Ohne Leine laufen
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Kovalski -
19. Dezember 2013 um 22:50
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Hallo ihr Lieben =D
Ich habe seit kurzem einen nun fast 13 Wochen alten Shi Tzu Welpen, Rüden, bei mir sitzen und er freut sich ein neues Heim gefunden zu haben!
Ganz anders als ich von diesem "Schosshund" gedacht habe ist er extrem intelligent und hat in den ersten Tagen schon sehr gut Platz und Sitz-Anfänge gemacht. Er weiß auch langsam was ich ihm mit dem regelmäßigen Rausgehen weiß machen möchte.Er tappelt mir auch schon, seit ich ihn habe, hinterher. Außer wenn es regnet, da will er gar nicht laufen bis ich ihn animiert habe. Er hört auf seinen Namen noch nicht wirklich, allerdings bestens auf "Komm" und wenn ich rede sieht er mich automatisch an, da ist fast egal was ich von mir gebe.
Ich möchte nun auf jeden Fall das Freie Laufen mit ihm üben und nutze dafür vor Allem abends und Nachts die Hinterhofwiese. Da ich meinen früheren Hund nicht in der Stadt erzogen habe, dieser aber immer neben mir her lief, wollte ich fragen wie ihr mit solchen Problemen wie der Angst vor zu vielen Menschen, der Angst vor befahrenen Straßen und dergleichen, bei solchen kleinen Hunderassen (Shi Tzu-Mix, leider extrem klein gezüchtet) im Straßenverkehr umgegangen seit.Ich freue mich über Antworten.
mit freundlichen Grüßen
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Hallo,
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ICh habe meine Maus von Anfang an sehr viel ohne Leine laufen lassen. Sie war ängstlich und ist immer schön bei mir geblieben. Außer ein Mal: Das war abends, es gab ein unheimliches Geräusch und sie ist ab durch die Mitte. Die halbe Stunde, die ich sie gesucht habe war eine der längsten meines Lebens.
Ich würde den Freilauf über, aber nicht im Dunkeln. Da sind die meisten Hunde ängstlicher und wenn er irgendwie wegflitzt, siehst Du ihn nicht. Vielleicht machst Du noch ne leicht, dünne Leine/Schnur ans Geschirr 8nicht Hasband) die auf dem Boden schleift (Schleppleine). Da kannst du dann evt. schnell drauftreten.
In der Nähe von stark befahrenen Strassen ist es keine gute Idee den Hund frei laufen zu lassen - vor allem wenn er noch nicht so richtig hört. Hier in Berlin praktizieren sehr viele Leute das off-line laufen. Ich habe mich auch von einer Bekannten dazu überreden lassen aber erst trainiert nachdem meine Hündin nen knappes, halbes Jahr alt war und bestimmte Dinge schon halbwegs konnte. Auch dann bleibt es ein enormes Risiko, man muss die ganze Zeit sehr aufpassen, was der Hund macht, was vor einem, hinter einem und auf der anderen Strassenseite ist - und ab und an läuft der Hund dann eben doch auf die Strasse. Wenn dann ein Auto kommt, war es das mit Deinem Hund.
Zum Training: Ich bin mit der Bekannten Gassi gegangen, deren Hund das Warten am Strassenrand perfekt beherrscht. ICh habe das Kommando 'Warte' eingeführt, das an jedem Bordstein IMMER eingefordert und ordentlich belohnt. Etwas danach habe ich den Hund dann böse zusammengefaltet wenn er von selber die Strasse betrat und so ein (schwaches) Tabu kreiert. Es funktioniert AUSSER auf der anderen Strassenseite ist ein Eichhorn oder ein Hund, den sie kennt.Tatsächlich hat das unserer Bindung und unserer Kommunikation gut getan weil wir beide dauernd aufeinander achten müssen. Aber mittlerweile habe ich sie wieder mehr an der Leine. Es ist einfach sicherer.
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Meine hat sich auch immer erschreckt vor Autos, war wohl aber nicht soo ängstlich wie deiner. Ich hab sie seit dem 2. Tag frei laufen lassen. Da sind die Kleinen noch so anhänglich und wenn man ruft kommen sie sofort. Ich würd die Leine am Tag abmachen, weniger abends/in der Nacht. Da siehst du ihn ja schlechter als am Tag, ist auch ein Nachteil. Trau dich, Mute deinem Kleinen mehr zu, die machen das!

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Hallo ihr Lieben,
ich danke euch auf jeden Fall für eure Antwort!
