Hund übergibt sich (3 Wochen) - Geschwollene Speiseröhre

  • Hallo.
    Super, das ihr heute in die Tierklinik fahrt. Wenn dein Hund schon schwach ist und so viel abgenommen hat, sollte man nicht so lange warten, wie deine TÄ gesagt hat. Ich hoffe, ihr findet die Ursache schnell.

  • Leider haben wir erst morgen einen Termin bekommen, heute wird sich also nichts mehr tun. Immerhin hat er heute Nacht nicht gespuckt, das ist schon mal ein Fortschritt. Hoffentlich wissen wir morgen dann mehr.

  • Guten Morgen,

    da wir gestern keinen Termin beim Tierarzt bekommen haben, sind wir spontan zum Tierheilpraktiker gefahren. Eine zweite Meinung kann nicht schaden. Der Praktiker meinte, MÖ sei nicht heilbar. Timmi hat dann eine Sprizte fürs Knie bekommen (Er hatte schon eine Kreuzbandriss und humpelt wegen seiner Schwäche wieder sehr) und zusätzlich wurde uns ein spezielles (hauseigenes) Futter empfohlen, welches recht klein und wohl sehr hart, dadurch soll es besser runter runtschen.

    Immerhin hat Timmi die letzten beiden Nächte nicht gebrochen, nur tagsüber. Das ist auch schon mal ein Fortschritt. Jetzt mal sehen, was sie Tierklinik nachher bringt.

  • Es stimmt, MÖ ist nicht heilbar. Ob die Konsistenz des Futters eine entscheidende Rolle spielt, kann ich nicht sagen (hab da so meine Zweifel). Aber Hunde mit MÖ sollten mit erhöhtem Oberkörper gefüttert werde, da hilft die Schwerkraft das utter in den Magen zu befördern. Ich hoffe aber und drücke die Daumen, dass es nicht MÖ ist :gott:

  • Wir sind jetzt wieder aus der Tierklinik zurück. Dort hatte man den Verdacht, dass er Myasthenia gravis hat. Eine Muskeschwäche, die auch zu dem MÖ führt. Dafür sprechen auch die Probleme, die er mit dem operierten Bein derzeit hat. Es gibt wohl einen sogenannten Tensolin-Test, der diese Krankheit nachweist, den gibt es aber wohl in Deutschland nicht mehr, da die Erkraunkung sehr selten ist. Ein zweiter Test, dessen Name ich vergessen habe, wird nur in den USA durchgeführt. Dieser wird jetzt auch gemacht. Das Ergebnis gibt es aber erst in drei Wochen. Blut dafür wurde aber schon abgenommen.

    Das Ganze wird von einer Tierklinik in Hofheim durchgeführt, welche mit der Klinik in den USA zusammenarbeitet. Derzeit wird noch zwischen den Kliniken geklärt, ob vorab (ohne endgültiges Ergebnis) mit der Medikation begonnen werden soll. Im Moment äußert sich die Krankheit nur durch Regurutieren und eben Humpeln mit dem operierten Bein. Wie ich gelesen habe, soll das Krankheitsbild im weiteren Verlauf Schwächeanfälle und deartiges zeigen.

    Hat jemand im Forum Erfahrung mit dieser Erkrakung? Inwieweit lassen sich die Symptome eindämmen, vor allem das Regurutieren (Ist im Moment das schlimmste Symptom). Interessant wäre auch, was die Medikamente denn so im Monat kosten, das ist auch nicht unerheblich.

    Ich hoffe, dass bald klar ist, was er hat und er bald wieder halbwegs fit ist und weiterhin Spaß am leben hat. Bisher war er immer sehr lebensfroh

  • Zitat

    Hat jemand im Forum Erfahrung mit dieser Erkrakung?

    Gib mal "Myasthenia gravis" rechts oben in das Suchfeld ein. Darüber gibt es bereits einige Infos hier im Forum und leider auch betroffene Hunde :-/ Vielleicht kann Dir jemand Auskunft zu den Medikamentenkosten geben.

  • Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, der Körper greift die eigenen Strukturen an.

    Die Ursache für Autoimmunerkrankungen wird zunehmend in Umweltgiften gesehen.
    Bei Hunden sollte man an die Zusatzstoffe in Impfungen denken (Thiomersal, eine Quecksilberverbindung.)

    Du bist ja bereits bei einem Tierheilpraktiker gewesen.
    Welche Therapiemethoden bietet der an?
    Du könntest mit ihm mal über eine Entgiftung sprechen.
    Möglicherweise bessert sich durch eine Entgiftung die Erkrankung wieder.

    Die Entgiftung kann zusätzlich zur der tierärztlichen Behandlung gemacht werden.

  • Guten Morgen,

    heute Nacht musste er weider brechen, obwohl es die letzten 1,5 Tage nicht vorkam.
    Zudem ist er sehr schwach und kommt kaum noch vom Fleck.
    Hoffentlich bekommt er bald die richtigen Medikamente, damit er wieder zu Kräften kommen kann.

    Der Heilpraktiker weiß bisher nichts von dem Verdacht auf Myasthenia gravis,
    da fahren wir aber jetzt gleich hin, mal sehen was er dazu sagt.

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