Hündin schon mit 7,5 Wochen nehmen?

  • So, mal ein kurzes Update: Nachdem die Welpen jetzt größer werden, die Mutter sich kaum noch um sie kümmert (ich denke mal, es ist nicht normal, daß sie nach 4 Wochen höchstens noch 5 Minuten am Tag ein paar einzelne Welpen säugt bzw. die manchmal Glück haben und trinken können, solange Mama am Futternapf steht. Ansonsten ist sie langsam zunehmen genervt von den Kleinen, verbringt den Tag wenn möglich im Garten oder im Flur, wo die Kleinen nicht hinkommen und rennt sie manchmal regelrecht über den Haufen, wenn sie zwischendurch "andocken", während sie irgendwo steht.
    Allerdings haben die heute zum ersten Mal eingeweichtes Trockenfutter und Nassfutter gefressen, die letzten Tage konnte man zwar ein bißchen Brei füttern, aber sie waren ständig hungrig. Zugenommen haben gerade die besonders kleinen wirklich gut in den letzten 2 Wochen seit der ersten Entwurmung und ich hoffe, daß das so weitergeht. Ich denke mal, wenn sie sich so wenig um die Kleinen kümmert, ist ja auch die Gefahr, daß sie sich die "falschen" Sachen von der Mutter abgucken, auch deutlich geringer.

    Allerdings seh ich ja jetzt den Zusammenhalt etc. unter den Geschwistern, das fiel vorher noch nicht soo auf, als sie noch kleiner waren, aber meistens wird heftigst gekuschelt zum Einschlafen, es fangen die ersten Rangeleien usw. an, das werde ich meiner Kleinen definitiv nicht viel früher nehmen, als unbedingt nötig! Bin mal gespannt, heute war sozusagen "Bergfest", die Kleinen sind 4 Wochen alt und am Donnerstag muss ich mich für eine Hündin entscheiden, ich bin die erste, die aussuchen bzw. sich aussuchen lassen darf. Da ich aber zu keiner Entscheidung fähig bin, dürfen mein Freund und meine "große" Hündin entscheiden! :D

  • Zitat

    So, mal ein kurzes Update: Nachdem die Welpen jetzt größer werden, die Mutter sich kaum noch um sie kümmert (ich denke mal, es ist nicht normal, daß sie nach 4 Wochen höchstens noch 5 Minuten am Tag ein paar einzelne Welpen säugt bzw. die manchmal Glück haben und trinken können, solange Mama am Futternapf steht. Ansonsten ist sie langsam zunehmen genervt von den Kleinen, verbringt den Tag wenn möglich im Garten oder im Flur, wo die Kleinen nicht hinkommen und rennt sie manchmal regelrecht über den Haufen, wenn sie zwischendurch "andocken", während sie irgendwo steht.
    Allerdings haben die heute zum ersten Mal eingeweichtes Trockenfutter und Nassfutter gefressen, die letzten Tage konnte man zwar ein bißchen Brei füttern, aber sie waren ständig hungrig. Zugenommen haben gerade die besonders kleinen wirklich gut in den letzten 2 Wochen seit der ersten Entwurmung und ich hoffe, daß das so weitergeht. Ich denke mal, wenn sie sich so wenig um die Kleinen kümmert, ist ja auch die Gefahr, daß sie sich die "falschen" Sachen von der Mutter abgucken, auch deutlich geringer.

    Allerdings seh ich ja jetzt den Zusammenhalt etc. unter den Geschwistern, das fiel vorher noch nicht soo auf, als sie noch kleiner waren, aber meistens wird heftigst gekuschelt zum Einschlafen, es fangen die ersten Rangeleien usw. an, das werde ich meiner Kleinen definitiv nicht viel früher nehmen, als unbedingt nötig! Bin mal gespannt, heute war sozusagen "Bergfest", die Kleinen sind 4 Wochen alt und am Donnerstag muss ich mich für eine Hündin entscheiden, ich bin die erste, die aussuchen bzw. sich aussuchen lassen darf. Da ich aber zu keiner Entscheidung fähig bin, dürfen mein Freund und meine "große" Hündin entscheiden! :D

    Das mit der Mutter ist schon normal. Der Charakter der Hunde entwickelt sich noch, es ist noch zu früh, um genau zu sagen, wie die Welpen werden. An sich sieht man es erst so mit 5-6 Wochen frühestens. Die Welpen sollten schon lange bei der Mutterb bleiben, weil sie regelt, wenn sie frech werden. Und die Beißhemmubg lernen die Welpis unter sich. Da geht es öfters nicht zimperlich zu.