Derzeit habe ich ihn immer Abends ohne Leine laufen, aber wie ihr schon gesagt habt (und er ist ja sehr klein) sieht man ihn dann schlecht.Zum Komando "Warte", das habe ich schon von Anfang an eingeführt, ob er an der Leine ist oder nicht, allerdings ist es eher schwierig einen so kleinen Hund auf der Straße laufen zu lassen. Ich hab noch dazu immer Angst das er irgendwo rein fällt.
Ab Sonntag ist er eine Woche bei mir, dann werde ich anfangen ihn Tagsüber ohne Leine laufen zu lassen
Heute habe ich es schonmal probiert (er hat eher Tagsüber vor Menschen und Geräuchen Angst) da ist er allerdings schnell wie eine Ratte nach Hause gelaufen und hat auch nicht noch einmal gehört.Danke euch für eure Antworten
Mir ist das ohne Leine laufen ziemlich wichtig, weil ich mich durch die Leine behindert fühle und mein anderer Hund wie gesagt immer ohne Leine gelaufen ist. Allerdings kam er vom Land und wollte mich immer schon beschützen, er war damals innerhalb von 1er Woche stubenrein geworden und ist nie mit Leine gelaufen. Er war aber auch ein English Cocker Spaniel.
Kowalski will eher sein eigenes kleines Leben schützen
Was ja auch völlig richtig ist.mit freundlichen Grüßen
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Ich lasse meinen Hund auch nicht an Straßen laufen. Das ist mir einfach zu gefährlich und das obwohl er sehr gut auf seinen Rückruf und Nein hört und auch weiß, daß er Straßen nicht alleine betreten/überqueren darf.
Freilauf hat er an Orten abseits von Straßen.
Bei uns war es so, daß wir unseren Hund mit 8 Wochen bekommen haben. Ich habe ihn von Anfang an, in Gebieten in denen keine Gefahr durch Straßenverkehr bestand, frei laufen lassen und von Anfang an das Zurückkommen geübt. Zunächst hatte er noch den typischen Folgetriebes eines Welpen, der ist dann bei ihm nahtlos in den Gehorsam übergegangen.
Ich würde den Welpen von Anfang an an alle Reize gewöhnen denen er in Zukunft ausgesetzt sein wird langsam gewöhnen. Also durchaus kurz an belebte Straßen usw. gehen.LG
Franziska mit Till
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Danke auch für deine Antwort Franziska.
Mir ist es immer sehr wichtig den Hund von Anfang an so zu erziehen wie er später mal hören soll.
Eine Freundin von mir hat ihrem Hund nun mit 6 Monaten das Clickertraining angewöhnt, obwohl sie zuvor nur mit Lauten gearbeitet hat. Ich finde es unsinnige Arbeit einen Clicker an und wieder (wie sie vor hat) abzugewöhnen.
Denn sie meinte mit einem Clicker würde er es an der Straße vielleicht besser schaffen seine Aufmerksamkeit bei mir zu belassen.Da ich jetzt in der Stadt lebe und er auch aus der Stadt kommt ist er es eigentlich gewöhnt (er hat an einer Hauptstraße gewohnt) aber ich glaube die Leute haben mit ihm nichts weiter gemacht. Er war angeblich zu doof stubenrein zu werden (was verlangt man von einem 12 Wochen alten Welpen?) aber jetzt bei mir weiß er genau was ich von ihm möchte und er schämt sich sehr wenn er mal vor Freude ein wenig pinkelt. Und er ist sehr schlau.
Ich bleibe mit ihm, tags über, immer ein wenig an viel befahrenen Straßen stehen, schon um das Komando "Warte" zu üben, ich denke so gewöhnt er sich an die vielen Menschen und die Geräusche.
Hab nur immer sehr Angst das er weg läuft, leider habe ich vor Weihnachten keinen Termin mehr zum Chipen bekommen, was die Vorbesitzer auch nicht für nötig hielten.Morgen werde ich mal schauen welche Seitenstraßen, die kaum befahren sind, ich nachmittags zum Üben nutzen kann und am Sonntag geht es dann mit Straßen-Freilauf-Training los.
Ist es eigentlich normal das er sich immer auf meine Füße setzt? Ich denke mal dort fühlt er sich am Sichersten wenn ich mit ihm unterwegs bin. Finde es nur lustig das er manchmal versucht anstelle an mir hoch zu springen sich auf meine Füße zu setzen. Auch wenn wir gerade laufen versucht er das

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Also entschuldige wenn ich das so direkt sage, aber ich würde meinen Hund nie an einer Straße ohne Leine laufen lassen, egal wie gut er hört! Da braucht nur mal eine Katze oder sonstiges auftauchen und der Hund liegt unterm Auto. Dann würde ich mich lieber durch eine Leine eingeengt fühlen und den Freilauf in großer Entfernung zur Straße gewähren.
