Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Nein, ich denke nicht. Sie sind eine eingeschworene Gruppe und sind fremden Hunden gegenüber sehr misstrauisch und sie stehen füreinander ein.
    Wenn zum Beispiel eins von den Weibern läufig war, haben sich die anderen schützen vor sie gestellt.
    Aber auch wenn einer Stress mit einem anderen Hund hat, dann sind sofort die anderen da, um das Rudelmitglied zu schützen.

  • Achja, darauf wollte ich auch noch mal hinaus:

    Also gerade Sonny hat sich mit steigender Anzahl der Hunde in unserem ''Familienrudel'' total verändert. Er ist viel selbstbewusster, fröhlicher und mutiger geworden.

    Aber auch das Verhalten anderen Hunden gegenüber hat sich verändert. Er war nie böse zu anderen Hunden, immer freundlich neutral,aber inzwischen will er von anderen Hunden nichts mehr wissen. Neulich hat er einer aufringlichen Leonberger Hündin mal ordentlich in die Schulter gezwickt (kein Loch oder so, die hat das kaum gemerkt durch den Pelz). Hätte er vorher nie nur ansatzweise gemacht, da hat er sich eher über Kontakt gefreut.

    Für Layla war es auch sehr gut, dass Gizmo gekommen ist, dadurch hat sich ihr Verhalten zu Kleinhunden verändert. Sie passt viel mehr auf und ist vorsichtiger, wenn kleine Hunde dabei sind.

  • Bjarki spielt nicht mehr mit anderen Hunden und wenn Jaffa mit anderen Hunden spielt, dann muss ich aufpassen, dass er nicht dazwischen geht und es in Mobbing verfällt. Er will aber trotzdem zu allen Hunden hin, einmal abchecken reicht aber.

  • Ja, Finya hat sich sehr verändert. Sie ist irgendwie mehr "da". Ein Traummännlein wird sie immer bleiben und das ist gut so, aber sie ist einfach fröhlicher, ausgeglichener und genießt es scheinbar sehr, dass sie einen Hund an ihrer Seite hat, dem sie vertraut und den sie gut kennt, da sie mit fremden Hunden ja sehr lange braucht um zusammen zu finden.
    Klar manchmal ist sie auch genervt von dem Jungspund, aber das gehört halt dazu in Gemeinschaften.

    Finya hat in den 4 Jahren, die ich sie habe, nie richtig mit einem anderen Hund gespielt. Seit Frodo da ist, spielen die fast täglich miteinander, oft muss ich Finya bremsen, weil sie es dann gerne mal übertreibt und Frodo mit ihrer wilden Terrierart nicht immer umgehen kann.
    Sie ist selbstbewusster und entspannter bei Hundebegegnungen geworden, ist draußen noch aufmerksamer, weil Frodo bekommt ja für gutes Verhalten Kekse und wenn der Kekse haben will, will sie plötzlich auch welche :D

    Die ist einfach total aufgeblüht, genauso wie ich mir das erhofft hatte =)

  • Hat sich das Verhalten eurer Hunde mit zunehmender "Rudelmitglieder-Anzahl" geändert?

    Was das Verhalten anderen Hunden gegenüber angeht gar nicht. Da war Shawnee schon immer entspannt und Myrddins Einzug hat daran nichts verändert.

    So im täglichen Umgang hat sich schon was verändert: Shawnee ist ein bisschen motivierter was "sportliche Sachen" angeht (vermutlich, weil der Druck raus ist und ich ja immer Myrddin nehmen kann, wenn ich Lust auf so'n Blödsinn habe – also muss der Senior nur noch arbeiten, wenn er wirklich will ;) ) und er spielt mehr. Ihm hat der Zweithund da wirklich gut getan.

  • Was das Verhalten anderen Hunden gegenüber angeht gar nicht. Da war Shawnee schon immer entspannt und Myrddins Einzug hat daran nichts verändert.
    So im täglichen Umgang hat sich schon was verändert: Shawnee ist ein bisschen motivierter was "sportliche Sachen" angeht (vermutlich, weil der Druck raus ist und ich ja immer Myrddin nehmen kann, wenn ich Lust auf so'n Blödsinn habe – also muss der Senior nur noch arbeiten, wenn er wirklich will ;) ) und er spielt mehr. Ihm hat der Zweithund da wirklich gut getan.

    Gott, ich liebe diesen Hund von Beschreibungen her :herzen1:

  • Also unverträglich sind meine Jungs nicht aber sie sind eben so im Du oder eben meist im trio einfach zu viel für Fremde. Wie schon beschrieben. Farinelli will Rennspiele und zwickt dazu auch gerne ungeniert in fremde Popos, Baccio will Poppen und Andiamo mag es nicht wenn seine Jungs durcheinander gebracht werden. das verstösst gegen seine königlichen Regeln. Er selbst kann es aber nicht leiden wenn Fremde unhöflich in uns reindonnern und sich benehmen wie die Axt im Walde. Höfliche Rüden, die ihm auch nicht an seine Würde kratzen wollen werden ignoriert, Mädels auch gerne mal verliebt angeschaut und zum spielen aufgefordert.

    Aber wirklich entspanntes Spiel das echt frei ist von Machtgeplänkel oder eben Balzeinlagen gibt es mit Fremdhunden nicht. Keiner der 3 würde auf die Idee kommen mit fremden Hunden Pfoten-Fangen zu spielen und sich auf den Rücken zu schmeissen damit ihn die anderen "auskitzeln" kommen. Solche Dinge tun sie nur untereinander.

  • Romeo hat sich deutlich beruhigt, geht aber deutlich aufmerksamer auf andere zu. Er schaut auch immer, dass der Kleinen nix passiert. Er will sie beschützen, scheut sich aber gegenüber anderer. Ist der Kontakt hergestellt, läuft er rum und knurrt hier und da. Schaut nach dem Rechten. Wenn sie quiekt, ist er zur Stelle und macht deutlich, dass es so nicht geht.
    Andererseits überlässt er ihr das Sagen. Ich nehme an, es liegt an seinem Alter. Er möchte scheinbar auch nicht der Rudelführer sein. Sie dafür schon! :-)

    Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt.

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