Der Mehrhundehalter- Laberthread.
-
Ziggy -
11. Januar 2014 um 13:24 -
Geschlossen
-
-
Eine Sache, die mir noch eingefallen ist zum Thema Urlaub ist der Mietwagen. Da gibt es Länder, die haben kein Problem mit Hunden, aber DE gehört nicht dazu. Da kann man die Extrareinigung gleich dazu buchen, egal ob der Hund haart oder nicht...
Wo es sich summiert, sind einfach die TA-Kosten...
Impfen, Zeckenvorsorge, wenn mal alle nen Blutbild brauchen oder dauerhaft Medikamente wie für ne SDU oder dauerhaft Schmerzmittel oder oder... Das sind dann echt andere Summen, die übers Jahr gesehen weg gehen...So ist es. Ich finde da die kleinen Hunden wesentlich einfacher zu händeln momentan. Seit Maya uns verlassen hat, schaue ich schon größeren Hunden hinterher, aber das ist schon ein größerer Schritt, als ein weiteres Windspiel...
....vielleicht bin ich auch zu blöde zum suchen gewesen, letztlich habe ich eins(!) gefunden, was meinen Wünschen komplett entsprach, zwei Hunde nur nach Anfrage, wurde dann tatsächlich erlaubt, kosteten aber pro Hund pro Tag 9 Euro extra....und mit großen Hunden hätte ich nur einen mitnehmen dürfen, meine beiden Aussiemädels durften also mit.
Die Lage war dafür wirklich super, 2 min. zum Meer, das Haus top und sogar Alleinlage....aber die Sucherei war echt ätzend!
Und wenn ich mir vorstelle mit fünf Hunden wegfahren zu wollen? Bleibt wahrscheinlich nur ein Zelt.So ist es. Mit einem Windspiel habe ich nirgends Probleme, im Gegenteil, es gibt viel positive Aufmerksamkeit: Leckerlis und Wasser an den Restauranttisch, kleine Überraschung im Hotelzimmer. Bei 6 Windhunden kann ich mir das Nachfragen schon sparen. Da gibt es nur Ferienhaus und bei 9 EUR Aufschlag pro Hund überlegt man sich schon, ob die wirklich dafür stundenlang im Auto sitzen müssen...
Ein Nachmittag IKEA bringt mich an meine Grenzen, dagegen könnte ich den ganzen Tag durch die Rhön laufen, ohne am Abend besonders müde zu sein.
Ist bei mir auch so.
...und ich bin sonst ein ziemlich geselliger Typ, bin relativ oft unterwegs, auch mit Hotelübernachtungen und son Gedöns, Besuch ist auch nicht sooo selten, wenn auch überwiegend Kinderbesuch ....aber daheim: Ruhe, Frieden und Freiheit!
Sonntags z.B. Rasen mähen...kann ich machen, wenn ich will, stört niemanden....ob ich es mache, ist ja was anderes...aber ich könnte!Ruhe, Frieden, Freiheit. Du sagst es. Das ist mir wichtig und das sind meine Hunde auch gewöhnt, das bindet aber auch...
Ja, viele Halter größerer Gruppen scheinen da gerne Abstriche in gewissen Bereichen zu machen. In dem Moment in dem ich mich mit den Hunden in der Öffentlichkeit bewege, ist das aber halt nicht nur meine Entscheidung. Dummer Weise bedeutet das halt wieder Arbeit mit jedem einzelnen und so schließt sich der Kreis..
Naja, Abstriche würde ich es nicht nennen. Der Rückruf ist lebensnotwendig, den würde ich jetzt nicht unter Ausbildung verstehen. Meine Hunde können nicht "bei Fuß" laufen und ich kann sie auch nirgendwo auf Abstand absetzen, so Sachen, die ich bei zwei Hunden aus Spaß an der Freude geübt habe...
Was ich persönlich allerdings auch sehr anstrengend finde ist, wenn die Hunde sehr unterschiedliche Ansprüche haben. Also mehr als zweimal täglich getrennt gehen möchte und kann ich nicht!
So ist es. Deswegen bin ich froh, dass der Retriever "Kinderhund" ist, auch wenn ich gerne mal mit ihr Rad fahre.
Achja ich arbeite nicht in Vollzeit, ich kann mir gut vorstellen, dass es das, gerade, wenn man alleine ist durchaus schwierig macht. Unter diesen Voraussetzungen hätte ich ziemlich wahrscheinlich auch nur ein oder zwei Hunde.
Wir arbeiten beide viel von Zuhause aus. Wären wir beide regelmäßig außer Haus hätten wir zwei Hunde oder nur Katzen.