    8 Wochen sollten die Welpen mind. bei der Mutter bleiben. Ich habe mit 9 Wochen meinen Hund geholt, das war perfekt, weil sie da eine Lebensphase durchmachen, wo sie total relaxed sind und kaum Angst haben. Sie schaffen da den Umzug sehr leicht, das geht bis ca 12 Wochen. Fängt mit ca 8 Wochen an.

  • Ich glaub, ich nutz das hier gerade mal, um 'ne zweite Frage zu stellen. Ist es sinnvoll, den Welpen vorher evtl. schonmal für ein paar Minuten mit nach Hause zu nehmen (bis zu 'ner Stunde oder so), damit er sich schon an meine Hündin gewöhnen kann und umgekehrt? Es sind zu Fuß zehn Meter von deren Haustür bis zu unserem Garten, also nichts, was ewigen Transport bedeuten würde. Oder wirklich erstmal abwarten (meine Hündin kommt auf jeden Fall mit zum "Aussuchen", also begegnen die beiden sich zumindest vorher schonmal), bis der Tag der Abgabe kommt und dann direkt zu uns und Kontakt zum bisherigen Zuhause erstmal abbrechen, bis sie sich in der "neuen" Familie eingewöhnt hat? Mich sehen die Welpen ja momentan eh schon täglich, also wird sie zumindest mich schon ein bißchen kennen, wenn sie umzieht. Normal würd ich sagen, ein klarer Schnitt zwischen altem Zuhause und neuem Zuhause, aber da es sooo nah ist...

  • Nein, würde ich nicht machen.

    Du versetzt den 4 Wochen alten Welpen in Angst, wenn Du ihn von seiner Familie trennst und was ist, wenn die Hündin das mitbekommt? Es gibt Welpen, die schreien schon wie am Spieß, wenn sie nur zum Wiegen von ihren Geschwistern entfernt werden. Eine Stunde ist da eine Ewigkeit.

    Auch, wenn sie sich jetzt zeitweise von ihren Welpen zurück zieht, hat sie doch eine starke Bindung an sie und Du wirst sie total verunsichern. Das kann soweit gehen, daß sie versucht ihre Welpen zu schützen und keinen mehr an sie ran lassen will.

    Laß die Familie zusammen, bis der Zeitpunkt der Trennung gegeben ist. Du kannst ein getragenes T-Shirt von Dir, eine Decke deiner Hündin zum Welpen geben. Er wird den Geruch aufnehmen und alles wird dann nicht mehr so fremd für ihn sein.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

  • find ich auch nicht sinnvoll

    die wird sich schon früh genug einleben
    und dass die mama nicht mehr säugen mag ist ebenfalls relativ normal
    ihr müsst halt darauf achten genug zuzufüttern

    die mama ist ja nicht nur fürs säugen gut, sondern eben auch für die erziehung - wenn sie nicht mehr mag dann geht sie weg (ignoriert) oder weist die kleinen zurecht. das ist genauso wichtig wie das säugen ;)
    deswegen find ich es immer etwas seltsam wenn man katzen/hunde ztu früh abgibt mit der begründung ''die säugt nicht mehr''
    im normalfall stillt man ein 2-3 Jähriges Kind auch nicht- trotzdem würd niemand auf die Idee kommen dass das bedeutet, dass dieses Kind 'fertig' ist...

  • ich wollte das ja auch nicht jetzt schon machen, sondern so die letzten 2-3 Tage, bevor der Hund wirklich zu uns kommt. Die Hündin ist das geringste Problem, die interessiert sich kaum noch für die Welpen, sie liegt fast den ganzen Tag draußen im Garten oder im Flur und ist froh, daß wir uns um die Welpen kümmern. Selbst nachts schläft sie in einem anderen Raum als die Welpen und die Welpen teilen sich zum Schlafen schon auf zwei verschiedene Körbe auf (je nachdem, ob sie lieber im Wintergarten oder im Wohnzimmer schlafen wollen), da interessiert sie das kein bisschen. Am Sonntagabend hatte einer der Welpen Probleme (laut TA nur Blähungen, aber wer weiß das bei 'nem 4 Wochen alten Welpen schon) und wir sind mit ihm zum TA gefahren, das hat die Mutter nicht im Geringsten interessiert, ich weiß nichtmal, ob sie es überhaupt mitbekommen hat. Sie lag im Garten, während der Welpe vor sich hinjammerte, nichts frass, usw.

