Nüchternkotzen, ist das schlimm?

  • Arren ist knappe 2 Jahre alt, er frisst eher wenig bis normal und verträgt so ziemlich alles.
    Ich füttere beide Hunde 2mal am Tag, mittags gibts ne Handvoll Trockenfutter das beide super vertragen und so um 17-18 Uhr gibts eine größere Portion. Entweder TroFu, Nassfutter, selbstgekocht.. Das wechselt.
    Nun ist es so das Arren Phasen hat in denen er wenig frisst. Wenns richtig heiß ist zum Beispiel. An sich ja kein Problem, aber wenn er dann nicht zumindest ein paar Leckerlies, Zwieback oder ähnliches vom Schlafengehen bekommt kotzt er nachts/in den frühen Morgenstunden halt.
    Nicht viel, er frissts auch sofort wieder auf. Und er tut das nicht immer, aber wenn er abends garnix frisst kann man zu 90% davon ausgehen das er nachts eben kotzt.

    Nachdem ich hier im Forum darüber gelesen habe war mir klar: Nüchternkotzen. Super, kriegt er dann halt ne Kleinigkeit vorm Schlafen, klappt auch super und alles ist tutti seitdem.

    Nun war ich heute wegen was anderem beim TA, der meinte ich solle ihm heute nichts mehr füttern. Da kam halt mein Einwand mit dem Nüchternkotzen und sofort horchte der TA auf.
    Er meint das ist nicht normal und man sollte das untersuchen. Da wäre was mit der Magensäure nicht in Ordnung. Wirklich genau ist er nicht geworden, ich habe auch erstmal nicht groß diskutiert weil Arren beim TA immer viel Angst hat und ich damit beschäftigt war den Hund davon abzuhalten sich beim Versuch abzuhauen selbst zu erwürgen.

    Jedenfalls sitz ich nun hier und denke nach. Bisher habe ich die Nüchternkotzerei als total unproblematisch gesehen. Er kotzt ja auch nicht immer wenn er abends nix frisst, aber eben meistens.
    Seit er an diesen Tagen eben vorm Schlafengehen nen kleinen Snack bekommt ist alles super.

    Wie sind eure Erfahrungen mit sowas? Muss man das untersuchen lassen? Auch wenn es überhaupt keine Probleme macht?
    Habt ihr eure "Nüchternkotzer" untersuchen lassen?

  • Ich habe auch so ein Exemplar hier.
    Als ich sie umgestellt habe auf Barf hat sie morgens nichts mehr zu fressen bekommen und regelmäßig erbrochen. Ich hab das nicht untersuchen lassen, weil ich ja wußte woher es kommt. Mittlerweile ist das fast komplett weg.

    Das mit der Magensäure erscheint mir aber schlüssig.
    Wenn Arren wechselndes Futter bekoomt muss sich doch die Magensäure ständig neu einpendeln. Deswegen wird ja auch oftmals abgeraten morgens einen Tag Trockenfutter und am nächsten Tag Rohfleisch zu geben. (als Beispiel)
    Vielleicht macht das ja Probleme?

  • Erna ist auch so ne Kandidatin.

    Sie bekommt vorm schlafen gehn zwei Kekse und damit haben wirs gut im Griff. Sie spuckt nur noch ganz selten, wenn dann meist zwischen 5:00 und 7:00 Uhr morgens ... dann gibts n Keks und Hundi schläft fein weiter (würde sie auch ohne Keks aber mir ist dann wohler) Frauchen steht auf, putzt brav das Gallepfützchen weg und hofft das sie auch weiter schlafen kann :lol:

    Ich hab das auch noch nie für problematisch gehalten, weil wir es ja auch gut im Griff haben.

    Würde sie regelmässig oft spucken würd ichs beim TA auf jeden Fall mal ansprechen ... aber jetzt mach ich mir da nicht wirklich Sorgen.

