Mein Hund kann nicht alleine bleiben.....

  • Hallo ihr lieben,
    hier wie versprochen mein erster Beitrag, bzw meine erste Fragen was Pauline angeht.

    Die Maus ist 5 Jahre alt und hat das letzte halbe Jahr in einem Zwinger verbraucht bis wir sie vor rund 3 Wochen dort raus geholt haben.

    Das grösste Problem das wir hier in Haus haben ist, dass Bine nicht 5 sekunden alleine bleiben kann. Selbst wenn ich nur in den Waschkeller gehe dann weint sie durchs ganze Haus ( Mehrfamilienhaus, wir wohnen EG)

    Oder wenn ich den Müll raus bringe höre ich sie schon weinen sobald ich die Tür hinter mir schliesse.

    Ich nehme sie so oft ich kann mit, ihm Kofferraum oder halt zu Fuss, aber manchmal geht das halt nicht und dann tut sie mir sooooo leid.
    Meine Nachbarn haben mich auch schon darauf angesprochen und ich habe ihnen gesagt das Bine einfach nur noch ein bisschen Zeit braucht damit sie versteht das ich sie nicht für immer alleine lasse sonderen immer wieder komme.

    Aber wisst ihr vielleicht wie ich das vielleicht beschleunigen kann das sie das versteht?
    Ist es flasch das ich sie so oft es geht mit nehme, sei es nur einkaufen und sie wartet im Kofferraum?
    Sollte ich ihr hier zu Hause alle Zimmer zur verfügung stellen wenn ich weg bin oder nur den Flur ( in dem einer ihrer Plätze ist) ??

    Fragen über Fragen und das ist erst der Anfang :tropf: :fear:

  • Ihr habt sie erst kurze Zeit, das braucht Geduld und Training!
    Erstmal muss sie lernen, zu bleiben, wenn Ihr in einem anderen Raum seid. Am Anfang bei geöffneter Tür und kurze Zeit, dann Zeit verlängern.
    Später bei geschlossener Tür und kurzer Zeit, dann Zeit verlängern.
    Als nächstes folgt, Wohnung verlassen, kurze Zeit, und immer erst verlängern, wenn sie die kurze Zeit gut aushält.
    Je nachdem, ob sie früher das Alleine Bleiben schon mal gelernt hat, oder nicht, wird es seine Zeit dauern!
    Es gibt auch Hunde, die lernen es nie, leider!
    Da muss man sich dann was einfallen lassen!

  • Was auch immer gut hilft: Wenn der Hund Zugang zu einem Fenster hat, wo er raus schauen kann, evtl. einen Stuhl anstellen.

    Außerdem würde ich ein kurzes Abschiedsritual einführen, evtl. sagst Du: Ich komme gleich wieder. So kann sich der Hund darauf einstellen, dass Du gleich gehst.

  • Zitat

    Was auch immer gut hilft: Wenn der Hund Zugang zu einem Fenster hat, wo er raus schauen kann, evtl. einen Stuhl anstellen.


    Bei meinen Beiden wäre das keine gute Idee!
    Die würden alles kommentieren, was draußen passiert!

  • Zitat


    Bei meinen Beiden wäre das keine gute Idee!
    Die würden alles kommentieren, was draußen passiert!

    Kommt natürlich drauf an, wieviel vor dem Fenster los ist, das stimmt.
    Meine Hunde können nur den Vorgarten und die Zufahrt sehen.

    Mir fällt halt auf, dass Hunde gerne ans Fenster gehen, um zu sehen, wohin man geht und wann man wieder kommt. Das fällt vielen leichter, als vor einer verschlossenen Tür zu stehen.

  • Zitat


    Es gibt auch Hunde, die lernen es nie, leider!

    Das sehe ich leider auch so. :/
    Gerade wenn Pauline Verlassenangst hat.

    Ich kann dir leider nicht wirklich einen Tip geben, ausser das normale Alleinsein- Training. Aber es kann passieren, das es nicht funzt.

    Ich kann da bei Maya ein Lied drüber singen.
    So lange ich in der Wohnung bin, ist alles kein Problem, auch geschlossene Türen nicht. Mal schnell den Müll raus bringen, Blumen giessen, alles machbar.

    Dann gibt es diese Tage wo sie gut 1-2 Stunden alleine bleiben kann und dann, den Auslöser hab ich noch nicht gefunden, kann sie keine 10 min. alleine bleiben, ohne dass sie heult und wir fangen wieder von vorne an.

    Zur Zeit ist es sogar so, dass wenn ich die Damen im Auto mitnehme zum einkaufen, mache ich meist im Anschluss an den TA oder irgendwas, wo ich die Damen eh dabei habe, Maya die ganze Zeit im Auto sogar heult. Das ist ein massiver Rückschritt, denn im Auto klappte es sonst sehr gut.

    Maya hat eine massive Verlassensangst.

    Eigentlich kann sie sogar alleine bleiben. Auf der Pflegestelle funktionierte es wunderbar.

    Sie ist ja auch nie ganz alleine, Emmy ist ja auch noch da. Aber Emmy-faule Socke, verschläft natürlich die Zeit...

    Ich kann dir nur den Tipp geben, wenn du merkst das die ganze Wohnung zuviel für sie ist, also sie extrem hochpusht, dann begrenze sie räumlich. Mache ich mit Maya auch so.

    Wenn sie die ganze Wohnung hat, rennt sie hier hin und her und kommt gar nicht zur Ruhe. Also kommen die Damen für die Zeit ins Schlafzimmer, da ist sie deutlich entspannter.

    Ich hoffe einfach, das Maya es einfach langsam lernt, das sie keine Angst haben muss. Sie ist ja erst 4 Monate hier. Uns GsD hab ich Nachbarn die das Gejaule nicht stört. :gott:

  • Es gibt gibt Hunde die das nie lernen?

    Oh... Hunter ist 11Wochen jung. Mit Alanna zusammen allein bleiben geht, aber wenn ich die Wohnung verlasse weint er dennoch ganz lese für ca 1Minute. Gehe ich MIT Alanna raus ....schreit er das ganze Haus zusammen.

    Gehe mit Alanna vor die Wohnungstür...die Tür ist noch nicht ganz zu schreit er los. Hat auch richtig Stress dabei.

    Ob das immer so bleibt?

  • Das war doch erst vor Kurzem Thema in einer Rütter-Sendung. Die Französische Bulldogge, die keine Sekunde alleine bleiben wollte. Rütter hat als Therapie verordnet: 50 Mal am Tag zur Tür raus und wieder rein. In unterschiedlichen Abständen. Und das über 6 Wochen, soweit ich mich erinnere. Kein Abschieds- und kein Begrüßungsritual. Hund ignorieren, wenn man wiederkommt. Andere Möglichkeit: Ein zweiter Hund.

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