    Ich wollte sowieso der Besitzerin eine Decke geben, die sie mit in den Korb der Geschwister legt, damit der Welpe ein bißchen "gewohnten" Geruch mitnehmen kann, wenn sie zu mir zieht. Meinen Geruch kennt sie ja und vielleicht nehm ich Snowy außer zum "Aussuchen" noch ein paar Mal sonst zu den Welpen, daß sie sich kennenlernen können. Wie gesagt, die Hündin interessiert das alles momentan überhaupt nicht, da können Besucherhunde mit ins Haus und sich die Welpen angucken, zwei Welpen haben gestern schon bei der Katzenmama angefangen zu trinken, die gerade ihre Kitten entwöhnt.... Interessiert sie nicht die Bohne, sie verbringt, wenn es hoch kommt, noch 20 Minuten am Tag im selben Raum wie die Welpen -daß sie sich zurückzieht, ist nachvollziehbar und war zu erwarten, aber daß sie überhaupt nicht mehr füttert, sich um die jammernden Welpen kümmert etc. find ich schon nicht ganz normal. Aber ich hab auch keine Vergleichsmöglichkeiten.

    Aber dann lass ich es sein mit vorher mal mitnehmen, dachte nur, es würde es für den Welpen vielleicht ein bißchen einfacher machen.
    Ach Mensch, ich hatte mir bei meiner ersten Hündin (und die paar Jahre vorher) schon so viele Gedanken gemacht, aber gegen einen Welpen war das mit der 1,5jährigen, völlig unerzogenen Hündin doch scheinbar ein Kinderspiel! :headbash: :???:

    P.S. Beim Wiegen, Entwurmen usw. kann ich aus heutiger Erfahrung sagen, ist die Trennung von den Geschwistern kein Thema gewesen. Nur den anschließenden feuchten Waschlappen, weil sie so klebten, fanden einige der Welpen nicht ganz so toll ;)

  • Zitat

    ich wollte das ja auch nicht jetzt schon machen, sondern so die letzten 2-3 Tage, bevor der Hund wirklich zu uns kommt.

    Das bringt dem Welpen, außer unnötigen Stress, überhaupt nichts.

    Dein neuer Bericht über die Mutterhündin, Verhalten und Welpen gibt keinen Hinweis darauf, dass der Welpe vor der vollendeten achten Lebenswoche einziehen "muss".

  • Silke, warum wächst in mir der Gedanke, daß Du, da die Mutterhündin sich gar nicht mehr kümmert, nicht säugt, nicht auf das Gejammer achtet, nicht bei den Welpen liegt, die Welpen auch nicht zusammen liegen, "deinen" Welpen am liebsten jetzt schon zu dir holen möchtest?

    Da greift dann, die im Tierschutz einzig erlaubte Trennung vor Ende der 8. Lebenswoche, wegen Gefährdung der/des Welpen?

    Ich verstehe es nicht und werde, bei aller Vorfreude auf den Welpen, dafür auch nie Verständnis aufbringen.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

  • Ich werde den Welpen definitiv nicht vor der vollendeten 8. Lebenswoche holen! Gerade, weil die Mutter sich so offensichtlich nicht kümmert, sehe ich ja, wie die Geschwister aneinander hängen. Ich dachte halt nur, weil ich eh jeden Tag da bin (deswegen seh ich die Kleine ja, ob sie hier wohnt oder um die Ecke!), würde es ihr den Umzug vielleicht erleichtern! Ich hab doch vor ein paar Tagen schon geschrieben, daß ich auf jeden Fall die 8 Wochen abwarten werde und ich hab heute nochmal geschrieben, daß mir auffällt, wie sehr die Geschwister aneinander hängen.

    Daß die Mutterhündin sich so überhaupt nicht kümmert, hab ich ja nur geschrieben, weil hier mehrmals die Bemerkung kam, daß die Welpen trotz weniger Säugen eine enge Bindung zur Mutter haben (was ich garnicht bestreite), aber auch umgekehrt (was ich bezweifle).

    Wie gesagt, die Kleine bleibt 8 Wochen in ihrem Zuhause und wenn ihr denkt, daß es nicht sinnvoll ist, daß das Hundekind uns vorher schon mal "besuchen" kommt, bleibt es lediglich dabei, daß ich meine Hündin vielleicht 2-3mal zu Besuch mitnehme (sie kennt das Haus dort und die 3 erwachsenen Hunde, lediglich die Welpen sind neu, aber da werde ich sie ja auch nicht mit 10 auf einmal konfrontieren, sondern meinen Freund aus den Hündinnen auswählen lassen und dann gucken, wie sich meine Hündin gegenüber diesem Welpen verhält - wird sicherlich zuhause und auf Dauer auch nochmal anders sein, aber wenn die sich auf den ersten Blick "nicht riechen" können, hat das Ganze ja keinen Sinn)

    Mir ist schon klar, daß "gut gemeint" noch lange nicht "gut gemacht" ist, deswegen frage ich ja hier nach!

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