Und machen wir uns nichts vor, wenn ein Hund nur so halb hört, dann hat man mit einigermaßen vorhandener Bindung vielleicht noch eine Chance, dass der niemanden belästigt. Bei 2 wird's schon schwieriger, aber wenn ich bei 4-5-6 Hunden nur so halben Gehorsam habe und da rennt wer los, dann habe ich als Hundehalter einfach keine Chance mehr. Um dieser Rudeldynamik zu widerstehen muss der Großteil der Hunde schon wirklich hören. Dann kann man evtl auch einen noch nicht verlässlich abrufbaren Junghund ausgleichen.
So ist es. Das mit dem absolut sicheren Rückruf ist bei einem WIndhund aber auch mehr Arbeit als bei einem Retriever. Wenn ich mit Nina gut geübt habe, ist auf sie zu 99% Verlass, bei meinen Windis ist es eine 70% Sache. Sie kommen mir zuliebe, aber es gibt Situationen, da könnte ich mir die Kehle aus dem Leibe schreien.
Same here. Ich muss sagen, dass ich Windhunde total gerne mag, aber ich mache einen Bogen um sie. Meiner Erfahrung nach sind die in ihrer Gruppe sehr verträglich und sozial, bei Fremdhunden ist das allerdings meist nicht mehr so. Und sie hetzen gerne, was von vielen Windhundbesitzern aber nicht wirklich unterbunden wird. Dafür müssen meine nicht herhalten, also meiden wir solche Gruppen.
Ich fühle mich total angesprochen und erkenne mich auch wieder. Meine Hunde sind in Stadt und belebten Gebieten nie im Freilauf. Aber auch wir hatten Situationen, in denen ich von anderen Hundehaltern überrascht wurde und meine Hunde sich erst nach längerer Bettelei meinerseits zu mir bequemt haben. Super peinlich!
Das war mir zwei Hunden aber auch nicht anders als mit sechs. Nur ist es eben beängstigender für die Fremden, wenn plötzlich sechs Hunde auf sie zurennen. Ok, 4, denn zwei bleiben immer bei mir. In solchen Situationen bin ich auch wiederum froh, "nur" kleine Hunde zu haben.Die Haltung eines größeren Windhundes ist schon nicht ohne, besonders was den Rückruf betrifft...
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Ich hab den Vorteil, dass die Swiffer viel beobachten...
Kriegt einer zB mich als Spaßbremse ab, hab ich drei Augenpaare, die sich das angucken und für sich entscheiden, dass sie diese Diskussion mit mir nicht möchten.Andererseits - Welpenzeit - war ich sehr, sehr froh, um die adulten Hunde, die den Zwergen schon das eine oder andere erklärt haben...

Insgesamt muss ich sagen, dass ich Wert drauf lege, dass ich es mit den Vieren "bequem" habe und da gehört einfach ein gewisses Maß an Gehorsam dazu.

-
Naja, also mal ehrlich gesagt, das mit dem Hund auf dem Platz stehen ist der geringste Anteil an Arbeit. Eine Unterordnungseinheit direkt auf dem Platz dauert vielleicht 10 Minuten, Schutzdienst ebenso. Und ob ich nun 2 oder 3 Fährten lege ist auch relativ egal, wenn ich mal unterwegs bin. Ich hab kurzzeitig auch schon 4 Hunde gleichzeitig sportlich geführt. War durchaus anstrengend aber nicht unmöglich. 2 Davon hatte ich aber nicht zu Hause..
