbietet, dass ich mit den 3 Mädels immer einzeln teilnehmen kann und wo das Ganze über eine Mitgliedschaft meinerseits finanziert wird.
    Da muss ich zugeben, wäre es mit einem Hund alleine vermutlich einfacher ^^


    In den Urlaub fahre ich, unabhängig von meinen Hunden, nicht so oft.
    Und wenn dann am liebsten irgendwo an die Nordsee. Da findet man auch mit mehreren Hunden eigentlich immer ein nettes Häuschen.

    Ansonsten sind die Kosten natürlich ziemlich hoch - ist halt ein teures Hobby. Und ja, wenn jetzt alle vier gemeinschaftlich vor einen Bus rennen und pro Nase 10000 € Tierarztkosten verursachen wirds schwierig. Aber auch da: Wie wahrscheinlich ist das?
    Ich bin durchaus jemand, der sich, gerade ums Finanzielle viele Gedanken macht. Aber da wäge ich mittlerweile sehr wohl ab.
    @pauline31 sprach glaube ich an, dass das Leben kurz ist und man es mit möglichst vielen Charaktären verbringen und genießen möchte. Das sehe ich auch so.

    Achja ich arbeite nicht in Vollzeit, ich kann mir gut vorstellen, dass es das, gerade, wenn man alleine ist durchaus schwierig macht. Unter diesen Voraussetzungen hätte ich ziemlich wahrscheinlich auch nur ein oder zwei Hunde.


    Für die Zukunft sehe ich mich immer mit 2-4 Hunden. Nur einen könnte ich mir aktuell nicht vorstellen.

  • Also ich möchte eigentlich immer zwei Hunde haben. Die Vorteile wiegen bei uns die Nachteile auf. Mehr Hunde kommen grundsätzlich nicht in Frage. Allerdings gibt es Ausnahmen, wir haben vor Kurzem einen Schäferhundrüden aufgenommen. Der musste weg und kam aus schlechter Haltung. Den hätten wir auch behalten, leider blieb uns nichts mehr übrig, als ihn einschläfern zu lassen. Ein weiterer Grund wäre das Alter unserer jetzigen Hunde. Lilly wird 9 und Jules ist 5. Wenn wir Pech haben, werden die gleichzeitig alt. Dann könnte ich mir auch einen dritten vorstellen, der von den beiden noch mit erzogen wird.

    Mehr Gründe fallen mir aber auf Anhieb nicht ein. Ich finde zwei Hunde im Handling perfekt.

  • Warum sollten meine anderen aufgrund ihrer Zahl anstrengender sein diesbezüglich?
    Klar, würden jetzt auf einmal alle 4 entscheiden "Och hihi, ich glaube ich höre jetzt einfach mal nicht mehr auf Rückruf" wäre das schon ziemlich anstrengend vier Hunde wieder einsammeln zu müssen, anstatt nur einem hinterherzujagen :P -


    Ganz einfach weil die andern den Gehorsam erstmal erreichen müssen und man das ganze in der Regel ja auch immer wieder festigen muss. ;) Klar, wenn die 5,6,7 oder wie viele Hunde auch immer jeder für sich gut hören, dann ist das ganze nicht problematisch. Die Frage ist ja nur, in wie weit man als normal berufstätiger Mensch in der Lage ist diesen einzelnen Gehorsam aufzutrainieren oder zu erhalten, bei der Anzahl an Hunden. Wobei der Aufwand bei jedem Hundetyp dafür natürlich individuell ist. Gerade weil bei mehreren Hunden idR ja auch öfters mal ähnlich alte dabei sind, sodass dann häufig mal 2 oder mehr Junghunde mitlaufen..

    Und machen wir uns nichts vor, wenn ein Hund nur so halb hört, dann hat man mit einigermaßen vorhandener Bindung vielleicht noch eine Chance, dass der niemanden belästigt. Bei 2 wird's schon schwieriger, aber wenn ich bei 4-5-6 Hunden nur so halben Gehorsam habe und da rennt wer los, dann habe ich als Hundehalter einfach keine Chance mehr. Um dieser Rudeldynamik zu widerstehen muss der Großteil der Hunde schon wirklich hören. Dann kann man evtl auch einen noch nicht verlässlich abrufbaren Junghund ausgleichen.

