Mein Hund kann nicht alleine bleiben.....
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Geile Idee. Einen zweiten Hund, der nicht allein bleiben kann
Er sagte, wenn das sein Hund wäre, würde er sofort einen zweiten dazuholen.
Die Besitzerin meinte, ihre zwei Katzen würden den Hund beruhigen, das Problem sei nur, dass die nicht beim Hund bleiben, sondern sich frei in der Wohnung bewegen. Wenn der Zweithund ähnlich selbstständig ist, wäre der ja dann sicherlich auch keine Hilfe. Aber man könnte es doch mal ausprobieren, indem man den Hund von Bekannten für eine Stunde ausleiht und schaut, ob der das Alleinbleiben leichter macht. - Vor einem Moment
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Hi,
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Also ob ein Zweithund da die Lösung ist, ist fraglich.
Hat Pauline schon Stress wenn du innerhalb der Wohnung die Tür hinter dir zumachst?
Und merkt sie schon genau wenn du vorhast zu gehen (Schlüssel nehmen, Jacke an usw.)?
Dann fang da doch erstmal an :)
Von allein wird sie nicht merken, dass du ja irgendwann wiederkommst und dann plötzlich allein bleiben können.
Das würde ich Schritt für Schritt mit dem üblichen Training aufbauen.
Nehm dir dafür jeden Tag bewusst Zeit.
Wenn das besser klappt kannst du es ja auch mal mit Ablenkung versuchen, mit einem Kong zum Beispiel.
Den würde ich ihr aber nicht nur geben, bevor du gehen willst, sondern auch mal zwischendurch wenn du da bist.
Sonst kann es passieren, dass sie den Kong mit dem allein bleiben verbindet.Ich zum Beispiel stelle meiner Hündin nicht die ganze Wohnung zur Verfügung und unter anderem auch nicht den Flur, denn dann liegt sie die ganze Zeit an der Haustür und hat jedesmal "Stress" wenn sie etwas im Haus hört.
Das erspare ich ihr und so kann sie viel besser zur Ruhe kommen und schläft meist die ganze Zeit.
Was außerdem hilft ist, den Hund auszupowern (mit Sucharbeit z.B.), wenn man vorhat etwas länger weg zu bleiben. Dann wird sie viel entspannter sein :) -
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Andere Möglichkeit: Ein zweiter Hund.
Wie schon oben geschrieben, hilft es bei Maya überhaupt nicht, das Emmy auch da ist.

Wenn ein Hund so starke Verlassenangst hat, könnten 10 Hunde um ihm rum Party machen, sie interessieren einfach nicht, weil Frauchen nicht da ist.
Bei Maya hat es wenigstens irgendwann mal geklappt, das es reicht wenn mein Freund da ist. Das war zum Anfang nämlich auch egal und sie hat geheult und stand unter Stress.Wenn sich Pauline durch ein Spieli oder Leckerlie ablenken lässt, wäre das toll.
Bei Maya ist das alles leider sehr uninteressant. :/ -
danke für eure antworten...dachte eigentlich ich würde per email benachrichtigt wenn ich eine antwort bekomme,deshalb hab ich eure antworten leider nicht gleich mit bekommen.
also ich muss leider sagen, da ich nicht weiss ob bine das früher schon erlernt hat, das alleine bleiben.
ja,sie merkt sofort wenn wir das haus verlassen wollen. sodald wir in richtung schuhschrank gehen wird sie schon unruhig und setzt sich vor uns und weint schon fast.
sie läuft mir auch standig hinter her...verlasse ich einen raum,ist bine direkt hinter mir.
werde eure tipps aber anwenden und mir auch mal die folge von dem hundeprofi raussuchen. danke euch

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Klar, wenn ich mich anziehe, dann will der Hund auch mit.
Alleinsein muss man üben. Das kann jeder Hund lernen.
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Hallo,
als ich 1997 meine Hündin bekam, war sie 8 Monate alt. In Spanien war sie nie alleine, immer im großen Rudel.
Ich hatte mir 3 Wochen Urlaub genommen und dachte ich kriege alles hin. Sie konnte gar nicht alleine bleiben, kläffte herum und meine Nerven waren schnell dahin.
Fragen übers Internet wäre toll gewesen, aber damals gab es noch gar keine Foren und einen PC hatte ich auch nicht. Hundeschulen waren selten und die die ich fand hatte auch nur sehr komische Tipps drauf.
Ich habe alles versucht. Eine Minute vor die Tür, 30 Sekunden raus, nix. Im Auto war das Warten kein Problem.
Ich bin dann irgendwann mit ihr eine riesen Runde gelaufen und daheim habe ich mir dann ein Buch geschnappt und bin durch die Wohnung getigert. Den Hund immer im Schlepptau. Zwischendurch habe ich mir mal die Jacke angezogen oder Schuhe, habe den Einkaufskorb genommen usw. Ich bin mir nicht mehr sicher wie lange das so ging, aber irgendwann hat die Maus aufgegeben. Es passierte ja nichts, beachtet habe ich sie auch nicht. Wenn sie mir vor die Füsse lief, bin ich ohne Rücksicht weiter. So hat sie ein paar Mal auch einen kleinen Schups bekommen. Sie war auf einmal weg, in ihrem Körbchen - Augen zu und eingepennt. Ich bin dann raus und habe mich mit meinem Buch auf die Treppe gesetzt und gelesen, Käffchen dabei und mit der Nachbarin gequatscht. Als ich nach gefühlten 2 Stunden wieder rein kam, stand die Kleine im Flur, freute sich und ging wieder. Gehört hatte ich die ganze Zeit nichts. Am nächsten Tag lief sie mir nur noch kurz hinterher. Ich konnte sogar Türen hinter mir zumachen und alleine aufs Klo gehen. Am Nachmittag ging ich kurz einkaufen und meine Nachbarin hat nichts gehört in der Zeit. Ich glaube das kleine Ding war froh Ruhe zu haben und nicht mehr hinter mir her zu müssen. In wirklich kurzer Zeit konnte sie dann über Stunden alleine sein. Ich habe allerdings nie ein Abschiedsritual eingeführt oder mit ihr geredet. Die Wiedersehensfreude war immer groß und das haben wir dann dann auch richtig "gefeiert".
Diese Rumlatscherei hat bei meiner anderen Hündin auch super funktioniert. Die hat zum Glück früher aufgegeben und mich nicht einen ganzen Tag lang verfolgt.
Ein Versuch wäre es wert. Klappt allerdings nur wenn man wirklich dran bleibt und gut zu Fuß ist.
Gruß Terrortöle
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Wenn dein Hund verfressen ist, kann ich dir das Buch "Waldi allein zu Haus" empfehlen.
Das ist eine Methode drin beschrieben die selbst die hartnäckigsten Fälle knackt.
Jeder Hund kann alleine bleiben. Manche (sehr wenige) brauchen aber teilweise Jahre um das zu lernen. Das Problem ist nicht, dass sie es nicht lernen können, sondern das die Halter zu früh aufgeben.
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