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Ich habe den Eindruck, Du verlangst etwas viel von Deinem Wautz.
'Warte' find ich für einen 13 Wochen alten Welpen, der erst eine Woche(?) bei Dir ist total schwer. Auch, dass er unter sich pinkelt ist eher ein Zeichen für Stress oder Aufregung und ich glaube auch starker Beschwichtigung. Meine Maus hat angesichts von sehr grossen Hunde, die in der Hirarchie ganz weit oben sind manchmal ein paar Tröpfchen verloren.
Sorry, aber 'Freudenpipi' ist ein Mythos.Ich finde es gut, dass DU den Wautz an seine Umgebung gewöhnen willst, aber wenn Du ihn wirklich erst eine Woche hast, würde ich erst Mal daran abreiten, dass er zu Dir Vertrauen findet und sich an Dir orientiert. Wenn Euere Beziehung gut ist, wird es für ihn auch etwas einfacher lauten Strassenverkehr etc, zu ertragen.
Bei meiner Maus habe ich erst nur durch Spiel auf dem Balkon den Strassenlärm eingeführt, dann den Hinterhof und eine Wiese um die Ecke mit ihr Meter fpr Meter erkundet und dann bin ich irgendwann auf Seitenstrassen mit ihre gelaufen. Bis es zum stark befahrenen Hermannplatz ging, hat es einige Wochen gedauert.
Da stürmt so viel auf den Hund ein und er ist noch ein Baby. Mach Euch nicht so viel Druck.
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Danke

Er pinkelt nicht vor Angst! Er ist nicht stubenrein, deswegen kann er seine Blase manchmal nach dem Aufstehen wenn er sich freut nicht zurück halten. Allerdings merkt er das jetzt schon und setzt sich nicht selbstverständlich hin und pinkelt weiter. Es geht hier nicht um Freudenpinkeln sondern eher vor Aufregung

Wo soll ich denn mit ihm spazieren gehen wenn ich ihn nicht gleich mit auf die Straße nehme? Ich meine ich wohne an einigen Straßen und bis auf ein paar Hinterhöfe gibt es hier nichts Abgeschlossenes.
Da er bei mir im Bett schläft, was Hunde bei mir eigentlich nicht dürfen, und ich ihn so gut wie 24 Stunden (außer wenn er schläft) bespiele denke ich das unser Verhältnis schon auf einem guten Weg ist
Abgesehen davon möchte ich mir keine Rückfälligkeit im Stubenrein sein erlauben, wenn ich den Hund erst mit einem halben Jahr mit in die Stadt nehme weil er dann so gestresst ist....Klar ist er noch klein aber er ist keine Pupe und ich sehe keinen Grund wieso ich ihn so dermaßen bemutteln sollte das er nachher wahrscheinlich nicht mal eine halbe Stunde allein sein kann.
Meine Mutter hat mir beigebracht einen Hund von Anfang an zu erziehen und ich halte nicht viel von dem "Jetzt darf er erstmal Baby sein" Getue, denn Kindern bringt man auch den ganzen Tag bei was sie sollen und was nicht und fängt nicht erst an sein Kind ans Töpfchen zu gewöhnen wenn es drei ist und alleine entscheiden kann.Wenn ich merke das er nicht mehr kann, seine Nerven blank liegen oder er Angst hat dann höre ich auch auf ihn geistig zu fordern, überfordert werden soll er ja auch nicht. Aber wie gesagt mein erster Hund war innerhalb von 1er Woche stubenrein und bei anderen Hunden habe ich gesehen das es 1, einhalb Jahre gebraucht hat weil er zwischendrin immer mal wieder einfach nur die niedliche Pupe und eben nicht der Hund war.
Ich hoffe man kann verstehen das ich meinen kleinen Racker nicht stresse sondern lediglich nicht jeden Monat von Vorne anfangen möchte.
lg
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Zitat
Also entschuldige wenn ich das so direkt sage, aber ich würde meinen Hund nie an einer Straße ohne Leine laufen lassen, egal wie gut er hört! Da braucht nur mal eine Katze oder sonstiges auftauchen und der Hund liegt unterm Auto.
Es soll Hunde geben, die sogar bei einer Katze ein " Nein" akzeptieren...
Ich kenne übrigens viele Hunde, die leinenlos an Strassen laufen.
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