  • Ich muss zugeben, und das obwohl sowohl meine Hunde und auch ich Windhunde tendenziell sympathisch finden, dass ich ähnliche Erfahrungen mit Windhundhaltern gemacht habe. Kann aber auch schlichtweg Zufall sein

    Same here. Ich muss sagen, dass ich Windhunde total gerne mag, aber ich mache einen Bogen um sie. Meiner Erfahrung nach sind die in ihrer Gruppe sehr verträglich und sozial, bei Fremdhunden ist das allerdings meist nicht mehr so. Und sie hetzen gerne, was von vielen Windhundbesitzern aber nicht wirklich unterbunden wird. Dafür müssen meine nicht herhalten, also meiden wir solche Gruppen.

  • Da gebe ich dir absolut Recht. Die Vorstellung mehrere unzuverlässig hörende Hunde zu führen, dann noch im Freilauf, fänd ich für mich schlimm, würde mich stressen.

    Ich habe das Glück, dass ich eine relativ einfache Rasse halte, was das angeht.

    Der Labbi ist 10, die Pudel sind 3, 2 und 1 Jahr alt.
    Auf den Rückruf hören sie alle recht gut, würde ich mal behaupten.
    Meine Jüngste ist mal als sie ein paar Wochen alt war ein paar Meter (3 oder maximal 4) hinter einem Jogger hergelaufen (mit Sicherheitsabstand :P), da wäre es super dämlich gewesen, wenn die anderen hinterhergefetzt wären. Alt waren sie zu dem Zeitpunkt ja auch noch nicht. Tun sie aber nicht, weil sie wissen, dass ich nen Anfall kriege, wenn sie so ein NoGo brechen :D Also konnte ich in Ruhe meine Zwergnase rufen und sie hat schnell gemerkt, dass das was sie da tut offensichtlich so nicht läuft und kam dann schnell zur restlichen Gruppe zurückgefitscht.
    Aber selbst sowas passierte mir bisher zum Glück nur einmal.
    Mir ist es da schon sehr wichtig, dass ich mich auf meine Hunde verlassen kann. Sie können sich ja immerhin auch auf mich verlassen :P
    Die beiden Zwerge sind nur 9 Monate auseinander. Mit dem Jagdtrieb war es da tatsächlich mal so ne Sache und relativ anstrengend, da sich da beide schon gegenseitig auch zu angeheizt haben. Aber auch das hatten wir dann irgendwann im Griff, da wo es weiterhin kritisch ist kommt die kleine Weiße an die Leine und gut.
    Aber wie gesagt, ich habe da auch keine sooo schwierige Rasse. Die sind eigentlich schon so geil darauf, irgendwas mit mir zu machen, dass man sie mit entsprechender Eigeninitiative und Beschäftigung gut umgelenkt bekommt. Ist dann vorübergehend anstrengend, aber nun nichts weswegen ich sagen würde, dass die Nachteile- den Vorteilen überwiegen.


    Ich möchte dir aber grundsätzlich nicht widersprechen, da ich deinen Eindruck von Mehrhundhaltern verstehen kann, weil eben auch ich solche Gruppenhalter kenne. Wobei ich nicht weiß, ob da die Mehrhundhaltung die Ursache wäre oder nicht der Halter so oder so, egal in welcher Zahl er die Hunde hält ein gewisses Desinteresse mitbringt, was die Belästigung von anderen Menschen angeht. Da nerven dann aber 6 unerzogene Hunde eher als nur einer, das stimmt.

  • Ja, ich glaube gerne das gerade Windhunde sich wohl in Gesellschaft fühlen und das zu Hause unproblematisch ist. Allerdings scheinen die Halter da in Großen Teilen, mal nett formuliert, halt auch kein Problem damit zu haben "Abstriche" in einigen wichtigen Bereichen zu machen.

    Es ist halt schon ein Unterschied, ob ich meinetwegen Gebrauchshunde habe mit denen ich Schutzdienst mache und ich mich mehrmals pro Woche auf den Hundeplatz stellen muss und sie einzeln ausbilden und mit ihnen arbeiten, oder ob das einzige was ich wirklich zur Auslastung brauche ein annehmbarer Grundgehorsam ist, der mir es erlaubt meine Hunde in gewissen Gebieten frei laufen zu lassen. Jetzt nur mal zeittechnisch betrachtet. Denn die Erwartung, dass meine Hunde auf mich hören habe ich ganz bestimmt und tue eben auch etwas dafür, u.A. mit jedem Hund einzeln üben – trotzdem glaube ich nicht, dass ein dritter Hund dabei so sehr ins Gewicht fallen würde, dass ich es zeitlich nicht gewuppt bekäme, besonders wenn die ersten beiden schon weitestgehend „funktionieren“.

