Clicker - ja oder nein?

  • Ich hab mir jetzt auch einen Clicker zugelegt, gut erzogen ist meine Maus ja GsD ;) aber z. B. für kleine Tricks, nichts mehr draussen fressen (macht sie nämlich gerne :/ ) beibringen und einfach als Beschäftigung finde ich das Teil super. Hab den Clicker mit Target Stick, könnt ihr mir vielleicht eine Seite im I-Net oder ein Buch über Clickern empfehlen, bin totaler Anfänger :ops:

  • Und wieder ein Thema wobei ich wohl nie mitreden kann. Clickern bei mehreren Hunden halte ich für unmöglich.Oder? War schon nicht so einfach mir anzugewöhnen vor jedem "Ansprechen" den Namen zu sagen aber damit klappt es gut.

  • Zitat

    Und wieder ein Thema wobei ich wohl nie mitreden kann. Clickern bei mehreren Hunden halte ich für unmöglich.Oder? War schon nicht so einfach mir anzugewöhnen vor jedem "Ansprechen" den Namen zu sagen aber damit klappt es gut.


    Ich clicker mit 3en gelichzeitig...oder einzeln oder gar nicht oder spreche zwei an....

    Wenn ich direkt mit einem trainieren, merken die andern das ganz schnell. Und da ich ja alle mag, gibts natürlich gerechte Einheiten, so dass keiner zu kurz kommt. Ist gleichzeitig auch eine Lektion in "Frust ertragen"...

    Einfach machen...is nicht kompliziert.
    Alles was ich alleine mit meinen Hunden mache, muss kein anderer gut finden und sieht eh keiner , ich mach eh was ich will..:lachtot:

  • Hallo zusammen :)

    Ich muss sagen, auch ich fand den Clicker am Anfang total blöd. Ich hab mich richtig gesträubt davor das Ding zu verwenden. Ständig erzählt dir einer das ist so toll, mach das mal. Fand ich sehr nervig. Aber da ich mit meinem Dicken vor einiger Zeit angefangen hatte kleine total unnötige Tricks einzustudieren, hab ich mir das angelesen und ausprobiert. Es ist echt super!

    Anfangs hatte ich auch 'nur' ein Markerwort, bin dann aber dazu übergegangen mit einem Clicker zuarbeiten. Eigentlich nur, weil ich etwas unbedarft mit Lobworten und Markerwort dann um mich schmeiß *hust* Hundi ist aber wesentlich fokussierter wenn ich überhaupt nicht mit ihm sprech, und da ich eh keine Labertasche bin ist das Ding super.

    Seit mein Hund draußen richtige Probleme hat, hab ich den Clicker jetzt auch mit raus genommen. Ich hab ihn fast alles ohne clicker beigebracht. Alltags Sachen lassen sich auch ohne aufbauen, aber sobald es an kniffligere Verhaltensmuster geht find ich den clicker besser. Mein Hund reagiert darauf prima und wir machen mit der Methode endlich wieder erkennbare Fortschritte!
    Nervig zu tragen find ich den nicht. Selbst mit großem in die Leine bollernden Hund kann ich Leine, Leckerchen und Clicker gut handhaben. Da ich den Clicker z.Z. immer einsatzbereit haben muss, halt ich den ganz normal in einer Hand, oder in der Hand mit der Leine. Geht prima.


    Wenn man nur Just-for-fun clickert kann man sich das super über die eben erwähnte Seite (http://www.spass-mit-hund.de/clicker-welt/c…ng-was-ist-das/) oder das Buch 'Clicker Training für Hunde' von Martin Pietralla beibringen. Ist ja im Prinzip nicht schwer. Zumindest habe ich diese beiden verwendet :)
    Alles weiter reichende würde ich mir nur von einem ausgebildeten Trainer zeigen lassen!


    @ Jessyshadow noch können unsere beiden Wutzen, wenn wir zusammen unterwegs sind, auch nicht so ganz unterscheiden wer da clickt. Mal sehn ob das noch wird :)

  • Ein Leben ohne Clicker? Niemals! :D

    Er ist einfach im Training für mich ein unbezahlbarer Begleiter geworden. Egal ob Obi oder Agi - er ist extrem vielfältig einsetzbar. Ob Slalomeingänge oder Ausgänge, Targets, Sprungverhalten oder das genaue Markern von Teilschritten in komplizierten Verhaltensketten für irgendwelche UO-Übungen, oder eben beim Tricksshapen oder simple Erziehungsarbeit ... ich finde mit dem Clicker arbeitet man genauer, positiver und kommuniziert klar verständlich.

    Das heißt aber nicht, dass ich ihn 24h mit mir rumschleppe oder schon fertig Erlerntes jedesmal wieder clickere. Aber wieso ohne Clicker, wenn es mit so schön und schnell geht? :D
    Ist aber wohl auch Typsache, viele scheinen auch das Prinzip nicht so ganz zu verstehen. Ich mag es, dass die Hunde beim Clickern einfach total kreativ werden und für einen Click fast nen Kopfstand machen. Mit einem einfachen Markerwort geht das sicher auch ... irgendwie :D

    Persönlich kann ich gegenüber der wirklich unhandlichen und lauten "Boxclicker" die "iclicker" empfehlen, am besten mit Gummiband fürs Handgelenk. Die sind leicht, liegen super in der Hand und wenn man ihn nicht braucht, steckt man ihn einfach in den Ärmel und hat die Hände wieder frei.

    EDIT: Wir haben auch mehrere Hunde im Haushalt und alle werden geclickt - die wissen ganz schnell, wer gerade gemeint ist. Und auch im richtigen Training auf dem Hundeplatz habe ich es noch nie erlebt, dass es da große "Schwierigkeiten" gab, wenn mehrere Hundeführer gleichzeitig mit ihren Hunden und dem Clicker gearbeitet haben.

  • Ich bin bekennende Nichtclickerin. :D
    Aber nicht weil ich denke das es quatsch ist, sondern weil mich das Geräusch total nervt. Ich konnte schon diese Frösche als Kind nicht ausstehen. Außerdem gibt es bei uns im Ort eine Hundeschule die damit Trainieren. Wenn man da gerade in einer Stunde vorbei geht, ist man arg Tinitusgefährdet.

    Mein Sohn allerdings clickert Tricks mit unserem Hund und findet es toll.

  • Mir gehts so, dass ich mit Clicker tatsächlich schneller bin. Das ist vor allem bei Geordy sehr von Vorteil, weil streng genommen ist der wohl zu schnell für mich.

    Für Geordy, der alltags nicht so ein sehr sicherer Hund ist, also durchaus Probleme hat(te) mit Brücken, Wehren, Treppen, Unterwasserbad und was es so für gruselige Dinge gibt, ist der Clicker bzw. viel mehr die Clickeratmosphäre, auch einfach nur Gold wert. Geordy hat seit Welpentagen gelickert (shaping), das ist für ihn eine rosarote Wolke 7. Packt man den Clicker in gruseligen Situationen aus, chillt der irgendwie sichtbar ein paar Stufen runter. Dieser Hund, der große Probleme schon mit knappen Begrenzungen (das Unterwasserlaufband z.B., aber auch enge Brücken) hat und freiwillig niemals auch nur eine Pfote in Wasser setzt, ist per Clicker-Shaping ohne Streß auf dem Unterwasserlaufband gelaufen. Und weil er das seit Jahr und Tag kennt, schafft er solche neuen Herausforderungen heute auch in wirklich kurzer Zeit.

    Bei einem Hund wie Finlay, dem man einfach sagt, "Hopps rein da", braucht man das natürlich nicht.

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