Welpe zu jung?

  • Zitat

    Nach längerem Googlen konnte ich nun in Erfahrung bringen, dass es die Rasse "Mini-Malteser" offiziell gar nicht gibt,

    Da fehlen mir echt die Worte. Denn das klingt, als ob ihr den Hund auf irgend einem osteuropäischen Markt gesehen und mitgenommen habt: http://www.wuehltischwelpen.de/ Aber ganz sicher nicht so, als ob Ihr im Vorfeld der Anschaffung auch nur den Hauch von Informationen eingeholt habt.

    Wie eine Hündin in einer Vermehrerstation mehr, die wegen Käufern wie Euch leidet :-/

  • Die TE ist fassungslos bis zum Gehtnichtmehr, dabei wäre das so leicht zu verhindern gewesen...

    Wenn man sich vor der Anschaffung eines Welpen einfach mal zumindest ein bisschen belesen würde. Ich verstehe nicht, wie man so blauäugig losziehen und sich so ein Lebewesen ins Haus holen kann. Das ist doch so eine wohlüberlegte Entscheidung und bedarf doch so viel "Vorarbeit" (damit meine ich vor allem Informationen über mögliche Rassen sammeln und sich auf die Welpenzeit vorbereiten usw.), wie kann man das alles einfach überspringen und sich eine dubiose Minirasse holen, wenn man überhaupt keine Ahnung hat?

    Sorry, aber da informiere ich mich ja mehr, wenn ich mir einen neuen Geschirrspüler kaufen will (kein Witz)!

    ____
    Wie dem auch sei, jetzt ist der kleine Wuschel da, jetzt hol das nach, was du vorher verpasst hast. Ich wünsche dir trotzdem eine schöne Zeit mit deinem Welpen und hoffe, dass es ihm gesundheitlich wieder besser geht!

  • Leute, nun macht doch mal halblang, auch wenn Ihr Recht habt. Es bringt doch nichts, wenn jeder noch mal seine Empörung aufschreibt, das führt doch nur zum Überdruss und die TS scheint mir schon erfolgreich vertrieben zu sein.

    Geht doch mal davon aus, dass es immer wieder Menschen geben wird, die sich vor der Anschaffung eines Hundes nicht fundiert informiert haben. Aber sie haben jetzt diesen Hund, dem es möglichst gut gehen sollte. Da finde ich zwei Themen wichtig.

    1. konkrete Ratschläge aus Erfahrung, was in der akuten Situation für den Hund über die tierärztliche Versorgung hinaus noch getan werden könnte und

    2. über die Vermehrerproblematik sachlich und einfühlsam informieren. Beiträge nach dem Motto, "wie doof kann man eigentlich sein?" helfen weder Mensch noch Hund. Andererseits sind Menschen, die mit einem kranken Vermehrerwelpen durch Dick und Dünn gegangen sind, zukünftig bestimmt gute Botschafter gegen die Billigwelpen.

    Diese Draufhaumentalität hilft allerhöchstens den "empörten Gutmenschen" hier, sich kurzfristig besser zu fühlen. Aber das Hundeleid werden sie mit Beiträgen im DF weder kurz- noch langfristig mildern. Wir sind hier in einem elitären Klub der Hundeliebhaber. Aber die meisten Hunde werden außerhalb dieses Klubs gehalten, die meisten GsD aber auch geliebt. :smile:

    LG Appelschnut

  • Vielen Dank für die Antworten.
    Zum Züchter:
    Wenn ich sage, er wirkte sehr tierfreundlich und seriös dann meine ich das auch so, ich bin ja schließlich auch nicht total unerfahren.
    Es war eine private Züchterin, die ihre eigene Malteser-Hündin decken ließ.
    Sie hatten 3 Welpen, die zusammen mit ihrer Mutter im Haus (Wohnzimmer) gehalten wurden, alles war sauber, ein Hundeklo war anwesend, ein Welpengehege, in dem die Jungen gehalten wurden, wenn mal jmd nicht anwesend war.
    Außerdem hat sie uns ihre Privat- und Handynummer mitgegeben, falls etwas sein sollte.

    Was die Katzenseuche beim Hund betrifft, das hat der TA gleich ausgeschlossen, Fieber hatte sie auch keines und das bisschen Blut kam vom gereizten Darm. Wir waren jeden Tag beim TA, beim Notdienst und natürlich habe ich sofort (noch am selben Tag um 10 Uhr Abends) die Züchterin kontaktiert und genau nachgehakt.
    Die Kleine ist zum Glück schon über den Berg nur ist sie immer noch nicht ganz fit, was aber auch klar ist nach so einem Magen-Darm-Virus.
    Sonst hätte ich mit Sicherheit nicht die Zeit und auch nicht den Nerv gehabt, hier reinzuschreiben.