  • Nöö, die Nüchternkotzerei hat auch unsere TÄ nicht wichtig genommen. Im Allgemeinen wars allerdings nur Schleim und es hat sich im Laufe der Jahre auch gegeben. Harry hat das irgendwann mit 3+ Lebensjahren abgelegt. Gedanken darüber habe ich mir keine gemacht.

    Richtig Fressen erbrochen hat Harry in jungen Jahren nur, wenn er wohl zu hastig geschlungen hatte. Das hat er dann auch mit gutem Appetit zum zweiten Mal zu sich genommen (einmal mit einem Spielkumpel brüderlich geteilt :D )

    LG Appelschnut

  • Amare: Nein, er hat das auch wenn es nur 1 Futterart gibt.
    Eigentlich hat er das schon immer gehabt, denke ich, aber da ich die Welpenzeit durch eh mehrmals gefüttert habe kams natürlich nicht dazu. Erst als ich als ich das später verringert habe, passend zum Alter und dann versuchsweise auf 1 Mahlzeit runtergegangen bin fings eben an.

    Das Futter wechsele ich seit circa nem 3/4 Jahr immer mal, einfach weil beide Hunde mäkeln wenns zu lange nur das gleiche gibt. (Was wieder dazu führt das Arren nicht genug frisst, was wiederrum zu Nüchternkotzen führt)
    Seit ich vormittags TroFu gebe (meist so 80gramm pro Hund) und abends dann etwas "aufgehübschtes" fressen beide endlich mal gut und halten ihr Gewicht.

    Wie gesagt, es ist ja auch nicht immer so das er nüchtern kotzt. 90%, wobei Männe meint ich übertreibe und es sind eher 75%.


    enidaN + Appelschnut, ja, so habe ich es bisher ja auch gesehen. Ist im Griff, seit er abends immer was kriegt und kommt dann auch nicht mehr vor.
    Würde er wirklich regelmäßig kotzen und dann vielleicht sogar noch das Futter erbrechen stände ich schon längst beim TA auf der Matte, aber so?
    Wegen ab und zu Galle kotzen?

    Vor allem verträgt dieser Hund ja so ziemlich alles an fressbarem was man sich vorstellen kann. Der hat auch keinen empfindlichen Magen oder so.
    Es gibt nur 1 Sache die er bisher nicht so gut vertragen hat, das waren so knochenförmige Kekse mit Lachs und Reis. Hatte ich mal ne Dose bei Zooplus bestellt, die rochen aber auch seltsam "unlachsig"... Da haben beide Hunde von stark gepupst und seltsam hellen Kot gehabt, die gibts hier nie wieder.
    Ansonsten verträgt er wirklich alles, inklusive Vogeleier voller Ameisen, Lehmbrocken, Pferdeäpfel, Schafscheiße und was Prinz Depp sonst noch für essbar hält. (Der Hund steht total auf rohen Kohlrabi!)

  • Lee wird 9 Jahre alt und wenn die abends zu früh Futter oder aber Fleisch bekommt, dann kotzt die mir mit absoluter Sicherheit früh morgens in die Bude. Bekommt sie abends gegen 22 Uhr ihr Futter oder die Getreide-Obst/Gemüse-Mahlzeit ist es kein Thema.
    Das hat bisher noch kein TA als bedenklich o.ä. angesehen und es waren einige, die das erfahren haben ;)

  • Hallo,

    Dago ist inzwischen 14 Jahre alt und kotzt auch nüchtern, wenn die Futterzeiten zu weit auseinander liegen. Er bekommt jeden Abend, wenn ich ins Bett gehe, ein halbes Brötchen und dann erbricht er nicht.
    Wäre Nüchternerbrechen eine schlimmer Erkrankung, wäre Dago nicht so alt

  • Ich danke euch allen!
    Das bestätigt mir was ich schon seit ner Zeit denke, die wollen alles untersuchen weils Geld bringt. Zufrieden bin ich mit denen nicht wirklich, aber wir haben nix anderes mehr in der Umgebung. *seufz*

    Dann erspare ich Arren die Untersuchung, der Kleine hat aber auch wirklich furchtbare Angst immer beim TA.

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