Ansonsten gibts hier jeden Tag 2-3 Minuten kleine Unterordnungseinheiten für jeden.Mehr Aufwand ist wirklich der "Alltag". Eben bei jedem dafür sorgen, dass er seine Einzelzeit hat, dass er hört, sich ansonsten anständig benimmt, etc
Wobei es da natürlich auch Hundetypen gibt die mehr oder weniger dazu neigen, bei mangelhaftem Handling unerwünschte Verhaltensweisen zu entwickeln. Von selbst gehts ja nunmal bei keinem.Jetzt merkt man vielleicht, dass der Schutzhundsport nicht unbedingt meine Szene ist und ich wirklich keine Ahnung habe - aber bis der Hund entsprechend aufgebaut und ausgebildet ist (ob jetzt Unterordnung oder Fährtensuche) steckt da doch mit Sicherheit deutlich mehr Arbeit hinter als der Otto-Normal-Hundehalter für einen halbwegs soliden Grundgehorsam benötigt. Wäre sehr überrascht wenn dem nicht so wäre. Kann man warhscheinlich auf fast jeden Hundesport (mit Ausnahme des Windhundsports
) ausweiten, egal ob Mantrailing, Dummyarbeit oder Agility. -
Jetzt merkt man vielleicht, dass der Schutzhundsport nicht unbedingt meine Szene ist und ich wirklich keine Ahnung habe - aber bis der Hund entsprechend aufgebaut und ausgebildet ist (ob jetzt Unterordnung oder Fährtensuche) steckt da doch mit Sicherheit deutlich mehr Arbeit hinter als der Otto-Normal-Hundehalter für einen halbwegs soliden Grundgehorsam benötigt. Wäre sehr überrascht wenn dem nicht so wäre. Kann man warhscheinlich auf fast jeden Hundesport (mit Ausnahme des Windhundsports
) ausweiten, egal ob Mantrailing, Dummyarbeit oder Agility.Ja, da steckt schon Arbeit drin und wenn man das ganze auf dem Niveau von überregionalen Veranstaltungen anstrebt, dann natürlich nochmal mehr. Aber die Netto Zeit in Minuten/Stunden am Tag ist jetzt nicht gar so viel. Jeden Tag 1-2 mal 2-3 Minuten Unterordnung pro Hund, im Normalfall 3 mal die Woche Am Platz ( wobei sich die Zeit mit nem Hund mehr oder weniger auch nicht groß ändert, man ist ja eh da). Da zählt eigentlich auch eher Qualität statt Quantität..
Je nachdem ob man das noch dazu rechnen mag, ausserhalb Konditions und Krafttraining. Aber Fahrrad fahren etc. machen andere Leute mit ihren Hunden ja auch.Rein vom Zeitaufwand ist das drumherum, Spaziergänge, Zeit allein mit dem Hund, Sozialisation, den Hund an verschiedene Situationen gewöhnen (da geht Sport einfach auch in Alltag über), deutlich aufwändiger. Zumindest wenn man den Hund nicht nur irgendwie "Hält", sondern ihm auch individuell gerecht werden möchte. Wobei das eigentlich auch ein Muss im Sport heutzutage ist, möchte man einigermaßen erfolgreich sein.
Würde ich nur vom rein sportlichen ausgehen, könnte ich deutlich mehr Hunde halten und beschäftigen. Gerade im Ausland gibt es auch Leute, die vom Sport/der Ausbildung leben und die dann natürlich auch viele Hunde haben (müssen). An einem regulären 8 Stunden Tag mit ner halben Stunde pro Hund Training bekommt man da schon einige durch.. Konditionstraining gibts da halt am Laufband oder die Hunde können etwas auf dem eigenen Gelände rennen.
Ist aber halt nicht das, was ich mir unter Hundehaltung vorstelle. Womit wir wieder beim Anspruch wären. -
Ab wann fängt denn bei dir die Gruppenhaltung an, bei der du davon ausgehst, dass dem einzelnen Hund in seinen Ansprüchen nicht gerecht wird?
Und weil du das so vom Sport abgrenz, geht es dir dabei trotzdem in erster Linie um Gebrauchshunderassen oder eher allgemein?
-
-
Ja, viele Halter größerer Gruppen scheinen da gerne Abstriche in gewissen Bereichen zu machen. In dem Moment in dem ich mich mit den Hunden in der Öffentlichkeit bewege, ist das aber halt nicht nur meine Entscheidung. Dummer Weise bedeutet das halt wieder Arbeit mit jedem einzelnen und so schließt sich der Kreis..
Ich bin noch nie einzeln gelaufen (außer einer musste mal zum TA oder so, aber selbst da tauche ich meistens mit der ganzen Bande auf). Und dennoch hören sie alle gut. Klar hat jeder Hund mal einen Tag, wo Durchzug zwischen den Ohren herrscht, aber dann wird er eben angeleint.
Das einzige, wo ich Abstriche mache, ist die Leinenpöbelei... ich bin einfach zu faul, das anständig zu trainieren. Das hat aber wiederum nix mit der Anzahl der Hunde zutun... ich bin einfach zu faul
-
Ab wann fängt denn bei dir die Gruppenhaltung an, bei der du davon ausgehst, dass dem einzelnen Hund in seinen Ansprüchen nicht gerecht wird?
Und weil du das so vom Sport abgrenz, geht es dir dabei trotzdem in erster Linie um Gebrauchshunderassen oder eher allgemein?