    Aber um mal beim Beispiel Windhund zu bleiben: Da ist auch bei zwei Hunden die Gruppendynamik nicht zu unterschätzen, vor allem weil Windhunde (meiner Meinung und Erfahrung nach!) absolut zum mobben und arschig sein tendieren, grade wenn sie in größeren Gruppen auftreten.

  • Im Prinzip gilt doch, ein einzelner Hund kann schon durch mangelnden Gehorsam negativ auffallen, da können aber so einige noch drüber weg sehen... "Kann ja mal passieren"...
    :pfeif: Machen wir da 4-5 draus, fällt man generell auf... Fällt man negativ auf, wird es blöd...

    Geht aber ja nicht nur beim Thema Freilauf los..
    1-2 Hunde bis zu einer bestimmten Größe, die nicht leinenführig sind und sich auch nicht an der Leine benehmen können - kann man managen...
    4 nicht leinenführige Hunde wird schon blöd...
    Da sortiert man eher die Leinen, als dass man läuft...
    2x 40 kg pöbelnde Hunde an der Leine - jo, wird blöd...
    =)

  • Naja, also mal ehrlich gesagt, das mit dem Hund auf dem Platz stehen ist der geringste Anteil an Arbeit. Eine Unterordnungseinheit direkt auf dem Platz dauert vielleicht 10 Minuten, Schutzdienst ebenso. Und ob ich nun 2 oder 3 Fährten lege ist auch relativ egal, wenn ich mal unterwegs bin. Ich hab kurzzeitig auch schon 4 Hunde gleichzeitig sportlich geführt. War durchaus anstrengend aber nicht unmöglich. 2 Davon hatte ich aber nicht zu Hause..
    Ansonsten gibts hier jeden Tag 2-3 Minuten kleine Unterordnungseinheiten für jeden.

    Mehr Aufwand ist wirklich der "Alltag". Eben bei jedem dafür sorgen, dass er seine Einzelzeit hat, dass er hört, sich ansonsten anständig benimmt, etc ;) Wobei es da natürlich auch Hundetypen gibt die mehr oder weniger dazu neigen, bei mangelhaftem Handling unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln. Von selbst gehts ja nunmal bei keinem.

  • Ich habe gern mehr als einen Hund und ein neuer Hund ist erst eingezogen als die schon vorhandenen Hunde gut erzogen waren. Balou war zwei als Mogli eingezogen ist und letztes Jahr im August ist Hermann mit gut einem Jahr eingezogen, da war Balou 4 ½ und Mogli knapp drei Jahre alt.

    Ich war mit allen Hunde eine zeitlang in der Hundeschule und mit Hermann gehe ich im Moment noch in die Huschu.
    Balou und Mogli haben „Hobbys“ zu denen ich allein mit demjeweiligen Hund gehe und der Rest bleibt Zuhause. Hermann muss noch ein bisschenerzogen werden bevor ich gucke voran er Spaß hat.

    Die Hunde lernen einzeln Tricks und der Hund der nicht dran ist lernt noch so nebenbei Impulskontrolle in dem er sitzen bleiben muss wenn ich mich mit den anderen Hunden beschäftige.

    Und ich bin eine von den „Verrückten“ die ihre Hunde mit zum Shoppen nimmt. Auch in Restaurants nehme ich sie mit und parke sie unter dem Tisch.

    Als Hermann eingezogen ist kamen die Hunde alle an die Schleppleine weil mir gesagt wurde dass mit jedem neuen Hund der Gehorsam der „Althunde“nachlässt. Dann bin ich halt mit drei Schleppleinen losgezogen. Ist halt so…
    Gut abrufbare Hunde sind mir wichtig und ich bin bereit daran zu arbeiten.

    Aber selbst mit drei kleinen Hunden ist die Ferienhaussuche schwierig. Ich muss durch den Reiseanbieter bei dem jeweiligen Hausbesitzer anfragen lassen ob mehr als zwei Hunde erlaubt sind.

    Zukünftig möchte ich immer mehr als einen Hund haben wobei ich den Unterschied von zwei zu drei Hunden doch gemerkt habe denn ein Hund ist beim Spielen immer "über". Vielleicht "brauche" ich vier Hunde? ;)

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