    Und ja wir haben gesehen, wie klein sie ist, was wir aber nicht besonders verwunderlich fanden, da auch das Muttertier relativ klein war. Das einzige, was mich verunsichert hat war die Aussage meines Tierarztes, aber eine andere Tierärztin bestätigte mir voher, dass das Gewicht von 900 Gramm ganz normal für ihr Alter seien.
    Wir werden jetzt sehen, wie sie sich entwickelt und natürlich auch ihren Stuhl und ihr Verhalten weiterhin gut im Auge behalten. Alles andere hilft sowieso nichts, denn die kleine Maus ist nun einmal da und man muss das beste daraus machen. Sie sagte uns auch, dass sie ausgewachsen nur ca. 2,5 kg haben werden, aber trotzdem hat mich einfach die Aussagen meines Tierarztes sehr verunsichert.
    Ich danke Euch allen trotzdem ganz herzlich für Eure Antworten und es soll ja auch jeder seine ehrliche Meinung sagen dürfen. Für Kritik bin ich offen, denn ich denke nicht, dass wir bei der Auswahl der Kleinen einen Fehler gemacht haben, das würde jeder so sehen, der gesehen hätte, wo sie her kommt und wie die Verhältnisse dort waren.
    Ich hatte trotzdem etwas Angst, dass diese Frau uns eventuell doch etwas angeschwindelt hat, man weiß ja heutzutage nie, daher wollte ich einfach auch noch die Meinung von anderen hören.
    Vielen Dank an Euch alle!

  • Und was ich noch sagen muss, wir haben bereits 2 Wochen lang vor dem Kauf mit dieser Frau Kontakt gehabt und auch mit unserem Tierarzt gesprochen.
    Dieser hat uns nichts davon gesagt, dass es offiziell die Rasse Mini-Malteser nicht gibt, von daher war uns das nicht bewusst.
    Aber wie gesagt, auch die Mutter ist relativ klein und der Deckrüde laut Aussage der Züchterin auch.
    Ich werde nun auch einmal bedenken, eventuell den TA zu wechseln, da er uns da doch enorm verunsichert hat.
    Trotzdem noch einmal vielen Dank!

  • Alles zum Thema Herkunft wurde ja schon gesagt ich sage besser nix dazu mehr. Nur eins noch - ich weiß schon warum ich im Durchschnitt 1000€ und für den Mini noch deutlich drüber für nen Hund ausgebe und auf ordentliche Papiere und Zucht achte. Da weiß man halt was man kriegt....

    Zur Größe - es kann durchaus sein, dass euer Hund ein kleines Exemplar ist. Unser Junior hier ist auch ein sehr sehr kleiner Kleinspitz. Er war schon als Welpe etwa halb so groß wie seine Wurfschwester, mit 13 Wochen war er 17cm hoch und 700 oder 800gramm schwer. Heute mit 7 Monaten wiegt er knapp 1800gramm und ist 22cm hoch. Damit ist er als Kleinspitz deutlich unter dem Standard aber klein geblieben nicht klein gezüchtet deshalb Rarität und entsprechend teuer gewesen :hust:

  • Zitat

    Damit ist er als Kleinspitz deutlich unter dem Standard aber klein geblieben nicht klein gezüchtet deshalb Rarität und entsprechend teuer gewesen :hust:

    Echt, sind die zu klein gebliebenen bei Kleinhunden wirklich teurere Raritäten? :???:

    Mein Neufi ist auch unter dem Standard geblieben, aber das war kein Grund für einen Preisnachlass oder -aufschlag. Mit 8 - 12 Wochen kann man ja im Allgemeinen auch nichts über die Endgröße sagen. Eigentlich heißt es, dass die Gene die Endgröße definieren. Harrys Mama war sehr klein und hat einen 14-Welpenwurf ausgetragen. Ich habe deshalb auch schon drüber nachgedacht, ob er deshalb etwas klein geblieben ist. Aber belastbare Hinweise dafür habe ich nirgendwo gefunden.

    Zumindest gilt bei Großhunden ein kleiner Welpe eher nicht als Rarität, der teurer bezahlt werden müsste. Wenn das bei Kleinhunden so wäre, fände ich das auch eher als kritisch zu bewerten.

    LG Appelschnut

  • Mich wundert dennoch das du von Züchter sprichst. .. hast du papiere bekommen und sind die Eltern untersucht auf Krankheiten?
    Zucht heißt viel mehr als zwei hunde zu verpaaren...

    Sind die hunde auf Ausstellungen gewesen? Ansonsten haben sie keine Zuchtzulassungsprüfung und sind eben keine Zucht hunde
    Ist die Züchterin in einem Verein?

    Wenn diese Dinge nicht gegeben sind das ist dein welpe von KEINEM Züchter sonder einem Vermehrer!

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