Ich hab es jetzt vom Sport abgegrenzt, weil hier explizit darauf hingewiesen wurde das es zeitlich etwas anderes ist, wenn man mit den Hunden irgendwie intensiver Sport betreiben will
Und da hängt es meiner Meinung nach nicht unbedingt daran, auch wenn es da dann vielleicht mehr auffällt.Ich habs ja am Anfang der Diskussion schonmal ausführlicher beschrieben, aber meine persönliche Erfahrung ist, dass nach den Maßstäben die ich für mich persönlich an Hundehaltung anlege man als (Vollzeit Berufstätiger ) Mensch ohne Partner der sich auch mit einbringt und dann "seine" Hunde hat, man mehr als 2 Hunden auf die Dauer nicht gerecht wird. Evtl mal kurzzeitig drei, wenn ein Hund davon relativ alt ist (wobei das ja unter Umständen ja auch wieder extra Betreuung erzwingt).
Wenn ich da andere Maßstäbe ansetze oder vielleicht auch Gruppen halte, die sich eher selbst genügen und mich mit denen nicht unbedingt in der Öffentlichkeit bewege (mehrere Jagdhunde, Schlittenhundesport...), mag auch mehr gehen. -
Bei uns zieht im Juni Terrorist Nr 3 ein.
Und ja, auch wir haben Einschränkungen, ganz klar.
Jedoch fallen mir spontan nur 2 ein...
- Ich will zwei Tage in Europapark mit Übernachtung aber das geht nur ganz schwer...Für Alana hätte ich nen Platz, bei Maddox wird es schon schwieriger und das Kleinteil kann man komplett vergessen...
-Ich will in Urlaub fliegen, Gran Canaria, Griechenland
aaber auch da, das selbe Problem wie beim Europapark.Darum gehen die Sachen wenn dann nur alleine oder wir müssen richtig arg planen und die Hunde in Pensionen geben.
Weil wenn, dann will ich diese Dinge auch zusammen mit meinem Freund machen und nicht immer einer alleine.Wenn wir nen Tagesausflug machen kommen die Hunde mit und müssen dann auch mal stundenweise im Auto warten, wenn wir einkaufen gehen bleiben sie eben Zuhause, so wie unter der Woche auch wenn wir arbeiten sind.
-
Ich hab es jetzt vom Sport abgegrenzt, weil hier explizit darauf hingewiesen wurde das es zeitlich etwas anderes ist, wenn man mit den Hunden irgendwie intensiver Sport betreiben will
Und da hängt es meiner Meinung nach nicht unbedingt daran, auch wenn es da dann vielleicht mehr auffällt.Ich habs ja am Anfang der Diskussion schonmal ausführlicher beschrieben, aber meine persönliche Erfahrung ist, dass nach den Maßstäben die ich für mich persönlich an Hundehaltung anlege man als (Vollzeit Berufstätiger ) Mensch ohne Partner der sich auch mit einbringt und dann "seine" Hunde hat, man mehr als 2 Hunden auf die Dauer nicht gerecht wird. Evtl mal kurzzeitig drei, wenn ein Hund davon relativ alt ist (wobei das ja unter Umständen ja auch wieder extra Betreuung erzwingt).
Wenn ich da andere Maßstäbe ansetze oder vielleicht auch Gruppen halte, die sich eher selbst genügen und mich mit denen nicht unbedingt in der Öffentlichkeit bewege (mehrere Jagdhunde, Schlittenhundesport...), mag auch mehr gehen.Ah ok :)
Ja wie gesagt, würde ich dauerhaft Vollzeit arbeiten, hätten wir keine 4 Hunde.
Drum kümmern tue ich mich nämlich schon alleine. Mit Vollzeitbeschäftigung wäre das allerdings sicherlich sehr schwer und würde vor allem auch viele Nachteile fürs eigene Leben mit sich bringen, die es so eben für uns nicht gibt. -
Ich habs ja am Anfang der Diskussion schonmal ausführlicher beschrieben, aber meine persönliche Erfahrung ist, dass nach den Maßstäben die ich für mich persönlich an Hundehaltung anlege man als (Vollzeit Berufstätiger ) Mensch ohne Partner der sich auch mit einbringt und dann "seine" Hunde hat, man mehr als 2 Hunden auf die Dauer nicht gerecht wird. Evtl mal kurzzeitig drei, wenn ein Hund davon relativ alt ist (wobei das ja unter Umständen ja auch wieder extra Betreuung erzwingt).
Wenn ich da andere Maßstäbe ansetze oder vielleicht auch Gruppen halte, die sich eher selbst genügen und mich mit denen nicht unbedingt in der Öffentlichkeit bewege (mehrere Jagdhunde, Schlittenhundesport...), mag auch mehr gehen.Aber das ist ja nun mal nicht bei allen die hier mit schreiben die Ausgangssituation.

- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!